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Die Schweizer Bilanz zum Olympia-Auftakt fällt mässig aus

Zum Auftakt der Sommerspiele in Rio setzte es für Tennisspielerin Timea Bacsinszky und Degenfechterin Tiffany Géroudet grosse Enttäuschungen ab. Bacsinszky konnte sich aber im Doppel rehabilitieren. Die Beach-Volleyballerinnen verloren ihr erstes Spiel.



Timea Bacsinszky, of Switzerland, reaches for a return to Zhang Shuai, of China, during the 2016 Summer Olympics in Rio de Janeiro, Brazil, Saturday, Aug. 6, 2016. (AP Photo/Charles Krupa)

Licht und Schatten in Rio für Tennisspielerin Timea Bacsinszky. Bild: Charles Krupa/AP/KEYSTONE

Für Bacsinszky bedeutete die 1. Runde auch bei ihrer zweiten Teilnahme an Olympischen Spielen Endstation – und dies nach drei vergebenen Matchbällen gegen die kaum bekannte Chinesin Zhang Shuai. Wenige Stunden später konnte sie im Doppel aber doch noch ein Erfolgserlebnis feiern. An der Seite von Martina Hingis zog sie dank eines Dreisatz-Sieges gegen die Australierinnen Daria Gavrilova/Samantha Stosur in die Doppel-Achtelfinals ein – der erste Erfolg für das von Absagen gebeutelte Schweizer Rumpf-Tennisteam.

Tiffany Geroudet of Switzerland before competing against Rayssa Costa from Brazil in the women's epee individual round of 64 in the Carioca Arena 3 in Rio de Janeiro, Brazil, at the Rio 2016 Olympic Summer Games, pictured on Saturday, August 06, 2016. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Enttäuschung zum Abgang für Fechterin Géroudet.
Bild: KEYSTONE

Die vom Spitzensport zurücktretende Géroudet verlor im Degen-Einzel im ersten Gefecht gegen die international unbekannte Brasilianerin Rayssa Costa mit 13:15. Die Walliserin lag zwischenzeitlich 6:2 in Führung, verlor danach aber zusehends den Faden.

Switzerland's Jeremy Desplanches swims in a men's 400m individual medley heat during the swimming competitions at the 2016 Summer Olympics, Saturday, Aug. 6, 2016, in Rio de Janeiro, Brazil. (AP Photo/Martin Meissner)

Schweizer Bestleistung durch Jérémy Desplanches.
Bild: Martin Meissner/AP/KEYSTONE

Im olympischen Schwimmbecken purzelten schon am ersten Wettkampftag die Rekorde. Die Schweizer Delegation freute sich über vier Schweizer Bestleistungen durch Jérémy Desplanches, Martina van Berkel (beide 400 m Lagen) sowie durch die 4x100-m-Crawl-Staffel der Frauen und deren Startschwimmerin Maria Ugolkova. Allerdings verpassten sämtliche Schweizer erwartungsgemäss den Vorstoss in die nächste Runde. Drei Weltrekorde gab es durch die Ungarin Katinka Hosszu über 400 m Lagen, die australische Crawl-Staffel der Frauen sowie den Briten Adam Peaty im Vorlauf über 100 m Brust.

2016 Rio Olympics - Rowing - Preliminary - Lightweight Men's Four Heats - Lagoa Stadium - Rio De Janeiro, Brazil - 06/08/2016. The Swiss team of Lucas Tramer (SUI) of Switzerland, Simon Schurch (SUI) of Switzerland, Simon Niepmann (SUI) of Switzerland and Mario Gyr (SUI) of Switzerland competes. REUTERS/Murad Sezer FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS.

Schweizer Ruderer verpassen den Final.
Bild: MURAD SEZER/REUTERS

Während die Schweizer Ruderer in den Vorläufen überzeugten, verpasste die Schweizer Turner-Equipe als Neunte den angestrebten Final. Auch dem Beachvolleyball-Duo Isabelle Forrer/Anouk Vergé-Dépré missriet der Auftakt mit einer Niederlage.

2016 Rio Olympics - Beach Volleyball - Women's Preliminary - Beach Volleyball Arena - Rio de Janeiro, Brazil - 06/08/2016. Isabelle Forrer (SUI) of Switzerland and Anouk Verge-Depre (SUI) of Switzerland during the game. REUTERS/Ruben Sprich FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS.

Motivation für das Beachvolley-Duo Forrer/Vergé-Dépré nach der Auftaktniederlage.
Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Das dramatischste Finale boten die Radfahrer. Der Belgier Greg van Avermaet holte im Strassenrennen Gold. Für Vincenzo Nibali und Sergio Henao endete eine Flucht 12 km vor Schluss in aussichtsreicher Position nach einem üblen Sturz im Spital. (kad/sda)

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