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Entschädigt wird nur, wer die Ortungsdienste seines Handys aktiviert.  Bild: KEYSTONE

SBB entschädigen Pendler, wenn sie per Handy-GPS längere Reisezeit beweisen können

Die SBB geben Kunden innerhalb eines Pilotprojekts bei längerer Reisezeit Geld zurück, wenn sie ihre GPS-Daten preisgeben. Das ist umstritten. 

25.05.18, 18:02 26.05.18, 12:39


Diesen Sommer wird eine Bahnstrecke im Raum Bern / Lausanne während fast zwei Monaten komplett gesperrt sein. Die SBB rechnen mit über 600'000 betroffenen Passagieren. Für die verlängerte Reisezeit plant das Bahnunternehmen die Kunden mit einem 100-Franken-Gutschein zu entschädigen – wenn diese die Ortungsdienste auf ihrem Smartphone aktivieren und so ihre GPS-Daten preisgeben.

Betroffene Kunden, die ihre Standortdaten nicht teilen wollen, gehen leer aus. Denn das Konzept des Projekts beruht darauf, dass die Passagiere über die GPS-Lokalisierung ihres Smartphones beweisen, dass sie eine bestimmte Zeit auf einer Ersatzverbindung unterwegs waren.

Kritisch sieht dies die Stiftung für Konsumentenschutz. Cécile Thomi, Leiterin Recht: «Warum können sich die betroffenen Kunden für die Entschädigung nicht einfach schriftlich, zum Beispiel per Formular, an die SBB wenden?» Laut ihr ein mögliches Indiz dafür, dass mehr hinter dem neuen Kompensations-Modell steckt, als nur «Grosszügigkeit und Kulanz»: «Entweder hat die SBB kein Vertrauen in ihre grösstenteils langjährige Kundschaft – oder es geht um die Daten.» Sollten die SBB die GPS-Entschädigungen schweizweit einführen wollen, würde sie dem «sehr kritisch» gegenüberstehen. 

«Anonymes Reisen sollte möglich sein, ohne dass dies Nachteile mit sich bringt.»

Silvia Böhlen, Sprecherin beim eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten.

Eine finanzielle Entschädigung aufgrund von Standortdaten – es ist eine Premiere für das Zugunternehmen und vorerst lediglich ein Pilotprojekt. Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte wurde zwar «am Rande» über das Pilotprojekt informiert, hat es aber nicht näher geprüft. Sprecherin Silvia Böhlen: «Es liegt in der Verantwortung der SBB dafür zu sorgen, dass der Datenschutz gewährleistet wird.»

Was die GPS-Lokalisierung der Reisenden über ihr Smartphone betrifft, hält sie fest: «Anonymes Reisen sollte möglich sein, ohne dass dies Nachteile mit sich bringt. Hier wäre eine Alternative für all diejenigen wünschenswert, die kein Smartphone haben oder ihre Daten nicht teilen möchten.» 

Das Übermitteln von Daten muss laut Datenschutzgesetz freiwillig geschehen. Diese Freiwilligkeit sei im Prinzip nur gegeben, wenn es eine alternative Wahl gibt, so Böhlen. Hier stehen aber alle diejenigen, die ihre Daten nicht rausrücken wollen, ohne Entschädigung da.

Standortdaten werden extern betreut 

Besonders heikel ist es, wenn Standortdaten für einen kommerziellen Nutzen verwendet und damit Bewegungsprofile erstellt werden. Dies ist laut den SBB nicht der Fall. Sprecher Oliver Dischoe: «Das angewandte Prinzip ist ganz einfach, sicher und mit dem Gesetz kompatibel. Die Standortdaten und die Identität der Passagiere werden zu keinem Zeitpunkt direkt miteinander in Bezug gesetzt.»

Konkret: Die SBB vertrauen die Standortdaten der Kunden dem Luzerner IT-Unternehmen Axon Vibe an, die Daten werden also extern betreut. Die Firma kenne die wahre Identität der Kunden nicht, sondern nur anonymisierte IDs, erfährt man auf dem Faktenblatt zum Pilotprojekt. Umgekehrt erhalten die SBB keine Kenntnis darüber, welche Strecke die teilnehmenden Passagiere zurücklegen, sondern nur, ob sie die Bedingungen für eine Entschädigung erfüllen. Axon Vibe speichere und verarbeite ausserdem alle projektspezifischen Daten im Inland ab. 

«Mit der App kann man nun genau wissen, wer betroffen ist.»

SBB-Sprecher Oliver Dischoe

Bisher haben die SBB bei grossen Unterbrüchen immer Bons verteilt – keine ideale Lösung, laut Sprecher Oliver Dischoe: «Einige betroffene Kunden haben sich beklagt, weil sie keine Bons erhalten haben, obwohl sie von einer gewissen Störung betroffen waren.» Mit mangelndem Vertrauen habe dies nichts zu tun: «Mit der App kann man nun genau wissen, wer betroffen ist.» Ob das System Schule machen wird, ist ungewiss. Nach Abschluss des Pilotprojekts wollen die SBB die Resultate zunächst analysieren. Anhand dieser Grundlage will das Zugunternehmen dann entscheiden, ob das Vorgehen definitiv eingeführt wird.

Das Pilotprojekt gilt für Kunden, die an mindestens 10 Tagen im fraglichen Raum unterwegs sind und mit einer über 20 Minuten längeren Fahrzeit rechnen müssen. Betroffen dürften somit in erster Linie Pendler sein. Da es sich um ein Pilotprojekt handelt, werden sie in einem ersten Schritt die Test-App SBB Mobile Preview installieren müssen.

Pascal über egoistische Pendler

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Charly Otherman, 5.5.2017
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44
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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kuke 27.05.2018 10:56
    Highlight Kein Grund für lange Diskussionen über Daten uns Schutz und freiwillig oder nicht. Die SBB muss ALLEN Kunden dieser Strecke die Möglichkeit geben, zu einem Gutschein zu kommen. Wenn das nur Smartphone Benutzer können ist das ganz schlicht Diskriminierung.
    0 0 Melden
  • Redly 26.05.2018 08:26
    Highlight Unter GDPR dürfte das eigentlich nicht erlaubt sein.
    Die SBB tut alles, um Orwell zu verwirklichen. Eine Sauerei!
    8 9 Melden
    • osaliven 26.05.2018 10:49
      Highlight Wieso darf die SBB das nicht wenn es Google, Apple, Amazon, Coop Migros oder auch der Geheimdienste dürfen?
      10 7 Melden
    • Redly 26.05.2018 13:32
      Highlight Weil es keinen vernünftigen geschäftlichen Grund gibt für diese Datensammlung.
      Tickets und Entschädigungen sind ohne GPS Daten möglich.
      8 4 Melden
  • Posersalami 26.05.2018 02:15
    Highlight Wenn das so umgesetzt ist wie beschrieben, klingt das schon nicht schlecht. Dennoch bin ich kein Fan von solchen Projekten. Alleine der Gewöhnungseffekt, immer mehr über sich zu verraten, ist Besorgnis erregend. Weiter stört, das man nie weiss was in Zukunft mit den Daten angestellt wird. AGBs sind schnell geändert.

    Mein Vertrauen in jede Firma diesbezüglich ist auf einem Nullpunkt.
    16 2 Melden
  • Der Tom 26.05.2018 00:43
    Highlight Das ist richtig so. Da gibt es nichts zu meckern. Konsumentenschutz sollte sich besser mal um Roaming, Katzenfutter, Nivea, Internetabo oder anderen wirklichen Problemen kümmern.
    6 15 Melden
  • nukular 25.05.2018 22:15
    Highlight Mein gott..wenn ich nur das wort datenschutz höre.... Jeder hat ein handy und gibt somit google und so eh etliche daten preis... Und wieviele leute gibts die im fb irgendwas posten..also bitte... Wenn ihr angst um eure daten habt, schmeisst alles elektronische zeugs weg und wandert in die arktis aus...
    19 25 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 26.05.2018 00:06
      Highlight Steck den Kopf doch bitte noch ein bisschen tiefer in den Sand, ich kann dich noch immer winseln hören.
      20 9 Melden
    • giguu 26.05.2018 08:19
      Highlight The Destiny er hat aber 100% recht. Jeder macht ein riesen Geschrei wegen ein paar Daten und tippt dieses Geschrei noch in einem Device ein, das von den grössten Datenkraken der Welt hergestellt wurde.
      6 7 Melden
    • nukular 26.05.2018 10:48
      Highlight @the destiny... Wer winselt denn hier? Ich rede nur klartext.... Genau die, die am lautesten nach datenschutz schreien, sind die, die im internet ihren kopf ausschalten und auf jeden banner klicken und alles posten... Lieber gebe ich der SBB meine daten als z.b an google. Aber google weiss ja eh schon alles über mich;) also warum sich verkopfen.
      7 6 Melden
  • b4n4n4j03 25.05.2018 22:01
    Highlight Lol, so wie ich den Artikel verstanden habe, lässt die SBB meine "anonymisierten" Daten von einer Drittfirma auswerten, diese wertet aus ob ich (nicht mer anonym) an mindestens 10 Tagen auf einer der besagten Strecken unterwegs war. Die Dritfirma teilt dann der SBB mit, ob ich diese Kritterien erfüllt habe... Hatte schon 1, 2 Feierabendbiere, binn ich nun besoffen oder check ichs nicht! Wie soll die SBB validieren, dass ich die Kritterien erfüllt habe, wenn die Daten anonym sind?!?! WTF
    13 3 Melden
    • predox 26.05.2018 00:58
      Highlight Ich habe zwar keine Ahnung wie es funktioniert, aber ich vermute mal einfach: Die SBB wandelt deine Kundendaten in eine ID um und schickt diese ID zusammen mit den Lokalisierungsdaten zur Firma. Die Firma wertet die Daten bezüglich der ID aus und schickt dann die ID zusammen mit ja oder nein, ob die ID denn Anspruch auf eine Entschädigung hat zurück an die SBB. Wenn du Anspruch hast, wird die ID wieder in deine Kontaktdaten umgewandelt. Die Firma kann dies allerdings nicht tun.
      9 1 Melden
    • Auscho 26.05.2018 01:26
      Highlight Die SBB übermittelt die Daten anonymisiert, anstelle Hans Meier erhält die Drittfirma einen kryptischen Namen wie b4n4n4j03. Die Drittfirma prüft dann, ob b4n4n4j03 die Bedingungen erfüllt und meldet dies der SBB zurück. Die SBB weiss, dass b4n4n4j03 der Hans Meier ist und entschädigt ihn dementsprechend.

      So stelle ich mir das vor.
      7 1 Melden
    • Posersalami 26.05.2018 02:17
      Highlight Du bist nur anonym gegenüber der Drittfirma. Die SBB kennt dich natürlich und wird dir am Anfang des Prozessen eine Nummer oder so zuweisen. Die Drittfirma kann dann nur sagen, ob 239410 die Kriterien für eine Rückerstattung erfüllt oder nicht.

      6 0 Melden
    • osaliven 26.05.2018 05:49
      Highlight Wenn du mitmachst erhälst du eine Nummer sagen wir Einfach mal SBB007. Die SBB kennen nun deine Kundendaten und diese Nummer. Worauf sie aber keinen Zugriff hat sind deine GPS locks. Diese werden an die Firma übermittelt und dort unter dem Kunden SBB007 abgelehnt. Nach Ende des Projekts prüft die externe Firma die einzelnen"Nummern"ob sie die Kriterien erfüllen. Falls ja, melden sie der SBB das die Nummer SBB007 Anrecht auf den Gutschein hat. Die SBB sucht nun in der Datenbank die Kundendaten von SBB007 und verschickt den Gutschein. Du bist daher anonym, d die SBB nie 1/2
      6 1 Melden
    • osaliven 26.05.2018 05:51
      Highlight die GPS Daten erhält. Daher kann die SBB nicht verfolgen wo sie druchgefahren sind. Die externe Firma sieht zwar anhand der Daten. Ja sie sind von A nach B und dann mit dem Bus noch nach C gefahren. Aber für diese Firma sind sie nur SBB007 und haben sonst keinen Namen
      7 1 Melden
  • ströfzgi 25.05.2018 20:51
    Highlight Wäre cool würde Swisscom ihre Kunden entschädigen wenn wie grad jetzt nichts mehr geht.
    13 10 Melden
  • cal1ban 25.05.2018 19:29
    Highlight Die sollen lieber schauen, dass die Klimaanlage gut funktioniert.
    19 33 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 25.05.2018 23:18
      Highlight Dachte ich auch gerade, für die Sauna gehe ich ins Fitness und nicht in den ÖV.
      6 11 Melden
  • Monsieur Cringeadism 25.05.2018 19:20
    Highlight Könntet ihr anstatt nur immer über das Datensammeln anderer auch mal über euch berichten? Also genauer gesagt einfach mal in einem Artikel zeigen was ihr von der Community wisst und was nicht, wäre sicher mal spannend
    174 10 Melden
  • Anded 25.05.2018 19:09
    Highlight „Ich will auch Cumulus-Rabatte, ohne der Migros den Inhalt meines Warenkorbs offenbaren zu müssen. Man sollte auch anonym ohne Nachteil einkaufen können.“
    - Logik des Datenschutzbeauftragten.
    85 42 Melden
    • Factfinder 25.05.2018 21:28
      Highlight Die Migros ist kein pseudo-Staatsunternehmen
      8 14 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 25.05.2018 23:17
      Highlight @Anded, machbar wäre es, wenn die Rabatte nicht mehr per post zugestellt werden sondern automatisch auf ein anonymes Kartenprofil gutgeschreiben werden. Somit ist die Karte nicht mehr an einen Klarnamen gebunden und wenn man mit Barem bezahlt ist es anonym.
      11 0 Melden
    • Auscho 26.05.2018 01:28
      Highlight Man könnte auch Märkli ausgeben. Machen die Detailhändler ja auch ständig bei irgendwelchen Aktionen. So aufwändig kann es demnach nicht sein.
      7 0 Melden
    • Posersalami 26.05.2018 02:19
      Highlight @The Destiny: Und wenn die Karte weg ist, ist sie weg mit deinem Guthaben. Das fändest du sicher auch nicht schön.

      Darum und bis auf weiteres einfach auf den ganzen Mist verzichten.
      0 3 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 26.05.2018 08:07
      Highlight @Salami, bei der migros wird doch monatlich abgerechnet, also nicht so schlimm, man könnte zu der Karten id ja auch ein passwort hinterlegen damit man sie bei Verlust ersetzen kann ohne Probleme.
      1 0 Melden
  • Ein watson-Leser 25.05.2018 19:08
    Highlight Und was ist mit jenen die ein Strecken- oder Generalabo haben?

    Glaubt die SBB etwa diese Benutzer seien immun gegen Verspätungen geworden?

    Besser wäre, noch im Zug den aussteigenden Passagieren einen Bon in die Hand zu drücken mit dem sie später nachweisen können, dass sie von der Verspätung betroffen waren und dann je nach Grad der Verspätung entsprechend eine Vergütung bekommen.
    25 11 Melden
    • Anded 25.05.2018 19:36
      Highlight Abo-Besitzer erhalten die Entschädigung auch. Die SBB App ist für alle User. Unabhängig von der Art des Tickets. Auch mit Papierticket vom Automat geht es, sofern man auch die App installiert hat.
      20 10 Melden
  • meine senf 25.05.2018 19:08
    Highlight Früher hätte dieser Beweis einfach von dem in jedem Zug oder jedem Bahnhof vorhandenem Kontrolleur oder Bahnhofsvorstand den Beweis erbracht werden können.

    Eine andere einfache technische Möglichkeit ohne Apps und GPS wäre, wenn es im Zug einen Stempelautomaten hätte. Dann könnte man so beweisen, dass man in einem bestimmtem Zug war.
    25 10 Melden
    • Anded 25.05.2018 19:38
      Highlight In den Zug einsteigen stempeln und wieder raus. Ohne Ticket ohne Zugfahren.
      11 22 Melden
    • meine senf 25.05.2018 19:54
      Highlight @Anded: Man müsste natürlich schon den Stempel des Zuges UND ein dazu passendes Billet vorzeigen, wenn man was zurück will.
      Allenfalls mit GA oder Tageskarte könnte man so schummeln.
      11 3 Melden
    • Anded 25.05.2018 21:40
      Highlight Und warum dann der Stempelautomat wenn man ein Ticket hat? Ich meine wer kauft ein Ticket ohne dann auch den entsprechenden Zug zu nehmen?
      5 3 Melden
    • Charlie Brown 25.05.2018 22:59
      Highlight Früher war alles besser. Auch der Senf.
      10 3 Melden
    • meine senf 26.05.2018 08:42
      Highlight @Anded: Weil Billete in der Schweiz meistens ohne Zugbindung den ganzen Tag gültig sind. Dann könnte man, sofern kein Kontrolleur kam, einfach am Ende des Tages schauen welcher Zug am meisten Verspätung hatte und behaupten, dass man in diesem war.
      4 1 Melden
  • BigFudge28 25.05.2018 18:48
    Highlight Was zum Teufel ist eine "anonymisierte ID"?
    Eine ID ist immer eindeutig zuordbar, sonst wäre es ja keine..
    Also nix mit Anonymität.
    29 20 Melden
    • Mikee 25.05.2018 23:04
      Highlight Die ID beinhaltet keine Verknüpfungen zu Daten die auf dich zurückzuführen sind.

      Nicht anonymisiert:
      ID, Account Nr., Email, fährt von A nach B

      Anonymisiert:
      ID, fährt von A nach B

      12 1 Melden
  • WeischDoch 25.05.2018 18:32
    Highlight Wo liegt das Problem? Die SBB ist nicht verpflichtet zu entschädigen nur weil es länger geht. Vor allem nicht weil es ja planmässig ist! Wenn man Geld kriegt für Daten ist das doch fair? Es ist kein Nachteil für die die nicht teilen sondern ein Bonus für die, die teilen. Wer auch immer darüber heult, soll es leise tun.
    108 94 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 25.05.2018 23:15
      Highlight Wenn andere einen Bonus bekommen dann ist das ein Nachteil für die anderen. lol
      9 4 Melden
    • WeischDoch 26.05.2018 01:01
      Highlight In welchem Rennen? Um geld? Tja dann hab ich auch einen riesen Nachteil gegenüber dem Chef der UBS. Ich meld mich mal bei Watson...vielleicht darf ich aussagen?
      1 3 Melden
    • ands 27.05.2018 11:24
      Highlight "Wenn man Geld kriegt für Daten ist das doch fair?"
      Korrekt. Siehe z.B. Cumulus. Hier erhalte ich aber kein Geld für Daten, sondern für verlängerte Reisezeit.
      1 0 Melden
  • Baum68 25.05.2018 18:22
    Highlight Toll, gut gemacht SBB. Zuerst die Renten beim Petsonal kürzten und nun die Kundschaft ausspionieren.
    Wie lange macht die Politik dies noch mit?
    31 50 Melden
    • shthfckup 25.05.2018 19:42
      Highlight Noch sehr lange, die frage zielt eher in eine andere richtung. Wie lange macht das die bevölkerung mit. Auch da, noch sehr lange.
      17 2 Melden
  • desmond_der_mondbaer 25.05.2018 18:09
    Highlight Finde das eine super Idee! Und alle Nörgler die sich darüber aufregen, dass die SBB jetzt auch noch Daten sammelt aber selber Apps wie Facebook, Instagram, Google Maps und co. auf dem Handy haben, welche deutlich mehr als nur ein paar GPS Daten sammeln, sollen es doch einfach sein lassen. Denen kann man es eh nicht recht machen!
    55 60 Melden
    • Idrisi 25.05.2018 19:00
      Highlight Grundsätzlich finde ich die Lösung auch gut weil automatisierbar. Sie stellt jedoch hohe Anforderungen an die Erfassungqualität der benutzen Züge bei gleichzeitiger Schonung des Akkus. Bin also gespannt auf das Resultat des Versuchs!
      19 4 Melden

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