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Bloomberg for President: Steigt New Yorks Ex-Bürgermeister ins US-Präsidentschafts-Rennen ein? 

23.01.2016, 18:4524.01.2016, 08:06

Der frühere Bürgermeister von New York will offenbar als unabhängiger Kandidat ins Rennen um das Amt des nächsten US-Präsidenten einsteigen. Wie die New York Times und CNN berichten, habe Michael Bloomberg bereits Berater angewiesen, einen Plan für eine mögliche Bewerbung zu entwerfen. 

Michael Bloomberg liebäugelt nicht zum ersten Mal mit dem Sitz im Weissen Haus.<br data-editable="remove">
Michael Bloomberg liebäugelt nicht zum ersten Mal mit dem Sitz im Weissen Haus.
Bild: Thibault Camus/AP/KEYSTONE

Eine endgültige Entscheidung über eine mögliche Kandidatur soll bis Ende März fallen, heisst es von Vertrauten aus dem Umfeld Bloombergs. Zudem sei der 73-Jährige bereit, mindestens eine Milliarde Dollar aus seinem eigenen Vermögen in einen allfälligen Wahlkampf zu investieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass Bloomberg als unabhängiger Kandidat in den Wahlkampf einsteigen will. Da er sich jedoch keine Chancen ausrechnete, verwarf er die Idee jeweils wieder. Er ärgere sich über die Dominanz von Donald Trump im republikanischen Feld und sei besorgt über Stolpereien der Kandidatin Hillary Clinton und den Aufstieg ihres Gegenbewerbers Bernie Sanders auf der demokratischen Seite, schrieb die «New York Times» am Samstag.

Demokrat, Republikaner, jetzt parteilos

Bloomberg war einst Demokrat, dann wurde er Republikaner und ist seit 2007 parteilos. Er hatte schon früher wiederholt an eine Kandidatur gedacht, war aber stets zur Einsicht gelangt, dass er keine Siegesaussichten habe.

Diesmal sehe er jedoch im Fall einer bestimmten – wenn auch derzeit eher unwahrscheinlichen Konstellation – eine Chance, schreibt die Zeitung. Wenn die Republikaner sich für den populistischen Trump oder den extrem religiös-konservativen Ted Cruz und die Demokraten für den selbsterklärten Sozialisten Sanders als Spitzenkandidaten entschieden, hoffe Bloomberg, als moderaterer Bewerber den Fuss in die Tür zu bekommen.

Allerdings gilt es nach wie vor als wahrscheinlich, dass Clinton die demokratische Spitzenkandidatur ergattert. Und: Bisher hat es noch nie ein unabhängiger Bewerber ins Weisse Haus geschafft. (meg/sda/dpa)

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US-Präsidenten und die Haarfrage
quelle: fr56856 ap / stephen b. morton
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