DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Prosteste gegen die Regierung in Bagdad (26. Januar 2020).
Prosteste gegen die Regierung in Bagdad (26. Januar 2020).Bild: AP

Regierung wegen Protesten in Bedrängnis – Ex-Minister soll neuer irakischer Premier werden

01.02.2020, 17:3301.02.2020, 18:11

Der frühere irakische Kommunikationsminister Mohammed Taufik Allawi soll eine neue Regierung bilden. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Ina am Samstag. Im November hatte Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi nach wochenlangen Protesten gegen die Regierung seinen Rücktritt eingereicht.

Die Proteste hatten Anfang Oktober begonnen. Der Unmut der Teilnehmer richtet sich gegen die politische Elite, Misswirtschaft, Korruption und hohe Arbeitslosigkeit. Insgesamt wurden dabei bislang mehr als 450 Menschen getötet. Zwischenzeitlich waren die Proteste abgeklungen.

Es handelt sich um die grösste Protestwelle seit dem Sturz von Langzeitherrscher Saddam Hussein im Jahr 2003. (cbe/sda/dpa/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Der bekannteste Schuhwerfer der Welt will in die Politik

Video: srf

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Türkei beginnt neuen Militäreinsatz gegen PKK im Nordirak

Die Türkei hat eine neue Offensive gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK im Nordirak gestartet. Die Luftwaffe habe unter anderem Verstecke, Tunnel und Munitionsdepots bombardiert, teilte das Verteidigungsministerium am Montag mit. Dabei seien Kampfjets, Hubschrauber und bewaffnete Drohnen eingesetzt worden. Die Türkei begründete den Einsatz mit dem Schutz vor Terrorangriffen und dem Recht auf Selbstverteidigung. Über Opfer war zunächst nichts bekannt.

Zur Story