Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITT VON GRUENEN-NATIONALRAT JONAS FRICKER, AM SAMSTAG, 30. SEPTEMBER 2017, ERHALTEN SIE FOLGENDE ARCHIVBILDER ---- Nationalrat Jonas Fricker, GPS-AG, verfolgt die Debatte in der Kleinen Kammer an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 12. September 2016 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Jonas Fricker will kein Comeback im Nationalrat «Es war ein schwieriger Entscheid»

Der Aargauer Grünen-Präsident Daniel Hölzle hoffte, dass Jonas Fricker ein Comeback wagt und nächstes Jahr wieder für den Nationalrat kandidiert. Doch der hat sich nun dagegen entschieden.



Noch im Juli überlegte sich Jonas Fricker, bei den Nationalratswahlen 2019 wieder anzutreten und einen Comeback-Versuch zu starten. Kein Jahr war da vergangen, als er im Herbst 2017 noch als Nationalrat einen grossen Fehler beging: In der Debatte zur Fair-Food-Initiative verglich er Schweinetransporte mit der Deportation von Juden im Zweiten Weltkrieg.

Zwar entschuldigte er sich wenig später im Parlament. Doch das half nicht. Nach einem Sturm der Entrüstung trat er zwei Tage zurück. Seine politische Karriere schien am Ende. 

Im Juli schrieb er der «Schweiz am Wochenende» noch, dass ihm eine Anfrage der Grünen Kantonalpartei vorliege und er mit dem Gedanken spiele, zu kandidieren. Nun hat er sich entschieden. In einem Brief an den Vorstand der Grünen Aargau mit Datum vom heute Dienstag, 18. September, schreibt er, dass er sich gegen eine Kandidatur für die Grünen bei den Nationalratswahlen 2019 entschieden hat. 

«Der Entscheid ist langsam gewachsen», schreibt er im Brief, den er auf Facebook und Twitter veröffentlicht. Unumwunden gibt er zu: «Es war ein schwieriger Entscheid.» Er habe persönliche, familiäre, berufliche und innerparteiliche Aspekte berücksichtigt. «Aber ich spüre, dass der Entscheid für mich richtig ist.»

Parteipräsident Hölzle wird das enttäuschen. Im Juli sagte er noch: «Als Parteipräsident habe ich selbstverständlich Interesse an starken und bekannten Namen auf unserer Nationalratsliste. Das ist Jonas Fricker zweifelsohne. Er ist ein Grüner durch und durch und würde uns viele Stimmen bringen.» (pz)

Das könnte dich auch interessieren:

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

Link zum Artikel

Parmelin eröffnet Untersuchung zu Hochseeschiffen

Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

75
Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

73
Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

470
Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

3
Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

30
Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

60
Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

91
Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

326
Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

70
Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

28
Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

179
Link zum Artikel

Parmelin eröffnet Untersuchung zu Hochseeschiffen

20
Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

7
Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

9
Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

102
Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

363
Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

131
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

75
Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

73
Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

470
Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

3
Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

30
Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

60
Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

91
Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

326
Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

70
Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

28
Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

179
Link zum Artikel

Parmelin eröffnet Untersuchung zu Hochseeschiffen

20
Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

7
Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

9
Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

102
Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

363
Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

131
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

6
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HundBasil 19.09.2018 04:13
    Highlight Highlight Fricker ist intelligent. Wenn er etwas am Sprechpult im Parlament sagt, dann gut vorbereitet, wohl überlegt. Der unterirdischemVergleich von der Juden und Schweinen hätte ihm nie über die Lippen kommen dürfen. Zurecht hat ihm das seine Politkarrere gekostet. Eine Rückkehr in den Nationalrat wäre eine Ohrfeige, nicht nur an die Juden, sondern auch an den Anstand.
  • Pianovilla 19.09.2018 00:35
    Highlight Highlight Ich kenne die Situation als ehemals politisierender Badener. Auch wenn Fricker immer mal wieder etwas sehr naiv, unüberlegt oder auch überempfindlich agiert hat, ist er ein authentischer und aufrichtiger Mensch! Das war er auch als Politiker, selbst wenn ich seine Ansichten selten teilte. Das Problem bei den Aargauer Grünen war und ist Präsident Hölzle mit seiner menschlichen und strategischen Inkompetenz. NR Kälin war von Anfang an erhofft gewesen, nur wurde eben der zu wenig linke Fricker gewählt. Drum liess man ihn dann auch fallen. Ich hielt seinen Rücktritt für einen grossen Fehler!
  • Nathanael II 19.09.2018 00:09
    Highlight Highlight Versteh das nicht. Ein super fähiger Nationalrat wird abgesägt wegen eines einzigen Fehltrittes. Andere Politiker lügen, fahren besoffen herum, halten Nazi-Symbole im Keller - und nichts passiert.
    • pachnota 19.09.2018 11:04
      Highlight Highlight Dahinter war wohl eine Stategie.
      Es ging vermutlich darum, die Favoritin der Grünen in den NR zu hieven.
      Dafür musste zu erst der Kopf von F Rollen.
  • pachnota 18.09.2018 23:26
    Highlight Highlight Typisch Grüne.
    Zuerst mobben sie in weg, und anschliessend jammern, weil er keine Lust mehr hat.

    Bravo Fricker.
  • Madison Pierce 18.09.2018 23:24
    Highlight Highlight Verstehe ich vollkommen. Hätte zwar eine Kandidatur für eine andere Partei begrüsst. Aber es ist logisch, dass er mit den Grünen nichts mehr zu tun haben will, nachdem sie ihm derart in den Rücken gefallen sind.

Jahres- statt Wochenarbeitszeit: Linke befürchten mehr Burn-outs

Der Ständerat will flexiblere Arbeitszeiten. Von den neuen Regeln sind mehr Menschen betroffen als bisher geglaubt.

Die Vorlage kommt nur schleppend voran, dabei ist sich die bürgerliche Mehrheit in der Wirtschaftskommission von National- und Ständerat schon lange einig: Die Arbeitszeiten sollen flexibilisiert werden, damit die «Büez» dann erledigt werden kann, wenn sie anfällt.

Die federführende ständerätliche Kommission schlägt deshalb vor, die maximale Wochenarbeitszeit von 45 Stunden durch eine Jahresarbeitszeit zu ersetzen. Der wöchentliche Wert würde bei 67 Stunden gedeckelt, das …

Artikel lesen
Link zum Artikel