Libyen
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Migrant in Libyen vor Augen von Uno-Helfern erschossen: EU bestürzt



Rescued migrants rest on a coast some 100 kilometers (60 miles) east of Tripoli, Libya, Thursday, July 25, 2019. The U.N. refugee agency and the International Rescue Committee say up to 150 may have perished at sea off the coast of Libya. The country's coast guard says the Europe-bound migrants are missing and feared drowned after the boats they were traveling on capsized in the Mediterranean Sea. A spokesman says they rescued around 137 migrants on Thursday. (AP Photo/Hazem Ahmed)

Bild: AP

Die EU hat sich nach der Tötung eines Migranten in Libyen bestürzt gezeigt. Sie wies am Freitag in Brüssel jedoch jegliche Verantwortung zurück.

Das Ziel der Unterstützung der libyschen Küstenwache sei es, diese so auszubilden, dass sie Menschen vor dem Ertrinken retten könne, erklärte die Sprecherin der EU-Aussenbeauftragten Federica Mogherini. Ein wichtiger Teil des Trainings seien Menschenrechte.

Sie betonte zudem, dass sich auch die EU für die sofortige Schliessung der Internierungslager in Libyen einsetze. Diese müssten durch Aufnahmeeinrichtungen nach internationalen Standards ersetzt werden. «Das Ziel ist es, Schutz zu gewährleisten und gefährdeten Migranten und Flüchtlingen zu helfen», sagte Sprecherin weiter.

Vor den Augen von Uno-Helfern war in Libyen ein Migrant aus dem Sudan erschossen worden. Die Uno-Organisation für Migration (IOM) und das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) verurteilten den Vorfall am Freitag in Genf scharf.

Es sei ein neuer Beweis dafür, dass das Bürgerkriegsland Libyen kein sicheres Land sei und Migranten unter keinen Umständen dorthin zurückgebracht werden dürften, sagte UNHCR-Sprecher Charlie Yaxley in Genf. Menschenrechtler kritisieren die EU, weil sie die libysche Küstenwache unterstützt, Migranten abzufangen und zurück an Land zu bringen. (aeg/sda/dpa)

Die Flucht übers Mittelmeer

115 Migranten nach Bootsunglück vor libyscher Küste vermisst

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63Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • landre 20.09.2019 18:09
    Highlight Highlight Schmerzlicher aber auch markant ambiger Artikel...

    Fakt ist dass jedes zu anerkennende Schiff nicht nur ein Rufzeichen hat, sondern auch eine Flagge und einen Heimathafen.

    Da die Kapitäninnen und Kapitäne nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte haben, würde es genügen dass diese unter deren Flagge die entsprechenden offiziellen Formulare für Asylanträge mit auf See nehmen um dann so das entsprechende Verfahren einleiten zu können.

    Warum wird das nicht getan?

    Die "EU", manche Mitgliedsstaaten so wie Organisationen scheinen um einiges scheinheiliger zu sein als man es erwarten könnte...
  • Sir Konterbier 20.09.2019 18:00
    Highlight Highlight „Ein wichtiger Teil des Trainings seien Menschenrechte“

    Sorry aber was sind das für Barbaren, die man auf Menschenrechte „trainieren“ muss? also ich meine das ist einfach ein Katalog mit Dingen die man nicht tun darf, respektive mit Dingen die man tun muss. Sollte ja eigentlich klar sein...
    • Ueli der Knecht 20.09.2019 19:14
      Highlight Highlight Die Menschenrechte sollten vorallem auch selbstverständlich sein. Es ist eine Schande, dass man solche Selbstverständlichkeiten aufschreiben und vereinbaren muss.
  • Forest 20.09.2019 17:39
    Highlight Highlight Libyen ist kein sicheres Land. Gewalt und Menschenrechts Verletzungen gehören dort zum Alltag. Die Kommentare hier machen ehrlich gesagt sogar wütend.


    Der Grund für die Tötung ist nebensächlich, da ein Menschenleben dort keinen Wert hat braucht es nicht mal einen Grund.


    https://de.euronews.com/2019/06/13/bericht-aus-libyen-es-ist-die-hoelle
    • Forest 20.09.2019 17:58
      Highlight Highlight Ihr könnt so viel blitzen wie ihr wollt. Das ist die Realität.
    • trio 20.09.2019 18:48
      Highlight Highlight Trotzdem sind mehr Infos hilfreich. Wir wissen laut diesem Bericht nur das jemand aus dem Sudan vor den Augen von UNO Beobachter (von irgendjemand) erschossen wurde. Das ist schon etwas karg.
    • Forest 20.09.2019 19:00
      Highlight Highlight Infos hin oder her, aber was haben dir oder den anderen hier diese Menschen gemacht? Das man solchen Hass und Verachtung verspürt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat-Galli 20.09.2019 16:29
    Highlight Highlight Ach so? Die EU ist bestürzt?
    Aber ersaufen lassen geht in Ordnung!
    Auf Schiffen verrotten lassen ist legitim!
    In Auffanglager verrotten ist gesetzlich i O!
    Auf Orangen und Tomaten Plantagen als halbwegs Sklaven ausnützen geht auch in Ortnung!

    Na ja Politik eben!
    • Shabaqa 20.09.2019 18:50
      Highlight Highlight Du hast ja nicht unrecht. Aber um fair zu sein: Nicht alles davon kann man der EU ankreiden. Asylgesetzgebung ist in erster Linie eine Angelegenheit der Mitgliedstaaten. "Auf Schiffen verrotten lassen" ist ein Entscheid der italienischen behörden. Da kann die EU nichts dagegen tun. So viel macht hat sie nicht.
      Du weisst sehr schön auf die europaweite Heuchelei in der Asyl- und Flüchtlingspolitik hin. Das betrifft aber nicht nur die EU, sondern eben auch die Mitgliedstaaten und ebenso Nichtmitgliedstaaten wie die Schweiz.
    • Ueli der Knecht 20.09.2019 19:34
      Highlight Highlight Die für diese Rückführung in libysche Internierungslager verantwortliche Miliz wird von der EU mit Schiffen, Waffen und allem nötigen Gerät ausgerüstet und trainiert.

      "Die «libysche Küstenwache» besteht aus hochbewaffneten, selbsternannten Milizen, welche teilweise selbst als Schlepper tätig sind. Mit Hilfe von aufgerüsteten Küstenkontrollschiffen werden Flüchtlinge aus den Booten zurück in libysche Lager verbracht – alles gegen Bezahlung und im Auftrag der EU" (http://bit.ly/2ml4oyn).

      Man kann also ziemlich alles davon der EU ankreiden. Die EU könnte sehr viel dagegen tun.
    • Shabaqa 20.09.2019 20:51
      Highlight Highlight Ueli: Nein, ich bleibe dabei. Man kann nicht alles, was Beat erwähnt hat, der EU ankreiden. Dein Kommentar bestätigt meine Aussage, denn du erwähnst ja auch nur einen Aspekt, denn man ihr ankreiden kann.

      Die EU hat in der Asyl- und Flüchtlingspolitik keine Lufthoheit und kann da auch nur koordinieren. Das wird angesichts der gespaltenen Mitgliedstaaten immer schwieriger. Ich bezweifle, dass sie da im Moment handlungsfähig ist.
  • Älplermagrönli mit Öpfelmues 20.09.2019 16:23
    Highlight Highlight Für mich klingt dieser Artikel wie ein verzweifelter Versuch der durchaus berechtigten Meinung "Die Flüchtlinge sollen nach Seerettung wieder nach Lybien gebracht werden" entgegenzuwirken, da die viele langsam Zweifel hegen, dass die geflohenen wirklich Kriegsflüchtlinge sind. Jetzt ist also jemand gestorben, deshalb gerade alle Flüchtlinge mit offenen Armen aufnehmen, damits den Schleppern schön das Geschäft ankurbelt? Hoffentlich nicht.
    • Barracuda 20.09.2019 16:39
      Highlight Highlight Komisch sind die entsprechenden Organisationen dann weniger schockiert, wenn Wirtschaftsflüchtlinge im Gastland gewalttätig sind oder sogar morden...
    • Domino 20.09.2019 16:53
      Highlight Highlight Wo ist Krieg in Afrika?
    • wasps 20.09.2019 17:13
      Highlight Highlight Ihr habt doch einen Schaden! Informiert euch und urteilt danach. Es gibt genug Dokumentationen, beispielsweise auf ARTE, welche die katastrophalen Zustände in Lybien dokumentieren. Aber eben, lieber den Bachelor, Love Island und anderen Schrott reinziehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bündn0r 20.09.2019 16:09
    Highlight Highlight Etwas zur Tat hätte dem Artikel nicht geschadet.

    "Laut IOM war einer ihrer Mitarbeiter vor Ort und wurde Augenzeuge des Zwischenfalls. Nach seinen Angaben versuchten einige aus der Gruppe, zu fliehen, um von anwesenden bewaffneten Männern nicht in ein Lager überführt zu werden. Dabei sollen die Bewaffneten Warnschüsse in die Luft abgegeben haben. Der Sudanese habe einen Bauchschuss erlitten. Ein Arzt der IOM habe ihn sofort behandelt und in ein Krankenhaus bringen lassen. Dort sei der Mann zwei Stunden später an seinen Verletzungen gestorben."

    Geklaut von Zeit Online
    • Trude45 20.09.2019 19:18
      Highlight Highlight Danke für die Info, die eigentlich im Text hätte stehen sollen!
  • Floatingsissy 20.09.2019 15:53
    Highlight Highlight erst jetzt wo einer erschossen wurde, findet die Uno es sei kein sicheres Land?
    • Forest 20.09.2019 17:59
      Highlight Highlight Es ist schon sehr lange kein sicheres Land. Nur interessiert es Europa einen Dreck ob jemand irgendwo in Afrika stirbt.
  • Joe Smith 20.09.2019 15:36
    Highlight Highlight Ein klein bisschen mehr Information, was denn da wie und warum genau geschehen ist, hätte dem Artikel nicht geschadet.
  • Hosesack 20.09.2019 15:33
    Highlight Highlight Ich habe Mühe den Text zu verstehen. Wer hat geschossen? Ein Schlepper, die Libysche Küstenwachen, ein Kleinkimineller, ein anderer Flüchtling oder Uno-Helfer, ich verstehe es nicht.
    • Ueli der Knecht 20.09.2019 19:46
      Highlight Highlight "Wer hat geschossen? Ein Schlepper, die Libysche Küstenwachen, ein Kleinkimineller,"

      Genau!
      Schlepper = "libysche Küstenwache" = Kriminelle.

      Das ist alles einerlei; in Personalunion.

      Die EU rüstet diese Kriminellen aus und trainiert sie. Das ist der eigentliche Skandal.

      Die UNO und IOM dokumentieren nur. Und zwar im Rahmen des Migrationspakts (den die Schweiz zu ihrer Schande nicht unterzeichnen will).
  • Sam12 20.09.2019 15:31
    Highlight Highlight Kein Wort zum Tathergang? War es ein Unfall? Waren es Terroristen? Gab es eine Familienfehde? Bedrohte der Verstorbene (ruhe er/sie in Frieden) vielleicht sogar Sicherheitsleute mit einem Messer? Oder geht es einfach nur um den "Skandal", dass Uno Leute jemanden haben sterben sehen? Absolut nicht pietätlos gemeint, aber ein bisschen mehr Informationen wären nicht schlecht, um die Situation einzuschätzen. Danke :)
    • Nilda84 20.09.2019 16:14
      Highlight Highlight Danke! Das hab ich auch gedacht!
      Schade!
    • weissauchnicht 20.09.2019 19:07
      Highlight Highlight Oder ein rassistisch motivierter Akt lybischer Sicherheitsdienste?
      Wenn man schon in alle Richtungen mutmasst, dann bitte nicht nur mit dem Ziel, den Vorfall zu bagatellisieren... Und trotz Disclaimer, es ist pietätlos und in der Einseitigkeit der Fragen zumindest ein Hauch rassistisch. Oder würden Sie dieselben bagatellisierenden Fragen stellen, wenn das Opfer statt ein Migrant aus Sudan ein Tourist aus der Schweiz gewesen wäre? Ihr Bruder? Oder würden Sie sich ebenfalls empören?
    • Ueli der Knecht 20.09.2019 19:49
      Highlight Highlight Es geht aus dem Artikel klar hervor, dass es nicht Terroristen waren, sondern die sogenannte/selbsternannte "libysche Küstenwache", welche die gleichen sind wie die Schlepper, kriminelle Milizen, die von der EU mit Schiffen, Waffen und jeder Menge Gerätschaften ausgerüstet, finanziert und trainiert werden.

      Das ist ein gutes und ein Menschen verachtendes Geschäft.

      In diesem Sinne steht alles nötige im Artikel drin, was nötig wäre, um die Situation einzuschätzen.
  • banda69 20.09.2019 15:31
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Illuminati 20.09.2019 15:28
    Highlight Highlight Und ich zeige mich bestürzt über die EU Flüchtlingspolitik...
    • Leckerbissen 20.09.2019 15:31
      Highlight Highlight wieso?
    • Pierre Beauregard 20.09.2019 15:54
      Highlight Highlight Ja gut, aber es ist schwierig über etwas bestürzt zu sein, dass nicht existiert...
  • Kong 20.09.2019 15:28
    Highlight Highlight So traurig es ist. Es fehlen wichtige Fakten. Ist Ursache und Täterschaft zuweisbar? Es ist wohl ein Unterschied ob eine staatliche Autorität oder ein Krimineller abgedrückt hat. Oder ob es eine zu verhindernde Eskalation gab?
    • Saraina 20.09.2019 17:04
      Highlight Highlight Staatliche Autorität in Libyen?
    • Ueli der Knecht 20.09.2019 19:52
      Highlight Highlight "Ist Ursache und Täterschaft zuweisbar?"

      Yep. Das geht aus dem Artikel hervor. Verantwortlich ist die sogenannte/selbsternannte "libysche Küstenwache", weswegen auch die EU unter wachsende Kritik gerät, weil sie diese kriminellen Milizen und Schlepper mit Schiffen, Waffen und Gerät ausrüsten, sie trainieren und finanzieren. In diesem Sinne ist auch die EU als staatliche Autorität mitverantwortlich.

      Alles klar?
    • Kong 21.09.2019 08:07
      Highlight Highlight So eindeutig geht es aus dem Bericht nicht hervor. In Lybien hat es mehrere Clan-ähnliche Strukturen die für sich die Staatsgewalt beanspruchen. Mit der Kriminalität und Schlepperwesen gehen alle Hand in Hand. Das erklärt noch nicht warum sie einen ihrer „Kunden“ erschiessen sollten. Aber grundsätzlich es ist öfters rechtsfreier Raum. Daher vermute ich mal kein Einzelfall, bloss das es jetzt in der Zeitung gelandet ist.
  • Neruda 20.09.2019 15:20
    Highlight Highlight Wenn sie wenigstens den Anstand hätten dazu zu stehen, was ihre Politik verursacht. Heuchlerischer als jetzt "bestürzt" zu sein geht ja gar nicht.
  • EvilBetty 20.09.2019 15:19
    Highlight Highlight Wie war das nochmal mit «Libyen ist ein sicheres Land?»
    • Cédric Wermutstropfen 20.09.2019 15:34
      Highlight Highlight In der Schweiz sterben auch Menschen. Dieser Fall taugt für sich überhaupt nicht als Argument.
    • Ueli_DeSchwert 20.09.2019 15:52
      Highlight Highlight @Cedric: Jedes mal, wenn in der Schweiz jemand erschossen wird, wird lang und breit darüber berichtet und beraten, was man tun könnte, damit dies nicht wieder geschieht. Dein Argument ist so was von unüberlegt 😂
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 20.09.2019 16:02
      Highlight Highlight @Cédric Wermutstropfen

      Wenn Leute in Flüchtlingslagern in Anwesenheit von UNO-Mitarbeitern erschossen werden, ist das eigentlich ein ganz gutes Argument dafür, dass es dort nicht sicher ist.

      Dir gefällt das Argument einfach nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrisiboy 20.09.2019 15:19
    Highlight Highlight Warum wurde er denn erschossen?
    • Chrisiboy 20.09.2019 15:51
      Highlight Highlight Aha...

      https://orf.at/stories/3137903/

      Er hat sich "gewehrt", wobei nicht klar ist, wie stark und ob er dabei auch Sicherheitskräfte gefährdet hat, vielleicht war es sogar Notwehr, aber man weiss es nicht.

      Hauptsache, man kann sich darüber aufregen und nun wieder Forderungen stellen.
    • Saraina 20.09.2019 17:06
      Highlight Highlight Er hat sich dagegen gewehrt, in ein Lager überführt zu werden. Angesichts der Vorwürfe, dass in den Lagern gefoltert wird, durchaus nachvollziehbar.
    • Chrisiboy 20.09.2019 20:45
      Highlight Highlight @Saraina...es reden sich auch immer wieder Demonstranten, sogenannte Fussballfans und andere Chaoten damit heraus, sie seien provoziert worden oder hätten sich nur gewehrt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno S.1988 20.09.2019 15:14
    Highlight Highlight "We came. We saw. He died."
    Play Icon
  • Tjuck 20.09.2019 15:13
    Highlight Highlight Die EU zeigt sich "bestürzt". Soso.
    • goschi 20.09.2019 15:20
      Highlight Highlight Wichtig ist aber, dass sie auf keinen Fall Verantwortung dafür trägt!
      (vermutlich war der Migrant selbst Schuld, weil er schliesslich selbst entschied zu flüchten und via Libyen zu reisen...)
    • Sam12 20.09.2019 15:25
      Highlight Highlight Immer das gleiche. Von "zeigt sich bestürzt" bis "verurteilt aufs Schärfste" alles leere Floskeln ohne Konsequenzen. Politik halt.
    • neurot 20.09.2019 18:35
      Highlight Highlight @Sam12: Und damit ist es mal wieder Zeit zu googeln was denn das ominöse Wort Politik wirklich bedeutet...

«Tomatenernte ist die schlimmste»: Migranten arbeiten wie Sklaven auf Italiens Feldern

Reporter der SRF-Sendung «Kassensturz» haben hinter die Kulissen der Tomatenernte in Süditalien geblickt. Und decken auf, wie dort Migranten aus Afrika unter unmenschlichen Bedingungen leben und arbeiten.

Afrikanische Erntehelfer demonstrieren in Süditalien für mehr Rechte. Sie berichten von harter Arbeit unter unmenschlichen Bedingungen, wie ein Bericht in der Sendung «Kassensturz» vom Dienstagabend zeigt. «Die Tomatenernte ist die schwierigste und schlimmste Arbeit auf den Feldern Italiens», sagt ein Arbeiter. Andere strecken ihre geschundenen Hände in die Kamera: «Das ist von der Tomatenernte!»

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