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Umkehr nach Kuala Lumpur

Geplatzter Reifen zwingt Malaysia-Airlines-Flugzeug zur Notlandung

epa04174286 Malaysia Airline passenger aircraft MH192 is seen on a tarmac at Kuala Lumpur International Airport in Sepang, Malaysia, early 21 April 2014. A Malaysia Airlines jet made an emergency landing at Kuala Lumpur's International Airport after experiencing problems with its landing gear, the airline said. All 166 people who were on Flight MH192 arrived safely. The incident comes as the search in the southern Indian Ocean for Malaysia Airlines Flight MH370 enters is 45th day. The Beijing-bound jetliner went missing without a trace after it took off from the Kuala Lumpur on 08 March with 239 people on board.  EPA/AHMAD YUSNI

Bild: EPA/EPA

Ein Artikel von

Spiegel Online

Eine Passagiermaschine von Malaysia Airlines musste wegen eines geplatzten Reifens notlanden. Die Boeing 737 mit 166 Menschen an Bord kehrte kurz nach dem Start in Richtung Indien nach Kuala Lumpur zurück, wie die Fluggesellschaft am Montag (Ortszeit) mitteilte. Dort sei das Flugzeug sicher gelandet

Nach Angaben von Malaysia Airlines war bei dem Start von Flug MH192 in der malaysischen Hauptstadt in Richtung der indischen Stadt Bangalore ein Reifen geplatzt. Auf der Startbahn seien anschliessend Reifenstücke gefunden worden. Daraufhin sei beschlossen worden, umzukehren. Fast vier Stunden nach dem Start sei das Flugzeug wieder sicher auf dem Flughafen von Kuala Lumpur gelandet. «Alle 159 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder sind aus dem Flugzeug ausgestiegen», hiess es. 

Malaysias Verkehrsminister Hishamuddin Hussein hatte zuvor im Kurznachrichtendienst Twitter geschrieben: «Sie sind sicher gelandet – Gott sei Dank». Die Fluggesellschaft teilte mit, die Passagiere würden in Kuala Lumpur in Hotels untergebracht. Am Montagnachmittag werde der Flug nach Bangalore nachgeholt. 

Malaysia Airlines hatte bei der Sicherheit stets einen guten Ruf – bis ihr Flug MH370 am 8. März auf dem Weg nach China aus bislang ungeklärten Gründen von den Radarschirmen verschwand. Noch immer fehlt von dem Flugzeug, das 239 Menschen an Bord hatte, jede Spur. Seit Wochen suchen Experten mit Spezialausrüstung im südlichen Indischen Ozean nach dem dort vermuteten Wrack. 

An Bord der Unglücksmaschine waren vor allem Chinesen. Deren Angehörige haben der malaysischen Regierung und der Fluggesellschaft ein schleppendes Vorgehen bei der Aufklärung des Vorfalls und Vertuschung vorgeworfen. 



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