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Uber startet in Bern – aber nur für Fahrer mit Taxi-Lizenz

Der Fahrdienstvermittler Uber bietet den Service UberX ab Donnerstag auch in der Stadt Bern an. Aufgrund des strikten Berner Taxireglementes werden die Fahrten ausschliesslich an selbständigerwerbende Taxifahrer vermittelt.



Die «unabhängigen Fahrer» müssten alle lokalen Anforderungen zum berufsmässigen Personentransport sowie die Taxihalter- und Taxiführerbewilligung vorweisen, schreibt Uber in der Medienmitteilung. Im Gegensatz zu anderen Städten sähen die lokalen Regeln keine sogenannten Limousinenfahrten vor.

Gemäss dem Stadtberner Taxireglement braucht jeder Taxifahrer in Bern eine Taxiführerbewilligung. Wer selbständig einen Taxibetrieb führt, braucht zudem eine Taxihalterbewilligung. Nicht vorgeschrieben sind im Taxireglement die Tarife. So dürfen auch Pauschalpreise vereinbart werden.

Der Fahrdienstvermittler Uber folgt der Nachfrage und kommt nach Luzern. (Symbolbild)

Uber sieht in ihrer App eine Möglichkeit für lokale Taxifahrer. Bild: DPA

Mit dem Anbieten der Uber App wolle man den lokalen Taxifahrern eine neue Möglichkeit geben, ihre Auslastung zu erhöhen und neue Kunden zu gewinnen, schreibt der Fahrdienstvermittler. Laut dem Unternehmen wurde im Jahr 2019 in Bern 130'000 Mal versucht, eine Fahrt über die Uber App zu bestellen.

Bern sei die neunte Schweizer Stadt, in welcher die Fahrtenvermittlungs-App zur Verfügung stehe, schreibt Uber weiter. In der Bundesstadt ist der US-Konzern seit Januar bereits mit dem Essenslieferdienst Uber Eats präsent. (bzbasel.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schönbächler 27.02.2020 09:39
    Highlight Highlight War auch Zeit. Die Taxilobby in Bern a.k.a Nova & Bären kann sich langsam auf den Seniorentransport einstellen. Aber wofür denn das ganze Taxilizenzgetue?
  • PC Principal 27.02.2020 08:52
    Highlight Highlight Die Idee von Uber ist ja gerade, dass die meisten Fahrer das nebenbei machen und nicht hauptberuflich. Taxilizenzen sollten ursprünglich die Qualität für die Kunden sicherstellen. Das war früher auch noch Nötig, aber Uber hat es geschafft, eine bessere Qualität als traditionelle Taxis zu erreichen. Warum die Regulierungswut, wem soll das etwas nützen ausser denen, die Angst vor Konkurrenz haben?
    • derEchteElch 27.02.2020 10:03
      Highlight Highlight Dem Kunden, durch das, dass die Taxis in einem guten Zustand sein müssen und die Fahrzeuge sicher sind.
    • PC Principal 27.02.2020 10:17
      Highlight Highlight @derEchteElch: Wie gesagt das war früher einmal so. Aber Uber hat nunmal ein Kontrollsystem erreicht, das eine bessere Qualität zu günstigeren Preisen ermöglicht.
    • Astrogator 27.02.2020 11:15
      Highlight Highlight @PC Principal: erzähl mehr von diesem Qualitätssicherungssystem, bei Uber selbst findet man dazu nichts....
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  • Ludwig van 27.02.2020 08:12
    Highlight Highlight Taxilizenzen sind heute überflüssig. Uber & Co sind günstiger und bieten besseren Service und sie ermöglichen mehr Menschen die Gelegenheit, sich nebenbei etwas dazuzuverdienen.
    • ursus3000 27.02.2020 08:25
      Highlight Highlight Eine Firma die nur Miliardenverluste anhäuft sollte es eigentlich gar nicht geben. Und klar sind Taxis teurer ,die müssen auch Sozialleistungen zahlen und würden Konkurs gehen wenn sie Verluste machen
    • Ludwig van 27.02.2020 08:59
      Highlight Highlight @ursus: Also du willst eine Firma verbieten weil sie nicht profitabel ist? Mit Sozialleistungen hat diese Regulierung gar nichts zu tun. Die sebstständigen Fahrer in Bern sind nicht besser gestellt als andere, sie erhalten nur zusätzliche Schikanen, um die bestehenden Taxifahrer zu schützen.
    • PC Principal 27.02.2020 09:17
      Highlight Highlight @Ursus: Uberfahrer sind eben nicht angestellt. Wenn ich irgendwo angestellt bin, dann sagt mir mein Chef, dass ich jeden Tag zur Arbeit kommen soll. Uberfahrer haben keinen Chef, die entscheiden selbst ob und wann sie fahren. Die meisten machen das auch nicht hauptberuflich und sie wollen auch gar nicht bei Uber angestellt sein.

      Die Forderungen nach Regulierungen kommen ja interessanterweise nie von Uberfahrer sondern absolut immer von der Konkurrenz, die um ihren Profit fürchtet.
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