Blaulicht
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schaden von 90'000 Franken angerichtet – Luzerner Gericht verurteilt Serieneinbrecher

Ob Post oder Metzgerei, Malerei oder Gärtnerei: Kaum eine Lokalität war vor einem 54-jährigen Serieneinbrecher sicher, der im Oktober 2017 in drei Kantonen sein Unwesen getrieben hat. Er erbeutete fast 70'000 Franken. Das Luzerner Kriminalgericht schickt ihn dafür nun ins Gefängnis.



Es verurteilte den Mazedonier, der einst in Italien als Restaurator in Kirchen gearbeitet hatte, wegen Diebstahls, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und rechtswidriger Einreise sowie Aufenthalts zu drei Jahren und sieben Monaten Gefängnis. Dabei handelt es sich um eine Gesamtstrafe, wie es im Urteil heisst, das am Sonntag veröffentlicht wurde.

Der Mann war erst einige Monate vor seiner Diebestour durch Luzern, Bern und Aargau bedingt entlassen worden aus einer dreijährigen Freiheitsstrafe. Diese wird widerrufen, der Beschuldigte darf zehn Jahre lang nicht in die Schweiz einreisen. Er muss zudem 7000 Franken Verfahrenskosten berappen.

Der Mann war in knapp einem Monat neun Mal eingebrochen. Dabei entwendete er neben Bargeld auch Zigaretten und Lose sowie Werkzeug, das er für weitere Einbrüche einsetzte. Der Gesamtdeliktbetrag beläuft sich auf 67'000 Franken, der angerichtete Schaden beträgt rund 23'500 Franken.

Das Gericht spricht von einem gewerbs- und bandenmässigen Diebstahl. Das Verschulden des Beschuldigten wiege schwer. Er sei bereits kurz nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug erneut straffällig geworden und habe teils mit einem Kollegen, teils alleine diverse Einbruchdiebstähle mit Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch begangen. Der Mann bezeichnete sich selber als spielsüchtig. Das Urteil ist rechtskräftig. Es kam im abgekürzten Verfahren zustanden. (sda/bal)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Juwelendiebe in London: So bohrten sie sich ins Glück

Dieser Dieb liebt das Risiko

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Lagerhallen in Laufen BL brannten lichterloh – Fischsterben wegen kontaminiertem Wasser

Auf einem Industrieareal in Laufen BL ist es am frühen Freitagmorgen zu einem Grossbrand gekommen. Mehrere Bauten standen in Flammen. Die Brandursache ist noch nicht geklärt, Verletzte seien bis anhin nicht registriert worden.

Der Brand auf dem Industrieareal an der Wahlenstrasse in Laufen BL sei kurz nach 3 Uhr in der Früh ausgebrochen, meldete die Baselbieter Polizei am Freitag. Das Feuer habe sich rasch auf mehrere Bauten des vielfältig genutzten Komplexes ausgebreitet. Die Bekämpfung des Brandes habe sich aufgrund der verschachtelten Gebäudestruktur und der vielfältigen Nutzung als grosse Herausforderung herausgestellt.

Im Einsatz standen laut Polizeiangaben rund 180 Personen. Neben der Feuerwehr, der Polizei und …

Artikel lesen
Link zum Artikel