Umwelt
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FILE - In this Friday, Jan. 29, 2016, file photo, an Icelandic cargo ship is loaded with containers in Portland, Maine. On Friday, Feb. 5, the Commerce Department reports on the U.S. trade gap for December. (AP Photo/Robert F. Bukaty, File)

Ein Schiff unter isländischer Flagge in Portland, Maine. Bild: AP/AP

Island will Schweröl in der Schiffahrt (teilweise) verbieten



Island hat angekündigt, Schiffe, die mit Schweröl betrieben werden, fast vollständig zu verbieten. Das isländische Umweltministerium teilte am Freitag mit, ab dem 1. Januar 2020 sei in der Schifffahrt nur noch Treibstoff mit einem Schwefelgehalt von 0.1 Prozent statt der bisherigen 3.5 Prozent zulässig.

Mit der drastischen Senkung werde das Land «eine der strengsten Schwerölvorschriften der Welt» haben, erklärte Umweltminister Gudmundur Ingi Gudbrandsson.

Schiffe könnten demnach zwar nach wie vor mit Schweröl betrieben werden, jedoch müssten diese ab dem kommenden Jahr mit Abgasreinigern zur Filterung umweltschädlicher Schwefeldämpfe ausgestattet werden. Diese «Scrubber» genannten Gaswäscher sind jedoch sehr teuer. Zudem leiten einige der Geräte das verunreinigte Reinigungswasser ins Meer ab.

Der isländische Naturschutzbund begrüsste die Entscheidung der Regierung als einen «Schritt nach vorne», forderte aber ein vollständiges Schweröl-Verbot in der Schifffahrt.

Das traditionell als Treibstoff für Fracht- und Kreuzfahrtschiffe verwendete Schweröl belastet die Umwelt mehr als jeder andere Kraftstoff. Bei seiner Verbrennung werden Schwefelpartikel ausgestossen, die extrem gesundheitsschädlich sind. Überdies trägt es zu den weltweiten Treibhausgasemissionen bei, welche die globale Erwärmung mitverursachen.

Auch die Russablagerung auf isländischen Gletschern ist auf die Verbrennung von Schweröl zurückzuführen. Der im Russ enthaltene schwarze Kohlenstoff nimmt unter Sonneneinstrahlung mehr Wärme auf und beschleunigt so die Eisschmelze.

Einem Bericht der isländischen Umweltbehörde zufolge machte das traditionelle Schweröl im Jahr 2018 fast einen Fünftel des in der isländischen Schifffahrt verwendeten Treibstoffs aus. Laut einer offiziellen Statistik entfallen 17 Prozent der isländischen CO2-Emissionen auf den Fischerei- und Schifffahrtssektor. (cbe/sda/afp)

Wenn das Schiff fast nicht in den Hafen passt

Schweröl als Schiffstreibstoff

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sherlock_Holmes 06.12.2019 23:20
    Highlight Highlight Island zeigt damit, dass dort wo ein politischer Wille und Konsens besteht, es auch möglich ist, die entsprechenden Massnahmen zu ergreifen.

    Während Islands Energiesektor von der natürlichen Erdwärme profitiert, wird die CO2 Bilanz nebst der Schifffahrt auch massgeblich durch den Flugverkehr beeinflusst, da dies vielfach die einzige Verbindung zur Aussenwelt ist.

    So ist es konsequent, die CO2, Russ- und Schwefelemissionen in der Schifffahrt zu senken, zumal die dafür nötigen Voraussetzungen bereits zur Verfügung stehen.

    Es bleibt zu hoffen, dass weitere Länder folgen.
    • Antinatalist 06.12.2019 23:49
      Highlight Highlight Norwegen hat schon seit einigen Monaten ein Gesetz, das nur 0.1% Schwefelgehalt erlaubt. Ironischerweise ist Norwegen ein Ölförderstaat und deren Wohlstand basiert massgeblich auf diesem geförderten Öl.

      Dies betrifft nun massgeblich Kreuzfahrtschiffe. Das wird für die Touristen wohl teurere Kreuzfahrten bedeuten. Eventuell baut man auch solche Filter ein, spart dann woanders am Schiff und hat dafür dann eine Havarie.

      Island würde gut daran tun, konsequent zu sein und ab sofort nur noch Segelschiffe zuzulassen. Das Risiko einer Ölpest hängt wie ein Damoklesschwert über der Insel.

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