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Gesundheit

Neuer Virustyp hinter rätselhafter Lungenkrankheit in China entdeckt

Steckt ein neuer Virustyp hinter der rätselhaften Lungenkrankheit in China?

Die Ausbreitung einer mysteriösen Lungenkrankheit in der zentralchinesischen Metropole Wuhan könnte auf einen neuartigen Coronavirus zurückgehen.
09.01.2020, 07:3706.02.2020, 12:41

Das chinesische Staatsfernsehen berichtete am Donnerstag, anhand erster Untersuchungen glaubten die Experten, dass die Krankheit auf einen neuen Typ dieser Virus-Familie zurückgehe. Die volle Gen-Sequenz sei bei einem Patienten identifiziert worden. Das Virus zeige die typische Morphologie eines Coronavirus und sei bei 15 weiteren Erkrankten bestätigt worden.

FILE - In this undated file image released by the British Health Protection Agency shows an electron microscope image of a coronavirus, part of a family of viruses that cause ailments including the co ...
Der Coronavirus – das neue Virus soll eine neue Art dieses Virus sein.Bild: AP Health Protection Agency

Coronaviren können sowohl eine normale Erkältung auslösen als auch gefährliche Erkrankungen wie die Lungenseuche Sars (Severe Acute Respiratory Syndrome) oder Mers (Middle East Respiratory Syndrome). Sie kommen bei Menschen und in der Tierwelt vor. Als Ursache wurde in Wuhan ein Markt verdächtigt, wo neben Fischen auch Wildtiere verkauft wurden. Bislang ist die Infektion bei 59 Menschen bestätigt, von denen nach jüngsten Angaben acht als geheilt wieder das Krankenhaus verlassen haben. Der Zustand von sieben Patienten galt zuletzt aber als kritisch. Todesfälle gibt es bislang nicht.

Als Reaktion auf den Ausbruch der Lungenkrankheit hat die amerikanische Botschaft in Peking eine Reisewarnung ausgegeben. Reisende nach Wuhan sollen Tiermärkte und den Kontakt mit Tieren oder auch ungekochtes Fleisch meiden, hiess es auf der Webseite. Auch sollten sie kranken Personen aus dem Weg gehen und sich die Hände häufig mit Seife und Wasser waschen. Wer in Wuhan gewesen sei und sich krank fühle, solle umgehend medizinische Hilfe suche und den Kontakt mit anderen vermeiden, hiess es weiter. Bevor der Arzt aufgesucht werde, solle die Praxis oder Klinik über die Reisegeschichte und die Symptome unterrichtet werden. (bzbasel.ch)

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