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In abgeschiedener Region

«Grauenvoller Fund»: WHO-Team entdeckt Dutzende Ebola-Leichen in Sierra Leone



Experten der Weltgesundheitsorganisation WHO haben in einem Spital im abgeschiedenen Osten Sierra Leones Dutzende hochansteckende aber ohne adäquate Sicherheitsvorkehrungen gelagerte Ebola-Tote gefunden.

A British Navy helicopter drops food aid on Sherbro Island, Sierra Leone, Sunday, Dec. 7, 2014. The WFP, World Food Program and British Military took part in a three day food distribution effort for local residents on the remote Sherbro Island, where the Ebola virus has prevented people from farming, fishing or gathering food. (AP Photo/Michael Duff)

Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln wird zunehmend schwieriger: Britischer Navy-Helikopter im Einsatz in Sierra Leone. Bild: Michael Duff/AP/KEYSTONE

«Sie fanden eine grauenvolle Situation vor», teilte die WHO mit. Die Spezialisten begruben insgesamt 87 Leichen. Der Fund nährte auch Befürchtungen, dass die Zahl der Ebola-Fälle in den betroffenen westafrikanischen Ländern weit höher sein könnte, als offizielle Statistiken nahelegen.

Bislang 6400 Ebola-Tote

Der an Guinea angrenzende Diamant-reiche Bezirk Kono hatte seit Ausbruch der Epidemie im März bislang nur 119 Ebola-Fälle gemeldet, wie die WHO am Mittwochabend mitteilte.

Der Leiter des Seuchenbekämpfungszentrums von Sierra Leone sagte laut WHO, der Fund lege nahe, dass offizielle Statistiken nur die Spitze des Eisbergs zeigten. In Westafrika sind laut WHO bereits fast 6400 Menschen an Ebola gestorben. (sda/dpa/tat)

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