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NFL, Divisional Playoffs
Samstag:
New England – Kansas City 27:20
Arizona – Green Bay 26:20 n.V.
Sonntag:
Carolina – Seattle 31:24
Denver – Pittsburgh 23:16

Seahawks Aufholjagd bleibt unbelohnt – Mannings Broncos besiegen Pittsburgh

18.01.2016, 09:3418.01.2016, 11:27
Die Panthers Thomas Davis (links) und Ryan Kalil haben im Spiel gegen die Seattle Seahawks allen Grund zu jubeln.<br data-editable="remove">
Die Panthers Thomas Davis (links) und Ryan Kalil haben im Spiel gegen die Seattle Seahawks allen Grund zu jubeln.
Bild: ERIK S. LESSER/EPA/KEYSTONE

Die Denver Broncos qualifizieren sich mit einem 23:16 gegen die ersatzgeschwächten Pittsburgh Steelers als viertes und letztes Team für die Playoff-Halbfinals.

Mit Titelverteidiger New England Patriots, den Arizona Cardinals, den Carolina Panthers und den Denver Broncos erreichten die vier besten Teams der Regular Season die Halbfinals der amerikanischen Profiliga National Football League (NFL). Denver und Pittsburgh lieferten sich bei starkem Wind und tiefen Temperaturen im 1600 Meter hoch gelegenen Denver ein von der Defensive geprägtes Duell. Beide Quarterbacks, Peyton Manning bei Denver und Ben Roethlisberger bei Pittsburgh, blieben ohne einen Touchdown, leisteten sich aber auch keine Interception in die Arme eines Gegners.

Die Entscheidung fiel rund fünf Minuten vor Schluss, als die Broncos-Verteidigung Pittsburghs Running Back Fitzgerald Toussaint den Ball aus den Händen schlug. Wenig später rannte C. J. Anderson zum entscheidenden Touchdown über die Linie und verwandelte einen 12:13-Rückstand in ein 20:13. Später folgte noch je ein Field Goal.

Denvers Quarterback Peyton Manning darf weiter von seinem zweiten Super-Bowl-Triumpf träumen.<br data-editable="remove">
Denvers Quarterback Peyton Manning darf weiter von seinem zweiten Super-Bowl-Triumpf träumen.
Bild: X02835

Der bereits 39-jährige Manning, der Quarterback mit den meisten Touchdowns und den meisten geworfenen Yards der NFL-Geschichte, wahrte sich damit die Chance auf einen zweiten Super-Bowl-Triumph nach 2007 mit Indianapolis. Pittsburgh konnte hingegen die Verletzungen ihres besten Wide Receivers (Antonio Brown) und ihres besten Running Backs (DeAngelo Williams) nicht ganz überwinden.

Ebenfalls weiter vom Super Bowl träumen dürfen die Carolina Panthers. Sie erreichten das Halbfinale dank einem 31:24-Erfolg gegen die Seattle Seahawks.

Die Panthers, mit nur einer Niederlage in 16 Spielen das beste Team der Vorrunde, verdienten sich das Weiterkommen vor allem dank einer starken ersten Hälfte. Vor der Halbzeit konnten sie bis auf 31:0 davonziehen. 

Wer allerdings dachte, damit sei die Sache bereits entschieden, hatte sich schwer getäuscht. Die Seahawks steigerten sich in der zweiten Hälfte und kamen noch einmal bis auf 24:31 heran. Zu mehr reichte es am Schluss allerdings nicht mehr.

In den Halbfinals kommt es am Sonntag, 24. Januar nun zu den Partien Denver gegen die New England Patriots und Carolina gegen Arizona. (sda)

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