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Der Tod alias Christian Baus anlaesslich des Luzerner Freilichttheaters

Schauspieler Christian Baus als Tod während des Luzerner Freilichttheaters «ein Luzerner Jedermann». Bild: KEYSTONE

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Das Leben nach dem Tod bleibt eine Illusion – und das ist gut so

Alle Religionen versprechen uns ein Leben im Paradies oder die Wiedergeburt. Realistisch ist das Versprechen aber nicht.



Es liegt in der Natur der Sache, dass viele Userinnen und User mich nicht sonderlich mögen. In Glaubensfragen sind wir sensibler und verletzlicher als in vielen anderen Lebensbereichen.

Meine skeptische Haltung ruft oft heftigen Widerspruch hervor, manchmal Wut. Oder sie weckt Zweifel, erzeugt gar Angst. Wut muss sich Luft verschaffen. Das bekomme ich in vielen Kommentaren zu spüren.

Statt inhaltliche Kritik zu üben, spielen verärgerte Kommentatorinnen und Kommentatoren gern auf den Mann. Manche schicken mir den Teufel hinterher oder wünschen mich ins Pfefferland. Dabei bringen sie gerne mein Alter ins Spiel, was dann bedeutet: Zisch endlich ab, am liebsten gleich in die ewigen Jagdgründe.

Ja, der Tod. Wir sollen uns mit ihm auseinandersetzen, raten uns Psychologen und Philosophen. Nur: Wir kriegen diesen Tod nicht in den Griff. Wir können ihn medizinisch kartographieren, Vernunft und Verstand machen uns klar, dass alles Leben endlich ist. Aber unser Unbewusstes blendet ihn hartnäckig aus, will nichts von ihm wissen. Der Selbsterhaltungstrieb scheint stärker.

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Wissenschaftler und Buchautor Martin Meter führt neurologische Erkenntnisse an, um nachzuweisen, dass es kein Leben nach dem Tod geben kann. Video: YouTube/Martin Meter

Konkret: Wir wissen, dass wir sterben, aber wir können uns das Ableben nicht vorstellen und kein Gefühl dafür entwickeln. Das ist das Kapital der Religion.

In dieser vertrackten Situation kommt der Glaube ins Spiel. Der Tod ist nicht das Ende, sagen praktische alle Glaubensgemeinschaften. Nach dem Ableben winken Wiedergeburt oder Paradies.

Der Glaube an ein Leben nach dem Tod spendet Trost

Ein verlockendes Dogma. Es spendet Trost und Halt. Und gibt Hoffnung. Also runter auf die Knie? Beten und meditieren? Frei nach dem Motto: Nützt es nichts, so schadet es auch nicht.

Mit diesem Argument versuchen Fromme aus Freikirchen mich immer wieder zu ködern. Wage den Versuch, lass dich bekehren, nimm Jesus in dein Herz auf, raten sie mir. Sollten wir mit unseren Heilsvorstellungen recht haben – wovon sie felsenfest überzeugt sind –, wirst du am Jüngsten Tag gerettet und kommst ins Paradies.

Falls du aber stur und religionsskeptisch bleibst, ist eh alles aus. Sie bieten mir also eine Rückversicherung für den Fall der Fälle an.

Auch das Hilfskonstrukt einer Seele vermag nicht zu überzeugen.

Eigentlich eine praktische Prophylaxe. Nur: Den Glauben kann man nicht wie auf einem Basar aushandeln. Schliesslich geht es um eine geistige Haltung und intellektuelle Redlichkeit.

Die Erlösungskonzepte der Religionen sind für mich weder plausibel noch nachvollziehbar. Sie sind zu offensichtlich den Ängsten und Sehnsüchten von Menschen entsprungen. Auch das Hilfskonstrukt einer Seele oder des feinstofflichen Zweitkörpers mag nicht zu überzeugen.

Ebenso die Quellen nicht: Weder die Bibel, die Thora noch der Koran. Buddhismus und Hinduismus helfen auch nicht weiter. Und schon gar nicht die Theosophie, die Quelle der modernen Esoterik.

Geistige Freiheit ohne Grenzen

Der Glaube an ein Leben nach dem Tod wäre für mich eine Lebenslüge. Es geht um die geistige Freiheit, eines der zentralen Güter. Diese darf nicht vor religiösen oder spirituellen Fragen halt machen.

Wir müssen Platz machen für neues Leben. Das ist der Zyklus der Natur.

Taktische Manöver, um dem Tod einen Schleier zu verpassen und ihm vermeintlich den Stachel zu nehmen, schränken die geistige Autonomie ein. Besser ist es, sich mit dem Unausweichlichen abzufinden. Meines Erachtens markiert er das unwiderrufliche Ende der eigenen Existenz.

Das macht Sinn: Wir müssen Platz machen für neues Leben. Das ist der Zyklus der Natur. Wir Menschen sind ein Teil von ihr und unterliegen ihren Gesetzen. So wie alle Tiere und Pflanzen.

Privilegien kennt die Natur nicht. Diese konstruieren wir in unserer Selbstüberschätzung selbst.

Der Tod ist zweifellos eine narzisstische Kränkung. Doch der Natur sind unsere Ängste und Sehnsüchte egal. Vermutlich empfindet sie uns Menschen allmählich gar als lästige Kreaturen, die die Erde systematisch zerstören. Deshalb dürfte sie froh sein, wenn wir nach dem Ableben ein für allemal verschwinden. Und nicht wiederkommen.

Und sollte es ein Paradies geben, dürften dort bald ähnliche Probleme auftauchen.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • HRegli 11.09.2019 07:39
    Highlight Highlight H. Stamm hat das präzise erfasst. Religionen operieren mit einem Rüebli, das dem zu überzeugenden Gläubigen (zukünftigen Kunden) vor den Kopf gehalten wird. Wer erst einmal vom Glauben überzeugt werden konnte, wird nur sehr schwer wieder zu den Fakten zurückfinden. Im Leben ist es ein äusserst wichtiger Grundsatz, nichts, aber auch gar nichts zu glauben ohne Beweise. Und die hat keine einzige der 4200 Religionen je liefern können. Guter Kanal ist "The Atheist Experience", wo Gläubige anrufen können und ihren Glauben auf den Prüfstand legen müssen (Eng). Auch Dr. Richard Carrier ist hilfreich.
  • Tolstojewski 10.09.2019 13:09
    Highlight Highlight Statt sein Leben auf hedonistische (und egoistische) Weise im Angesicht des endgültigen Todes zu leben, ist es doch sinnvoller, sein Leben mit der Verantwortungs-Perspektive über den eigenen Tod hinaus zu gestalten und - im Sinne der Nachhaltigkeit - dazu beizutragen, der Nachwelt eine lebenswerte Welt zu hinterlassen. Jeder Mensch hinterlässt nach dem Tod Spuren, und das Leben geht nach dem eigenen Tod weiter, auch wenn die Verstorbenen selbst nicht mehr physisch daran teilnehmen.
  • Wirgul 10.09.2019 10:40
    Highlight Highlight Die Vorstellung dass man vor der Identität des gegenwärtigen Körpers eine Existenz hatte, ist nicht neu -aber aufregend. Immer mehr Leute habe inzwischen die Erfahrung gemacht, Verstimmungen und Aberrationen aus früheren Leben in Ordnung zu bringen und dadurch nicht mehr negativ beeinflusst werden. Es ist nicht etwas das man glauben oder nicht glauben soll oder muss. Es ist eine sehr persönliche Erfahrung die keiner Kritik oder Dogma unterstehen darf. Schliesslich ist das wahr, was für dich wahr ist. Wer ein seelenloses Dasein befürwortet soll das machen, während andere halt frei werden.
  • Kari Baldi 10.09.2019 08:17
    Highlight Highlight Not macht bekanntlich erfinderisch. Angst eben auch. Und weil Glauben nicht Wissen ist, haben Religionen - erfolgreich - aus dem Glauben Wissen gemacht. Um dies zu untermauern, hat man Geschichten oder Ereignisse für eigene Zwecke missbraucht. Jesus ist nicht Sohn Gottes. Er war ein Ketzer, den man gekreuzigt hat, was in dieser Zeit üblich war. Alles andere ist Beilage.
    • Spooky 10.09.2019 13:11
      Highlight Highlight "Er war ein Ketzer..."

      Und er hat Wasser in Wein verwandelt.

      Genial! 🍇🍷🍾
    • Heinrich Kramer 10.09.2019 20:33
      Highlight Highlight Kari Baldi
      Vor lauter angeben mit Halbwissen, vergessen Einige immer wieder, dass die Bibel das wahre Wort Gottes ist.
      Der Erzengel Gabriel, der Maria ankündigt, sie werde die Mutter des Retters werden, sagt ihr: "Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden." (Lk 1,35)“

      Joh 1,49
      1Joh 4,15
      1Joh 5,12
      Gal 2,20
      Mt 8,29
      Mt 14,33
      Mk 15,39
      sind weitere Bibelstellen, die beweisen, dass Jesus Gottes Sohn ist.
    • Spooky 11.09.2019 02:41
      Highlight Highlight @Heinrich Kramer

      War er ein Einzelkind?
  • Nik G. 10.09.2019 07:44
    Highlight Highlight Beim Konstrukt mit der Seele bin ich nicht mit Ihnen einverstanden Herr Stamm. Ich habe lange im Spital gearbeitet und viele Menschen in den Tod begleitet. Irgendwas ist da wen der Mensch gestorben ist. Ich glaube nicht an irgend ein Religiöses Konstrukt. Trotzdem glaube ich an eine Seele
  • Heinrich Kramer 09.09.2019 19:45
    Highlight Highlight Paradies oder Hölle?

    Der ungläubige Saddam H erfreute sich an den Ölfeldern. Der atheistische Adolf H genoss die Schönheit der Alpen. Und andere Gottlose - sie alle sind Nutzniesser der allgemeinen Güte Gottes. Kreaturen die gar nichts von Gott halten, erfreuen sich an seinen Wohltaten. Aber die Wege des Herrn sind nicht für Schwarzfahrer geschöpft worden und will Gott gerecht sein, kann er gar nicht anders als die Seelen der Abtrünnigen der Hölle zu übergeben. Sie sind selberschuld, sie haben sich aus freiem Willen von Gott abgekehrt. Und Gott kann halt nur lieben, indem er auch verwirft.
    • Nonqi 10.09.2019 09:07
      Highlight Highlight Ich glaub zwar weder an ein Leben nach dem Tod noch an Himmel und Hölle, aber wenn ich aussuchen könnte, dann lieber in der Hölle als mit jemandem im Himmel, der so was von sich gibt :'D
    • Kiro Striked 10.09.2019 10:47
      Highlight Highlight Aber die Frage hier ist, "Wen liebt Gott?". Am Ende wird eine Religion Recht haben müssen, wenn man so spricht.

      Hat die Katholishe Kirche Recht mit Ihrem Reichtum und ihren Heiligen?
      Ist es die Reformierte Kirche mit Ihrem Bescheidenen beisammensein?
      Sind es die Freikirchen, welche jede ein anderes Regelwerk verfolgt?
      Sind es gar die Muslime? Welche Mohammed als den Letzten Propheten ansehen?
      Oder die Juden, nach Geschichte das Volk Gottes?
      Die Mormonen welche nach dem buch Mormon leben?

      Alle diese Werke wurden von Menschen geschrieben. Von Menschen für Menschen. Kein Gott weit und breit
    • Pelegrino 10.09.2019 22:34
      Highlight Highlight Heinrich Kramer,kommt auch jemand in die Hölle,wenn er nicht das was der Pfarrer nicht einhält was er nicht versteht,u.das nicht für wichtig findet dies einzuhalten!?

      Es gibt viele Kirchen,Freikirch,die Fundamental,Evangelikal u.Charism,die meinen die alleinige gottseligmachende Botschaft besitzen,die in den Himmel führt.

      Deshalb wurden wegen den Alleinseligmachenden Kirchen u.Gruppierungen viele Glaubenskriege geführt,u.das überall ohne Ausnahme.

      Selbst unter Freikirchen werden gestalkt u.gemobbt,wenn jemand zu einer andern Glaubensrichtung anhört,sei es auch nur umgedeutete Nuancen.
  • nuage 09.09.2019 16:37
    Highlight Highlight
    ....... an Ihre Überzeugung über Leben (= Illusion ) nach dem Tod zu glauben, daran zweifle ich
  • nuage 09.09.2019 16:36
    Highlight Highlight
    Eine funktionsfähige Zelle reicht aus, um einen toten Wurm zu reanimieren

    Das hat einen guten Grund. Diese Tiere sind so unzerstörbar, dass man ihnen den Kopf abschneiden kann – innerhalb einer Woche ist der Verlust schon repariert. Selbst wenn alle Körperzellen mit einer tödlichen Dosis bestrahlt worden sind, reicht eine funktionierende Zelle aus einer anderen Planarie, um den toten Wurm zu reanimieren.
    (Aus: https://www.zeit.de/2011/30/M-Selbstheilung/seite-3 )

    Ich glaube dieses beschriebene Wunder hier.

    Ob es sooo viel besser ist…
  • Lost_dreams 09.09.2019 11:27
    Highlight Highlight 2/2 Können aber auch zu weit gehen und Menschen (meist vorbelastet) können sich hineinsteigern und seelische Schäden davon tragen. Ich denke unsere Psyche und mental Kapazität sind wahrscheinlich nicht für solche deepen Gedanken gemacht.
    • Alienus 09.09.2019 14:55
      Highlight Highlight Womöglich doch.

      Die von Ihnen beschriebenen Gedankengebilde beruhen wohl auf Vorgängen, die in unserem Inneren ablaufen, kreiert und registriert werden.

      Die Auswertung könnte natürlich ein Problem sein.

      Wir Menschen gebieren die Gedanken über unser Inneres, Gott, Teufel, Himmel, Hölle, Lebensart und eben auch die jeweils zugehörigen Monster.

      Psyche ist das, was wir in der Projektionsfläche, Imagination sehen, sehen wollen und/oder fürchten, dies zu sehen!

      Emittent ist der Mensch … aber auch gleichzeitig Empfänger seiner eigenen Projektion, die von der Reflektionsfläche zurück kommt.
    • Pelegrino 11.09.2019 08:54
      Highlight Highlight Wir Menschen sind was wir sind, ein Abort dunkler Gedanken, zu Monstern von imaginieren Vorstellungen.

      Man sucht das Böse in dem Andern, nur um seinen eigenen Unzulänglichkeiten zu verdecken.
      So will jeder den besseren sein, gegenüber seines Kontrahenten, u. seiner Selbsttäuschung.
  • Lost_dreams 09.09.2019 11:24
    Highlight Highlight Für mich, als Mensch mit einer Neurologischen Krankheit, hat es mir als Kind immer sehr geholfen zu glauben, dass nach diesem Leben etwas anderes kommt. Als ich alter wurde und ich es mehr und mehr hinterfragte, rutschte es in eine Panickattacke ab und eine psychotische Episode (paranoid). Ich verspürte einen unglaublichen Druck mein Leben nicht "genug" zu geniessen und hatte sogar Angst, einfach mal zu chillen. Ich hörte wortwörtlich ein Tik Tak meiner ablaufenden Uhr und das machte Angst, sehr viel Angst. Was ich sagen möchte ist, Gedankenexperimente sind gut und wichtig. 1/2
  • Ro Viking Ger 09.09.2019 09:24
    Highlight Highlight Ich habe mal einen freikirchlichen Pastor gefragt, was den nach dem Tod kommt. Er antwortete: Wenn man durch Jesus Christus gerettet sei, dürfen wir dann, so wie es in der Bibel steht, den Herrn und Heiland loben und preisen ...von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ich dachte mir:
    Ähmm....sorry würg...das wäre ja die reinste "Hölle" für mich. Ich kann nicht singen und will doch nicht einen anscheinend egoistisch, narzistischen Gott ewig besingen....
    • Pelegrino 11.09.2019 10:19
      Highlight Highlight Ro Viking Ger, natürlich steht es dir frei, auf einen auf einen Gemiest-chen-chor zu verzichten,der mehr von Hölle und Tod singt,als den lieben Gott.

      Aber wie wollen die seinen Guten singen, wenn böses dahinter steckt, mag denn da noch Gutes dahinter stecken!?

      Der Teufel von der Kanzel oben, macht die Hörer über ihr Gewissen schon runter, aber die Balken in seinem Auge sieht er nicht.

      Play Icon
  • Ro Viking Ger 09.09.2019 09:14
    Highlight Highlight Herr Stamm...schön und persönlich formuliert .
    Danke. Betreff den Missionsversuchen von Freikirchlern:
    Der Grund für das eifrige Missionieren fruchtet, meiner Meinung nach, aus deren eigenen Existenz/Todes Ängsten heraus .Durch die Missionierung gibt es für die jene eine persönliche Rechtfertigung und einen Sinn für ihr Glaubensfundament. Eigentlich also auch nur eine für sich selber zugrunde liegende Handlung... ausgeschmückt mit "Nächstenliebe".
    Keiner der Freikirchler weiss ja schließlich, ob er nach dem Tod wirklich bei Jesus dann ist. Es ist eben lediglich nur Glaube.
    • Share 09.09.2019 19:20
      Highlight Highlight Nun diese Ängste werden fleissig kultiviert. Die persönliche Rechtfertigung bleibt aus. Das Nachfragen, das Hugo Stamm mit und hier teilt, zeigt doch eben meistens die Uneinigsichtigkeit, den blinden Fleck, der da ist, zu akzeptieren. So ist die Antwort selten die Annahme des beschriebenen Standpunkts, sehr oft aber das Zeichen des Abwehrreflex, also der Beginn einer Abwärtsspirale. Die angestrebte fruchtbare Auseinandersetzung weicht der Sabotage, die der Zermürbung den Steigbügel hält. So macht man eigene Ängste zu Gedanken der Anderen. Wieso sonst, sollte der Blogger über den Tod schreiben?
    • Pelegrino 10.09.2019 23:04
      Highlight Highlight Ein Lehrer zum Prediger,zum Dr. bis zum Prof.hochdekorierter Würdenträger,behauptet dass wenn man nicht das tut was er sagt,vom Glauben abfällt,u.in die Hölle kommt.

      Das macht seine Anhänger zu Gefügigen die alles machen um ja in den Himmel zu kommen,sei es was er will.

      Angst kann auch zum Glauben führen,wenn mit drohen mit dem Wiederabfallen seiner Auserwählten droht.

      Share,eigentlich schreiben sie über die Freikirchen,denn keiner anderen geistl.Bewegungen passt ihrer Beschreibung.

      Ich denke an den Eulenspiegel.
    • Pelegrino 10.09.2019 23:31
      Highlight Highlight Wenn doch Don Quixote das von der geistl. Waffenrüstung gewusst hätte,dann wäre jetzt darauf gekommen,dass er mit seinem Glauben nur gegen Windmühlen gekämpft hat,den vermeintlich Bösen,die halt alles anders sehen, und deshalb zu missionieren sind.
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  • Kleopatra Känzig 08.09.2019 23:02
    Highlight Highlight Wir sehen uns in Valhalla 🤘 bis dahin geniesse ich jede Sekunde meines Daseins in vollen zügen! Asa og vana
    • Spooky 09.09.2019 09:43
      Highlight Highlight "Wir sehen uns in Valhalla"

      Geht leider nicht. Bin in Helheim. 👻
  • SamTwise 08.09.2019 18:06
    Highlight Highlight Hier eine sehr schöne Sichtweise auf den Tod und das Leben.
    Play Icon
  • Der sich dachte 08.09.2019 12:49
    Highlight Highlight Wie soll man dieses Dasein ertragen? Einige können das mit Wissenschaft. Eine Vielzahl braucht den Glauben. Hauptsache ist, dass wir es ertragen können in Liebe und Zuversicht.
    • Klaus07 08.09.2019 17:54
      Highlight Highlight Wow. Was hab ihr alle für ein bescheidenes Leben, wenn ihr ihr das Dasein „ertragen“ müsst! Warum geniesst ihr das Leben nicht einfach? Dann ist das Leben kein ertragen sondern ein Genuss.
  • Edwin Schaltegger 08.09.2019 12:38
    Highlight Highlight Warum soll für den Mensch, nichts anderes als ein hochentwickeltes Säugetier, andere Todesregeln gelten wie für alle andern Lebewesen unserer Fauna? Der sehr gute Artikel von Herr Stamm bringt es "auf den Punkt". Die Vorstellungen eines Lebens nach dem Tod sind reine Illusion. Unser kybernetisches RegelSystem der Natur macht sicherlich keine Ausnahme wegen der Menschen, der übrigens zum grössten Störfaktor geworden ist.
    • Share 08.09.2019 15:56
      Highlight Highlight Die Herz-Lungenmaschine macht den Unterschied. Und es gibt Technik, die das Zellwachstum anregt.
    • Pelegrino 11.09.2019 10:40
      Highlight Highlight Auch ein Tier hat eine Seele das Innenleben, nur das es nicht soweit entwickelt ist, wie die einem Homo erectus, das ihm ähnlich sein sollte.

      Darum Plan C, zum 1+2 von Franz0506

      Keiner hat je ihn gesehen, nicht mal einer Erscheinung, wo Petrus sagte: "Wir wollen uns drei Hütten bauen, mir eine, dir eine, und dem Elia eine!"
  • Der sich dachte 08.09.2019 12:33
    Highlight Highlight Im Grunde ist das Leben eine Illusion. Eine mehr oder minder bewusste Einbildung der Natur. Der Mensch in seiner Eitelkeit bildet sich ein jemand zu sein, aber im Grunde beruht unser Ich bereits auf einer Täuschung. Wir sind im Grund Sklaven von Denkprozessen. Unser Hirn ist dem "Selbst" immer einen Schritt voraus. Religiöse müssen diese Tatsache abfedern mit beruhigenden Formeln. Es sind nicht alle bereit wie Sie wissenschaftliche Erkenntnisse anzunehmen. Viele brauchen eine Brücke über die Zeit um nicht wahnsinnig zu werden. Religon als Kollektiv hilft dabei. Gerade für sensible Menschen.
    • Klaus07 08.09.2019 17:57
      Highlight Highlight Dann viel Glück mit ihrer Illusion. Ich akzeptiere die Realität und geniesse das Leben!
    • Spooky 09.09.2019 00:31
      Highlight Highlight Klaus07

      Ich akzeptiere die Illusion und geniesse das Leben.
    • Pelegrino 09.09.2019 21:05
      Highlight Highlight und ich akzeptiere den Müll den wir rauslassen, denn lasst uns festen, denn morgen sind wir Tod.

      das Danach von Tod gibt es nicht, und darum lasst uns feiern u. behalten unser Nest sauber, dass wir darin noch weitere hundert Jahre feiern können, und unsere Enkel und Urenkel mit dazu. https://binged.it/30786tX
  • Franz0506 08.09.2019 12:28
    Highlight Highlight Zum Thema Weiterleben nach dem Tode.
    Es gibt zwei Möglichkeiten:

    1. Es gibt kein Leben nach dem Tode. Dann muss man sich darüber keine weiteren Gedanken mehr machen und darf sich mit Herrn Stamm darüber freuen.

    2. Es gibt ein Weiterleben nach dem Tode. Sam Hess ist in der Lage Geistwesen zu sehen und äussert sich in diesem Interview zu diesem Thema. Vielleicht kann der eine oder andere etwas daraus lernen.
    Play Icon
    • Share 08.09.2019 15:58
      Highlight Highlight Mehr Licht, bitte!
    • Klaus07 08.09.2019 18:15
      Highlight Highlight @Franz0506
      Menschen die an Schizophrenie erkrankt sind hören Stimmen die nicht vorhanden sind. Bei einem Sauerstoffmangel im Gehirn treten Halluzinationen auf. Auch bei schweren Kopfverletzungen können Halluzinationen entstehen, diese können so real sein, dass der Patient sich sicher ist mit Personen gesprochen zu haben die nie im Raum waren. Alles was dieser Sam Hess sieht entsteht ausschliesslich in seinem Gehirn.
    • Share 08.09.2019 19:50
      Highlight Highlight Für das Infrarotlicht in Kurzwellen kann ich jetzt wirklich nichts für.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Billy the Kid 08.09.2019 12:06
    Highlight Highlight 1. Die "geistige Freiheit" / der "freie Wille" ist eine Illusion - wie sogar die moderne Hirnforschung beweist.
    Mit diesem Konstrukt gegen den Monotheismus zu argumentieren scheint mir absurd.

    2. Auch der Hinweis auf den "Zyklus der Natur" ist nicht hilfreich um den Monotheismus in die Schranken zu weisen, da ja gerade von einer metaphysischen "Welt" ausgegangen wird, die eben nicht den Zyklen der Natur unterworfen ist.

    3. Um den Tod als "narzisstische Kränkung" zu empfinden muss man vorher schon absurde Grössenphantasien entwickelt haben.

    4. Die Natur "empfindet" sich u.a. durch uns. -
    • Share 08.09.2019 16:00
      Highlight Highlight Einatmen. Ausatmen.
    • Klaus07 08.09.2019 18:36
      Highlight Highlight @Billy the Kid
      1. Es wurde Bewiesen, dass wenn Probanden eine Frei Entscheidung treffen, im Gehirn bereits Sekunden davor vorarbeiten ablaufen. Zu sagen, das die freie Entscheidung eine Illusion sei greift zu kurz. Auch wenn zwischen den Vorarbeiten des Gehirns und der Entscheidung Eine Latenz besteht wurde die Entscheidung vom Probanden durchgeführt. Es ist sein Gehirn und niemand anderes hat diese Entscheidung übernommen. Alles was der Mensch bewusst oder unbewusst wahrnimmt sind Biochemische Vorgänge im Gehirn.
    • Share 08.09.2019 19:54
      Highlight Highlight @Klaus
      Lichtgeschwindigkeit hat es do an sich, dass das Licht vor seinem Abflug bereits angekommen ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 08.09.2019 10:34
    Highlight Highlight Spooky
    "Man kann mit Fug und Recht behaupten, das Leben sei eine Illusion...."
    Nun, schau Dich einfach im Spiegel an, dann wird es Dir vergehen > das Leben sei nur Illusion!
    :-))
    • Alienus 08.09.2019 15:53
      Highlight Highlight 1/2

      Der Aussage vom Leben als Illusion ist heftigst zu widersprechen. Eine Spiegelung als solche ist ja bereits eine Illusion.

      Passend zum Thema ist feststellbar, dass Begriffe „Seele und Psyche sowie Fee und Nixe“ direkt und indirekt auf Wasser zurückführbar sind.

      Im Wasserspiegel wird eine Person vorgetäuscht, die scheinbar hinter dem Spiegel in einem anderen Raum vorhanden sei. Aber da ist sie nicht, denn diese spiegelnde Fläche ist eine imaginäre (!) Fläche und zugleich eine undurchdringliche Membrane.
      Tatsächlich ist da nix, kein Atom / Molekül, durch welches der Mensch gehen kann.
    • Alienus 08.09.2019 15:56
      Highlight Highlight 2/2

      Nichts ist undurchdringlicher als das Nichts.

      Die menschliche Eitelkeit und Überhöhung ist mit Spiegelung leicht zu erstellen. Schon unsere Germanen + Indoeurop. verorteten ihre Götter auch im Wasser.
      Dorthin gelangt man durch solch eine imag. Fläche. Der Mensch geht durch diese Wand. Aber er kann dies nicht mehr mit substanzieller Gestalt, sonder muss immateriell, also tot sein. Ohne Raum. Ohne Zeit. Ohne diesseitige Gedanke, die wiederum eine materielle Grundlage haben …. müssen!

      Seele entstammt dem indogerm. „seelow“ für u.m. für See, Gewässer . Im Slawischen noch gut erkennbar.
    • Maracuja 08.09.2019 17:07
      Highlight Highlight @Pasionaria

      Die Frage, ob die sinnliche Wahrnehmung uns die Realität der Welt vermittelt oder doch eher eine Illusion, geht zurück bis zu den Vorsokratikern. „Farbe gibt es nur der herkömmlichen Meinung nach, und ebenso Süß und Bitter. In Wirklichkeit gibt es nur die Atome und das Leere“, so postulierte bereits Demokrit. ... So behauptet etwa der amerikanische Neurowissenschaftler David Eagleman: „…die Welt um Sie herum, mit ihren reichen Farben, Texturen, Klängen und Düften ist eine Illusion, eine Show, die Ihr Gehirn Ihnen vorführt. (scinexx.de)
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  • Pasionaria 08.09.2019 09:54
    Highlight Highlight Ale Ice
    7.09.19 um 08:15h
    Offensichtlich fühlen sich die Religiösen und Gutgläubigen auf dieser wenig positiven Welt besser als die Skeptiker und Realisten.
    Sie vermögen es, mit der von Illusionen und Unredlichkeit beherrschten Religion bis über den Tod hinaus Schritt zu halten....
    • Nony 08.09.2019 12:50
      Highlight Highlight Sehe ich nicht ganz so. Warum sonst sind sie so sehr damit beschäftigt, nicht- oder andersgläubige zu bekehren? Warum sind sie so ängstlich darauf bedacht, nichts und niemanden zuzuhören, wenn die eigene Glaubenswelt hinterfragt wird?
    • Pasionaria 08.09.2019 19:29
      Highlight Highlight Nony
      Ich glaube, auch da darf man nicht verallgemeinen. Es gibt solche und andere.
      Solche, die ihren Glauben für sich ruhig leben und daran (etwas naiv) festhalten. Und andere, die leider Ihren Ausführungen entsprechen.
      Verallgemeinerungen bringen es nie!
  • Stema 08.09.2019 09:53
    Highlight Highlight Zu wissen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, wäre schon tröstlich. Ich brauch kein Paradies. Aber die Liebsten weiter um sich zu haben, zu sehen, wie sich unsere Welt in der Zukunft entwickelt, und vielleicht Antworten auf einige der “grossen Fragen” zu erhalten, das wäre schon cool.

    Ohne das ist mein Tod als würde ich beim grossen “Spiel des Lebens” mit einer Roten Karte unter die Dusche geschickt werden und würde nie erfahren, wie das Spiel ausgeht.

    Ok, die Fussballmetapher hinkt etwas :-) Aber etwas schade finde ich das “Nicht-Erleben” der Zukunft schon.
    • Share 08.09.2019 10:38
      Highlight Highlight Nun, ich bin froh, dass du mit dem Fussball nochmals die Kurve gekriegt hast. Stell dir vor, du wärst mit dem Trostpreis abgespiesen worden: Thriller bis in alle Ewigkeit. Wie das Spiel des Lebens ausgegangen ist, wissen wir; keine rote Karte dafür die Hand Gottes-nicht nur mehr der Finger! Du bemerkst, Nicht-Erleben existiert nicht. So wirkt Transzendenz.
  • Pasionaria 08.09.2019 09:45
    Highlight Highlight Dieses brisante Thema scheint zu bewegen > innert Stunden soviele Beiträge!
    Immer wieder erhellend, wie H. Stamm mit seiner pointierten, herrlich zu lesenden Rhetorik die Religiösen, v.a. Fundis, vermag aus deren Illusion geprägten Reserve zu locken!

    Dabei ist es uns allen (?) doch egal, nicht da gewesen zu sein, bevor wir geboren wurden. Warum zum Teufel soll es uns kümmern, nicht mehr da zu sein, wenn wir gestorben sind?
    • Der sich dachte 08.09.2019 12:47
      Highlight Highlight Fatalismus?
    • Pasionaria 08.09.2019 19:38
      Highlight Highlight Der sich dachte
      Frei nach Heinrich Heine:
      Fatal nur ist mir der Fundi, der um Illusionen zu rühren,
      seine Religion trägt zur Schau, mit all deren Geschwüren.
  • Stema 08.09.2019 09:36
    Highlight Highlight Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass alle Menschen um mich herum mit ihrem Tod einfach aufhören zu existieren.

    Aber ich habe eine sehr spezielle “Perspektive” auf mich selbst. Ich erlebe mein Bewusstsein Tag für Tag, Stunde für Stunde, und da ist es schwer, mir meine Nicht-Existenz vorzustellen.

    Auf der anderen Seite habe ich vor meiner Geburt auch nicht existiert. Das Universum ist 13.7 Mia Jahre ohne mich ausgekommen :-). Wieso sollte es für die nächsten 13.7 Mia Jahre anders sein?

    Aber ich muss noch hart daran arbeiten, das zu akzeptieren.

    PS: Vielen Dank Hugo Stamm! Weiter so!
  • Asparaguss 08.09.2019 09:30
    Highlight Highlight Wenn ich die Absolute Sicherheit hätte, das alles vorbei sein wird, was ich eben auch befürchte, dann würde ich einiges anders machen und werde dies wohl auch. Artikel macht nicht Freude, liegt aber am Inhalt der nicht motivierend ist, jedoch gut und fundiert. Hoffe Sie und andere Irren sich.
  • Lubak 08.09.2019 09:27
    Highlight Highlight Herr Stamm, warum soll ich ihnen mehr glauben als Jesus Christus, der selber den Tod überwunden hat und lebt und der auch heute noch jedem Mensch zuspricht: 'Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt wird leben auch wenn er stirbt'. Ich finde eine Welt die so ist wie sie sie beschreiben, gottlos und hoffungslos, nicht besonders erstrebenswert!
    • Oxymora 08.09.2019 11:16
      Highlight Highlight Herr Stamm, warum soll ich ihnen mehr glauben als Harry Potter, der ganz töfte zaubern kann und der auch heute noch jedem Menschen seine Eule vorbei schickt.
      Ich finde eine Welt die so ist wie sie sie beschreiben, entzaubert und eulenlos, nicht besonders erstrebenswert!
    • Pasionaria 08.09.2019 12:16
      Highlight Highlight Lubak
      Wer weder nachdenken noch wissen will - MUSS glauben und sollte.möglichst den HST-Blog meiden!
    • Pelegrino 10.09.2019 19:15
      Highlight Highlight Lubak,wenn wir doch schlafen, oder entschlafen sind,dann müsste es doch so heissen,dass wir aus den Gräbern u.Häuser"auf-heraus-auferstanden," werden,müssen oder nur dürfen.

      Das nenne ich Nachtruhestörung, denn das mit dem Mitternachtsexpress-Himmelsticket gibt es nicht!
  • Pasionaria 08.09.2019 09:24
    Highlight Highlight Klaus07
    Ihre Texte in.diesem Blog sind ein wahrer Gewinn, danke dafür.
    Eine Frage: hat es einen bestimmten Grund, dass Sie das Wort > Tod mit einem knallharten 't' versehen?
    Mit > t bedeutet es den Zustand, wogegen mit 'd' das endgültige Ende (nicht zu verwechseln mit 'Relig.'- Ente) gemeint ist.
  • Ale Ice 08.09.2019 07:31
    Highlight Highlight @DomKi
    Dieser Haltung bin ich in etlichen Begegnungen mit Christen begegnet.

    Und ich frage mich stets:
    Ist ihnen wirklich nicht bewusst, wie überheblich, abwertend und unterschwellig aggressiv diese "Sorge um verlorene Seelen" klingt?

    Du meinst, du kennst deinen Aufenthaltsort nach deinem Sterben und sorgst dich um die Seelen anderer.

    Ich weiss, um was und wen ich mich hier und jetzt sorgen muss und kümmere mich darum, so gut ich kann.

    Vielleicht fühlt sich mein Sterben dann okay an.

    Und dass danach nichts kommt, ist für mich völlig okay.
  • Lucida Sans 07.09.2019 23:09
    Highlight Highlight Hab mal ein Bildchen gesehen, auf dem ‚ das Paradies‘ abgebildet war. Ich würde mich dort zu Tode langweilen. Zum Glück ist lies Käse und ich muss nicht dorthin.
    • Pelegrino 09.09.2019 22:25
      Highlight Highlight Eine Parade das ist wohl geil,wer könnte es nicht missen,das ist very good.


      Darum lasst uns feiern,mit Eimer und Gebrüll!

      So lasst uns leben, denn morgen sind wir tot.
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  • Best summerhit ever 07.09.2019 22:57
    Highlight Highlight Teil 2: in einer Zeit, wo immer mehr Intoleranz vorherrscht und immer mehr Andersdenkende ausgegrenzt werden, ist Toleranz umso wichtiger. Es wäre schön, wenn Sie dies in Ihrem Sektenblog beherzigen könnten.
    • Oxymora 08.09.2019 09:43
      Highlight Highlight @BSE
      Ja der Herr Stamm,
      der schreibt da so gegen Kindsmissbrauch, gegen Schwulenheilung, gegen Versektung, gegen Impfgegner, gegen Exorzismus, gegen Steinigung, gegen göttliche Strafen, gegen Frauenfeindlichkeit, gegen Gehirnwäsche, etc und das in einer Zeit wo Toleranz so wichtig wäre. Er ist einfach gegen Alles, seine Intoleranz grenzt schon voll an Christenverfolgung. Schön haben sie den Lesern die Augen geöffnet.
    • Best summerhit ever 08.09.2019 12:23
      Highlight Highlight Es ist relativ einfach, nur negative Punkte eines Sachverhaltes aufzuzählen und alles Ungeliebte über einen Kammen zu scheren anstatt auch positive Punkte zu sehen. Konstruktiv ist das aber nicht. Wer nur schwarz und weiss malt und dabei die Grautöne ausser Acht lässt, ist selber intolerant.
    • Rabbi Jussuf 08.09.2019 14:03
      Highlight Highlight Summerhit
      Ausnahmsweise gibt es in der Frage nach einem Leben nach dem Tod nur Schwarz-Weiss als Antwort. Da nützt alle Toleranz nichts.
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  • Best summerhit ever 07.09.2019 22:55
    Highlight Highlight Herr Stamm: Ihre Kritik an den Religiösen ist nur noch langweilig und Ihre Leier hat sich mittlerweile abgenutzt. Dabei versuchen Sie selber, Ihre Meinung wg Leben nach dem Tod als Gewissheit darzustellen. Intellektuell redlich wäre es, dazu zu stehen, dass niemand wissen kann, was nach dem Tod geschieht.
    • Klaus07 08.09.2019 01:53
      Highlight Highlight @Best summerhit ever

      Wenn man einmal alle Geschichten und Vermutungen und Ideologien ausser acht lässt und den Vorgang des Sterbens und den weiteren Ablauf des Zerfalls der Leiche betrachtet und noch die Tatsache dazu nimmt, dass das Gehirn alle Organe, Sinne und Gefühle steuert und alle Erfahrungen und alles Wissen speichert, dann gibt es eigentlich nur eine einzige logische Antwort! Das Bewusstsein stirbt in der Sekunde, wenn das Gehirn abstirbt.
      Doch sobald es um den Tot geht, dann weichen selbst die intelligentesten Menschen von der Logik ab um sich ein schöneres Ende einzureden.
    • Share 08.09.2019 12:54
      Highlight Highlight @Klaus
      Bewusstsein ist für das Leben nicht zwingend notwendig.
    • maude 08.09.2019 16:53
      Highlight Highlight @ Klaus; aus Interesse und nach lesen der Kommentare; hast du schon mal sterbende Menschen begleitet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pro Randen 07.09.2019 21:07
    Highlight Highlight Der Film soll ein Beweis sein, dass es kein Leben nach dem Tod gibt? 😂
    Ich bin immer noch der Meinung, dass es ebenso unwahrscheinlich erscheint, das es noch was gibt, wie das es nichts gibt.
    Hier wird oft nur der analytische Verstand beachtet; was ist mit Bauchgefühl, Intuition, Ahnungen?
    In der Nacht, als mein Vater unerwartet starb, träumte ich von seinem Tod, erfuhr aber erst am Morgen davon, als ich meinen Traum längst mit Schulfreunden besprach. Zufall? Wer weiss das schon....
    • Klaus07 08.09.2019 01:59
      Highlight Highlight Es wäre interessant zu erfahren, ob ihr Vater durch einen Unfall oder durch Krankheit gestorben ist.

      Der Mensch kann im Unterbewusstsein kleinste Veränderungen bemerken die ihm im Bewusstsein jedoch nicht auffallen. Bauchgefühl, Intuition oder Ahnungen kann man immer wieder erleben, wenn dann ein Ereignis eintrifft erinnert man sich intensiv daran. Es kann gut möglich sein, dass Sie bereits seit längerem von Tot ihres Vaters geträumt haben sich jedoch beim Erwachen nicht daran erinnern können.
    • Pro Randen 08.09.2019 06:00
      Highlight Highlight Es war ein Herzinfarkt in seinen 40-ern, also bewusst nicht vorhersehbar.
      Ich sah mir gestern eine Naturdoku auf 3sat an; darin wird gezeigt, wie die Pflanzenwelt unterirdisch miteinander vernetzt ist. Sie kommunizieren Sortenübergreifend, versorgen den eigenen Nachwuchs, streiten um den besten Platz. Wie wenn sie ein Bewusstsein haben, ohne Gehirn und Zentralnervensystem, so wie wir es kennen. Wer weiss, ob wir nicht auch auf eine irgendwann rational erklärende Weise miteinander verbunden sind, und mein Traum natürlich ist, ohne Übersinnliches.
      Das Leben bleibt spannend:-)
  • Alphabetagammaomega 07.09.2019 19:13
    Highlight Highlight Auch wenn es ein Leben nach dem Tod geben sollte, wäre es mir egal. Jahrelang lebte ich entweder in der Vergangeheit oder Zukunft, aber nie im Hier und Jetzt. Und solange man an ein Leben nach dem Tod glaubt, wird man nie ein bewusstes Dasein führen können

    Wünsche das ehrlich gesagt niemande*m!
  • Mira Bond 07.09.2019 19:00
    Highlight Highlight Also ich mag sie und ihre Ansichten und Texte!
  • Der sich dachte 07.09.2019 18:39
    Highlight Highlight Aus Chemie des Todes
    Simon Beckett
  • Der sich dachte 07.09.2019 18:38
    Highlight Highlight Mittlerweile sind die Proteine der Muskeln zerfallen und haben einen für die Vegetation tödlichen Chemiecocktail produziert. Durch die Larven, die über das Gras krabbeln, entsteht so eine Nabelschnur des Todes, die sich zu ihrem Ausgangspunkt zurückspannt. Unter den entsprechenden Bedingungen – warm und trocken beispielsweise, ohne Re- gen – kann sie meterlang werden, eine dicke, braune Schlan- genlinie, die vor fetten gelben Larven zu pulsieren scheint. Ein sonderbarer Anblick, der jeden Neugierigen dazu veran- lassen würde, dieses Phänomen zurück zu seinem Ursprung zu verfolgen.

  • Der sich dachte 07.09.2019 18:36
    Highlight Highlight ....und folgen einander in einer ordent- lichen Linie, die sich immer nach Süden bewegt. Manchmal nach Südosten oder Südwesten, aber niemals nach Norden. Niemand weiß, warum.
  • Der sich dachte 07.09.2019 18:34
    Highlight Highlight Ein menschlicher Körper beginnt fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen. Der Körper, einst die Hülle des Lebens, macht nun die letzte Metamorphose durch. Er beginnt sich selbst zu verdauen. Die Zellen lösen sich von innen nach außen auf. Das Gewebe wird erst flüssig, dann gasförmig.
    Kaum ist das Leben aus dem Körper gewichen, wird er zu einem gigantischen Festschmaus für andere Organismen. Zuerst für Bakterien, dann für Insekten. Fliegen. Aus den gelegten Eiern schlüpfen Larven, die sich an der nahrreichen Substanz laben und dann abwandern. Sie verlassen die Leiche in Reih und Glied.
  • homo sapiens melior 07.09.2019 16:10
    Highlight Highlight Skeptizismus bedeutet nicht, es besser zu wissen. Die Vorstellung, es gäbe nach dem Tod nichts mehr, ist ebenso Glaube wie das Gegenteil. Zwar näher an der Realität der aktuell vorherrschenden Kultur. Endgültiges Wissen fehlt aber in beide Richtungen.
    Da ich die Ideenwelten der Religionen nicht beruhigend sondern schrecklich abschreckend finde, würde ich es bevorzugen, wenn nichts mehr kommt. Aber ich bilde mir nicht ein, über das Bescheid zu wissen, worüber man zurzeit nichts wissen kann. Das ist echter Skeptizismus. Hingegen nur die unliebige Seite zu hinterfragen ist sicher nicht skeptisch.
    • Klaus07 07.09.2019 16:36
      Highlight Highlight Sterben ist ein Prozess der jeder durchläuft. Wenn wir sterben bricht zuerst die Blutversorgung zusammen. Ohne Blutversorgung erhält das Gehirn keinen Sauerstoff und Zucker mehr. Zuerst ist die Grosshirnrinde betroffen. Das kann zu Bewusstseinsveränderungen und Halluzinationen führen. Danach wird der Temporallappen was zu irrealen Sinneseindrücken führen kann. Der Patient sieht Bilder oder hört Geräusche oder Musik. Auf der Grossraumrinde liegt der Hippocampus. Dieser ist für Erinnerungen zuständig, bei Sauerstoffmangel werden unmengen an Erinnerungen freigesetzt. Durch den Sauerstoffmangel...
    • Klaus07 07.09.2019 16:44
      Highlight Highlight ....2.
      wird die Sehfunktion gestört, das Gehirn kann die Signale nicht mehr verarbeiten. Weisse Flecken oder Kreise sind sichtbar (Tunnelerscheinung).
      Wenn die Sauerstoffreserven aufgebraucht sind, lösen sich die Nervenverbindungen auf. Nach wenigen Minuten treten irreparabele Schäden auf. Die Grosshirnrinde stirbt ab. Das Bewusstsein erlischt.

      Ein Leben nach dem Tot ist physikalisch unmöglich. Oder erklären Sie mir, wie all die Gespeicherten Daten übertragen werden und in welchem Medium diese Daten gespeichert sind.
    • homo sapiens melior 07.09.2019 19:29
      Highlight Highlight Eine hübsche Geschichte, Klaus07. Man könnte sie auch den Tod des Radios nennen. Aber stirbt der Sender mit ihm?
      Es ist nicht so, dass ich das glauben würde. Ich glaube weder dies noch das. Aber ich wünschte mir, klügere Menschen würden sich weniger oft so in ihr Weltbild verrennen, dass sie vor lauter Beweiseifer ihre Logik verlieren.

      Es gibt bis heute keinen wissenschaftlichen Konsens dazu, was Bewusstsein ist oder wie es entsteht. Aber wenn's um den Tod geht, scheinen es plötzlich alle ganz genau zu wissen. Das ist Nonsens.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SamTwise 07.09.2019 15:36
    Highlight Highlight Ich frag mich schon, warum sich das Leben an die DNA hält, die ist ja schliesslich nur eine verschachtelte Information aufgebaut aus vier Bausteinen. Irgendwo muss es doch eine zentrale Datenbank geben, was aus der entsprechenden Kombination werden soll? Das sämtliche gesammelten Informationen im Gehirn sterben ist klar, aber das Leben selbst geht weiter. Wenn das Leben selbst schon eine Datenbank mit allen DNA Kombinationen führt und scheinbar kommt ja meistens etwas lebensfähiges raus, warum dann nicht auch irgendwo die gesammelten Informationen sammeln, denn das Leben ist Intelligenz.
    • Klaus07 07.09.2019 17:47
      Highlight Highlight Denn das Leben ist Intelligenz?
      Nesseltiere bestehen aus 99% Wasser. Diese Tiere haben weder Blut noch ein Herz und vor allem kein Gehirn. Nesseltiere gibt es nachweisslich seit 600 Millionen Jahre.

      Leben ist Leben und hat nichts mit Intelligenz zu tun.
  • Janine Zobrist 07.09.2019 15:15
    Highlight Highlight Ja für mich ist Logisch das es ein Leben nach dem Tod gibt sonst würde ich nicht sagen das ich das ich meine Schwester wieder sehen würde im Paradies. Aber jeder muss das selber wissen. Für mich ist einfach den Trost, wenn ich Hugo Stamm sehen würde, dann würde ich gerne fragen ob er überhaupt an etwas glaubt, weil es gibt für mich nur eine Wahrheit und das ist die Bibel.
    • Oxymora 07.09.2019 16:18
      Highlight Highlight @Janine Zobrist

      “...weil es gibt für mich nur eine Wahrheit und das ist die Bibel.“
      Wenn dem so ist muss ich Ihnen leider mitteilen, dass Sie sich nicht einfach bestimmen können Ihre Schwester im Paradies zu treffen. Gemäss Bibel wird der liebe Gott über Sie und Ihre Schwester richten.

      50% werdet Ihr euch nicht mehr treffen eine im Paradies, eine in der Hölle oder umgekehrt

      25% beide in der Hölle

      25% beide im Paradies (was unwahrscheinlich ist, wenn Sie dem lieben Gott befehlen wie ER zu entscheiden hat)
    • Klaus07 07.09.2019 17:50
      Highlight Highlight @Janine Zobrist

      Logik und die Bibel ist wie Wasser und Öl.

      Die Bibel und Wahrheit ist wie... Hmmm. Da passt gar nichts zusammen.
    • Pelegrino 07.09.2019 19:19
      Highlight Highlight Zwischen Himmel und Hölle gibt scheints der Wartesaal, der wie ein Kreisel auf der Autobahn ist, und wie durch eine Zentrifuge die Seelen verteilt werden, ein jeder wohin er gehört, ein jeder in seinen Gang, zu seiner Bestimmung.





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  • Spooky 07.09.2019 15:05
    Highlight Highlight "Das Leben nach dem Tod bleibt eine Illusion..."

    Das ist aber sehr sehr komischer Satz.
    Denn er besagt, dass nach dem Tod das Leben komme, und das sei aber eine Illusion.

    Also ist unser Leben der Tod, und der Tod das Leben? 🤔
    • Klaus07 07.09.2019 18:02
      Highlight Highlight Was ist daran komisch, bez. Unverständlich?

      Das Leben vor dem Tot ist Real. Das Leben nach dem Tod eine Illusion. Das Leben besteht aus Geburt, Existenz und Tot.
    • Spooky 07.09.2019 19:23
      Highlight Highlight Klaus07

      Nö. Das ist mir zu simpel. Man kann mit Fug und Recht behaupten, das Leben sei eine Illusion, weil es vergänglich ist.

      Und der Tod existiert sowieso nur in der Vorstellung des menschlichen Verstandes. Kein Mensch, auch du nicht, kann seinen Tod erleben.

      Und ausserdem: Du kannst nur immer sehen, wie andere Leute sterben. Aber ob du selber auch sterben wirst, das kannst du nicht wissen.
    • Dangun 07.09.2019 19:51
      Highlight Highlight Was, wenn das Leben vor dem Tod die Illusion ist und das Leben nach dem Tod das wirkliche Leben wäre? Oder beide das wahre Leben wären und Tod und Geburt einfach Übergänge zwischen diesen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • SamTwise 07.09.2019 14:55
    Highlight Highlight Ganz schön viel Aufwand für nichts.
  • Toni.Stark 07.09.2019 14:42
    Highlight Highlight Die geistliche Welt ist in der materiellen Welt nicht sicht, fühl- oder sonst wie messbar, also kann man es weder beweisen, noch widerlegen.
    • Klaus07 07.09.2019 18:04
      Highlight Highlight Eine geistliche Welt ist genau so inexistent wie Götter oder Gott. Da braucht es weder Beweise noch muss man etwas wiederlegen.
    • Dangun 07.09.2019 19:56
      Highlight Highlight Ihre Argumentation tönt ja richtig nach Sektierertum, dort muss auch nichts bewiesen oder widerlegt werden nur geglaubt!
    • Klaus07 07.09.2019 22:26
      Highlight Highlight @Dangun
      Wenn Sie mir einen einzigen Beweis liefern, dass es irgend ein Gott, Göttin oder ein Geist gibt, dann werde ich mein Weltbild überdenken. Bitte bitte nur einen winzigen unumstösslichen Beweis!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oxymora 07.09.2019 14:30
    Highlight Highlight Sicher gibt’s auch Nutzer/innen, die Herrn Stamm mögen.

    Ich selber habe mich schon gefragt, ob ich ihn loben soll. Dann habe ich mir gedacht, er ist keine Gottheit / keine Kirche und hat deshalb ständige Lobhudelei gar nicht nötig.

    Heute mache ich eine Ausnahme.
    Ich bewundere Herrn Stamm, wie er sein Leben mit Religion zu scheisst um seine Mitmenschen aufzuklären. Was erstaunen mag: Sein Tod beschäftig mich.
    Ich frag mich, ob sich nach Ihm noch ein/e Journalist/in aufopfern wird und so viel religiösen Hass auf sich laden würde, damit es kommende Generationen einmal besser haben.
    • Tjuck 07.09.2019 17:08
      Highlight Highlight Ach was, das bringt rein gar nichts. Seit 2500 Jahren gibt es in der westlichen Kultur Religionskritik. Notabene mit einem mehrere hundert Jahre dauerden Unterbruch im Mittelalter (und einem kurzen während der Gegenreformation), als die Autorität der Kirche unangestastet war, und Kritiker von der Kirche auf den Scheiterhaufen gebracht wurden. Auf der anderen Seite darf natürlich jeder Mensch glauben, was er will, solange niemandem ein Glaube aufgezwungen wird.
    • Klaus07 07.09.2019 18:14
      Highlight Highlight @Tjuck
      Jede Religion ist vergänglich. Ansonsten würden wir immer noch Re, Zeus, Jupiter oder Odin anbeten. Auch das Judentum, die Christen oder die Muslime werden irgendwann verschwinden.
    • Share 08.09.2019 13:29
      Highlight Highlight Nur der Rhabarber bleibt 😊
  • Master7893 07.09.2019 14:30
    Highlight Highlight Sehr interessante Ansicht! Das beste aber die Message nach dem Fazit! 1 Leben, jetzt das beste daraus machen.
    Danke für dein Input.
    Ich habe dennoch Verständnisprobleme mit dem Grund der Existenz. Weil wenn wir alle Erinnerungen löschen und keine Persönlickeit in dem Sinne mehr vorliegt, was ist die lebenspendende Kraft? Das, dass sich die Fragen stellt, das, dass wahrnimmt?
    Dazu Dinge wie Deja Vus & Träume mit Blick in die Zukunft? Äusserst interessante und wichtige Fragen!
    • Lexxus0025 08.09.2019 00:55
      Highlight Highlight Reine biochemie. Wenn du zwei chemikalien zusammenleerst passiert ja auch meist irgendwas. In unserem ganzen körper findet eine reihe biochemischer reaktionen und kreisläufe statt, die energie freisetzen.
      beispiel: wenn du drogen konsumierst (chemie) fühlst denkst und handelst du plötzlich anders. Den sinn des lebens stellt sich die menschheit schon immer, schlussendlich muss den jeder für sich herausfinden. Wer sein leben damit zubringt ein buch anzubeten, das wahrscheinlich von einem individuum mit paranoider schizophrenie verfasst wurde, soll ruhig machen.
    • Klaus07 08.09.2019 02:24
      Highlight Highlight @Master7893
      Ich habe ein leichte Neurologische Erkrankung. Ein bis zwei mal im Jahr habe ich Tage, da lebe ich fast nur in Déjà Vu‘s. Die Gefühle die ich dabei durchlebe sind nicht sehr angenehm.

      Sie suchen einen Sinn in ihrer Existenz? Die gibt es nicht. Wir sind wie alle Tiere dazu da die eigene Art zu erhalten.

      Träume können nie die Zukunft zeigen, jedoch können Vorahnungen die im Bewusstsein oder Unterbewusstsein vorhanden sind in Träumen vorkommen.
    • Pelegrino 09.09.2019 08:01
      Highlight Highlight Klaus07,die Träume sind so wie die Hypnose,gleich tief was verborgen ist,u.aus dem Tiefschlaf erweckt wird,u.wenn es Albtraum ist dann kann es ein Trauma sein.

      Wie angst vor dem Tod,u.Horror u.Manie,unbewältigter Dinge,kann das Leben schwer machen.

      Darum kann man schnell Opfer von Sekten werden,die versprechen,von Ängsten zu befreien,

      ?>nur aber wenn das tust,wirst du erlöst,denn so musst u.sollst du tun,das ist freiwillig.

      So perfid u.infam,gemein,niederträchtig kann nur einen verwirrten Geistes denken u.lehren.

      Dem Tod die Stachel der Angst nehmen,kann man nur wenn man an sich glaubt.
  • Blaubar 07.09.2019 14:29
    Highlight Highlight Das ist der naturwissenschaftliche Zugang. Frage: Warum sind manche Natur-Wissenschafter, Quantenphysiker trotzdem der Religion nicht verschlossen?

    Man kann Dinge auf verschiedene Weisen betrachten. Herr Stamm, wenn ihr Computer gehackt wurde, nehmen sie dann den Schraubenzieher hervor? Oder beschäftigen Sie sich dann doch mit dem Hirngespinnst Software? Ist Software real? Macht es Sinn, sich mit Software zu beschäftigen, wo sich doch alles nur in Elektronikbausteinen abspielt! Schraubenzieher?
    • Blaubar 07.09.2019 16:50
      Highlight Highlight Und noch das beste aus der Quantenmechanik: Die "Software" ist für die Materie ursächlich. Unglaublich, aber wahr.
    • Luzifer Morgenstern 08.09.2019 01:24
      Highlight Highlight Wenn ein Physiker sich zur Religion äussert, dann ist das, als würde sich ein Koch über Medizin äussern.

      Falsches Fachgebiet, keine Ahnung.
    • Klaus07 08.09.2019 02:38
      Highlight Highlight @Blaubar
      Wenn der Computer gehackt wurde, würde ich erst einmal den Netzwerkstecker ziehen und den Router abstellen, im Übertragenen Sinn, den Schraubenzieher benutzen. Danach den Virus/Trojaner oder was auch immer aufspüren und zerstören.

      Zu ihrer ersten Frage. Religion spielt sich wie vieles andere im Gehirn ab. Aber nicht nur, auch die Kindheit, Erfahrungen oder die Umgebung spielt eine Rolle ob man Gläubig ist oder nicht.

      Hier was zum Nachlesen:
      https://www.deutschlandfunk.de/religiositaet-hirnforscher-und-theologen-auf-der-suche-nach.886.de.html?dram:article_id=316239
  • jesus malverde 07.09.2019 14:15
    Highlight Highlight niemand weiss nach dem sterben ist. deshalb kann man zwar die eine oder andere theorie aufstellen, jede theorie aber bleibt immer nur eine theorie, eine annahme. schön ist, dass wir alle, es irgendwann selbst erfahren und dann defintiv wissen
    • Luzifer Morgenstern 08.09.2019 01:26
      Highlight Highlight Alles, was ohne Beweise gesagt wird, ist absurd. Wir wissen darum, dass es absurd ist, ein Leben nach dem Tod anzunehmen.
    • Klaus07 08.09.2019 02:40
      Highlight Highlight Oder definitiv nicht wissen, da wir ja dann tot sind.
    • jesus malverde 08.09.2019 05:49
      Highlight Highlight we just dont know
      Benutzer Bild
  • Be3 07.09.2019 13:30
    Highlight Highlight Ach, all dieses Geschreibsel. Letztendlich ist Herr Stamm auch nur ein Gläubiger wie alle Atheisten, denn auch er kann nur glauben, dass es keinen Gott oder etwas nach dem Tod gibt. Beweisen kann auch er oder sonst jemand etwas.
    Das ist der Grund warum ich Agnostiker bin.
    Lasst es doch einfach mit eurem überheblichen Getue und Besserwisserrei.
    • Luzifer Morgenstern 08.09.2019 01:31
      Highlight Highlight Richtig. KEINE Briefmarken sammeln ist auch nur ein Hobby, wie wenn man im Fernsehen am liebsten OFF schaut.

      Ach ja, wenn Atheismus ein Glaube ist, ist spazieren eine Variante von Auto fahren. Und Fasten ist eine Mahlzeit.

      Kategorische Blindheit ist eine Sichtweise, die ich nicht übersehen will.
    • Klaus07 08.09.2019 02:52
      Highlight Highlight Gott kann nicht existieren. Der Beweis ist die Bibel selbst.

      Gemäss Bibel / Tanach haben wir das Jahr 5779 nach der Schöpfung. Die Erde ist jedoch 4,6 Milliarden Jahre alt.

      Gemäss Bibel / Tanach stammen wir alle von Adam und Eva ab. Die ältesten Funde des modernen Menschen (Homo sapiens) sind 315‘000 Jahre alt.

      Nur schon diese zwei Diskrepanzen reichen aus um zu erkennen, das Gott wie in der Bibel / Tanach beschrieben wird, nie existiert hat und eine Erfindung der damaligen jüdischen Kultur ist.

      Religion und Logik schliessen sich aus.
    • Rabbi Jussuf 08.09.2019 14:46
      Highlight Highlight Klaus
      Stimmt nicht ganz.
      Laut meiner Bibel ist die Welt jetzt 5989 Jahre alt.
      Beweis?
      Hier:
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  • Aithria 07.09.2019 13:07
    Highlight Highlight Wäre der Körper alles, was es gibt von einem Menschen, dürfte es keine Erinnerung geben an den einen Menschen, an den anderen aber nicht.

    Die Erinnerung wird von Hirn zu Hirn überreicht, sagen sie. Die Erinnerung ist aber nicht statisch sondern dynamisch, sie verändert sich vorzu, denn sie gewinnt neue Zeit hinzu und verliert alte Zeit. Sie ist stets eine andere.

    Wenn man also meint, weil man keine Erinnerung hat, an sein eigenes bereits vergangenes Leben, kann das nicht bedeuten, dass es es nicht gegeben hat. Man kann nicht behaupten, vor der Geburt nicht gelebt zu haben.
    • Klaus07 08.09.2019 02:55
      Highlight Highlight Doch kann man. Das Leben beginnt mit der Zeugung und endet mit dem Tot. Kein Vorher und kein Nachher. Alles andere ist physikalisch unmöglich!
  • Dr. Unwichtig 07.09.2019 13:07
    Highlight Highlight Gemäss wissenschaftlicher Erkenntnis schüttet das Gehirn am Ende einen Cocktail aus allen Endogenen Morphinen aus, die zur Verfügung stehen. Dies um den Körper so lange wie möglich funktional zu halten. Diese Überschwemmung wird u. a. für die Nahtoderlebnisse derjenigen verantwortlich gemacht, die nach einem klinischen Tod wieder ins Leben zurückkehren und von einem Gefühl der Geborgenheit und des Friedens berichten.

    Und wenn dies unser letzter Moment ist, nachdem alles Bewusstsein endet, so dauert dieser Moment aus unserer subjektiven Sicht - unendlich.
    • Tjuck 07.09.2019 17:13
      Highlight Highlight Die Frage ist, wann die Erinnerungen an das Nahtodereignis vom Gehirn gespeichert werden. Während des Nahtodereignisses kann es nicht sein, denn dann findet nachweislich keine Gehirnaktivität mehr statt.
    • Pelegrino 07.09.2019 19:31
      Highlight Highlight Da braucht es doch ein Transmitter, wie ein Hochentwickelter Computerserver der sämtliche Erinnerungen vom Gehirn ableitet, und abspeichert. So auf jedenfalls im Saint Fiktion der künstlichen Lebenserhaltung für Gehirn, bis auf weiteres nach dem Tod.
    • Klaus07 08.09.2019 03:06
      Highlight Highlight @Tjuck
      Das ist falsch. Nahtoterfahrungen treten auf, wenn es zu einem Kreislaufzusammenbruch kommt. Dabei wird das Gehirn mit Sauerstoff unterversorgt. Durch den Sauerstoffmangel kommt es zu Fehlfunktionen unter anderem sind Fehlinformationen vom Sehnerv bekannt. Weisse oder Runde Flecken. Viele erzählen von einem weissen Tunnel. Auch Wahrnehmungsstörungen treten auf. Wenn das Gehirn keinen Sauerstoff mehr hat, sterben innert Minuten Nerven ab. Irreversible Schäden sind dann unumgänglich.

      Übrigens Nahtoterfahrungen können auch bei Epileptischen Anfällen oder beim Meditieren auftreten.
  • Aithria 07.09.2019 13:01
    Highlight Highlight Weiter im Text: Das Prinzip der Körperlichkeit gibt es seit es die Erde gibt, ja seit es überhaupt Körper gibt im Universum. Diesem wird ein gewisses Alter zugeschrieben, und ganz unabhängig davon, ob sie Zahlen zutreffen, ist ein Lebensalter eines Menschenkörpers im Verhältnis zu jenem eines kosmischen Körpers ein Hauch von Nichts.

    Nicht bloss zeitlich, sondern auch räumlich befinden wir uns in einem unvorstellbaren Ganzen wieder.

    Nun die Frage, gibt es noch eine andere Wirklichkeit als die Raumzeit? Was ist mit dem Gedanken, Lao Tse müsste eigentllch tot sein, warum gibt es den Namen noch?
    • Klaus07 08.09.2019 03:16
      Highlight Highlight @Aithria
      Lao Tse, Hitler, Stalin, Elvis, Bach, Cäsar, Kleopatra. Alle sind tot doch die Namen kennt man noch da diese Personen positive oder negative Geschichte geschrieben haben. Wenn Sie sterben ohne etwas bleibendes Geschaffen zu haben, erlischt die Erinnerung an Sie innerhalb von zwei bis drei Generationen. Ihr Name steht noch in diversen Registern, aber niemand kann sich mehr an Sie erinnern.
      Das mit den kosmischen Körper und einem andere Raumzeit oder unvorstellbaren Ganzen ist Esoterik-Gewurstel und würde das ganze in der Schublade für HockusPockus versorgen.
  • Majoras Maske 07.09.2019 12:52
    Highlight Highlight Die entscheidende Frage ist ja, ob es wahrscheinlicher ist, dass die Götter die Welt und die Menschen geschaffen haben oder umgekehrt der Mensch die Götter nach seinem Ebenbild. Wenn man von letzterem ausgeht, dann erübrigt es sich ja über ein Leben nach dem Tod nachzudenken.
    • lilie 07.09.2019 16:13
      Highlight Highlight @Majoras: Das Leben nach dem Tod ist auch denkbar ohne das Konstrukt oder der Glaube an einen Gott. Kulturgeschichtlich ist das erstere vermutlich auch sehr viel älter als zweiteres (oder das zweite sogar aus dem ersten hervorgegangen?).
    • Klaus07 08.09.2019 03:23
      Highlight Highlight @lilie
      Und wie und wo soll das Leben nach dem Tot stattfinden? Hmmm. Mir ist noch kein toter begegnet.

      Das erstere, also Götter hätten die Welt und die Menschen erschaffen sei Kulturgeschichtlich älter als Menschen hätten die Götter erschaffen!

      Haben Sie da vielleicht irgendwo eine Quelle oder einen Text oder noch besser einen Beweis dafür?
      Ich würde gerne das ganze mit einem Anthropologen dann mal anschauen.
    • lilie 08.09.2019 10:01
      Highlight Highlight @Klaus: Weiss nicht, ob ich darauf antworten soll, wenn du extra alles verdrehst und ins Lächerliche ziehst? Es ging um Ahnenkulte vs. Götterverehrung. Ich habe gelernt, dass Ahnenkulte viel älter sind.
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  • Aithria 07.09.2019 12:49
    Highlight Highlight Nun ja, was man empirisch belegen kann, ist dass der Körper stirbt. Wir wollen und deshalb fragen, obwohl der Autor des Artikels den Begriff Seele ablehnt, ob den Menschen sein Körper ausmacht. Also ob ich meinen Körper bin.

    Ich bin meinen, du bist deinen. Beide, würde man sagen, gleichen sich dadurch, dass sie Körper sind aber beide unterscheiden sich genauso. Die Einzigartigkeit des Körpers also, die ist endlich. Das Prinzip der Körperlichkeit hingegen... ist es endlich? Ich bin ja nicht der erste, einen Körper habend, und werde auch nich die letzte sein.
    • Luzifer Morgenstern 08.09.2019 01:34
      Highlight Highlight Hä?
    • Klaus07 08.09.2019 03:29
      Highlight Highlight Genau so könnte man sich Fragen, ob der Motor ein Auto ausmacht.

      Ja klar sind Sie ihr Körper. Es ist ihr Gehirn in ihrem Kopf und nicht das Gehirn eines anderen (manchmal bin ich mir anhand der Kommentare hier nicht mehr so sicher ob das Ding auch funktioniert).

      Und Bananen haben eine Schale und diese Banane ist nicht die erste Banane die eine Schale hat und wird auch nicht die letzte sein die eine Schale hat und jede Banane ist einzigartig und nie zu 100% gleich.....

    • lilie 08.09.2019 11:54
      Highlight Highlight @Klaus: Das ist zwar im ersten Moment nachvollziehbar, aber auf den zweiten Blick ergibt sich ein Problem: Ich bin also ein Körper. Wie aber weiss ich, dass das mein Hirn in meinem Körper ist und nicht etwa das eines anderen? Oder anders gefragt: Wenn man mein Hirn durch das eines anderen ersetzen würde - gäbe es mich dann noch oder wäre dann dieser andere in meinem Körper und ich wäre tot? Oder nochmals anders gefragt: Bin ich mein Gehirn (und habe einen Körper) oder gibt es ein vom Körper unabhäbgiges Ich, welches einen Körper und damit auch ein Hirn hat?
  • bullygoal45 07.09.2019 12:26
    Highlight Highlight C.S. Lewis, lehrte in Oxford, war lange überzeugter Atheist.

    Später schrieb er: „Würde uns das Christentum ein Weltbild vermitteln, das genau unseren Erwartungen entspricht, so würde ich das Christentum für eine Menschliche Erfindung halten."
    • Rabbi Jussuf 07.09.2019 14:17
      Highlight Highlight Je abstruser ein religiöses Weltbild, desto attraktiver ist es für empfängliche Menschen.
      Ob Lewis ein Weltbild für eine "Menschliche Erfindung" hält oder nicht, tut nichts zur Sache.

      Dass das christliche Weltbild abstrus ist, zeigt ja Lewis selber eindrücklich in seinen Chroniken von Narnia. Grauenhaft!
    • Klaus07 08.09.2019 03:42
      Highlight Highlight J.R.R. Tolkien war ein sehr enger Freund von Clive Staples Lewis. Tolkien wahr Katholik und hatte grossen Einfluss auf Lewis und seiner Bekehrung zum Christentum. So auch die Inklings ein literarischer Diskussionskreis in Oxfort. Auch dieser hat dazu beigetragen, das Lewis sich zum Christentum bekehrte und der Angelsächsischen Kirche beitrat.
      Nur was hat ihr Kommentar mit Stamms Blog zu tun?
    • bullygoal45 08.09.2019 11:28
      Highlight Highlight Klaus07: Lewis, Tolkien und die „Inklings“ diskutierten sehr wahrscheinlich viel über Religion und Mystik. Sehr spannend!

      Stamm hat ein Weltbild das man dem Säkularismus zuordnen könnte. Und Dinge wie Auferstehung, Geistliche Welt, Übernatürliche Dinge sind so konfus, dass man es kaum erfinden könnte.

      „Liebe deine Feinde.“

      Hallo, gehts noch? - Sagt man auf den ersten Blick. Und Jesus sagte dies nicht nur, er Tat es auch.
  • Lara1234 07.09.2019 12:07
    Highlight Highlight Ich würde mich so gerne einmal mit Hugo Stamm unterhalten, mich würde so interessieren weshalb er so versessen darauf ist zu beweisen, dass jeder Glaube Humbug ist. Was sind seine Beweggründe? Gleichzeitig würde ich ihm gerne erklären was z.b. meine Beweggründe sind an ein Jenseits zu glauben, nicht um Herrn Stamm von meinen Ansichten zu überzeugen, sondern für einen vernünftigen Dialog und Austausch.
    • Klaus07 07.09.2019 12:54
      Highlight Highlight Und was genau wären Ihre Beweggründe?
    • Pümpernüssler 07.09.2019 12:54
      Highlight Highlight Glaube ist faktisch halt nicht belegbar. Ob du an einen Gott oder an ein Nudelsieb glaubst, macht keinen Unterschied. Das Problem an Religionen ist halt die aufgezwungene Ein-Gott-Politik. Glaub was du willst, aber ja nicht an den falschen Gott 🤷‍♀️
    • Follower 07.09.2019 13:05
      Highlight Highlight Das würde nichts bringen. Weil Herr Stamm sehr davon beseelt ist, dass nach dem Tod nichts kommt. Seine ganze Lebensphilosophie/-Fundament würde in Frage gestellt, ins Wanken geraten. Darum würde er sich nie wirklich auf einen Dialog einlassen. Auch seine Meinung ist gemacht, festgefahren.
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  • Pelegrino 07.09.2019 11:42
    Highlight Highlight Der Kreislauf der Natur ist ein immerwährenden Kreislauf,durch Tod zur Erde werden,u.die Frucht aus der Erde,wieder zum Leben werden.

    Das Geschäft mit dem Tod, ist sehr erträglich,vor allen wenn es zum Kauf von Büchern geht,die Gemeinschaften dazu inspirieren ihre Mythos an ihre Mitglieder zum Kauf aufzuzwingen.Die wiederum diesselbst an andern andrehen.

    Das Wissen das aus paaren neues Leben entsteht, ist in unserer Langzeitgedächtnis verankert,u.so sind wir darum besorgt neues Leben zu geben,u.das ist die Seele die aus uns kommt,die neuen Genen,in unsere Kinder u.Enkel weitergibt.


    • Pelegrino 07.09.2019 19:01
      Highlight Highlight Selbst im Hinduismus glaubt man dass ein Mensch im späteren Leben eine Kuh ist, obwohl das Vieh einer ganz andern Gene entsprechen.

      Was werden denn wir einmal sein, wenn wir wie Aloisius mit Flügeln durch den Himmel schwebt!?

      Ob es wirklich ein Jenseits nach dem Tod gibt weiss keiner, doch eines ist klar, dass die Seele als Geistwesen weiterexistieren kann, braucht es ein Bindeglied zwischen Leben und Tod, u. von diesem gibt es nichts, darum kann die Hölle nach dem Tod gar nicht existieren weil das Verbindungsglied fehlt.
  • Denverclan 07.09.2019 11:33
    Highlight Highlight Jeder Mensch konstruiert sich seine Welt selbst, durch äussere Einflüsse, durch Genetik, durch positive und negative Ereignisse....usw. Manche haben Empathie, manche Sozialkompetenz, manche werden zu Bestien und Mördern, manche zu wahren Engeln, die selbstlos ihr eigenes Ego in den Hintergrund stellen und lieber geben als nehmen. Es gibt auch Menschen die einfach positiv sind, auch wenn sie in ihrem Leben viel Leid ertragen mussten und den Tod und den Sterbeakt schon oft hautnah erlebt haben. Diese Menschen geben den Glauben an das Gute und nehmen die Angst vor dem Tod. Egal was danach ist...
  • Toerpe Zwerg 07.09.2019 11:29
    Highlight Highlight "Vermutlich empfindet sie (die Natur) uns Menschen allmählich gar als lästige Kreaturen, die die Erde systematisch zerstören."

    Auch Herr Stamm ist offenbar nicht gefeit vor der religiösen Überhöhung eines abstrakten "Natur"-Begriffs, welcher willkürlich den Menschen als Bestandteil ausschliesst und folgt damit einem vermeintlich weltlichen Ersatzglauben, der auch nichts weiter verspricht, als die Erlösung von der menschlichen Erbsünde.

    Das steht in scharfem Widerspruch zu Teilen des obigen Textes: "Wir Menschen sind ein Teil von ihr ... "

    Gebt Acht. Natur ist ein menschliches Konstrukt.
    • Pafeld 07.09.2019 11:49
      Highlight Highlight Diese Form der Vermenschlichung des abstrakten Begriffs Natur dient hier wohl eher als Stilmittel zur Vereinfachung eines hochkomplexen Phänomens als einer esoterisch-personifizierten Erdenmutter Gaia, die uns mit Felsbrocken erschlägt, wenn wir radioaktive Giftgülle in Bäche einleiten.
      Es sei denn, man reagiert auf das "menschliche Konstrukt Natur" generell mit Abscheu, weil es oft mit "Zwangsmassnahmen" und anderen "linken Spinnereien" einhergeht.
    • Share 07.09.2019 14:52
      Highlight Highlight Wohlstandskrankheiten sind die am häufigsten genannte Ursache für ein Ableben.
    • Pafeld 07.09.2019 15:28
      Highlight Highlight @Share
      Vielleicht in den Industriestaaten. Der Rest der Welt wird noch immer von der Natur in Form von Parasiten und Krankheitserregern dahingerafft, für die es entweder keine Medikamente gibt, weil sie in Industrienationen nicht auftreten oder weil die flächendeckende Behandlung schlicht zu teuer wäre.
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  • Triple A 07.09.2019 11:24
    Highlight Highlight Richtig Herr Stamm, so einfach ist es! Spannend ist der nächste Schritt: Ist es doch bald möglich ein ganzes Hirn abzuspeichern und es wird interessant sein, zu sehen, ob dieses ein eigenes Bewusstsein hat und auf diesem Weg das unendliche Leben realisiert werden wird. Beängstigend, aber faszinierend und z.B. im Roman „Otherland“ von Tad Wiliams schon angedacht.
  • RedFlush 07.09.2019 11:18
    Highlight Highlight Was genau ist nun so verschieden bezüglich Glaubenssystemen und dem Fakt, dass Sie nur Kommentare die Ihnen zusprechen, freischalten?

    Ich habe gesagt, es ist bedauerlich, wenn man so gefangen ist, im Materialismus.
    Nimmt man da die Wissenschaft der Quantenphysik zu Rate, so müssen Sie wirklich noch über die Bücher.
    Wirklich lächerlich. So viele Denker, Wissenschaftler, Gelehrte und vom Tod zurückgekommene kommen auf ein anderes Resultat.
    Da ist was nach dem Tod.
    Also lebe achtsam im Moment, liebe und lache.
    Den Körper und Geist zu beherrschen, ist um einiges gesünder, als was Sie reden.
    • Triple A 07.09.2019 11:52
      Highlight Highlight Ob man nicht glaubt, und deshalb selbst die Verantwortung für die Erde übernehmen muss und übernimmt (es rettet einem ja niemand), oder ob man glaubt uns Sorge trägt zu Gottes Schöpfung, spielt für die Erde keine Rolle. In beiden Fällen will man die Erde bewahren!
    • Adam Smith 07.09.2019 12:00
      Highlight Highlight Der Begriff Quantenphysik wird von Esotherikern und Gläubigen inflationär verwendet, aber selte im richtigen Zusammenhang. Er wird nur verwendet, weil er wissenschaftlich klingt und man somit seine Argumentation fundiert klkngen lassen kann. Einfache Geister lassen sich so leider täuschen. Wahrscheinlich hast du keine Ahnung, was die Quantenphysik ist, oder?
    • Klaus07 07.09.2019 13:07
      Highlight Highlight @RedFlush
      „So viele Denker, Wissenschaftler, Gelehrte und vom Tod zurückgekommene kommen auf ein anderes Resultat“

      Vom Tod ist noch nie jemand zurückgekehrt. Jede Person mit einem Nahtoderlebnissen war Physisch noch nicht tot.

      Zudem würde mich interessieren, welche Denker, Gelehrte oder Wissenschaftler zu einem anderen Ergebnis gekommen sind. Wissenschaftlich gibt es Milliarden Beweise für den Tod, jedoch keinen einzigen Beweis für ein Leben danach!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grohenloh 07.09.2019 11:16
    Highlight Highlight „Die Erlösungskonzepte der Religionen sind für mich weder plausibel noch nachvollziehbar. Sie sind zu offensichtlich den Ängsten und Sehnsüchten von Menschen entsprungen. Auch das Hilfskonstrukt einer Seele oder des feinstofflichen Zweitkörpers mag nicht zu überzeugen.“

    Genau so empfinde ich das seit ich mich erinnern kann. Das verbindet mich mit Herrn Stamm. Deshalb lese ich Ihre Kolumne gerne und fühle mich verstanden.
  • cindy&gismo 07.09.2019 11:08
    Highlight Highlight Was ist man eigentlich paar Jahre vor der Geburt? Auch "Tod" bis man dann mal Geboren wird?
    • Jungleböy 07.09.2019 13:11
      Highlight Highlight Bei der geburt wird man ins leben gepresst und wenn man stribt wieder hinaus gesaugt. Irgendwie schon das gleiche.
    • Gummibär 07.09.2019 14:14
      Highlight Highlight ....wenn man ans Weiterleben nach dem Tod glaubt und mit den andern 100 Billionen Verstorbenen herum zu pfurren gedenkt, so kann man ruhig noch einmal 100 Billionen dazu zählen , die in den Startlöchern warten, um ebenfalls kurz durch ein Menschenleben zu sprinten.

      https://www.prb.org/howmanypeoplehaveeverlivedonearth/
    • Rabbi Jussuf 07.09.2019 22:45
      Highlight Highlight Gummibär
      Es sind nicht so viele, die je gestorben sind. Es sind NUR, erstaunlicherweise, höchstens 100 Milliarden in den letzten 50'000 Jahren.
      Ist aber immer noch ein Dichtestress im Paradies oder in der Hölle, je nach Ansicht. Aber halt, die gibt es ja erst seit 2000 Jahren!
  • HundBasil 07.09.2019 10:47
    Highlight Highlight Wer hier dauernd gegen den Mann spielt, ist doch Herr Stamm. Er verspottet Christen wortgewandt. Letztlich einfach darum, weil sie an Gott glauben und er nicht. Ein Journalist, der als sachlich wahrgenommen werden will, braucht keine abwertende Synonyme wie Fundis, Frömmeler etc.
    • Triple A 07.09.2019 11:55
      Highlight Highlight Solange der Glaube Privatsache bleibt und man andere nicht zu überzeugen versucht, hat doch auch Hr. Stamm nichts dagegen!
    • Granini 07.09.2019 13:14
      Highlight Highlight Herr Stamms Nichtglaube ist aber auch Glaube. Und was er tut ist genau im Prinzip das: Der Versuch, von seiner Ansicht zu überzeugen.
      Dagegen habe ich übrigens als Christ auch nichts, solange es auf einem sachlichen Dialog beruht und nicht auf Unterstellungen.
    • Gummibär 07.09.2019 14:24
      Highlight Highlight Fundamentalisten und sehr fromme Leute die sich an ihre eigenen Prinzipien halten und ruhig ihres Weges gehen verspottet niemand.
      Sobald sie aber anderen vorschreiben wollen an welche "Wahrheit"sie glauben sollen/müssen, ihnen Hölle und Verdamnis androhen oder die ewige Seeligkeit versprechen gehört ihnen Eins auf den Deckel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dong 07.09.2019 10:37
    Highlight Highlight Wenn einer ordentlich austeilen kann, dann Hugo Stamm. (Und zwar so „von der Kanzel herab“, was eigentlich paradox ist, weil mit den Pfaffen hat er‘s ja nicht so ;-).
    In dem Sinn ist das Mimimi wegen der Anfeindungen etwas aufgesetzt, ich meine, Religion ist halt ein sensibles Feld, da wäre etwas mehr Respekt angebracht.
    • Share 07.09.2019 12:30
      Highlight Highlight Im Fachjargon nennt sich das Investigativjournalismus. Du darfst über meinen Gott sagen was und wie du es möchtest. Dieser Stärke geht eine fundierte Auseinandersetzung voraus.
      Beleidigungen, Diffamierung und Ausgrenzung sind beliebte Mittel einer jeden sektenähnlichen Organisation, die sich dem Spiel von Macht und Unterwerfung hingeben-ohne Rücksicht auf Verluste. Ich erlebe das jeden Tag. Darüber schreiben ist ein Akt der Aufklärung - ich nehme nicht an, dass Dir das einleuchtet - doch gerade das zeigt Respekt vor dem Wesen.
    • Be3 07.09.2019 13:21
      Highlight Highlight Investigativjournalismus😂😂😂
    • Share 07.09.2019 15:20
      Highlight Highlight Brieftasche parat?
  • dorfne 07.09.2019 10:37
    Highlight Highlight Ich glaube an Gott. Ich spüre und erlebe ihn jetzt, in diesem irdischen Leben. Ich weiss nicht was nach dem Tod kommt. Ob etwas kommt. Vielleicht gibts eine Überraschung.
    • Klaus07 07.09.2019 13:11
      Highlight Highlight Oder eine Enttäuschung. Aber das interessiert den Toten nicht mehr, da er ja tot ist.

  • Maracuja 07.09.2019 10:35
    Highlight Highlight Hugo Stamm: Doch der Natur sind unsere Ängste und Sehnsüchte egal. Vermutlich empfindet sie uns Menschen allmählich gar als lästige Kreaturen

    Die Natur als „beseelt“/mit einem Bewusstsein anzusehen gehört doch zu den ältesten religiösen Vorstellungen überhaupt. Ich gehe nicht davon aus, dass Sie tatsächlich daran glauben. Ich staune aber immer wieder, wie Glaubensfreie solche Bilder verwenden. Genauso wie die Floskel „er/sie ist jetzt an einem besseren Ort“ auch von Menschen verwendet werden, die nicht explizit an ein Leben nach dem Tod glauben.
    • Klaus07 07.09.2019 13:17
      Highlight Highlight Hätte die Natur ein Gewissen oder ein Bewusstsein, hätte die Natur den Menschen bereits beseitigt.

      Wenn man zuschauen muss, wie ein Mensch innerlich vom Krebs zerfressen wird. Ist jeder Ort ein besserer Ort als dass was dieser Mensch ertragen muss. Warum soll ein Glaubensfreier diese Floskel nicht verwenden dürfen? Hat die Kirche darauf ein Copyright? Der Unterschied ist, der Ungläubige ist dankbar, dass dieser leidende Mensch sterben durfte und der Gläubige freut sich, dass dieser Mensch nun in den Himmel kommt.
    • Maracuja 07.09.2019 20:04
      Highlight Highlight Klaus07: Hat die Kirche darauf ein Copyright?

      Hab ich das irgendwo gesagt? Jenseitsvorstellungen gibt es doch nicht nur im Christentum. Selbstverständlich dürfen Sie diese Floskel als Glaubensfreier verwenden, vom sprachlichen Standpunkt aus, würde ich Nichtexistenz nicht als Ort bezeichnen, insofern hallt in dieser Aussage schon die religiöse Vergangenheit nach. Ich frage mich zudem, ob diese Floskel auch in Indien eine Bedeutung hat.
  • dorfne 07.09.2019 10:28
    Highlight Highlight Ich ärgere mich über HS weil er oft nur unreflektiertes Zeug schreibt um seine Filterblase die bedienen. Dabei nimmt er in Kauf, dass unnötige Aggression geschürt wird unter den Usern. Wir leben in einer Demokratie mit Meinungs- und Glaubensfreiheit. Dem sollten wir Sorge tragen. Es ist nicht selbstverständlich.
    • Klaus07 07.09.2019 13:21
      Highlight Highlight Meinungsfreiheit und unterstellt gleichzeitig Herr Stamm diese zu verletzen? Meinungs- und Glaubensfreiheit heisst doch gerade, dass man frei seine Gedanken äussern darf? Auch wenn ihnen das nicht passt!
    • Luzifer Morgenstern 08.09.2019 02:05
      Highlight Highlight Ja. Klar. Darum hat HS normalerweise Belege und Beweise für seine Aussagen.

      Wo fehlen ihm die Beweise für seine Aussagen?
      Wo verletzt er die Meinungsfreiheit?
  • GetReal 07.09.2019 10:23
    Highlight Highlight Sir Peter Ustinov beantwortete die Frage, ob er Angst vor dem Tod habe, wiefolgt: "Ich kann mich nicht erinnern, Angst davor gehabt zu haben, geboren zu werden. Warum sollte ich dann Angst vor dem Tod haben?"
  • RedFlush 07.09.2019 10:21
    Highlight Highlight Ja, schon irgendwie bedauerlich, so im materiellen Denken gefangen und verhärtet zu sein.




    • Klaus07 07.09.2019 13:26
      Highlight Highlight Ja, schon irgendwie bedauerlich, so im immateriellen Denken gefangen und verhärtet zu sein!

      Hmmm. Wer hat nun recht?

    • Luzifer Morgenstern 08.09.2019 02:06
      Highlight Highlight Ich möchte mich Klaus anschliessen.

      Was gibt es denn sonst noch?
  • Gummibär 07.09.2019 10:18
    Highlight Highlight Ich befinde mich auf der Grafik im untersten Viertel und habe mit dem Ende ohne Religions-Hokuspokus absolut kein Problem. Die eine oder andere meiner Ideen wird in anderen Köpfen weiterleben, mein genetischer Footprint wird weiterleben, von mir gepflanzte Bäume stehen vielleicht in ein-zweihundert jahren noch. Der Rest wird sich in Moleküle auflösen und sich zum Rest der Bio-Masse gesellen. Gut so. Bis dann bemühe ich mich jeden einzelnen Punkt auf der Grafik bewusst zu leben. Eines gewissen Bedauerns kann ich mich nicht erwehren. Gerne hätte ich noch mehr Nützliches gemacht. CARPE DIEM
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  • Share 07.09.2019 10:17
    Highlight Highlight Legitimiert der Glaube an Transzendenz die Rede vom Leben nach dem Tod? Oder als ein hier zentral dargestellter Güterwert, der mehr als alles andere dem Materiellen (Glauben) unterworfen ist, doch durch Psychologie und Philosophie legitimiert? Morbide oder zynisch?
    • Luzifer Morgenstern 08.09.2019 02:08
      Highlight Highlight Hä?
    • Share 08.09.2019 10:26
      Highlight Highlight Tut mir leid, makaber wäre eine Leichenschändung. Worauf willst du hinaus?
  • Jamaisgamay 07.09.2019 10:10
    Highlight Highlight Das Versprechen auf ein Leben nach dem Tod war ein richtig cleverer Marketing-Trick der jeweiligen Religionsgründer.
    • Frausowieso 07.09.2019 10:42
      Highlight Highlight Der beste sogar.
    • Pelegrino 08.09.2019 20:14
      Highlight Highlight Einfach perfekt bei diesem LSD-Rausch, der Himmel önnte nicht näher sein.
  • boromeo 07.09.2019 09:57
    Highlight Highlight Hug Stamm bringt seine Voten souverän, und auf den Punkt! In diesem Artikel sei erwähnt, dass beim Tod 2 Dinge eintreten: 1. der Körper zerfällt, 2. der Geist trennt sich vom Körper und die Wissenschaft kann hier nichts vorweisen, da Geist auf einer andern Ebene funktioniert als Materielles. Man darf (tröstlicherweise) annehmen, dass Geist nicht sterben kann, somit in irgend einer Form weiterleben wird...………..
    • Rabbi Jussuf 07.09.2019 10:36
      Highlight Highlight Nö, dein Geist kann nicht sterben, weil er nie geboren wurde.
    • Klaus07 07.09.2019 13:31
      Highlight Highlight Der Geist trennt sich vom Körper!

      Das wäre auch bei meiner Harddisk super gewesen. Diese hatte letzte Woche einen Head-Crash.
      Alle Daten sind weg!
    • Luzifer Morgenstern 08.09.2019 02:11
      Highlight Highlight Ich habe meine letzte SSD mit dem Hammer traktiert. Die Daten waren noch da und unbrauchbar. Man stelle sich vor, die Daten wären gelöscht worden, um daraus ein Backup zu machen.
  • wustasoos 07.09.2019 09:56
    Highlight Highlight Jedes Leben ist einmalig.
  • Frances Ryder 07.09.2019 09:54
    Highlight Highlight Eigentlich ist es gar nicht so kompliziert, nach dem Tod wird es genauso sein wie vor der Geburt.
    • Vanessa_2107 07.09.2019 11:16
      Highlight Highlight @Frances - ja, weder wissen wir woher wir kommen noch wohin wir gehen...
    • Klaus07 07.09.2019 13:32
      Highlight Highlight @Vanessa_2107

      Wir kommen von Nirgends und gehen Nirgends hin!
    • Share 07.09.2019 15:07
      Highlight Highlight Ich bleibe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Black Cat in a Sink 07.09.2019 09:52
    Highlight Highlight Dichtestress im Paradies...? Was für eine unangenehme Vorstellung😉😂
    • Klaus07 07.09.2019 13:36
      Highlight Highlight Ewiges Leben mit Hitler, Stalin, Mao, Kim il Sung.
      Was für eine Horrorvorstellung.
  • Vanessa_2107 07.09.2019 09:51
    Highlight Highlight Ob Herr Stamm mehrheitlich Kommentare bringt, die seiner Meinung sind??
    • Klaus07 07.09.2019 13:36
      Highlight Highlight Drückt der Aluhut heute?
    • Lost_dreams 09.09.2019 16:30
      Highlight Highlight Ich glaube, falls man beleidigend oder ausfallend wird, sollten die Kommentare ruhig verborgen bleiben. Bei sachlicher Kritik wird er wohl nicht zensieren. Habe schon ein paar Kritiken in den Kommentaren gesehen.
  • neutrino 07.09.2019 09:50
    Highlight Highlight Ich kann mit Herr Stamm nicht viel anfangen. Ich habe an der ETH studiert - und weiss (wohl wie 99% der anderen Menschen auch), dass das Dasein eines Lebewesens mit dem Tod physikalisch endet. Ein Leben nach dem Tod ist auch nicht naturwissenschaftlich zu verstehen (wäre ja absurd) sondern genau um das Gegenteil: Dinge, die weder bewiesen noch gegenbewiesen werden können (oder nur zum Teil), wie die Liebe, Träume, Visionen, etc. Jeder muss für sich einen Weg findet, der für ihn stimmt. Es geht da eben genau nicht mehr um Naturwissenschaft, um Mathematik, um schwarz/weiss..
    • Klaus07 07.09.2019 10:04
      Highlight Highlight Liebe ist Beweisbar
      Träume sind Beweisbar
      Visionen hat jeder Mensch. Sie meinen vermutlich seherische Fähigkeiten?

      Was genau Studieren Sie denn?

    • Vanessa_2107 07.09.2019 10:30
      Highlight Highlight @Klaus07 - wie genau ist z.B. Liebe beweisbar (ausser vom Gefühl her, das manchmal auch täuschen kann)???
    • neutrino 07.09.2019 10:35
      Highlight Highlight Physik - vor 20 Jahren. Liebe ist zB. nur im Ansatz beweisbar. Warum wann wo sich verliebt, warum nicht, etc. Warum man Männer oder Frauen liebt, etc. -> nicht beweisbar im wissenschaftlichen Sinne. Es geht hier lediglich um wissenschaftliche Indizien, die auf Liebe hindeuten. Und ja Träume - Wissenschaft existiert dazu, die aber nur einen Bruchteil erklärt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • no-Name 07.09.2019 09:41
    Highlight Highlight „ Sie sind zu offensichtlich den *Ängsten und Sehnsüchten* von Menschen entsprungen. Auch das *Hilfskonstrukt* einer Seele oder des feinstofflichen Zweitkörpers mag nicht zu überzeugen.“

    Ui! Ist da eine Selbstoffenbarung drin?

    Nicht das mich diese Konstrukte auch überzeugen.

    Für welche Ängste und Sehnsüchte fanden SIE keine Erlösung ? Hat das was mit dem Philosophiestudium zu tun?

    Sie schliessen offenbar von sich auf andere.

    Haben Sie mal einen Perspektivenwechsel versucht? Auch wenn es sie nicht überzeugt, könnten sie dieses Bedürfnis vlt. weniger herablassend angehen?!

    • Luzifer Morgenstern 08.09.2019 02:15
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • no-Name 08.09.2019 08:58
      Highlight Highlight Hast du auch inhaltlich etwas beizutragen?

      Aber versuchs mit den Witzen. Meine waren sogar für die „schwarzer-Humor“-Sammlung von Watson zu heftig...

      Jööö, bist du süss. Das klapt in der Schule, nicht auf Watson.
  • keplan 07.09.2019 09:37
    Highlight Highlight Ich seh den Tod ähnlich wie der Autor, nach dem Tod sind wir einfach weg, unser Körper löst sich auf unser Bewusstsein verschwindet.

    Das viele Menschen damit nicht umgehen können, habe ich in Gesprächen schon oft gemerkt. Ich gehe davon aus, dass Religion (welcher Art auch immer) diesen Personen die Hoffnung zurück gibt, das ihr Leben nicht komplett sinnlos ist. Ich glaube es hat weniger mit Narzissmuss zu tun, als das diese Personen Depressiv würden hätten sie die Hoffnung nicht, dass ihr Tod kein endgültiges Ende darstellen würde.
    • Enzo Duro 07.09.2019 14:28
      Highlight Highlight Ich bin teilweise mit deiner Aussage einverstanden. Es ist sicher sinnvoll, depressiv veranlagten Menschen zu helfen. Aber die Realität sieht ganz anders aus. Die Mehrzahl der Religionen sind brandgefährliche Organisationen, die seit Urzeiten dafür gesorgt haben, ihre Macht rigoros zu ihrem eigenen Vorteil zu missbrauchen. Viele Milliarden Opfer sind durch ihre Gewalt entstanden & fast alle kriegerische Auseinandersetzungen der Welt haben mit „religiösem“ Wahnsinn“ zu tun. Ich war selber Opfer religiösen Missbrauchs & bin heute befreit und sehr glücklich.
    • keplan 07.09.2019 15:31
      Highlight Highlight Stimmt du hast recht, ich hätte den Begriff "Glauben" (welcher Art auch immer), nicht Religion, benutzen sollen und auch gemeint.

      Dein Persönliches Schicksal tut mir leid und es freut mich, dass es dir heute wieder gut geht. Im allgemeinen muss man trotzdem Aufpassen, da Religion oft auch nur als Vorwand verwendet wird um sehr weltliche Ziele zu erreichen. Trotzdem bin ich auch deiner Meinung das Religiöse Organisationen entmachtet werden müssen
  • In vino veritas 07.09.2019 09:32
    Highlight Highlight Gerne würde ich an ein Leben nach dem Tod glauben. Das ich all die verstorben Menschen wieder sehe. Dieser Wunsch wird mit jeden Toten in meinem Umfeld grösser. Obwohl bis anhin nur meine Grosseltern und eine paar Freunde meiner Eltern verstorben sind. Wie stark wird er erst sein, wenn es meine Eltern, meine besten Freunde und später meine eigene Familie betrifft? Seit ich nicht mehr an Gott glaube (schon als Jugendlicher) kann ich aber auch befreiter Leben. Ich weiss woran ich bin und lebe so, dass ich (hoffentlich) nichts bereue. Was bleibt uns schon anderes übrig?
    • lilie 07.09.2019 11:00
      Highlight Highlight @In vino veritas: Ein schöner Kommentar.

      Ich sehe aber keinen Grund, warum man an einen Gott glauben muss, um darauf zu vertrauen, dass man all seine Lieben nach dem Tode wiedersehen wird.

      Auch kulturgeschichtlich ist der Ahnenkult mit grosser Wahrscheinlichkeit sehr viel älter als der Glaube an irgendwelche Götter (vielleicht entstanden letztere vielleicht sogar aus ersteren?).
    • Klaus07 07.09.2019 11:40
      Highlight Highlight @lilie
      So sehe ich es auch. Ich bin sogar ganz sicher, dass jegliche Religionen ob vergangene, aktuelle oder auch zukünftige, den Tot und die Frage was danach kommt als Grundlage für ihre Ideologie gilt! Der Tot ist in allen Religionen ein übergeordnetes Thema und jede Religion bedient sich einer kreativen Vorstellung was danach kommt! Wieviele Krieger / Soldaten / Märtyrer sind mit dem Glauben in den Krieg, in den sicheren Tot gezogen, dass er nachher ein heldenhaftes, Ruhmreiches Leben führen wird? Und dies sehr oft im Namen Gottes oder der jeweiligen Götter?
  • Vanessa_2107 07.09.2019 09:30
    Highlight Highlight Habe ich anstatt Herr Stamm, Herr Strahm geschrieben? Dann sorry....
  • Zeit_Genosse 07.09.2019 09:29
    Highlight Highlight Tipp:

    ◾️ Das Leben vor dem Tod leben.
  • Maracuja 07.09.2019 09:29
    Highlight Highlight Beim Video erstaunt, dass Herr Meter von einer Seele spricht, ohne jedoch in irgendeiner Form zu definieren, was er darunter versteht. Von einer Seele, die losgelöst vom Körper existiert, dürfte er aufgrund seines Weltbilds ja nicht ausgehen. Versteht er Seele im Sinn von Psyche, dann passt seine Argumentation <ohne Gedächtnis keine Seele> nicht so richtig, oder geht er davon aus, dass Menschen mit Gedächtnisverlust keine Psyche haben?
    • Ale Ice 07.09.2019 10:08
      Highlight Highlight Mit Seele benutzt er ein Wort aus dem religiösen Kontext.

      Anscheinend meint er damit Verstand, bewusste und unbewusste Hirnaktivitäten mit kognitiven Wechselwirkungen.

      Der Begriff Psyche bezieht das Erleben und Verhalten mit allen Emotionen und Gefühlen mit ein, ist also sehr komplex.
    • Rabbi Jussuf 07.09.2019 11:00
      Highlight Highlight So wie er Seele benutzt, versucht er wahrscheinlich möglichst viele (religiöse) Auffassungen von "Seele" einzubeziehen. Er benutzt das Wort ja auch alternierend zu "Persönlichkeit".

      Etwas komplizierter würde es, wenn man das Seelenkonzept Platons einbeziehen würde. Dort ist es grade eine besondere Eigenschaft der Seele, dass sie durch den körperlichen Tod auch die individuellen Erfahrungen (Gedächtnis) verliert, dafür aber den Zugang zur Welt der reinen Ideen gewinnt.
    • Maracuja 07.09.2019 13:13
      Highlight Highlight @Ale Ice
      @Rabbı

      Wenn er Seele im Sinn von Hirnaktivität meint, bräuchte er gar nicht den Umweg über das Gedächtnis zu machen, sondern könnte direkt sagen, ohne Hirnakt. keine Seele. Braucht er Seele im religiösen Sinn, ist von einem Leib-Seele- Dualismus auszugehen, ein solcher wird aber von der Wissenschaft verneint, es gilt: keine Seele, der Umweg über das Gedächtnis ist also überflüssig. Was den Wert pers. Erinnerungen betrifft, wurde/wird dieser nicht überall gleich geschätzt, bei den alten Griechen zB gab es den Fluss Lethe (Fluss des Vergessens), aus dem nach Tod getrunken werden musste
    Weitere Antworten anzeigen
  • Elephant Soup slow cooker recipes 07.09.2019 09:18
    Highlight Highlight Ich bin nicht religiös, und doch tröste ich mich nach dem Tod meiner Grossmutter damit, dass sie nun wieder mit ihrem Mann zusammen sein kann.
    Ich denke der Trost, den die Hinterbliebenen finden, bei dem Gedanken daran, dass nach dem Leben "etwas" existiert, ist ziemlich tragend.
    • lilie 07.09.2019 11:05
      Highlight Highlight @Elephant: Sehe ich genauso. 👍

      Es gibt und gab, so weit ich weiss, keine Kultur, welche nicht von einem Leben nach dem Tod in irgendeiner Weise ausgeht.

      Nicht, dass das irgendwas beweist, aber es scheint für uns Menschen wichtig zu sein. Forscher deuten in der Regel Bestattungstituale auch als Zeichen für den Übergang vom Tier zum Mensch.
  • Vanessa_2107 07.09.2019 09:10
    Highlight Highlight Ach Herr Strahm, kein lebender Mensch, auch Sie als "so called" Sektenexperte, wissen nicht 100%, was nach dem Tod kommt. Ob es endgültig "fertig" ist, ob es "weitergeht"...Lassen wir uns doch einfach überraschen. Und lassen wir jedem Menschen seinen Glauben, ob er nun glaubt, es gehe weiter, oder nach dem Tod sei Schluss. Es sind auch nicht immer gleich Alle, die an ein Weiterleben glauben, in einer sie beherrschenden, ihnen das Hirn waschenden Sekte. Wir leben in einem freien Land. Lassen wir doch Jeden/Jede glauben und denken, was er/sie wollen, ohne immer über sie zu urteilen.
    • lilie 07.09.2019 11:10
      Highlight Highlight @Vanessa: Danke für den sehr treffenden Kommentar! 👍

      Ich finde es auch wichtig, zwischen individueller Überzeugung und der Hirnwäsche durch eine Sekte zu unterscheiden.

      Das erste soll und muss unter die Meinungs- und Gesinnungsfreiheit fallen, soll diskutierbar, aber nicht angreifbar sein.

      Ansonsten sind wir nämlich schon auf dem gefährlichen Weg der Bevormundung, wo vorgegeben wird, was wahr und was falsch ist und jede individuelle Überzeugung ausgelöscht wird.

      Nicht der Inhalt macht eine Sekte zur Sekte, sondern die Manipulation und Unterdrückung des einzelnen.
    • Pelegrino 07.09.2019 13:18
      Highlight Highlight Ihre Einstellung alles zu glauben soll rechtens sein,ist etwas gewagt,da jeder glaubt dass nur er die einzig wahre Weisheit u.Erkenntnis hat

      Menschen leben unter Geltungsdrang,u.begehren nach Anerkennung,u.da gelten nicht immer die fairen Regel der Nächstenliebe,um sich Recht zu verschaffen,die das Leben sichern sollen

      Ich versteh die Welt nicht,dass alles legalisiert wird,nur das die Stärkeren mehr Rechte hat,um Saus u.Braus zu leben,u.den Schwächeren durch Mundraub alles wegnimmt,dass ihnen zuwenig zum Leben,u.zuviel zu sterben bleibt,u.die Stärkeren,ihr Manifest Geiz ist Geil treu bleiben
    • Gummibär 07.09.2019 14:46
      Highlight Highlight "Und lassen wir jedem Menschen seinen Glauben..." Amen. Im Prinzip ja, aber wir finden unseren Glauben nicht immer selbsttätig. Kinder werden von ihren Eltern umd dem gesellschaftlichen Umfeld vorsorglich mit der "wahren" Doktrin gefüttert Ich habe noch nie einen Muslim getroffen, der spontan ohne äusseren Einfluss zum Christen wurde oder einen Christen, der ohne Einwirkung plötzlich zum Buddhismus fand. Inwieweit diese Indoktrination eine Gewalt an der Psyche des Kindes ist wäre zu hinterfragen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bird of Prey 07.09.2019 09:05
    Highlight Highlight Der Tod ist die beste Erfindung des Lebens!

    Es gibt unzählige schöne Geschichten und Mythen. Wie er uns Lebenden holt, uns all unsere Last des Lebens nimmt.

    Als unheilbar erkrankt habe ich mir meinen letzten Weg in vollen Farben ausgemalt und freue mich auf die Begegnung mit dem Tod. Dies lässt mich mein Leben lebenswerter geniessen.

    Was danach kommt ...... ist Werbung.
    • iisprinzässin 07.09.2019 09:43
      Highlight Highlight Oh Gott, bitte keine Werbung als ewiges Danach ...
    • Ale Ice 07.09.2019 11:54
      Highlight Highlight iisprinzässin😂
      ...ab jetzt nur noch lieb und artig...
    • Pelegrino 07.09.2019 13:27
      Highlight Highlight Man lebe ja immer im Paradies der Phantasie,u.das nehme ich keinem Übel wenn niemanden, den andern ihr Paradies nicht vergrault.
  • Walter Sahli 07.09.2019 09:05
    Highlight Highlight Die einen glauben, wir seien Körper, die ein Bewusstsein entwickeln, die anderen, wir seien ein Bewusstsein, das für eine bestimmte Zeit einen Körper "beseelt".
    Da wir's eh nicht zu irdischen Lebzeiten erfahren werden, können wir uns einfach aufs Glücklichsein konzentrieren.
    • Katzenseekatze 07.09.2019 09:41
      Highlight Highlight Danke. Schön geschrieben.
    • Vanessa_2107 07.09.2019 12:34
      Highlight Highlight Ja Walter, das ist sehr schön ausgedrückt...
    • Pelegrino 08.09.2019 20:02
      Highlight Highlight Wie auch geschrieben, denn so wird es sein, oder nicht!?
      Play Icon
  • Hillman 07.09.2019 09:03
    Highlight Highlight Lieber Herr Stamm
    Die Kernaussage all ihrer Posts ist und bleibt immer dieselbe: Ich glaube an nichts was ich nicht sehen kann oder was sich sonst beweisen lässt. Das mag für Sie stimmen und dann ist das wirklich toll so für Sie. Allerdings spricht für mich aus Ihren Posts eine solche Lethargie und Negativität dass ich mich frage, ob Sie sich nicht einfach "nur" mit der Gegenposition zu allem Spirituellen identifizieren.
    Ich wünsche Ihnen ein schönes Leben und vielleicht irgendwann einmal die Erkenntnis dass da mehr sein könnte als was wir unmittelbar erleben.
    • Dubio 07.09.2019 09:37
      Highlight Highlight Diese krampfhafte „gegen alles sein“ von Herrn Stamm ist mir auch schon aufgefallen. Das macht seine Beiträge immer etwas dümmlich und weniger wertvoll, als wenn er sich tatsächlich mit der Materie auseinandersetzen würde.
    • PlusUltra 07.09.2019 10:48
      Highlight Highlight Ich sehe weder Lethargie noch Negativität in den Beiträgen.
      Es geht oft um Themen, denen wir rein emotional gegenüberstehen und die sich nur in unseren Köpfen abspielen. Die blühenden Fantasien werden sachlich beschrieben und mit bissigem Unterton (meine Lesart) kommentiert. Das bringt mich zum schmunzeln.

      Und ja, vielleicht ist da "mehr", aber nicht alle brauchen Spirituelles in ihrem Leben, um zufrieden zu sein.
    • Gawayn 07.09.2019 11:11
      Highlight Highlight Einfach heute Aufgeklärter zu sein

      Es reicht Religionen Lehren runter putzen, die als Märchen zu betiteln und man ist der King.

      Beweise sind ja unnötig.
      Irgendwer hat es mal behauptet, klingt cool und alle plappern nach, die auch cool sein wollen.

      Hier hat ausser mir, kaum jemand sich wirklich mit Religionen auseinander gesetzt. Noch weniger die Bibel Koran etc gelesen.
      Ich bezweifle auch, das der Autor nur den Hauch Wissen von der Materie hat.

      Ist auch unnötig.
      Klingt doch cool. Das alles Illusion ist.
      Ist das Bildung? Braucht es nicht.
      Gibt ja Wikipedia...

    Weitere Antworten anzeigen
  • fools garden 07.09.2019 08:50
    Highlight Highlight Vielleicht wächst ein Baum an der Stelle der letzten Ruhe das muss reichen.
  • RüdigerBreitenhals 07.09.2019 08:48
    Highlight Highlight Aber was hat Ihre Meinung über das Leben (oder eben nicht leben) nach dem Tod mit Sekten zu tun? Ich möchte über Sekten informiert werden - deswegen lese ich einen solchen Blog.

    Ich denke Sie sollten langsam einen neuen Kanal öffnen. Zum Beispiel AtheismusBlog oder so.
    • dorfne 07.09.2019 11:04
      Highlight Highlight HS kommt mir manchmal selbst wie ein Sektenführer vor. Seine Sekte ist der Atheismus, er der unfehlbare, Guru. Jetzt muss er nur noch eine Art Hölle erfinden für Alle die an einen Gott glauben.
    • Gummibär 07.09.2019 15:07
      Highlight Highlight @HS Das muss er nicht. Die haben alle schon ihre eigene Art von Hölle, zum Teil im Detail beschrieben.
      Benutzer Bild
  • Gawayn 07.09.2019 08:44
    Highlight Highlight Milliarden von Menschen in hunderten von Religionen, seit Jahrtausenden, reden von einem Leben nach dem Tod.

    NICHT wegen der Ängste, auch nicht aus Eitelkeit.
    Sondern aus der Überzeugung heraus, das nichts wirklich verschwindet.
    Materie verschwindet nicht.
    Sie wird gewandelt.

    Wasser in Dampf
    Holz in Kohle
    Gibt viel mehr Beispiele.

    Was ich von dir lese, hat für mich noch weniger Bestand.
    Es ist eine Behauptung ohne Beweise.
    Ein Leben nach dem Tod nennst du Illusion
    Aber du gestehst der Natur ein Bewustsein zu haben?

    DAS ist Illusion!
    • keplan 07.09.2019 09:26
      Highlight Highlight Sie haben recht Materie ändert sich, aus dem Körper wird staub. Dies gilt aber nicht für den Geist/Seele, da er nicht physisch vorhanden ist, daher kann er sich problemlos wieder auflösen...
    • Wäscheklammer 07.09.2019 09:28
      Highlight Highlight Und der Mensch wird zu Erde. Nicht mehr, nicht weniger.
    • Vanessa_2107 07.09.2019 09:38
      Highlight Highlight @keplan - "der Geist/die Seele, können sich problemlos wieder auflösen"...müssen aber nicht...wer weiss es genau??
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lienat 07.09.2019 08:43
    Highlight Highlight Ob es ein Leben nach dem Tod gibt, lässt sich genauso wenig beweisen wie widerlegen. Es gibt keinen plausiblen Grund dafür, aber auch keinen Beweis dagegen*. Das beruhigende daran: Wir finden es alle noch früh genug heraus ⏳💀🎚

    Mein Tipp: Macht bis dahin das Beste aus Eurem Leben.

    *Nein, auch die Argumentation von Martin Meter ist kein Beweis, denn sie basiert darauf, dass sich die Frage mit Hilfe der bekannten Naturgesetze beantworten lässt (ebenso wie Stamms letzter Satz). Mit dieser Einschränkung kann die Antwort nur nein lauten. Da braucht es keine buchfüllende Argumentation.
    • Albert Stpeck 07.09.2019 09:51
      Highlight Highlight Lieber Lienat
      Ob es Einhörner 🦄 gibt, lässt sich genauso wenig beweisen wie widerlegen. Es gibt keinen plausiblen Grund dafür, aber auch keinen Beweis dagegen.

      Dasselbe gilt für: Mond-Koalas, Mensch-Fuchs-Hybriden und legendäre Sechzehn-Meter-Ameisen.
    • Maracuja 07.09.2019 13:23
      Highlight Highlight @Lienat: Es gibt keinen plausiblen Grund dafür, aber auch keinen Beweis dagegen

      Ich bin gläubig, aber wo es keinen plausiblen Grund dafür, aber auch keinen Beweis dagegen gibt, können wir davon ausgehen, dass das genannte Ding (egal ob Jenseits oder Einhorn) mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht existiert. Als Gläubige negiere ich die Existenz eines Jenseits nicht, aber rational gesehen, ist die Wahrscheinlichkeit eben sehr klein.
    • Lienat 07.09.2019 15:20
      Highlight Highlight @Albert & Maracuja: Natürlich ist es sehr unwahrscheinlich, dass wir irgend so etwas wie eine Seele haben, welche nach unserem Ableben weiter besteht. Wenn aber jemand behauptet, dass er einen Beweis dafür hat, dann geht bei mir der Scharlatanerie-Alarm los.

      Auf die Frage nach einem Leben nach dem Tod gibt es m.E. nur eine ehrliche Antwort:

      "Vermutlich nicht. Aber wer weiss das schon?"

      Wie bereits erwähnt: Wir finden es alle noch früh genug heraus. Tick-Tack, Tick-Tack...
  • angelchaps 07.09.2019 08:41
    Highlight Highlight Guter Bericht. Ich denke ebenso. Merci Hugo Stamm
  • Kaishakunin 07.09.2019 08:34
    Highlight Highlight Nicht nur ein vermeintliches Leben nach dem Tod ist eine Illusion, vielmehr ist das Leben selbst eine Illusion, eine, die wir uns selber schaffen. Spätestens wenn wir fühlen, dass es mit uns zu Ende geht, werden wir erkennen, dass der Tod uns bloss von unserem Ego befreit, welches uns eine künstliche Identifikation gab und Grund für soviel Leiden war. Wir sollten uns mehr mit dem Jetzt befassen, Achtsamer sein. Das Ego sterben lassen bevor man stirbt, zu akzeptieren was ist, zu erkennen wer wir sind, brächte tiefen inneren Frieden und liesse uns nicht immer noch auf andere Welten hoffen.
    • Ale Ice 07.09.2019 09:15
      Highlight Highlight @Kaishakunin
      Fein formuliert.
      Es klingt ein wenig nach dem, was der Buddha ursprünglich gelehrt haben soll.
  • GetReal 07.09.2019 08:27
    Highlight Highlight Leben ist ein Imperativ, es sucht sich alle möglichen Formen, um zu existieren - und alles ist miteinander verbunden. Wir Menschen nur eine einzige Ausprägung davon. Insofern sehe mich als Teil eines Ganzen und nicht als etwas Besonderes im Vergleich zu Tieren oder Pflanzen. Leben geht weiter, auch wenn ich als Mensch nicht mehr da bin, und ich bleibe Teil davon und gehe im Ganzen wieder auf. Werde ich nach dem Tod jemals wieder ich sein? Nein - aber das ist unerheblich.

    Glauben muss ich nicht. Ich wüsste noch nicht mal, an welche der 3303 Gottheiten, und warum.
    • salamandre 07.09.2019 09:50
      Highlight Highlight 👍
    • Kaishakunin 07.09.2019 10:14
      Highlight Highlight Dieses 'Aufgehen im Ganzen' ist eben genau der springende Punkt. Wir sind nicht IN diese Welt gekommen, sondern eben aus ihr hervor. Alles hängt zusammen. Wir bestehen zu 2/3 aus Wasser. Wir sollten uns eigentlich in Wolken, in Regentropfen etc selber spüren/erkennen. Wer diese Zusammenhänge, diesen Kreislauf erkannt und verstanden hat, wird eben eigentlich unsterblich in der Tat und muss keinen Tod fürchten.
      Danke für den Input :)
  • oh snap 07.09.2019 08:23
    Highlight Highlight Also ich mag ihre Texte sehr, gerade weil sie das Kind beim Namen nennen und Religionen konsequent als menschengemacht sehen!



    Wer ständig in Wespenneste sticht, wird sich an den Schmerz gewöhnt haben😉

  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 07.09.2019 08:22
    Highlight Highlight Seit ich für mich entschieden habe, dass nach dem Tod nichts kommt, lebe ich mehr im jetzt, viel bewusster. Wenn ich mal gestorben bin, werde ich ewig leben - in den gedanken jener, die noch leben. Und dass ich in guter erinnerung bei ihnen bleibe liegt in meiner hand. Durch mein eigenes handeln, heute und morgen. Und nicht durch einen gott.
    • Ale Ice 07.09.2019 08:36
      Highlight Highlight @Fehler
      Ich gäbe dir gerne noch ein paar Herzen mehr.
    • Aithria 07.09.2019 13:12
      Highlight Highlight Olaf:

      Ihre Entscheidung hat offenbar einen guten Einfluss gehabt auf ihr gegenwärtiges Wohlbefinden. Das ist zu begrüssen. Wir würden aber in Frage stellen, ob die Wortwahl' es gibt nichts nach dem Tode' überhaupt eine Rolle spielt. Wichtig ist, da stimme ich Ihnen zu, dass sie keine Hoffnungen an die Zukunft verschwenden oder der Vergangenheit nachtrauern. Das ist das beste was Sie machen können. Meditation hilft da übrigens, und soweit ich weiss, dient sie in erster Linie diesem Zweck. Denn jeder Gedanke kann Sie aus Ihrer Gegenwart ziehen und ihnen Zukunft oder Vergangenheit schmackhaf m.
    • Jol Bear 07.09.2019 16:18
      Highlight Highlight „... dass nach dem Tod nichts kommt, lebe ich mehr im jetzt, viel bewusster.“ Sie folgern daraus (zumindest für Sie selbst), dass diese Haltung zu „gutem“, rechtschaffenem Verhalten führt. Ein anderer könnte aber daraus gerade auch rücksichtsloses „schlechtes“ Verhalten ableiten, da ohnehin keine Konsequenzen zu erwarten sind. Den Religionen muss man zugestehen, dass sie durch Angst vor dem Tod (bsp. jüngstes Gericht) doch bei manchen das Bewusstsein über ihr Verhalten fördern. Das mit demselben Effekt, den Sie aus Ihrer Folgerung der Negation eines Lebens nach dem Tod für sich ableiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Graviton 07.09.2019 08:19
    Highlight Highlight Ach Herr Stamm, ich lese Ihre Artikel gerne und wünsche Sie auch nicht ins Pfefferland. Ausserdem finde ich ebenfalls, dass eine kritische Grundhaltung gegenüber sektenähnlichen Organisationen angebracht ist. Aber mal zum inhaltlichen:

    Das Video von Martin Meter (wer ist das? Wissenschaftler? Habe 0 Publikationen gefunden...) ist lächerlich. Wer ein so schlecht verstandenes Gebiet wie die Gedankenforschung als „wissenschaftlichen BEWEIS“ für irgendetwas aufführt, disqualifiziert sich in nur einem Satz gleich doppelt als Wissenschaftler - verdient als Buchautor aber vermutlich ganz gut.
  • Ale Ice 07.09.2019 08:15
    Highlight Highlight Die letzten beiden Abschnitte bringen das Wesentliche einfach genial auf den Punkt.

    Bezüglich der massiven Anfeindungen frage ich mich auch immer:
    Was macht diesen Menschen derart Angst, wovon fühlen sie sich so sehr bedroht, dass sie Andersdenkende so aggressiv bekämpfen müssen?

    Ihre Religionen scheinen ihnen nicht sonderlich viel Sicherheit zu geben.
    • lilie 07.09.2019 09:12
      Highlight Highlight @Ale Ice: Ich frage mich sowieso, was für eine Religion oder Weltanschauung das ist, welche Andersartige (sowieso: anders als was? anders als ich? - das sind alle ausser ich... anders als mein schönes Konstrukt über den vollkommenen Menschen? - tja, dann kanns aber leicht passieren, dass ich selbst aus meiner eigenen Definition falle...) verurteilt oder ihnen gar die Daseinsberechtigung abspricht.

      Besonders irritierend ist das von gläubigen Christen. Ihr Vorbild ist ein Mann, der insbesondere die von der Gesellschaft Geächteten willkommen hiess. Sie aber bevorzugen Selbstgerechtigkeit...
    • dorfne 07.09.2019 10:31
      Highlight Highlight In diesem Forum kommt die Aggression vor Allem von den Atheisten. Unglaublich, wieviel Hass da in den Kommentaren ausgespuckt wird. Noch nie was gehört von "Leben und Leben lassen?" Niemand wird gezwungen Kirchensteuer zu zahlen, niemand muss eine Kirche betreten.
    • Ale Ice 07.09.2019 11:20
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  • decarec 07.09.2019 08:07
    Highlight Highlight Lieber Hugo - mach weiter so! Immer spannend von dir zu lesen. Vielen Dank.
    • salamandre 07.09.2019 09:54
      Highlight Highlight ...und auch die Jenigen die ihn nicht mögen lesen immer wieder ganz gespannt🤔
  • craigson 07.09.2019 08:04
    Highlight Highlight Dazu noch der passende TED-Beitrag:

    Anil Seth: Your brain hallucinates your conscious reality

    https://www.ted.com/talks/anil_seth_how_your_brain_hallucinates_your_conscious_reality

SRF zeigt «Reise ins Übersinnliche» – und bestätigt die schlimmsten Befürchtungen

Das Schweizer Fernsehen wollte erstmals die Grenzen der Normalität ausloten, erfuhr dabei aber die eigenen engen Grenzen.

Schon die Ankündigung des Schweizer Fernsehens verhiess nichts Gutes: «Silvia Hollenstein, das Trancemedium, begibt sich innert Sekunden in einen anderen Bewusstseinszustand. Die Frau verändert das Aussehen und ein Geist spricht durch sie. Der Geist beantwortet alle Fragen zu allen Lebenssituationen und nimmt Kontakt mit dem Jenseits auf.» Wie bitte? Aussagen ohne Konjunktiv. Als seien Geister allgegenwärtig und ihre Existenz beweisbar.

Als SRF1 dann am Donnerstagabend zur besten Sendezeit den …

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