Gesellschaft & Politik
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Migros Brugg

Das gute, alte Wägeli bleibt den Kunden erhalten.
bild: watson

Ich war in der Migros der Zukunft – und ich bin enttäuscht worden 

In Brugg spielt die Migros Zukunft. Basierend auf den jüngsten Erkenntnissen aus der Hirnforschung werden die Kunden durch den Laden gesteuert und sollen zu grösserem Konsum animiert werden. Ob das funktioniert, haben wir getestet. 



Da steh ich nun: Vor der angeblichen Super-Migros, vor dem Laden der Zukunft. Dieser befindet sich im Neumarkt in Brugg AG und ist ein hässlicher, grauer Klotz. Eine lieblose Weihnachtsbeleuchtung hängt an den Pfeilern, vor dem Eingang ein paar Christbäume. 

Migros Brugg

bild: watson

Drinnen sieht auf den ersten Blick alles aus wie in jeder anderen Migros auch. Zur Sicherheit frage ich beim Kundendienst nach: «Ist das die Migros, die für 15 Millionen umgebaut wurde? Die neuropsychologisch durchdesignte, welche die Sinne der Kunden wecken soll?» «Ja, das ist die modernste der Schweiz, Sie werden sehen», antwortet die Frau hinter dem Desk. 

So werden wir manipuliert 

Im neunen Laden in Brugg setzt die Migros auf «neuropsychologische Grundlageprüfung», sie arbeitet mit Methoden aus der Hirnforschung. 15 Millionen steckte die Migros in die Renovation. Der Kunde wird über Anreize gesteuert. Holzbalken an der Decke und ein sorgfältig ausgeleuchteter Früchte- und Gemüsebereich laden zum verweilen. Die Milch- und Joghurtabteilung hingegen soll der Kunde rasch passieren. Denn Untersuchungen haben ergeben, dass Aufenthaltszeiten von über zwei Minuten in diesem Bereich zu «Kältestress» führen können. Insgesamt gibt es weniger verschiedene Farben, die Regale sind höher angebracht und die Bereiche besser abgegrenzt. Geruch, Licht und Farbe wirken auf die Kunden ein. Über 85 Prozent der Kaufentscheide fällt laut Neurowissenschaftern das Unterbewusstsein. (feb) 

Und tatsächlich. Der Laden ist hell, alles ist grosszügig angeordnet, es gibt Platz, verschiedene Farben führen die Kunden, viel und auffällig hilfsbereites Personal steht zwischen den Gestellen.

Migros Brugg

bild: watson 

Eine Einkaufsliste habe ich keine, aber zuhause einen leeren Kühlschrank. Ich lasse mich leiten und kaufe, was ich glaube, für die nächsten Tage zu brauchen. 

Mein Weg

Was mir auffällt:

Die Käse- und die Fleischtheke machen Appetit. Die Produkte sind attraktiv zur Schau gestellt, hinter dem Metzger flimmern auf grossen Bildschirmen saftige Steaks. 

Migros Brugg

bild: watson

Die Holzbalken an der Decke und die Farben machen den Aufenthalt in gewissen Bereichen fast schon heimelig. 

Migros Brugg

bild: watson

In der Brotabteilung kann ich den Bäckern bei der Arbeit zuschauen. Es riecht nach Brot, weil die Abluft in den Laden geführt wird.

Migros Brugg

bild: watson 

Auf dem Boden der Spielwarenabteilung entdecke ich ein interaktives Schneegestöber. Dieses stiebt zur Seite als ich darüber laufe. Das macht Spass. Ich gehe ein paar Mal hin und her. 

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Video: watson.ch

Sonst beeindruckt mich wenig. Wüsste ich nicht, dass ich in der Future-Migros stehe, ein Pilot, in den Erkenntnisse aus der Neuropsychologie einfliessen und technologische Spielereien getestet werden, würde ich den Laden nach meinen üblichen Einkäufen wieder verlassen. 

Migros Brugg

bild: watson 

Weil die Umkleidekabinen aber etwas zu bieten haben sollen, was es in der Schweiz so bisher nicht gab, mache ich mich auf die Suche nach diesen. Sie sind schwierig zu finden. In den Kabinen gibt es rechts am Spielgel fünf Knöpfe. Durch diese kann das Licht gedimmt oder Duft verströmt werden (falls die Kabine noch nach Vorgänger riechen sollte). Ohne Wissen, was die Kabine alles kann, hätte ich die Knöpfe wohl nicht gedrückt oder übersehen. 

Migros Brugg

bild: watson 

Migros Brugg

bild: watson 

Die Kinderumkleidekabine, eine Art Häuschen, in die ich mich zwänge, finde ich hingegen lustig. Plötzlich beginnt der Spiegel zu sprechen: «Wow, das gseht super us», sagt eine Comic-Figur namens Tobi. Ich muss lachen. Danach spricht sie den Satz: «Drei di moll um». Super. 

Migros Brugg

bild: watson

Migros Brugg

Diese Figur spricht aus dem Spiegel.
bild: watson 

Fazit:

Ich kaufe gerne ein in der Migros in Brugg und fühle mich nie gestresst. Das ist laut Christoph Oriet, der für den orangen Riesen die neuen Läden gestaltet, wichtig: «Die Kunden müssen sich wohlfühlen. Wer sich wohlfühlt, der kommt wieder und verweilt länger im Laden,» sagte er zur «NZZ am Sonntag». Meine Hoffnungen auf Futuristisches haben sich allerdings nicht erfüllt. Was das betrifft, bin ich enttäuscht worden. 

Migros Brugg

Nebst den Self-Checkout-Automaten gibt es weiterhin Kassiererinnen. 
bild: watson 

Wie oft meine Kaufentscheidungen durch das neue Ladenkonzept – die dann mein Unterbewusstsein beeinflusst haben – gesteuert wurden, weiss ich nicht. Ich habe 55.80 Franken ausgegeben.  

Meine Einkäufe

Migros Brugg

Migros Brugg

Das Migros-Restaurant ist modern und hell.
bild: watson 

Überflüssig, oder besser gesagt, unüblich, ist der Kauf eines saftigen Stücks Fleisch, das mich 18.40 kostet. Der Schaukasten mit den «Dry Aged»-Prachtexemplaren sowie die kompetente Bedienung sind daran Schuld. Warum ich eine einzelne Grapefruit ins Wägeli gelegt habe, ist mir zudem schleierhaft. 

Ich würde wieder kommen, dafür eigens nach Brugg fahren jedoch nicht. 

Migros Brugg

bild: watson 

Das Leben von Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler

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44
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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • RaMö 14.12.2015 11:57
    Highlight Highlight Hat da wer vergessen die Broccoli zu wägen?
  • Wooz 14.12.2015 10:58
    Highlight Highlight Solange die Wägeli Bargeld wollen, fühle ich mich wie 1990.... es gibt einen grossen Teil der neuen Generation, welche nicht mehr das schwere Metall rumschleppen will.
  • 1baer 14.12.2015 10:38
    Highlight Highlight Die Migros der Zukunft sieht aus wie der Coop von heute…
  • c_meier 14.12.2015 09:30
    Highlight Highlight egal ob Migros oder Coop es ist überall gleich: Früchte/Gemüse, dann Käse, Milch/Joghurt, Bäckerei, Fleisch/Fisch, Tiefkühlwaren, Teigwaren usw... und immer muss man vom Eingang nach ganz hinten bis zu den Teigwaren um dann durch den Rest (Hygiene, Haushalt, Kitsch usw) wieder nach vorne zu laufen... merksch öpis? ;)
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 14.12.2015 03:29
    Highlight Highlight Finde das Grundkonzept fantastisch. Ist auch im neuen Migros in Bassersdorf so.
  • Emperor 13.12.2015 21:53
    Highlight Highlight Naja wenn ich das Bild von aussen sehe scheinen die irgendwas vergessen zu haben beim "schön und heimelig" ;-)
  • energywolf 13.12.2015 21:51
    Highlight Highlight Super, die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung wurden hier angewandt. Hirnforschung an der Uni geforscht, finanziert von uns Steuerzahler. Mit den Ergebnissen wird mir danach das Geld aus der Tasche gezogen. Absurder geht es nicht mehr. Noch nicht gemerkt, wir sind immer weniger Individuen sondern wir verkommen immer mehr zu Konsumidioten.🖖
    • blueberry muffin 13.12.2015 23:28
      Highlight Highlight Das stimmt, Migros hat natürlich nicht Geld dafür gezahlt sondern sie als Steuerzahler.

      Die Hirnforschung beschäftigt sich durchaus mit wichtigeren Sachen als ihrem Konsumverhalten, zum Beispiel mit Alzheimer, Demenz und anderen tollen Sachen die durchaus nützlich sein können.

      Aber ja, würde man die Unis nicht von Steuern bezahlen, sondern die Rechnung den Privaten überlassen, würde wohl nur über ihr Konsumverhalten geforscht werden.
    • Baba 14.12.2015 09:14
      Highlight Highlight Konsumidiot wird nur wer bereit ist, sich dazu machen zu lassen...
  • Maya Eldorado 13.12.2015 21:20
    Highlight Highlight In Oberwil BL gibt es auch so einen riesen Migros. Laut dem Beschrieb oben scheint es das gleiche Konzept zu sein.
    Ich war da einmal einkaufen, weil ich per zufall gerade da durchfuhr.
    Um meine 2 oder 3 Sachen zusammenzusuchen brauchte ich ewig lange. Die Strecken, die man zurücklegen muss sind enorm.

    Ein Gedanke der mir sehr schnell kam: Warum haben die keine Trottis am Eingang mit integriertem Einkaufskörbli. Ansonsten gehe ich lieber in einen kleinen überschaubsren Laden.
  • Olf 13.12.2015 21:01
    Highlight Highlight Ich habe den Artikel gar nicht zu Ende gelesen. Aber hast du gar kein Fleisch gekauft?
    • Don Huber 14.12.2015 07:07
      Highlight Highlight Lies ihn zu Ende dann weisst du es. Oder wenn du zu Faul bist, benutz die Suchfunktion deines Webbriwser und tipp Fleisch ein. Und wenn du immer noch faul zum Lesen bist, lass dir den Text vom Computer vorlesen.....
    • dickmo 14.12.2015 12:10
      Highlight Highlight Ja, er hat Fleisch gekauft! Weil es hübsch zurecht gemacht war!
  • TheRabbit 13.12.2015 17:49
    Highlight Highlight By the Way: 15 Mio. wurden aufgebracht für die Komplettsanierung. Die Statik wurde verändert & diverse neue Geräte in Betrieb genommen. Mich nimmt es eher wunder wie viel mehr dieser Umbau kostet als eine normale Filiale.

    Ausserdem wurde folgendes Umgebaut:
    - Melectronics
    - Migros Markt
    - Migros Restaurant
    - Migros TakeAway

    also nicht nur der Migros Markt.

    Und wie hoch sind die jàhrlichen Mehrkosten (Bàckerei, Metzgerei)?
  • Micha Moser 13.12.2015 17:43
    Highlight Highlight Vieles davon kenne ich aus dem Shoppyland Schönbühl. Das mit den Kabinen ist mir aber durchaus neu :)
  • Marcel Nandy Füllemann 13.12.2015 17:41
    Highlight Highlight Wegen enttäuscht? Weil du nicht gemerkt hast, dass jemand dich versucht zu manipulieren, um unnötigen Schei** zu kaufen, denn man am Ende dann doch nicht braucht? Du hast eine Grapefruit und ein teureres Steak als sonst gekauft. Also scheint es ja zu funktionieren ;-)
    Und der Grund warum die Migros das macht ist einfach: GELD!
    • Baba 13.12.2015 18:57
      Highlight Highlight Weshalb sonst soll es die Migros, der Coop, Landi/Volg, Denner, Globus, Jelmoli, Aldi, Lidl und wie sie alle heissen mögen denn sonst machen? Das sind Wirtschaftsunternehmen und nicht Wohltätigkeitsbazare!

      Aber im Gegensatz zu all den andern investiert die Migros MILLIONEN in Kultur, Freizeit und Bildung (mit dem festgeschriebenen "Kulturprozent" http://tinyurl.com/hntuouc) und ist zudem ein toller Arbeitgeber mit sehr guten Sozialleistungen.

      Hört doch auf, Unternehmen dafür zu bashen, dass sie erfolgreich sein wollen - mich nervt diese grundnegative Haltung. Aber gewaltig!
    • Tomlate 13.12.2015 21:28
      Highlight Highlight @Marcel: meine Gedanken 😁
    • Marcel Nandy Füllemann 13.12.2015 22:32
      Highlight Highlight Ich sag ja nicht dass Migros oder Coop per se böse sind. Da liegt das Problem eher im Konsumwahm der viele Probleme verursacht.

      Und klar heiss ich es gut, wenn Migros in Bildung und Freizeit investiert, jedoch finde ich es auch ein wenig Paradox, wenn man bedenkt, da wir täglichen einen Riesenhaufen an Abfall produzieren, dass man dies nun durch unterbewusste Manipulation zu fördern will. Da würde man lieber erst diese unsäglichen Plastiksäcke abschaffen, bevor noch jede Tag nochmal tausende mehr davon in der Umwelt landen. Geschweige von den Red Bull Dosen, Kaffeebecher und, und, und
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  • The Destiny // Team Telegram 13.12.2015 17:26
    Highlight Highlight Am self-checkout immer noch kein Bargeld...

    Liebe Migros zurück auf start.

    Bei coop gibt es wenigstens Leute mit Hirn die Planen können, bei der Migros gibts nur noch durchsichitgere Kunden die nach dem belieben von Konsum Zombies(zombies da kein hirn) durch die Läden gesteuert werden.
    • TheRabbit 13.12.2015 17:39
      Highlight Highlight Migros wird sich folgendes gedacht haben:
      Ohne Bargeld sind die Automaten billiger in der Herstellung & ausserdem mûssen sie nicht geleert oder geschûtzt werden. Solche Automaten vom Coop haben schnell mal mehrere Tausend Franken drinn
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 13.12.2015 18:21
      Highlight Highlight Anstatt gegen Gebühr bargeld rauslassen, dass herumzutragen bis man in einem Laden ist, dann von Hand eine zu Hihe Summe rauskramen, wo dann wieder jemand oder ein Automat Rückgeld geben muss....das macht einfach kein Sinn im Vergleich zur Kartenzahlung :-P
    • The Destiny // Team Telegram 13.12.2015 19:14
      Highlight Highlight Gebühren um Bargeld abzuheben ??
      Wo lebst du mein lieber, das einzige wofür ich gebühren zahle ist die monatliche KK rechnung und wenn ich das anze bei der post einzahle gleich nochmal 2.00 mehr nebst der frechheit von 1,5 die sie für die Papierrechnung wollen.

      R.I.P Service, es war einmal...
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  • Hierundjetzt 13.12.2015 16:20
    Highlight Highlight Exakt wie die Migros City. Dumm nur, dass nie jemand dort ist, der Laden ist quasi leer. Im Gegenzug kriegt man haufenweise Food nahe am Ablaufdatum. Damit man überhaupt in die Non-Food Abteilung geht, wurde das Getränk absichtlich in der Non-Food-Abteilung platziert. Wow. Einfach Wow.
    Mir ist daher der Migros IM HB lieber. Durch den permanenten Warenumschlag (da viele Käufer) erhält man die freischesten Produkte der ganzen Stadt.
    • The Writer Formerly Known as Peter 13.12.2015 18:56
      Highlight Highlight Wie kommst du auf die Idee, dass die Migros City schlecht läuft? Vor dem Umbau war das eine Goldgrube. Seither war ich nur noch ein paar mal da. Aber vor allem, weil ich jetzt woanders arbeite. Ein Tipp, in den Gestellen immer nach hinten greifen. Da sind frischere Waren! :) Ein guter Laden füllt von hinten nach vorne...
    • Lichtblau 13.12.2015 19:27
      Highlight Highlight In einen Bau, der von aussen aussieht wie eine mürrische Grauhaarige mit fetten Fesseln, zieht's mich nicht unbedingt. Und auf den Bildern vom Inneren überrascht mich auch nichts wirklich. Obwohl, der Schneegestöber-Boden ist recht hübsch.
    • Hierundjetzt 13.12.2015 20:10
      Highlight Highlight Peter: das liegt daran, dass ich ums Eck arbeite und mir daher die Freiheit nehme dies +/- beurteilen zu können. Ja früher wars immer propenvoll heute hats auch zur Prime-Time (Büroschluss) nur ein paar chnöpf :-/
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  • The Host 13.12.2015 15:14
    Highlight Highlight Macht ihr die Fotos mit dem Handy...?
    • rstnpce 13.12.2015 16:06
      Highlight Highlight Glaub mir, die Fotos von aussen sehen auch mit der besten Spiegelreflexkamera nicht besser aus. Ein potthässlicher Klotz.
  • Baba 13.12.2015 15:11
    Highlight Highlight Oriet heisst der gute Mann, Christoph ORIET, er hat nichts mit dem Morgenland zu tun 😊😊😊
    • Anna Rothenfluh 13.12.2015 15:44
      Highlight Highlight Schade eigentlich. Orient ist viel hübscher. Danke dir!
  • kamedron 13.12.2015 14:45
    Highlight Highlight Letzthin war mir so wohl, dass ich mein Zitronenjoghurt gleich während dem durchflanieren in den Gängen ausgelöffelt habe.
    • rasca 19.12.2015 02:21
      Highlight Highlight Plot twist: woher kam der Löffel?
  • @cyclingsimon 13.12.2015 14:44
    Highlight Highlight Vielleicht ist ein Teil der 15 Millionen PR-Budget, welches sich nun Dank solchen Berichten wieder einspielt...
  • Maya Eldorado 13.12.2015 14:18
    Highlight Highlight Nur so nebenbei:
    War da nicht die Klimakonferenz in Paris?
    Das hier passt wohl wie die Faust aufs Auge, was in Paris beschlossen wurde.
    Klimawandel geht wohl nicht ohne ein Mindestmass an Selbstbeschränkung. Und gerade das will ja die Migros hier aushebeln.
  • Thanatos 13.12.2015 13:59
    Highlight Highlight Sieht für mich wie die Migros in Oberwil (BL) aus. Ist zwar auch erst seit 1-2 Jahren so aber sieht genau gleich aus.

«LSD und Mescalin könnten helfen, die wichtigsten Probleme unserer Zeit zu lösen» 

Michael Pollan ist der bekannteste Food-Journalist der USA. In seinem neuesten Buch befasst er sich jedoch mit psychedelischen Drogen. Er erklärt, weshalb sich gerade ältere Menschen auf einen LSD- oder Mescalin-Trip begeben sollten – und wie die Gesellschaft davon profitieren würde.

Ich bin 65 Jahre alt und habe noch nie psychedelische Drogen genommen. Michael Pollan: Sie sollten es versuchen.

Weshalb? Normalerweise bringen wir LSD und Mescalin in Verbindung mit Jugendlichen, denn in diesem Alter sucht man seine Identität, geht Risiken ein und hat noch keine Verpflichtungen. Ich denke jedoch, dass psychedelische Drogen im Alter wertvoller sind.

Was sind die Gründe für diese ungewöhnliche These? Je älter wir werden, desto mehr sind wir Gefangene unserer Gewohnheiten. …

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