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Luftverkehr

Etihad Regional baut Angebot ab Zürich aus



Die Fluggesellschaft Etihad Regional baut ihr Streckennetz ab Zürich weiter aus. Ab Anfang Juni bietet die frühere Darwin Airline mit Sitz im Tessin täglich Flüge nach Linz (AU), Lyon (F) und Verona (I) an. Zudem werden Düsseldorf (D) zwei Mal und Florenz (I) vier Mal pro Woche angeflogen.

Mit den fünf neuen Destinationen wächst das Streckennetz von Etihad Regional auf 25 Ganzjahresdestinationen an, wie Maurizio Merlo, der Chef der Airline, am Dienstag vor den Medien in Zürich bekanntgab. Bisher verkehrten bereits täglich Flüge nach Genf und Leipzig-Halle. Seit kurzem fliegt Etihad Regional zudem drei Mal pro Woche zwischen Zürich und Turin.

Auf den fünf neuen Routen setzt die Airline Maschinen des Typs ATR 72 des französisch-italienischen Herstellers Avions de Transport Régional (ATR) sowie Saab 2000 ein. Letztere bietet insgesamt 50 Sitzplätze, bei der ATR 72 sind es deren 68.

Merlo bezeichnete den Ausbau als weiteren Meilenstein. «Mit den neuen Routen stärken wir unsere Stellung als führende regionale Airline.» Auch würden die Handel- und Tourismus-Verbindungen in der Region belebt. Ab dem 1. Juni könnten die Fluggäste zudem von der Etihad-Verbindung zwischen Zürich und Abu Dhabi profitieren.

Mehr Personal

Um den Ausbau des Streckennetzes zu bewältigen, stockt Etihad Regional ihren Personalbestand um mehrere Dutzend Angestellte auf. Dazu gehören 16 Piloten und 16 Kopiloten, 40 Kabinen- und 30 Boden-Mitarbeitende. Die Zahl der Angestellten erhöht sich damit auf 320.

Die Fluggesellschaft Etihad aus dem arabischen Emirat Abu Dhabi hat im vergangenen November einen Drittel der Anteile der Tessiner Darwin Airline übernommen. Seither tritt die 2003 gegründete Airline unter dem Namen Etihad Regional auf.

Obschon Etihad eine Minderheitsbeteiligung hält, hat die Frage der Kontrollverhältnisse das Bundesamt für Zivilluftfahr (BAZL) auf den Plan gerufen. So prüfte das BAZL, ob die Tessiner Airline tatsächlich von der Schweiz aus kontrolliert wird. Falls nicht, könnte ihr die schweizerische Betriebsbewilligung entzogen werden.

Soweit wird es vorerst nicht kommen. Gemäss BAZL-Sprecher Urs Holderegger sieht das Bundesamt derzeit keinen Handlungsbedarf. Es bestehe jedoch «erhöhte Wachsamkeit». «Wir beobachten aufmerksam, wie sich die Eigentumsverhältnisse weiter entwickeln», sagte Holderegger auf Anfrage der sda. (whr/sda)

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