Start-up-Heroes
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Startup Serie Teaserbild

Start-up-Heroes

Ihre Erfindung ist der Schrecken jedes Einbrechers – das ist Laura Schilliger

Kevin bei dir zu Haus: Der virtuelle Mitbewohner des Zürcher Start-ups Mitipi täuscht Einbrecher und schützt das Zuhause, wenn man selbst nicht da ist. Mitgründerin Laura Schilliger über Traumata nach Einbrüchen, Smart-Home-Technologien und eine mögliche Zusammenarbeit mit grossen Tech-Firmen aus den USA. 



Sommerserie «Start-up Heroes»

Vergesst Silicon Valley, hier kommt Swiss Valley! Sie sind jung, innovativ und erfolgreich: In der watson-Sommerserie trifft unsere Reporterin jede Woche junge Talente aus der ganzen Schweiz, die mit einer springenden Idee ein vielversprechendes Start-up lancierten.

Das ist …

... Laura Schilliger, 31 Jahre alt, Mitgründerin und Marketingverantwortliche des Start-ups Mitipi. Das Zürcher Spin-Off der Versicherung Helvetia produziert einen virtuellen Mitbewohner, der Einbrecher abschrecken soll. CEO Julian Stylianou holte Schilliger zu einem frühen Stadium mit ins Boot. «Unser Start-up wurde nicht beim Bier unter Freunden gegründet; Julian suchte gezielt nach passenden Profilen über Stellenangebote», schmunzelt Schilliger. Das Resultat ist eine bunt durchmischte Füh­rungs­spit­ze: Neben der studierten Kommunikationsexpertin und Stylianou sitzen zwei Männer mit im Gründungsteam: Einer ist Architekt mit Design Thinking Ausbildung, der andere Technologie-Experte. Das Viererteam leitet neun Mitarbeiter. 

Das Start-up ist auf Erfolgskurs und hat in einer Crowdfunding-Kampagne Anfang 2018 innert kürzester Zeit sein Finanzierungsziel erreicht. Auch an der weltgrössten Techmesse im Januar begeisterte Mitipis Innovation und TV-Sender wie BBC und die grossen US-Techportale CNET und «The Verge» haben über das Schweizer Gadget berichtet.

Der Elevator-Pitch-Challenge

Eine Idee, ein Lift und 30 Sekunden: In unserer Elevator-Pitch-Challenge haben die Jungunternehmer eine Liftfahrt lang Zeit, ihre Firma vorzustellen. 

Schilligers Elevator Pitch

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Video: watson

Sie kommt …

... eigentlich aus der Wirtschaftsprüfung und arbeitete mehrere Jahre bei Pricewaterhouse Coopers. Jetzt sitzt sie im «Brutkasten» für Start-ups, dem Technopark in der Nähe der Zürcher Hardbrücke, und hält vor sich eine Box etwa so gross wie ein Radio. «Das ist unser Kevin», sagt sie und strahlt.

Sie macht …

... ein Gerät, das Einbrecher abschrecken soll. «Kevin» hat LEDs und Lautsprecher integriert und simuliert mit Geräuschen, Licht und Schattenspielen, dass jemand zu Hause ist und gerade etwas kocht, die Wohnung putzt oder duscht. Sogar einen Streit kann Kevin simulieren.

Mit diesen Effekten soll potenziellen Dieben der Eindruck vermittelt werden, dass jemand zu Hause ist und sie so abschrecken, genau wie der achtjährige Kevin McCallister im Film «Kevin allein zu Hause». Der Hintergedanke: «Der typische Einbrecher traut sich nicht ins Haus, wenn er Personen darin vermutet», sagt Schilliger. 

Kevin Demo 

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Video: YouTube/mitipi

Steuern lässt sich Kevin via Smartphone-App. Hinter dem virtuellen Mitbewohner steckt ein Algorithmus, der aus verschiedenen Variablen wie Zeitzone, Tageszeit, Wetterdaten und persönlichen Präferenzen logische Aktivitäten zusammenstellt. Im Klartext: Damit Kevin die Gewohnheiten eines Bewohners so realitätsgetreu wie möglich wiedergeben kann, muss dieser das System individuell anpassen und eigene Präferenzen einstellen: «Ob man Haustiere oder eine Familie hat, in der Stadt oder auf dem Land wohnt, ein Instrument spielt oder gerne ein Workout zu Hause macht et cetera.»

Basierend auf diesen Inputs schneidet Kevin selbst Tonaufnahmen der verschiedenen Aktivitäten und Lichteffekte in ein Tagesprogramm zusammen. Schilliger: «Dann simuliert Kevin beispielsweise, dass du mit deinem Partner brunchst, dann mit dem Hund spielst und später einen Spielabend mit deinen Freunden verbringst.» Sobald man seine Wohnung (und seine WIFI-Verbindung) mit dem Handy verlässt, aktiviert sich Kevin. «Egal ob du 30 Minuten zum Einkaufen aus dem Haus gehst oder längere Ferien hast». Im Gegensatz zu der altbekannten Zeitschaltuhr ist die Box damit viel ausgeklügelter. 

Sie verlangt ...

... im Vorverkauf für Kevin einen Preis von 280 Franken. Die Smartbox ist derzeit im Online-Handel bestellbar. Schilliger: «Ziel ist es den Preis zu vergünstigen, wenn wir in Masse produzieren.»

Es sei ein fairer Preis, wenn man die Folgen eines Einbruchs bedenke. In Europa und den USA wird statistisch jeder zweite Mensch einmal in seinem Leben Opfer eines Einbruchs. Schilliger: «Diese Einbruch-Opfer haben später nicht nur mit einem finanziellen Schaden zu kämpfen. Oft bleibt ein dauerhaft unsicheres Gefühl, das einem Trauma gleichkommt. Verständlich, die Einbrecher sind in die Intimsphäre eingedrungen.» 

Sicherheit im Bereich Smart Home ist ein Trend. Allerdings geht es stets nur um Alarmanlagen- oder Kamerasysteme. «Der präventive Aspekt fehlt – genau hier springen wir ein.» Ab Sommer 2019 will Mitipi ausserdem einen Service rund um Kevin anbieten. Einer, der alles abdeckt: von Prävention über Gefahrenerkennung bis hin zur finanziellen Absicherung. «Konkret werden wir eine Hausratsversicherung, eine Kamera und Kevin in einem Angebot vermarkten.» Die Versicherung werde günstiger sein und mehr Risiken decken, als herkömmliche Hausratsversicherungen. Das Abo soll je nach Wohnungsgrösse zwischen 20 und 60 Franken variieren. 

Sie sieht …

... die Zukunft von Mitipi unter anderem auf dem US-Markt, weitere Zielmärkte sind die UK und die deutschsprachigen Länder. «Da wir Hardware verkaufen und hohe Produktionskosten haben, müssen wir auf ein gewisses Verkaufsvolumen kommen, damit das Konzept rentiert. Und das wird nur in der Schweiz schwierig», sagt Schilliger.

Ausserdem bricht die Smart-Home-Technologie in den USA Rekorde. Der erwartete Umsatz im Smart Home Markt beträgt für 2018 laut dem Datenanbieter Statista etwa 17.954 Millionen Euro. Vorangetrieben wird der Trend besonders von Amazons Sprachassistentin Alexa. Der Tech-Gigant Amazon sowie auch das Netzwerkunternehmen Netgear haben Mitipi schon kontaktiert.

Das Konzept kommt auch sonst an. An Start-up-Events rund um die Welt zeigen sich Investoren interessiert. Dort sei sie oftmals die einzige Frau, fügt Schilliger an. Ein Nachteil? «Ich hatte bisher eher das Gefühl, das sei ein Vorteil. Mein Ticket für solche Veranstaltungen erhalte ich oft viel günstiger, weil die Organisatoren Frauen anwerben wollen», schmunzelt sie. Es ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt, denn reich sind die vier Gründer von Mitipi bisher nicht geworden. Sie leben von Investorengeldern sowie von den Vorverkäufen von Kevin.

Sie kann nicht ...

... in der Schweiz produzieren. Kevin wird in China hergestellt. Das sei jedoch nicht nur eine Preisfrage, so Schilliger. «In der Schweiz gibt es noch nicht viel Expertise im Bereich Smart Home.

Daraus lernen wir …

... dass es Jobs gibt, die man nie vermutet hätte. Mitipi stellt regelmässig Schauspieler und Studenten ein, die sich für einen Nebenverdienst in Alltagssituationen aufnehmen. Schilliger: «So bilden wir die Geräuschkulisse von Kevin so authentisch wie möglich.» 

Fast niemand weiss über sie ...

... dass sie für die Weiterentwicklung von Kevin auch Gespräche mit einem Einbrecher geführt hat. Den Kontakt hergestellt hat ein Anwalt. «Das war eine lustige Begegnung. Wir wussten nicht, ob er tatsächlich zum Treffen auftauchen würde – aber er kam.»

Gespräch mit einem Einbrecher 

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Video: YouTube/mitipi

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • JohnnySak 24.08.2018 14:01
    Highlight Highlight Am bemerkenstwertesten ist der Umstand, dass sie einen Einbrecher gefunden haben, der Schweizerdeutsch spricht.
  • Thinktrue 24.08.2018 13:20
    Highlight Highlight Einfach mal eine Frage: Wer hat Kevin erfunden? Im Titel steht es sei Laura Schillinger und im Text steht dann, CEO Julian Stylianou habe sie engagiert. Kann Watson das klären?
  • G. Schmidt 23.08.2018 23:16
    Highlight Highlight Ich stell mal doof die Frage:

    Wer zahlt 300$ für ein Gerät, das nur als Einbrecherschutz dient?

    Home set von Philips hue und Alexa kosten etwa gleich viel und bieten viel mehr Möglichkeiten?
    • Hupendes Pony 24.08.2018 07:50
      Highlight Highlight das war auch mein Gedanke.. eher eine App für Alexa, die deren Funktionsumfang erweitert als eine weitere box im Haus.
  • Hochen 23.08.2018 22:26
    Highlight Highlight Coole Idee wünche viel Erfolg!
  • Schniggeding 23.08.2018 20:52
    Highlight Highlight Super Streit simuliert die Box aber wie es sich anhört wenn es in der Kiste flott abgeht nicht!
  • Frank Eugster 23.08.2018 20:00
    Highlight Highlight Auf 3,7mio Haushalte in der Schweiz kommen täglich 113 Einbrüche. Zahl seit Jahren rückläufig. Macht ganze 3Promille, (oder wie Leute in meinem Freundeskreis sagen würden, ich kann noch fahren.) damit das Geschäft brummt muss ordentlich an der Angstschraube gesreht werden...aber eben Es lohnt sich, das Geschäft mit der Angst.
    • who cares? 24.08.2018 00:00
      Highlight Highlight "die Zukunft von Mitipi unter anderem auf dem US-Markt, weitere Zielmärkte sind die UK und die deutschsprachigen Länder"

      US-Markt. Die deutschsprachigen Länder werden als letztes genannt. Lesen.
  • caspervsworld 23.08.2018 19:43
    Highlight Highlight Naja, wenn man mal in den Ferien ist, und die Nachbarn wissen davon, ist dann das auch komisch wenn man sie vorwarnen muss das da 'so ein Teil ist das Anwesenheit' simuliert.
    Doch wie auch immer: Ich gönn den Entwicklern, das manche ganz viel Geld für ihr Sicherheitsgefühl ausgeben. Mit Ängsten und Sicherheitsversprechen lässts sich gut Geschäften (und politisieren, gell liebe SVP ;) )
  • ldk 23.08.2018 19:19
    Highlight Highlight Also.. das Ding kann ja Geräusche machen und Gespräche simulieren wie es lustig ist.. hört ja eh keiner ausserhalb der Wohnung? 😂
  • salamandre 23.08.2018 18:26
    Highlight Highlight Traumata ist möglicherweise hochgegriffen, aber das Gefühl nach einem Einbruch bei dir Zuhause ist Scheisse
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 23.08.2018 17:48
    Highlight Highlight Ich nehme dann doch lieber den Einbrecher.
  • Raphael Stein 23.08.2018 17:18
    Highlight Highlight Schön,
    haben wir früher mit Zeitschaltuhren, Lampen und Märklineisenbahnen gebastelt.

  • Firefly 23.08.2018 17:03
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob sich professionelle Einbrecher so einfach täuschen lassen. Die observieren ja ein Haus zuvor und sehen, dass immer wenn alle ausgegangen sind, die Simulation läuft. Im Schutze der Simulation können sie dann alles schön ausräumen und die Besitzer fühlen sich sicher.
  • Malaga 23.08.2018 16:51
    Highlight Highlight Und welche Geräusche simuliert Kevin nachts..."Gibs mir Kevin, los..!"
  • Regas 23.08.2018 16:45
    Highlight Highlight @Mit der nötigen Software versehen könnte das gleiche auch mit den Lautsprechern von Amazone Echo, Google Home und Konsorten bewerkstelligt werden. Die Hardware wäre da eigentlich schon vorhanden.
  • Patrick Cotting 23.08.2018 16:44
    Highlight Highlight Coole und vor allem nützliche Idee - das wird den Versicherungsmarkt umkrempeln, und die Diebstahltouristen von meiner Wohnung abhalten.
  • Garp 23.08.2018 16:37
    Highlight Highlight Ich hätte gern eine Hörprobe, wie sich das vor der Tür anhört, nicht im Raum.

    Nachbarn, die zu Hause sind werden sich auch bedanken, über den Lärm. Nicht mal, wenn die Nachbarn im Urlaub sind hat man Ruhe 😂 .
  • Gubbe 23.08.2018 16:21
    Highlight Highlight Design Thinking Ausbildung, oj, eine neue Ausbildung zum denken? Muss das nicht jeder im Beruf?
    Wenn's wirklich Hand und Fuss hat, Entschuldigung.
  • leu84 23.08.2018 16:20
    Highlight Highlight Was dann wohl die Nachbarn Herr und Frau Bünzli sagen, wenn sich da drüben etwas merkwürdiges vor sich geht ^^
  • Pana 23.08.2018 16:18
    Highlight Highlight «Dann simuliert Kevin beispielsweise, dass du mit deinem Partner brunchst, dann mit dem Hund spielst und später einen Spielabend mit deinen Freunden verbringst.»

    Hm, ich habe weder einen Partner, noch einen Hund oder Freunde. Einbrechen will bei mir auch niemand. Eignet sich Kevin evt. auch für einsame Menschen?
  • HerrLich 23.08.2018 16:14
    Highlight Highlight Und er springt nur an wenn ich das Haus verlasse und genügend weit weg bin. Haha ... Die verkaufen uns doch eine leere Kiste für CHF 250. Ich kann es ja nicht prüfen :-)
  • Triumvir 23.08.2018 16:12
    Highlight Highlight Toll, das Teil werde ich mir kaufen, sobald es auf dem Markt ist.
    • Herren 23.08.2018 18:29
      Highlight Highlight https://mitipi.myshopify.com/?lang=en
  • C Walser 23.08.2018 15:49
    Highlight Highlight Jetzt stell dir mal vor du schläftst.
    Dein Handy hat Akkumangel und stellt ab und plötzlich werden Geräusche von jemandem der durch deine Wohnung läuft simuliert.
    🤣🤣
    • amazonas queen 23.08.2018 17:08
      Highlight Highlight Solange er kein Liebesspiel mit deiner deinem Partner unbekannten Geliebten simuliert ;-)
  • Alterssturheit 23.08.2018 15:47
    Highlight Highlight Was mir nicht klar ist - sind alle (oder die meisten) Rolläden oben, was ja normal wäre, wenn ich oder gar mehrere Personen zu Hause sind: der Einbrecher hört dann viele Stimmen/Geräusche, aber nie sieht er jemanden....?? Abschreckwirkung ??
    • leu84 23.08.2018 16:22
      Highlight Highlight Vielleicht noch 1 oder 2 zusätzliche Koppelungsgeräte. So, dass nicht alles an einem Punkt abspielt. Speziell während den Ferien.
    • Roman h 23.08.2018 21:14
      Highlight Highlight @leu84
      Während den Ferien gibt es leider noch ein anderes Problem.
      Diebe beobachten doch die Häuser, also mit den Augen aus der Ferne.
      Da bringen Geräusche nicht so viel.
      Wenn das Haus also ein paar Tage dunkel bleibt dann ist es leer.
  • MetalUpYour 23.08.2018 15:44
    Highlight Highlight In der USA wird er sich nur verkaufen, wenn er auch auf Einbrecher schiessen kann.
    • Rasty 23.08.2018 19:04
      Highlight Highlight Nein, es sendet eine Nachricht und dann kann man auswählen ob das Gerät schiessen soll oder ob man gerade selbst in der Nähe ist.
  • G. Samsa 23.08.2018 15:15
    Highlight Highlight Die Dame war mir solange sympathisch bis zur Stelle "und arbeitete mehrere Jahre bei Pricewaterhouse Coopers".

    • Charlie B. 23.08.2018 16:33
      Highlight Highlight Und wo muss deiner Meinung nach eine Person gearbeitet haben, dass du sie sympathisch findest? Vielleicht im Volg oder Landi?
    • who cares? 23.08.2018 16:47
      Highlight Highlight PwC hat 236'000 Mitarbeiter. Sind die jetzt alle unten durch bei dir?

      Anscheinend hat sie da ja einiges gelernt, ihr Unternehmen hat Erfolg. Was hast du erreicht?
  • aglio e olio 23.08.2018 15:03
    Highlight Highlight Wenn sich das erfolgreich in den Haushalten verbreitet gibt es bestimmt eine Zunahme von Mumienfunden ;)

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