Arbeitswelt
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zahl der Erwerbstätigen steigt im ersten Quartal 2018 – vorwiegend wegen ausländischen Kräften

Im ersten Quartal 2018 waren in der Schweiz 5.005 Millionen Menschen erwerbstätig und damit 0.9 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Zunahme ist insbesondere auf mehr ausländische Erwerbstätige zurückzuführen.



ZUM SECO-BERICHT UEBER DIE AUSWIRKUNGEN DER PERSONENFREIZUEGIGKEIT AUF DEN SCHWEIZER ARBEITSMARK, AM DIENSTAG, 04. JULI 2017, ERHALTEN SIE FOLGENDE THEMENBILDER ---- Arbeiter schneiden nach gekennzeichneter Beschriftung ein Loch in die Strasse, am Montag, 7. Mai 2012 in der St. Galler Innendstadt. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

In der Schweiz hat im ersten Quartal die Zahl der Erwerbstätigen zugenommen. Bild: KEYSTONE

Die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte stieg im Vorjahresvergleich um 1.7 Prozent und jene der schweizerischen Erwerbstätigen um 0.6 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag im Rahmen der Publikation der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) mitteilte.

Bei den ausländischen Erwerbstätigen war die Zunahme bei den Kurzaufenthaltern mit +4.5 Prozent am stärksten. Darauf folgten die Personen mit einer Niederlassungsbewilligung (+2.5 Prozent) sowie die Grenzgänger (+1.5 Prozent). Die Zahl der Erwerbstätigen mit Aufenthaltsbewilligung nahm hingegen ab (-0.4 Prozent).

Die Zahl der erwerbstätigen Männer stieg um 1.3 Prozent, jene der Frauen um 0.5 Prozent. Saisonbereinigt hat sich die Erwerbstätigenzahl zwischen dem vierten Quartal 2017 und dem ersten Quartal 2018 leicht erhöht (+0.3 Prozent).

Erwerbslosenquote bei 5.2 Prozent

Im Berichtsquartal waren in der Schweiz gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) 255'000 Personen erwerbslos, dies sind 1000 weniger als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Erwerbslosen an der Erwerbsbevölkerung lag bei 5.2 Prozent und blieb damit im Vergleich zum Vorjahr stabil. Saisonbereinigt nahm die Erwerbslosenquote leicht zu auf 4.9 Prozent von 4.8 Prozent.

Gestiegen ist zwischen dem ersten Quartal 2017 und dem ersten Quartal 2018 indes die Jugenderwerbslosenquote gemäss ILO (15- bis 24-Jährige) auf 8.8 Prozent von 7.9 Prozent.

Die Erwerbslosenquote ist deutlich höher als die vom Seco berechnete Arbeitslosenquote, bei der nur die gemeldeten Arbeitslosen mit einbezogen werden. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt im April bei 2.7 Prozent, sowohl auf unbereinigter wie auch auf saisonbereinigter Basis. (sda)

«Gopferdamminomal!» – So habe ich als Kanadierin Deutsch gelernt

Video: watson

Besser arbeiten

Löpfe gegen Strahm: «Mit dem BGE wird die Arbeit für alle geadelt» – «Das ist Voodoo-Ökonomie!»

Link zum Artikel

Dieser CEO ist auf der Couch eingeschlafen – und seine Mitarbeiter machen DAS mit ihm

Link zum Artikel

Der Fall Buchli – oder: Warum bloss müssen Mütter andere Mütter haten?

Link zum Artikel

Du willst produktiver sein? Dann solltest du diese 13 Fehler in deinem Büro-Alltag vermeiden

Link zum Artikel

«Wer mit 55 entlassen wird, dem hilft es wenig, wenn er vom RAV in Kurse geschickt wird»

Link zum Artikel

Wie schaffe ich das, was ich mir fürs neue Jahr vorgenommen habe? Walter Mischel, Vater des Marshmallow-Tests, erklärt es uns

Link zum Artikel

Die Schweden sagen: Sechs Stunden Arbeit sind genug – das freut Arbeitnehmer wie Firmen

Link zum Artikel

Prokrastination ist die Krankheit unserer Zeit: Warum uns das ständige Aufschieben depressiv macht

Link zum Artikel

Ein notorischer Aufschieber erzählt: «Ich komme mir vor wie ein Drogensüchtiger» 

Link zum Artikel

Bloss keine Kinder jetzt: Apple und Facebook bezahlen ihren Mitarbeiterinnen das Einfrieren ihrer Eizellen

Link zum Artikel

Weil Studierende auch arme Säcke sind: 14 Lifehacks für Studis

Link zum Artikel

Wie du jemandem den dreifachen Mittelfinger zeigst – und 9 weitere unnütze (aber coole) Lifehacks

Link zum Artikel

Diese Comics über unsere Handysucht sind provokativ – aber leider auch sehr, sehr wahr

Link zum Artikel

«Die Produktivität der externen Mitarbeiter ist bedenklich tief»

Link zum Artikel

Ihr denkt: Dank Robotern produzieren wir alle viel mehr – schön wär’s!

Link zum Artikel

8 Grafiken, die zeigen, warum Studenten keine vorige Zeit zum Faulenzen haben (inklusive ETH-Bonus)

Link zum Artikel

Bist du ein Stehauf-Mensch? Lerne, wie du deine eigene Widerstandskraft stärken kannst

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schweizer Firma bezieht Kupfer von giftiger Schmelzerei in Namibia – mit tödlichen Folgen

Die Schweizer IXM S.A. lässt bulgarisches Kupfer mit hohem Arsengehalt in einem Schmelzwerk in Namibia verarbeiten und nimmt diesem die ganze Produktion auch wieder ab. Das giftige Arsen wird gemäss Berichten in Zuckersäcken in einer Freiluft-Deponie am Rand einer Kleinstadt gelagert.

Auf dem Wappen Tsumebs prangt der Bergarbeitergruss «Glück auf». Tsumeb, 400 Kilometer nördlich der namibischen Hauptstadt Windhoek gelegen, ist eine Bergarbeiterstadt. Seit Jahrzehnten wurden in den Minen in der Nähe verschiedene Mineralien abgebaut. Viele der Minen wurden inzwischen geschlossen. Sie waren erschöpft, die Förderung nicht mehr rentabel.

Die grosse Schmelzerei gleich neben der Stadt mit 35'000 Einwohnern ist nach wie vor in Betrieb. Eine Zugverbindung führt direkt an die …

Artikel lesen
Link zum Artikel