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Diesen Ford Focus RS hat der Aargauer Dario S. im Alkoholrausch gekapert und dabei zwei Insassen fast getötet. bild: screenshot twitter

Aargauer Amok-Fahrer von Sölden kauft sich frei – und ist bereits zurück in der Heimat

Eine Woche ist es her, dass der Aargauer Dario S. im österreichischen Skiort Sölden ein Auto samt Insassen gekapert hat und nach einer spektakulären Horror-Fahrt in ein Tunnelportal krachte. Trotzdem soll der 23-Jährige bereits wieder auf freiem Fuss und zurück im Aargau sein.



Es geschah am Samstag vor einer Woche: Mario G. (35) und seine Partnerin Andrea H.(28) sitzen im Auto eines Freundes. Dieser verlässt das Auto bei laufendem Motor, um kurz eine Tasche abzugeben.

Plötzlich steigt der Aargauer Dario S. in den Wagen und rast los. Mit 1,8 Promille im Blut brettert der 23-Jährige halsbrecherisch durch den österreichischen Skiort. Die Horrorfahrt endet erst, als Dario S. mit dem Wagen in voller Absicht gegen ein Tunnelportal kracht.  

Obwohl die Amokfahrt des Aargauers erst eine Woche her ist, soll der 23-Jährige bereits wieder auf freiem Fuss sein. Dies berichtet der «Blick» am Samstag. Grund für die Freilassung: Dario S. soll sich beim Haftgericht freigekauft haben – mit einem mittleren fünfstelligen Euro-Betrag.

Frei trotz Verdacht wegen versuchten Mordes

Dabei hätten die lokalen Ermittler den Aargauer Amok-Fahrer gerne weiter in Untersuchungshaft gesehen, wie der «Blick» weiter schreibt. Hansjörg Mayr von der Staatsanwaltschaft Innsbruck (A) erklärt gegenüber der Tageszeitung: «Wir gehen nach wie vor von einem dringenden Verdacht wegen versuchten Mordes aus. Also davon, dass er gegen das Tunnelportal fahren wollte und dabei auch den Tod der PKW-Insassen in Kauf genommen hätte.»

Das Landesgericht Innsbruck hatte wegen Fluchtgefahr der U-Haft zwar zugestimmt – nicht aber anderen Haftgründen. Mayr zum Entscheid des Gerichts: «Wenn die Haft ausschliesslich auf Fluchtgefahr gestützt wird, ist ein Kautionsbetrag zu bestimmen. Nach dessen Zahlung ist die Haft aufzuheben.» Dario S. durfte also gehen.

Ob das Verfahren und später der Prozess gegen den Amokfahrer weiter in Österreich durchgeführt werden, hänge vom Verfahrensverlauf ab, so der «Blick». Beides und auch eine mögliche Haftverbüssung könne im Aargau stattfinden, sollte die Schweiz um Übernahme des Falles ersucht werden. (aargauerzeitung.ch)

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