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Niederlande bestellen russischen Botschafter wegen Flug MH17 ein

30.09.2016, 18:21

Der Unglücksflug #MH17 – eine Chronik

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Der Unglücksflug #MH17 – eine Chronik
quelle: x02994 / antonio bronic
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Nach der Kritik Moskaus an den strafrechtlichen Ermittlungen zum Abschuss von Passagierflug MH17 ist der russische Botschafter in das niederländische Aussenministerium einbestellt worden. «Unfundierte Kritik an den Ermittlern ist unakzeptabel», sagte Aussenminister Bert Koenders am Freitag in Den Haag.

Die Ermittler arbeiteten unabhängig. Flug MH17 war im Juli 2014 über der Ostukraine mit einer Rakete abgeschossen worden. Alle 298 Menschen an Bord starben.

Die Ermittler hatten am Mittwoch Beweise vorgelegt, dass die Rakete samt Abschussrampe aus Russland in die Ostukraine gebracht und dort aus einem Gebiet unter Kontrolle pro-russischer Separatisten auf die Passagiermaschine abgefeuert worden sei.

Anschliessend sei das Waffensystem sofort wieder nach Russland zurückgeschafft worden. Moskau hatte diese Angaben als «voreingenommen und politisch motiviert» zurückgewiesen.

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Russland bezeichnete die Einbestellung des Botschafters, die eine Form des diplomatischen Protests ist, dennoch als positiv. «Dialog ist immer gut», sagte Regierungssprecher Dmitri Peskow in Moskau.

(sda/dpa)

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