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US-Wirtschaft wächst so stark wie seit vier Jahren nicht mehr



Die US-Wirtschaft ist im Frühjahr so stark gewachsen wie fast vier Jahren nicht mehr. Zwischen April und Juni stieg das Bruttoinlandprodukt (BIP) mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 4.1 Prozent.

Im ersten Quartal hatte es nur ein Plus von 2.2 Prozent gegeben. Für Schwung sorgte nun auch der private Konsum, der mehr als zwei Drittel des BIP ausmacht. Die Konsumenten gaben 4.0 Prozent mehr aus als zuletzt, wie das Handelsministerium am Freitag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte.

US-Präsident Donald Trump will das Wachstum mit seiner radikalen Steuerreform auf mindestens drei Prozent hochtreiben. Um das Risiko einer Überhitzung der Wirtschaft zu verringern, ist die Notenbank Fed zugleich entschlossen, die Zinszügel weiter zu straffen.

Ökonomen gehen davon aus, dass die Währungshüter um Fed-Chef Jerome Powell in diesem Jahr noch zwei Mal nachlegen. Derzeit liegen die Leitzinsen in einer Spanne von 1.75 bis 2.0 Prozent. Jüngst hatte Trump mit der Tradition von US-Präsidenten gebrochen und die politisch unabhängige Fed wegen der Zinsschritte öffentlich kritisiert.

Die Schelte Trumps kommt für die Fed zur Unzeit. Denn für die Notenbank rücke nun die schwierige Frage in den Mittelpunkt, wo der Gipfel sei, sagte Commerzbank-Ökonom Bernd Weidensteiner. «Die Fed muss die Frage beantworten, wann sie mit Zinserhöhungen aufhört.» Nächste Woche entscheidet sie erneut über ihre Geldpolitik. (sda/awp/reu)

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