DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ja, die Wespen sind im Moment aggressiv – 4 Tipps, wie du damit umgehen kannst

Die Hitze macht nicht nur Mensch und Tier zu schaffen, sondern auch den Insekten. Wegen der anhaltenden Trockenheit finden Wespen kaum Nahrung – und bedienen sich häufiger von unserem Teller. Was helfen kann.
06.08.2018, 15:5307.08.2018, 06:28
Hallo, i bims.
Hallo, i bims.Bild: Shutterstock

Jeden Sommer dasselbe Problem: Liegt der Kuchen erst einmal draussen auf dem Tisch, ist auch das lästige Surren nicht fern – denn Wespen stehen auf Süsses und kohlenhydratreiche Kost.

Zwar ist in diesem Jahr gemäss Christian Schweizer von der eidgenössischen Forschungsanstalt Agroscope nicht mit einer «epidemieartigen Ausbreitung» wie in anderen Jahren zu rechnen, die Wespen seien heuer aber dennoch aggressiver.

Grund dafür ist die anhaltende Trockenheit, die den Insekten die Nahrungssuche erschwert, schreibt das Schweizer Allergiezentrum aha!. Es gibt weniger Raupen und kaum faulende Früchte am Boden. Deshalb bedienen sie sich nun vermehrt von unseren Tellern. 

So hältst du Wespen fern

Animiertes GIFGIF abspielen
Bild: giphy.com

Wespen werden von Gerüchen angezogen. Deshalb sollten Essensreste nicht offen liegen gelassen werden. Auch auf stark parfümierte Haarsprays, Shampoos oder Sonnencremes solltest du verzichten. Weiter kann es helfen, Pflanzen wie Minze, Zitronenmelisse und Lavendel oder diverse ätherische Öle aufzustellen. Diese Düfte mögen Wespen nicht. 

Wenn die Wespen trotzdem kommen …

Animiertes GIFGIF abspielen
bild:gifsoup.com

Schwirrt dennoch eine Wespe um deinen Kopf herum, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Denn Gefuchtel macht die stechenden Insekten aggressiv. Gleiches gilt fürs Anpusten: Das Kohlendioxid im menschlichen Atem wirkt auf Wespen als Alarmsignal. 

Weil Wespen nicht nur von fester Nahrung, sondern auch Süssgetränken angezogen werden, solltest du nie direkt aus einer offenen Flasche oder Dose trinken. Im Gras zudem immer Schuhe tragen.

Hat die Wespe zugestochen

Animiertes GIFGIF abspielen
bild:gifsoup.com

Wespenstiche sind zwar unangenehm, in der Regel aber nicht gefährlich. Kaltes Wasser oder Eiswürfel lindern den Schmerz und die Schwellung. Anders verhält es sich, wenn sich eine Wespe in den Mund verirrt und zusticht. Das Allergiezentrum aha! empfiehlt in diesem Fall, sofort den Notarzt zu alarmieren, da unter Umständen die Atemwege zuschwellen können. Hier ist die Kühlung des Halses besonders wichtig – zum Beispiel mit Eiswürfeln oder Glacé.

Wann es  gefährlich werden kann

Animiertes GIFGIF abspielen
bild:tenor.com

Ist die Schwellung grösser als ein bis zehn Zentimeter und schwillt auch nach 24 Stunden nicht ab, handelt es sich um eine sogenannte schwere Lokalreaktion. Auch diese ist gemäss Allergiezentrum nicht «grundsätzlich gefährlich». Treten jedoch auch Symptome wie Juckreiz, Erbrechen, Herzrasen oder Atemnot hinzu, muss ein Notarzt gerufen werden. Dann kann es sich um eine allergische Reaktion handeln, die auch lebensgefährlich sein kann. (sam/aargauerzeitung.ch)

So kannst du den Tieren helfen, sich in der Hitze abzukühlen

Video: srf/SDA SRF
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Das wurde so noch nie gefilmt» – hier greifen Schweizer Wölfe eine Kuhherde an

Neue Aufnahmen zeigen, dass Wölfe in der Schweiz auch grosse Kühe attackieren. In Graubünden wollen sie derweil den Wolf auch präventiv ins Visier nehmen können.

Solche Aufnahmen aus der Schweiz hat es noch nie gegeben. Das RTS zeigte gestern Abend Bilder aus dem Waadtländer Jura, wo letztes Jahr ein Rudel Wölfe eine Kuhherde attackierte. Zu Gast im Studio war Biologe Jean-Marc Landry, von dessen Stiftung die Aufnahmen stammen. «Ich glaube, das wurde so noch nie gefilmt», sagte der Wolf-Spezialist, der auch «Monsieur Loup» genannt wird.

Zu sehen ist, wie ein Wolfsrudel im Marchairuz eine Kuhherde attackiert. Im laufenden Jahr habe es bereits vierzehn …

Artikel lesen
Link zum Artikel