DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ehefrau des syrischen Präsidenten Assad an Brustkrebs erkrankt

08.08.2018, 18:30
Asma al-Assad mit ihrem Mann, dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Laut Regierungsangaben wurde das Foto in einem Krankenhaus in Damaskus aufgenommen.
Asma al-Assad mit ihrem Mann, dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Laut Regierungsangaben wurde das Foto in einem Krankenhaus in Damaskus aufgenommen.Bild: AP/THE OFFICIAL FACEBOOK PAGE OF SYRIAN PRESIDENCY

Die Ehefrau des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad ist an Brustkrebs erkrankt. «Mit Stärke und Zuversicht hat Asma al-Assad die ersten Behandlungen eines bösartigen Tumors in ihrer Brust begonnen», teilte die Präsidentschaft am Mittwoch in Damaskus mit.

Die Bekanntgabe von Details zum Gesundheitszustand von Mitgliedern der regierenden Familie ist für die arabische Welt ungewöhnlich.

Das Geschwür sei früh erkannt worden. Assads Büro veröffentlichte ein Foto im Internet, das das Paar in einem Krankenhaus zeigt: Die 42-Jährige sitzt auf einem Stuhl, während sie offenbar intravenöse Infusionen bekommt. Sie und ihr Mann lächeln sich an.

Das Bild scheint in einem Krankenhaus aufgenommen zu sein. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete, die Behandlung erfolge in einem Militärkrankenhaus in Damaskus.

Asma ist seit dem Jahr 2000 mit dem syrischen Präsidenten verheiratet – die Hochzeit war kurz nach dessen Amtseinführung. Als «First Lady» im Bürgerkriegsland tritt sie immer wieder als soziale Repräsentantin des Landes auf und besucht beispielsweise medienwirksam Verwundete. Das Paar hat zusammen drei Kinder.

    Syrien
    AbonnierenAbonnieren

Die Investmentbankerin, die 1975 in Grossbritannien als Tochter eines Kardiologen und einer Diplomatin geboren wurde, hatte sich nach ihrer Heirat mit dem syrischen Präsidenten als Verteidigerin der Bürgerrechte präsentiert.

Seit Beginn des Bürgerkrieges 2011 wird sie jedoch dafür kritisiert, nicht gegen das brutale Vorgehen der Regierung Stellung bezogen und ihren luxuriösen Lebensstil inmitten des Kriegselends beibehalten zu haben.

Syrien: Der vergessene Krieg

1 / 13
Syrien: Der vergessene Krieg
quelle: x03126 / yazan homsy
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Vor Beginn des Syrien-Krieges im Jahr 2011 hatten Modemagazine auch im Westen Artikel über Asma al-Assad veröffentlicht und lobten unter anderem ihren Stil. (wst/sda/dpa/afp)

Syrien

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

G20-Länder wollen weltweite Impfquote von 70 Prozent – doch es gibt ein Problem

Die Pläne der grossen Industrienationen (G20) für ein Ausweiten der Impfungen weltweit stossen auf Skepsis. Befürworter begrüssten, dass die Gesundheits- und Finanzminister der G20-Gruppe helfen wollen, bis Mitte nächsten Jahres 70 Prozent der Bevölkerung in allen Ländern impfen zu lassen. Kritiker bemängelten indes, die Vertreter der grössten Volkswirtschaften hätten am Freitag nach ihren Beratungen in Rom keine konkreten Pläne vorgelegt.

Auf dem G20-Gipfel am Samstag und Sonntag in der …

Artikel lesen
Link zum Artikel