Schule - Bildung
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Schüler der Albert-Schweitzer-Grundschule in Hannover (Niedersachsen) stellen am 23.08.2017 mit Vertretern von Polizei und Schule mit einem Banner das Pilotprojekt

Kinder machen bei einer Schule in Deutschland auf die Gefahren von Elterntaxis Aufmerksam. Bild: DPA dpa

Wenn der Papa mit der Luxuskarrosse vorfährt – das Elterntaxi boomt und sorgt für Stunk

Eine neue Studie zeigt: In der Romandie wird bereits jedes zweite Kind mit dem Auto zur Schule gefahren. Der Trend sorgt unter den Eltern für Streit. 



Die Luxuskarrossen stauen sich vor der Montessori-Schule an der Signaustrasse in Zürich, Kinder springen aus den Wagen und überqueren die Strasse. Die Schulleitung hat laut einem Bericht der Sonntagszeitung auf die gefährlichen Chauffeure reagiert. Am Gittertor vor dem Schulgelände hängt ein Warnschild: «Bitte Vorsicht beim Rückwärtsfahren: Auch Ihr Kind könnte hinter dem Auto durchgehen.»

Die Montessori-Schule ist kein ein Einzelfall. Laut einer neuen Studie des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS), die der Zeitung vorliegt, werden Kinder zwischen 6 und 9 Jahren vermehrt mit Elterntaxis zur Schule gefahren.

Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage zeigen, dass in der Deutschschweiz jedes zehnte Kind  regelmässig zur Schule chauffiert wird. In der Romandie sind es 50 Prozent, im Tessin gar 63 Prozent. Gemäss Zahlen der Mikrozensus-Erhebungen des Bundes hat sich der Anteil der Kinder, die mit dem Elterntaxis zur Schule gefahren werden, «um 40 Prozent erhöht», wie der VCS festhält. Davon betroffen seien «alle Sprachregionen der Schweiz».

Zwei Drittel der befragten Eltern gaben Sicherheitsgründe für ihre Chauffeurdienste an.

«Es kommt zu gefährlichen Wendemanövern, bei denen die Kinder fast überfahren werden»

Gemeindepräsident Luterbach

Experten warnen aber davor, dass die besorgten Eltern selbst zum Risiko werden, weil sie zum täglichen Verkehrschaos vor vielen Schulen beitragen. «Es kommt auch immer wieder zu gefährlichen Wendemanövern, bei denen die Kinder fast überfahren werden», sagt etwa der Gemeindepräsident von Luterbach SO, der vor dem Kindergarten sogar Poller errichten liess. 

«Die manövrierenden Autos bei Schulhäusern sind manchmal die grösste Schulweg-Gefahr für die Kinder», sagt Erwin Gräni, Chef Prävention bei der Luzerner Polizei, zur «Sonntagszeitung». Zu Beginn dieses Schuljahres haben die Zentralschweizer Polizeikorps Eltern aufgerufen, aus Sicherheitsgründen auf Taxifahrten zu verzichten. Der Mehrverkehr führe zu «einer zusätzlichen Gefährdung». Die Fahrzeuge würden die Zu- und Wegfahrten zu den Schulhäusern verstopfen und andere Autofahrer zu «riskanten Manövern» verleiten.

Konflikte unter Eltern

«Elterntaxis sind nicht nur ein grosses Ärgernis, sondern auch für Erziehungsdefizite verantwortlich», sagt Beat W. Zemp, Präsident des Schweizer Lehrerverbandes. «Man nimmt den Kindern so die Möglichkeit, den Umgang mit Gefahren zu lernen».

Inzwischen sorgen die Taxifahrten selbst unter Eltern für Konflikte. An der Schule in Eschenbach LU stieg ein besorgter Vater aufs Turnhallendach, um das Verkehrsgeschehen vor der Schule zu filmen. Auch im luzernischen Büron wehren sich verärgerte Väter und Mütter, die um die Sicherheit der Kinder fürchten. Sie haben an der Strasse zur Schule Warnschilder aufgestellt: «Vorsicht Kinder! Hier fahren eure Eltern.»

Dieses Papa-Sohn-Duo beweist: Hip Hop ist bildend!

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Video: watson/can

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 19.09.2017 06:43
    Highlight Highlight Erkundigen Sie sich bei den Notfallstationen nach Kinderunfällen im Strassenverkehr und Sie verstehen jene Eltern, welche ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren. Souveränes Verhalten im Strassenverkehr lernen Kinder erst ab einer gewissen Altersstufe. Viele Leute lernen das gar nie.
  • Andrea_Mordasini 18.09.2017 17:29
    Highlight Highlight Wie wollen die Kinder korrektes Verhalten im Strassenverkehr und die Gefahren kennenlernen, wenn ihnen dies ihre Eltern weder zugetrauen noch zumuten? Zudem sind diese herumkurvenden Eltern eine Gefahr für andere Kinder! Loslassen ist für Eltern wie Kinder ein wichtiger, richtiger, nötiger und fortlaufender Prozess, der nicht erst mit dem Eintritt in den Kiga beginnt, sondern schon viel früher, unmittelbar nach der Geburt mit dem Durchtrennen der Nabelschnur. Doch häufig habe ich das Gefühl, dass nicht die Kinder Mühe mit Loslösen haben, sondern viel eher ihre überforderten Helikoptereltern…
    • Schneider Alex 20.09.2017 06:36
      Highlight Highlight Wie lernen die Kinder den Umgang mit dem Strassenverkehr am besten? Indem sie vor ein Auto rennen und Glück haben, wenn sie nicht überfahren werden. Es sind eben nicht alles Elterntaxis, welche den Verkehr erzeugen.
  • Andrea_Mordasini 18.09.2017 15:57
    Highlight Highlight Wie sollen diese armen, verwöhnten, verweichlichten und verhätschelten Huschelis jemals selbständig werden, wenn sie von ihren überängstlichen Helikoptereltern auf Schritt und Tritt überwacht, begleitet und sogar zur Schule gekarrt werden? Solche Eltern erweisen ihren in Watte gepackten Kindern einen wahren Bärendienst und bremsen sie in der Entwicklung zu selbständigen, selbstbewussten, selbstvertrauten Mitmenschen. Der Schulweg mit seinen tollen, aber auch weniger tollen Erfahrungen gehört zu einem normalen Kinderleben dazu genauso wie blaue Flecken, aufgeschlagene Knies und Beulen ;).
  • Apfelstrudel 17.09.2017 21:02
    Highlight Highlight Trage dein Kind auf Händen- und du entziehst ihm den Boden unter den Füssen...
  • malu 64 17.09.2017 17:48
    Highlight Highlight Die zukünftigen Couchpotatos und Langweiler unserer Gesellschaft!
  • Angelo C. 17.09.2017 16:45
    Highlight Highlight Grundsätzlich finde ich, dass es Kindern ab einem gewissen Alter, und nach der heute mehrheitlich üblichen verkehrstechnischen Unterweisung, besser tut, wenn sie zu Fuss oder mit dem Velo eigenständig zur Schule fahren. Überbehütung ist kein gutes Rüstzeug für das Leben und seine systemimmanenten Gefahren.

    Ausnahmen mag es auf dem Land zwar dort geben, wo der Schulweg durch nicht ganz unproblematische Waldstrecken, oder durch Gebiete führt, wo eine gewisse Prophylaxe erfahrungsgemäss nachvollziehbar wird.

    Aber eben, das sollten m.E. eher die Ausnahmen, ganz sicher nicht die Regel sein 🤔!
  • Lord_Mort 17.09.2017 14:07
    Highlight Highlight Wir fuhren damals mit dem Velo knapp 4 Kilometer ins Nachbardorf in die Schule. Meistens fuhren wir diese Strecke dann 4 Mal am Tag. Lustig wars immer, wenn man am Mittag einen Platten hatte und das Velo die Strecke schieben durfte. Manchmal wars scheisse und manchmal lustig, auf jeden Fall machten wir viele gute Erfahrungen. Schade wird dies heutigen Kindern immer mehr verwehrt.
  • AlteSchachtel 17.09.2017 12:48
    Highlight Highlight Einerseits sind da tatsächlich diese Helikopter-Eltern, die mit ihrer Fahrerei den Kindern eine wichtige Entwicklungsmöglichkeit vorenthalten.
    Anderseits liegt es ja aber auch durchaus im politischen Trend, Dorfschulen aus Spargründen zu schliessen und die Schüler in eine Nachbarsgemeinde zu verpflanzen.
    Wenn also sowieso ÖV zum Schulweg gehört, habe ich auch Verständnis, wenn ein Elternteil die Kids gleich auf dem Arbeitsweg mitnimmt.

    Lasst die Schulen im Dorf, liebe Politiker!
    • Frausowieso 18.09.2017 12:29
      Highlight Highlight Das ist nichts neues. Bei uns gab es nur eine Primarschule im Dorf. Für die Oberstufe mussten wir 4 mal täglich 5km mit dem Velo fahren. Bei jedem Wetter, auch Glatteis. Das hat niemanden interessiert. Die Kanti befindet sich 20km entfernt und die Kinder müssen mit den ÖVs hin. Seit je her kein Problem.
  • Goldbach 17.09.2017 12:37
    Highlight Highlight Manche Eltern wollen nicht, dass ihre Kinder mit Gefahren konfrontiert werden, wie z. B. Raser und Pädophile.
    Das ist ihr gutes Recht, weswegen sie ihre Kinder zur Schule begleiten dürfen, auch mit dem Auto. Weil so die Risiken des Schulweges absolut minimal sind, trotz Autogerangel vor der Schule. Verkehrskadetten wären hier die einzig vernünftige Verbesserung.
    Die Schulen verwehren den Schülern selber das Erlernen des Umgangs mit Gefahren und verbieten ihnen Alkohol & Tabak. Ist das auch ein Erziehungsdefizit, Herr Zemp?
    Im übrigen finde ich es anmassend, die Erziehung anderer zu bemängeln.
    • Shlomo 17.09.2017 14:05
      Highlight Highlight Meine Fresse, Angst vor Pädophilen. Zuhause sollten die Kinder angst vor Pädophilen haben. Nämlich vor ihren Eltern und der Verwandtschaft, welche statistisch gesehen eher als Täter in Frage kommen.
    • Hierundjetzt 17.09.2017 14:21
      Highlight Highlight Glodbach: lustige Eltern mit diesem Schwachsinn. 80% der sexuellen Übergriffe passieren im familiären Umfeld. Heute haben wir verkehrsberuhigte Quartiere und einen Schulweg von 500m.

      Ich frage mich ernsthaft, wie wir früher überlebt haben, als *alle* zu Fuss zur Schule gingen (90ger Jahre) 🤔

    • who cares? 17.09.2017 15:00
      Highlight Highlight Alkohol und Tabak können sich speziell bei Kindern verheerend auswirken und die Entwicklung stören. Beim Rauchen kommt noch der Suchtfaktor dazu. Das mit dem Schulweg zu Fuss vergleichen macht keinen Sinn. Oder ist schon mal jemand süchtig nach auf dem Trottoir laufen geworden? Oder angetrunken, weil man 10 Minuten im Freien verbracht hat?
    Weitere Antworten anzeigen
  • züristone 17.09.2017 12:19
    Highlight Highlight Wenn ein Kind in eine Montessori Schule (od privat, international etc) geht, kann es gut sein, dass es weit weg wohnt und die Eltern es auf dem Weg zur Arbeit in der Schule abliefern. Da kann man bis zu einem gewissen Grad bei einem 6jährigen Kind noch nachvollziehen, dass die Eltern es lieber mit dem Auto bringen. In einer Quarier- oder Dorfschule, wo ein Kind max 15Min laufen muss, sollte es verboten werden! Kinder haben Spass auf dem Weg zur Schule und lernen dabei auch viel. http://
    • El Vals del Obrero 17.09.2017 13:16
      Highlight Highlight Privatschulen sollten meiner Meinung nach sowieso verboten werden.

      Nichts anderes ist so asozial und gesellschaftszersetzend und Chancengleichheit zerstörend.
    • EvilBetty 17.09.2017 13:24
      Highlight Highlight Man könnte selbst dann ein bisschen weiter weg parken und den Rest des Weges mit dem Kind zu Fuss gehen...
    • El Vals del Obrero 17.09.2017 13:38
      Highlight Highlight Für diese Fälle gäbe in der Schweiz ja auch noch einen recht guten ÖV. Ab etwa 8 durfte ich mich mit Tram und Bus in der ganzen Stadt selbstständig bewegen.

      Und wenn die Kinder noch ganz klein sind oder die ÖV-Verbindung zu schlecht ist (zumal der Kundenkreis dieser Schulen wohl grösstenteils in irgendwelchen schlecht effizient erschliessbaren Einfamilienhäuser-Ghettos wohnt) könnte man sie ja einfach bis zur nächsten ÖV-Haltestelle mit umsteigefreier Verbindung zur Schule begleiten und den Rest des Wegs alleine lassen machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hubertus Goggi 17.09.2017 12:16
    Highlight Highlight Zum Glück wissen hier mal wieder alle Bescheid. Urteilt nicht über andere, wir kennen die Gründe für das Verhalten nicht.
    • Hierundjetzt 17.09.2017 14:23
      Highlight Highlight Deine Eltern haben Dich also zur Schule gefahren? Weil Du sonst geklaut wirst. In der Schweiz? 😂😂😂

      Oder etwa doch nicht...
    • Lamino 420 17.09.2017 16:04
      Highlight Highlight Die Gründe für deinen Namen kennen wir auch nicht.
    • Hubertus Goggi 17.09.2017 17:21
      Highlight Highlight Meine Eltern haben mich nicht zur Schule gefahren, lasst doch jeden machen wie er will
  • N. Y. P. D. 17.09.2017 12:12
    Highlight Highlight "Los, alle aus dem Weg ! Mein Sohn Elias Emanuel Fintan muss um 08.00 Uhr in der Schule sein. Räumt auch die Kinder aus dem Weg, die meinen, sie müssten zu Fuss in die Schule. Macht Platz !"
    Benutzer Bild
  • Nibu 17.09.2017 11:41
    Highlight Highlight Einfach daneben.
    Fehl am Platz.
  • dracului 17.09.2017 11:01
    Highlight Highlight Gerade der Schulparkkplatz ist ein gutes Indiz, dass heute vieles falsch läuft und eine differenzierte Analyse notwendig ist. Sicher sind da die Helikoptereltern, welche ihre Kinder mit Aktivitätenstress möglichst schnell zum Studiumsabschluss führen und dabei schon mal das Wohl des Kindes opfern. Tragisch ist jedoch auch, dass viele Eltern das Glück nicht mehr an öffentlichen Schulen suchen und es dem Staat nicht mehr zutrauen, eine gute Grundbildung zu bieten. Auch tragsich ist, dass die Politik keine sicheren Schul- und Velowege hinkriegt und noch zu viele Kinder sterben müssen jedes Jahr.
    • Blaugrana 17.09.2017 12:23
      Highlight Highlight Wie viele Kinder müssen denn aktuell so sterben auf dem Schulweg?
    • Vorname Nachname 17.09.2017 13:11
      Highlight Highlight Das würde mich auch interessieren. Wiviele denn?
    • Hierundjetzt 17.09.2017 14:24
      Highlight Highlight Blaugrana / Vorname Nachname: nicht gewusst, ganze Landstriche sterben aus, weil sämtlich Kinder überfahren wurden
  • John M 17.09.2017 10:59
    Highlight Highlight Den Titel kann man anpassen:
    Es sind zu 90% " Frauen die ihre Kinder in die Schule Chauffieren. Ist auf jeden Fall meine Beobachtung so.
    • Toerpe Zwerg 17.09.2017 12:47
      Highlight Highlight Das ist so. Weil sich die Männer nicht um die Alltagsbewältigung ihrer Kinder scheren.
    • Apfelstrudel 17.09.2017 14:45
      Highlight Highlight Das machen Sie sicher zuwenig.
      Aber wohl eher liegt es an der klassischen Tollenverteilung: Mann arbeitet. Frau hat Kinder (mehr oder weniger)
      Und da die Mamis grad Zeit haben und eh Mühe (meistens) haben mit dem Loslassen, bringen sie ihre Luxuskinder lieber (im Titel sollten nicht die Autos als luxuriös bezeichnet werden, sondern die Kinder: wenn man als Paar soviel in die kleinen investiert will man auch nicht, dass ihnen etwas passiert...)
    • who cares? 17.09.2017 15:04
      Highlight Highlight Umgekehrt sieht man auch kaum Männer die ihre Kinder zu Fuss in die Schule begleiten. Lustig. Als hätten sie gar keine Kinder.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Iltis 17.09.2017 10:43
    Highlight Highlight Es kann nicht sein, dass Kinder auf dem Schulweg keinen Platz mehr haben, aber der riesengrosse leere SUV dann schon.
    • -woe- 17.09.2017 14:21
      Highlight Highlight @Iltis
      Aber ich brauch einen SUV. Sonst komme ich vor der Schule den Randstein nicht hoch...
  • Iltis 17.09.2017 10:35
    Highlight Highlight Den Schulweg selbst zu bewältigen, ist wichtig für Kinder. Die Bewegung ist Ausgleich zum stillsitzen in der Schule. Es geht auch um Freiheit und Verantwortung.
    Es ist fast immer (in der Stadt immer) zumutbar den Schulweg zu Fuss bzw. mit dem Velo(die Grösseren) zurückzulegen. Für sichere Schulwege/Velowege müssen wir sorgen.
    Zustände wie an der Seestrasse in Zürich (int. school) sind sofort zu unterbinden. Hunderschaften von Oberstufenschülern in öv auch.
  • Thinktank 17.09.2017 10:18
    Highlight Highlight Offentsichtlich besteht ein Bedürfnis seitens Eltern, aber es gibt natürlich nur eine richtige Meinung, diejenige der der Pädagogenbrut, die den Kindern einreden, dass ihre Eltern etwas schlechtes tun. Ich hab noch nie von einem Unfall aufgrund Elterntaxi gehört, jedoch sterben auf unseren Strassen und insbesondere in Kreiseln immer wieder Kinder, dies stört niemanden. Ich hole meine Kinder jeweils ab, damit sie möglichst schnell in die Nachhilfe kommen, da sie in der Schule nichts lernen.
    • karl_e 17.09.2017 12:20
      Highlight Highlight Steck doch deine Kinderchen in eine Privatschule. Dort lernen sie viel, viel mehr und du musst ihnen nicht mehr mit teurer Nachhilfe die Freizeit vergällen.
    • Blaugrana 17.09.2017 12:21
      Highlight Highlight Das mit dem 'nichts lernen' scheint schon bei Dir damals ein Problem gewesen zu sein, hm?
    • Toerpe Zwerg 17.09.2017 12:45
      Highlight Highlight "Jedoch sterben auf unseren Strassen und insbesondere in Kreiseln immer wieder Kinder."

      Ich warte gespannt auf einen Nachweis Ihrerseits für ein in einem Kreisel verstorbenes Kind.

      Danke im Voraus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Crecas 17.09.2017 09:46
    Highlight Highlight Kommt das nur mir so vor, oder versucht hier jemand ein Thema aufzubauschen; aus ner Mücke, einen Elefanten zu machen?

    Gähn.
    • Illuminati 17.09.2017 12:25
      Highlight Highlight Naja wenn ich lese, dass in der Romandie rund 50% der Kinder zur Schule gefahren werden, finde ich das in Bezug auf Ökologie, die beschriebene gefahr vor der Schule und in verantwortung und eigenes kennenlernen der gefahren eigentlich schon ein grosses Problem.
    • AlteSchachtel 17.09.2017 12:55
      Highlight Highlight In der ländlichen Romandie wurden, wie in der ganzen Schweiz, viele kleine Schulen geschlossen.
      Für die Gemeinden ist es billiger, wenn Eltern die Kindern aus der Gemeinde chauffieren um die Schule zu besuchen.

      Die Schliessung kleiner Schulen liegt im Trend
      https://www.srf.ch/play/tv/kultur/video/tableau-noir-trailer?id=c566f176-274a-48c7-a335-3099c61d22a8
  • Scaros_2 17.09.2017 09:44
    Highlight Highlight Ein wunder das ich die 1.5km zu fuss oder mit dem Fahrrad immer überlebt habe ohne das mich meine Eltern in den Kindergarten oder Schule gefahren haben.
  • walsi 17.09.2017 09:20
    Highlight Highlight Es wird sich nichts ändern bevor nicht ein paar Kinder von Elterntaxis überfahren wurden. Wer an die Vernunft appelliert kann sich genau so gut mit einem Stein unterhalten.
  • El Vals del Obrero 17.09.2017 09:07
    Highlight Highlight Da man in der Kindererziehung leider immer mehr die amerikanischen Gepflogenheiten übernimmt (dort ist es strafbar, ein Kind unter 12 jemals alleine zu lassen), könnte man vielleicht wie in den USA spezielle Schulbusse einführen, damit die verängstigten Eltern auf die Elterntaxis verzichten.

    Das wäre zwar schade, da komplett unnötig und wir im Gegensatz zu den USA einen guten regulären ÖV haben.
    Aber so gäbe es wenigstens weniger Verkehr und die Kinder wären wenigstens noch im Bus mit anderen Kindern zusammen, wenn sie schon nicht mehr selber laufen dürfen.
    • Toerpe Zwerg 17.09.2017 12:42
      Highlight Highlight dort ist es strafbar, ein Kind unter 12 jemals alleine zu lassen

      Können Sie die Quelle für dieses Gesetz angeben?
    • El Vals del Obrero 17.09.2017 13:30
      Highlight Highlight Ist zwar nicht die Gesetzesquelle, aber hier ein allgemeiner Bericht darüber:

      http://www.stern.de/familie/kinder/kindererziehung-in-den-usa--bloss-das-kind-nicht-allein-lassen-7107126.html
    • Hierundjetzt 17.09.2017 14:38
      Highlight Highlight Toerpe: yup. Wenn Kindern alleine auf der Strasse spielen bekommen die Eltern eine Busse. Klar ist nicht in allen Bundesstaaten so aber es ist eine Tatsache. Stand letzthin im Tagi. Längere Reportage über "eingesperrte" Kinder
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yeah 17.09.2017 09:02
    Highlight Highlight Wir durften im Quartier/Dorf zur Schule. Heute werden die Kinder aus Spargründen quer durch die Stadt oder ins übernächste Dorf gejagt. Auch diesem Umstand dürfte der Einsatz des Elterntaxis geschuldet sein.
  • Toerpe Zwerg 17.09.2017 08:56
    Highlight Highlight Der Schulweg ist enorm wichtig für die Entwicklung der Kinder. Meist ist der Schulweg die erste Erfahrung, die die Kinder ohne Aufsicht machen können, bei der sie sich auf sich alleine gestellt und in Eigenverantwortung in der richtigen Welt machen können. Das ist eine tolle Erfahrung und wer sie den Kindern nimmt, raubt ihnen das einzige kleine bisschen Selbstbestimmung und hindert die Entwicklung zur Selbständigkeit.

    Ein Sicherheitsgewinn wird nicht resultieren und ich frage mich auch, woher diese Eltern die Zeit dafür hernehmen.

    Kurzum: Völlig deppert.
  • Wilhelm Dingo 17.09.2017 08:30
    Highlight Highlight Weiter müsste man fragen, aus welchen Sicherheitsgründen die Elter ihre Kinder zur Schule fahren. Ich habe schon oft mit ignoranten Behörden und Schulleitungen zu tun gehabt.
  • Wilhelm Dingo 17.09.2017 08:25
    Highlight Highlight Montesorischule mit Elternntaxi ist ja speziell lächerlich!
  • Blaugrana 17.09.2017 08:20
    Highlight Highlight Läck Du mier, die Leute verhalten sich wirklich je länger je bescheuerter... Goofen zur Schule kutschieren, die krasseste Geburriparty mit 50 Kindern (inkl. Geschenk für jedes, man muss ja zeigen was man hat) muss natürlich auch sein, dann soll der Sprössling ja kein Idiot sein also packt man noch 20 Nachhilfelektionen und die Cello-Stunden obendrauf. Kinderpilates, anyone? Kein Wunder sind sie dann alle vom Leben überfordert, die Kinder und die Eltern noch viel mehr. Weil über den täglichen Kampf in den Grossraumbüros des Middle Managements haben wir ja noch gar nicht gesprochen...
  • mostindianer 17.09.2017 08:09
    Highlight Highlight Es gibt Gemeinden, die sich aktiv gegen Elterntaxis einsetzen und dies mit grossangelegten Kampagnen versuchen durchzusetzen. Ob's hilft?
    Benutzer Bild
  • _kokolorix 17.09.2017 08:05
    Highlight Highlight Die Dummheit die diese Eltern an den Tag legen ist für mich unverständlich. Auch bei uns wurde die Strasse vor dem Schulhaus zu einem Verkehrschaos, bis ein Verbot dem idiotischen Treiben einhalt gebot. Unüblicherweise erfolgte das Verbot bevor es zu einem Unfall kam. Aber einige Unbelehrbare fahren die Kinder nun zum nahen Vieschauplatz. Dort ist zum Glück so viel Platz das nicht gewendet werden muss, aber viel unnötiger Verkehr entsteht trotzdem.
    Alle Aufrufe der Schule, mit Hinweis auf die Wichtigkeit des Schulweges für die Selbständigkeit der Kinder verhallten ungehört...
  • N. Y. P. D. 17.09.2017 07:54
    Highlight Highlight Elterntaxis werden von gestressten und gereizten Helikoptereltern gefahren.
    Diese Helikopterkinder zeigen ihren Kindern im Prinzip, wie sie sich später als Banker zu verhalten haben.
    Nämlich, von der Tiefgarage an der Goldküste mit dem schwarzen Wagen, klimatisiert und schalldicht, in die Tiefgarage der Bank. Am Abend zurück in den Bunker😄..
    Filterblase halt. Eigene Welt.

    P.S. Es gibt noch Kinder, die gehen selber zur Schule. Sie haben jede Menge Spass und verhalten sich souverän und sicher am Zebrastreifen.
  • Oban 17.09.2017 07:35
    Highlight Highlight Eltertaxis sind eine grausame unsitte unserer Zeit.
    In den 70-80er Jahren hast du am Schulanfang so einen kleinen Orangen Streifen bekommen, nach ein paar Wochen war man dann mutig genug diesen abzulegen, oh wunder wir haben alle überlebt.
    Heute machen die Knirpse keinen Schritt mehr vor die Türe ohne gelbe Warnweste oder die Eltern fahren die Kleinen gleich direkt vor die Schule.
    Kinder die so umsorgt werden, können noch viel schlechter die Gefahren einschätzen als wir damals.
    • karl_e 17.09.2017 12:25
      Highlight Highlight Mein Sohn wollte im zarten Alter von drei Jahren sogar die 300 m bis zur Spielgruppe unbegleitet gehen.
    • EvilBetty 17.09.2017 13:38
      Highlight Highlight Was ist denn gegen Chindsgi-/Schulstreifen/Westen einzuwenden? Die werden übrigens von den Schulen abgegeben und müssen bis zum Ende der ersten Klasse getragen werden. Gerade im Winter wenn es noch nicht richtig hell ist am Morgen eine sinnvolle Sache. Vor allem auch denn wenn die ganzen Pendler aus anderen Kantonen wegen 3 Minuten Ersparnis durchs Dorf heizen.
    • EvilBetty 17.09.2017 15:14
      Highlight Highlight Ich bin Jahrgang 75, ich hatte einen Chindsgistreifen.

13 Fakten über sexuelle Gewalt an Frauen in der Schweiz

430'000 Frauen – ungefähr so viele Menschen wie in der Stadt Zürich leben – wurden in der Schweiz Opfer von sexueller Gewalt. Das zeigt eine neue Studie. Diese 13 weiteren Fakten musst du darüber wissen.

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