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epa07156363 Bayern's head coach Niko Kovac (L) talks to Dortmund's head coach Lucien Favre (R) after the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and Bayern Munich in Dortmund, Germany, 10 November 2018.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL CONDITIONS - ATTENTION: The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Niko Kovac und Lucien Favre hatten nach der Partie Gesprächsbedarf. Bild: EPA

5 Dinge, die Lucien Favre viel besser macht als Niko Kovac



Dortmund ist nach dem 3:2-Sieg über die Bayern an der Tabellenspitze davongeeilt. Satte sieben Punkte liegen die Borussen bereits vor dem Titelverteidiger, der momentan nur auf Rang fünf in der Bundesliga steht. Das kommt nicht ganz zufällig: BVB-Trainer Lucien Favre trifft die besseren Entscheidungen als FCB-Coach Niko Kovac.

Die Einwechslungen

Während die Bayern-Einwechslungen nur für Schlagzeilen sorgen, wenn Ehefrauen Instagram-Posts dazu absetzen, sorgen beim BVB die Joker mit ihren Leistungen für Aufsehen. 

Was auch immer für Worte Lucien Favre für seine Einwechselspieler findet, sie müssen magisch sein.  

Denn die Einwechselspieler, die Favre jeweils aufs Feld schickt, brennen auf ihre Einsätze. Statt zu schmollen, weil sie erst auf der Bank Platz nehmen mussten, zeigen sie dem Trainer, dass sie in die Startelf gehört hätten. Das beweist auch die Statistik der Tore und Assists durch Joker: In Bundesliga und Champions League hat Lucien Favres goldenes Händchen bisher zu 24 Scorerpunkten geführt. Bei Niko Kovac sind es bloss 2.

Tore und Assists durch Joker in 
elf Bundesligaspielen


Infogram

Tore und Assists durch Joker
in vier Champions-League-Spielen


Infogram

Der Talentförderer

Die wohl grösste Stärke von Lucien Favre ist es, junge Spieler weiterzubringen. Das war schon in seinen vorherigen fünf Stationen so.

Favre, der Talentförderer

Spieler, die von Lucien Favre entdeckt oder gefördert wurden:

Servette Genf (2000 – 2002):

Alex Frei (damals 20)
Philippe Senderos (16)

FC Zürich (2003 – 2007):

Blerim Dzemaili (17)
Raffael (20)
Gökhan Inler (21)
Daniel Gygax (21)
Almen Abdi (16)
Alhassane Keita (20)
Xavier Margairaz (20)
Marco Schönbächler (16)

Hertha BSC (2007 – 2009):

Fabian Lustenberger (19)
Lukas Piszczek (22)

Borussia Mönchengladbach (2011 – 2015):

Marc-Andre ter Stegen (18)
Patrick Herrmann (19)
Marco Reus (21)
Amin Younes (17)
Granit Xhaka (19)
Christoph Kramer (22)
Mahmoud Dahoud (18)
Thorgan Hazard (21)

OGC Nizza (2016-2018):

Vincent Koziello (19)
Alassane Plea (22)
Malang Sarr (17)

quelle: transfermarkt.de

In Dortmund hat Favre mit Zagadou, Hakimi, Sancho, Larsen und Pulisic diese Saison bereits wieder fünf Spieler integriert, die noch nicht älter als 20 Jahre sind. Sie sind keine Mitläufer, sondern bereits Leistungsträger.

Bei den Bayern hat Niko Kovac nicht so viele Möglichkeiten mit jungen Spielern. In München muss die Mannschaft schliesslich funktionieren, dort gibt es keine Anpassungszeit für Fehler, die wegen Unerfahrenheit passieren. Deshalb ist Renato Sanches mit seinen 21 Jahren der jüngste Spieler, der bisher regelmässig eingesetzt wurde – was aber eher ein Fehler der Kaderplanung als derjenige von Kovac ist.

epa07132055 Bayern's Renato Sanches reacts during the German DFB Cup second round soccer match between SV Roedinghausen and FC Bayern Munich in Osnabrueck, Germany, 30 October 2018.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL ATTENTION: The DFB prohibits the utilisation and publication of sequential pictures on the internet and other online media during the match (including half-time).

Bild: EPA/EPA

Dass Niko Kovac gegen Dortmund allerdings den kranken Mats Hummels (29) statt des gesunden Niklas Süle (23) spielen liess, zeigt, dass Kovac in wichtigen Spielen den Jüngeren dann doch nicht ganz vertraut. 

Die richtigen Schlüsse ziehen

Lucien Favre hat sich gegen die Bayern verzockt. Zumindest in der ersten Halbzeit ging seine Idee mit Julian Weigl auf der Sechser-Position überhaupt nicht auf. Kovac stellte die Bayern hervorragend ein und die Münchner führten dank der besten Halbzeit der Saison verdient. Favre 0, Kovac 1.

In der Halbzeit stellte Favre um, brachte Dahoud für Weigl und korrigierte damit, was in der ersten Halbzeit nicht wunschgemäss funktionierte. 

«Der Trainer hat in der Halbzeit gesagt, Bayern kann das Tempo nicht halten. Wir aber schon.»

Manuel Akanji

Dortmund's Manuel Akanji and Bayern goalkeeper Manuel Neuer, left, challenge for the ball during the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and Bayern Munich in Dortmund, Germany, Saturday, Nov. 10, 2018. (AP Photo/Martin Meissner)

Neuer gegen Akanji: Kopfballduell zwischen den beiden Manuels. Bild: AP

Nach einer Stunde brachte Favre zudem Paco Alcacer für Mario Götze. Eine echte Neun für eine falsche Neun – eine Massnahme, die sofort wirkte. Dortmund spielte die Bayern plötzlich an die Wand, hatte Grosschancen im Minutentakt und drehte die Partie schliesslich innert sieben Minuten. Der Matchplan von Kovac ging in der zweiten Halbzeit nicht mehr auf. 

Die Bayern hingegen versuchten mit der Führung im Rücken, ihr zuvor vom Ballbesitz geprägtes, dominantes Spiel anzupassen und auf Konter zu setzten – was aber überhaupt nicht funktionierte, weil die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen viel zu gross waren und Dortmund dadurch Räume im Halbfeld erhielt, welche sie auszunutzen wussten. Favre 3, Kovac 2.

«In der zweiten Halbzeit haben wir BVB-Fussball gespielt. Das hat richtig Bock gemacht.»

Marco Reus

Reaktion nach Rückständen

Der BVB hat neben der spielerischen Qualität auch eine mentale Stärke, die nicht zu unterschätzen ist. In der Bundesliga haben die Dortmunder gegen Leipzig, Leverkusen, Augsburg und nun gegen die Bayern einen Rückstand noch gedreht. In Hoffenheim reichte es immerhin noch zu einem Remis.

Dortmund-Ausbeute nach Rückständen: 13 von 15 möglichen Punkten.

Die Bayern gerieten in dieser Bundesliga-Saison bisher vier Mal in Rückstand. Gegen Leverkusen konnten sie das Spiel noch drehen, gegen Hertha, Gladbach und Dortmund waren die Münchner nach dem Rückstand zu keiner Reaktion fähig, erzielten kein Tor mehr und verloren die Partien. 

Bayern-Ausbeute nach Rückständen: 3 von 12 möglichen Punkten.

Die Moral einer Mannschaft hängt stark mit der Führungsqualität des Trainers zusammen. Hier hat Favre bewiesen, dass die Mannschaft unter ihm funktioniert. Dass er nicht nur taktisch, sondern auch zwischenmenschlich ein guter Trainer ist. Kovac hat in München einen schweren Stand. Immer wieder gehen sogar Gerüchte um, dass sich einige Spieler gegen ihn auflehnen.

Die Schlüsselspieler geniessen das Vertrauen

Der 29-jährige Marco Reus, der schon in Gladbach unter Favre spielte, blüht in seiner neuen Funktion als Kapitän auf. 

«Man merkt, mit welchem Stolz ihn das Amt erfüllt. Das hat ihm nochmal einen echten Schub gegeben.»

BVB-Manager Michael Zorc

Reus ist in seiner aktuellen Topform einer der besten Spieler der Welt. Er ist derzeit wohl der einzige Spieler aus der Bundesliga, von dem man so was sagen kann. Logisch steht und fällt das BVB-Spiel auch mit seiner Leistung. 

Dass Reus derzeit so konstant und stark spielt, hängt neben der Tatsache, dass er endlich über längere Zeit verletzungsfrei geblieben ist, auch mit der Position zusammen: Favre lässt Reus meist auf dessen Lieblingsposition hinter den Spitzen agieren. Der Schweizer Trainer holt damit das absolute Maximum aus seinen Schlüsselspielern raus. Und Reus dankt das Vertrauen mit überragenden Leistungen.

10.11.2018, Nordrhein-Westfalen, Dortmund: Fussball: Bundesliga, Borussia Dortmund - Bayern Muenchen, 11. Spieltag im Signal-Iduna Park. Marco Reus von Dortmund bejubelt das 2:2 gegen Muenchen. (KEYSTONE/DPA/Ina Fassbender) - WICHTIGER HINWEIS: Gemaess den Vorgaben der DFL Deutsche Fussball Liga bzw. des DFB Deutscher Fussball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoaehnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen.

Kapitän Marco Reus vor der «gelben Wand». Bild: dpa

Auch Paco Alcacer, der als Neuzugang voll eingeschlagen hat, schwärmt vom Vertrauen, welches in ihn gesetzt wird – auch wenn er oft nur eingewechselt wird.

In einem Interview mit der «Süddeutschen Zeitung» erklärte Alcacer: «Die Borussia hat mir geholfen, wieder der zu sein, der ich war. Dass ich nun im Trikot des BVB treffe, ist aus vielen Gründen schön. Vor allem aber, weil sie dort auf mich gesetzt haben.»

Bei den Bayern hingegen scheinen viele der Spieler verunsichert. Bin ich Stammspieler, werde ich wirklich gebraucht? Neuer, Kimmich, Lewandowski und Alaba sind gesetzt, die anderen Spieler rotieren regelmässig. Grundsätzlich, vor allem wegen der Doppelbelastung, eine gute Sache. Doch wenn die Mannschaft kriselt und das Selbstvertrauen weg ist, kann die Rotation schnell negative Auswirkungen haben. Viele Bayern-Spieler wissen nicht so recht, woran sie bei Niko Kovac sind. 

Dele Alli entwickelt seinen Jubel weiter

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Video: watson/nico franzoni

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    Alle Leser-Kommentare
  • cassio77 13.11.2018 19:10
    Highlight Highlight Liegt's an Kovac oder liegt's an Salihamidzic? Kann Kovac mit diesem Team einen Meister auf die Beine stellen?
  • The Konrad 13.11.2018 14:29
    Highlight Highlight #DieFohlen4DeutscherMeister
    (mit dem Schweizer Quartett Yann Sommer, Michael Lang, Nico Elvedi und Denis Zakaria)
  • HalloSchweiz 13.11.2018 12:27
    Highlight Highlight Ich bin grosser BVB Fan.
    Aber was ich von den Medien sehr ignorant finde; es wird nur von Bayern und den 7 Punkten gesprochen. Dass noch 3 weitere Vereine vor Bayern sind wird praktisch nicht erwähnt!! Darum hoffe ich schon fast, dass ein lachender 3. Meister wird. :-)
  • CuJo 13.11.2018 08:04
    Highlight Highlight Guter Artikel mit zwei, drei Behauptungen, die schlicht und einfach nicht stimmen:

    Xhaka war natürlich nicht von Favre entdeckt worden, Xhaka war bereits ein "fertiger Spieler" als er nach Gladbach geholt wurde.
    Das Aufstellen von Hummels dem Trainer anzukreiden ist schlicht und einfach falsch ! Wenn Hummels UND der Arzt sagt, er könne spielen und sei fit, dann muss Kovac dieser Aussage Glauben schenken können. Hummels hätte zuhause im Bett bleiben sollen. Wenn er sich auf den Platz stellt ist er fit und braucht nach dem Spiel nicht solch dumme Interviews zu geben.
    • Raembe 13.11.2018 09:11
      Highlight Highlight Xhaka war vieles, nur kein fertiger Spieler...
  • Jimmy :D 12.11.2018 23:34
    Highlight Highlight Wer ist dieser Bayern Trainer Niko?
    • HalloSchweiz 13.11.2018 12:51
      Highlight Highlight Ehemaliger kroatischer Nationalspieler der in der Buli für verschiedene Vereine spielte. U.a für Bayern oder Leverkusen.
      Seit 2009 ist er Trainer. Letzte Saison noch bei Frankfurt.
  • marcog 12.11.2018 20:18
    Highlight Highlight Interessant, wie viele von Favres ehemaligen Schützlingen schon vor ihm nach Dortmund gingen. Da ist es wenig erstaundlich, dass er dort Trainer wurde.
    • BALCONY 13.11.2018 06:45
      Highlight Highlight Hoffentlich macht es Favre dann nicht so wie Hitzfeld und wechselt dann irgendwann zu den Bayern😬
  • ManInBlack 12.11.2018 19:03
    Highlight Highlight Schön reden alle Medien nur von diesen beiden Vereinen, als gäbe es momentan keine anderen interessanten Teams mit attraktivem Fussball in der Bundesliga. Ignoranz allenthalben, aber wahrlich nix Neues. Aber sollen se, am Ende wird die einzig wahre Borussia vom Niederrhein die Schwatz Gelben vom Thron stossen und die Schale in die Höhe stemmen 😁 träumen soll erlaubt sein 😉
    • Mia_san_mia 13.11.2018 06:12
      Highlight Highlight Das würde ich ihnen gönnen 👍🏻
  • Freilos 12.11.2018 18:31
    Highlight Highlight Wenn Hoeneß noch im Knast sitzen würde, hätte Rummenigge diesen Sommer Favre als Trainer verpflichtet.
    • mukeleven 12.11.2018 21:47
      Highlight Highlight #fahrradkette
    • Amboss 13.11.2018 08:52
      Highlight Highlight @Freilos: Favre war auf der Wunschliste von Rummenigge, mehr aber nicht. Ob Favre dann tatsächlich auch gekommen wäre, ist noch ne andere Frage, ich denke nicht, denn die Bayern sind für einen Trainer wohl so ziemlich die schlechteste Adresse im Moment.
      Gewinnen kannst du da gar nichts.
      Du findest eine Klubführung vor, mit welcher die Zusammenarbeit mit allen vorgängigen Trainern (ausser dem Jupp) nicht funktionierte.
      Zudem müsste auch er mit einem überalterten Kader arbeiten, was wohl nicht so sein Ding ist.
  • Beobachter 12.11.2018 18:12
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass Favre in der ersten Halbzeit einen Fehler gemacht hat. Ich glaube vielmehr, dass er von Beginn weg seine Bank in den "Gameplan" integriert. Da hat jeder seine genaue Aufgabe. Favre hat ja nicht nur in diesem Spiel einige der guten Leute erst in der zweiten Halbzeit gebracht. Das hat schon System. Der Plan wird sein, mit den ersten elf den Gegner zu kontrollieren und müde zu spielen und dann mit viel frischer Qualität im Sturm die Partie in der zweiten Hälfte zu entscheiden, wenn die Abwehr des Gegners schon nicht mehr ganz so frisch ist. Und das klappt, wie man sieht.
  • dillinger 12.11.2018 17:11
    Highlight Highlight Die Probleme des FC Bayern sind 1-2 Stufen über dem Trainer anzusiedeln. So hatte man über ein halbes Jahr Zeit einen geeigneten Trainer zu finden und entschied sich schlussendlich für Kovac obwohl der noch keine konstante Buli Saison hinbekommen hat und bei der Kroatischen NM mit Stars wie Modric krachend gescheitert ist. Dazu die ernennung eines komplett unfähigen Sportchefs nur um die eigene Macht weiter zu erhalten. Kommt dazu dass der Umbruch nomplett verpasst wurde und gewisse Spieler wie Müller, Robben und Ribery zu viel Macht haben und kaum noch was leisten.
    • demian 12.11.2018 17:35
      Highlight Highlight Die Frage ist, wie lange es dauert bis Hoeness über seinen Schatten springen kann und Kovac entlässt. Die letzten Jahre hätte sich Bayern so ein Spiel nicht mehr nehmen lassen.

      Die Tore fallen immer auf dieselbe Weise. Eindeutig ein Fehler des Trainers.
    • Sandromedar 12.11.2018 23:05
      Highlight Highlight Die Frage ist wie lange es dauert bis Hoeness über seinen Schatten springen kann und zurücktritt!

      Kovac kam unter anderem weil kein vernünftiger Trainer dieser Welt sich dem Diktat der beiden Ober-Gockl unterwerfen will.

      Es grüsst ein Bayern Fan;)
    • Amboss 12.11.2018 23:27
      Highlight Highlight @demian: "Die letzten Jahre..." Genau das ist das Problem der Bayern. Sie leben in der Vergangenheit, meinen, was 2013 gut war, funktioniert auch noch 2018. während sich der Fussball rasant entwickelt, sind die Bayern zB wie eh und je von Robben/Ribery abhängig und haben über Jahre Billigtransfers gemacht in Klasse statt Masse investiert.
      Aber ja, der Trainer ist schuld...
  • Peeta 12.11.2018 17:00
    Highlight Highlight Dortmunds Erfolgsgeheimnis?
    Ein Mathe-Genie in der Innenverteidigung.
    https://www.srf.ch/play/tv/popupvideoplayer?id=b5233bad-7f11-4129-94a9-276fa56e6acf&startTime=7.999
    • Toerpe Zwerg 12.11.2018 18:15
      Highlight Highlight Das ist Rechnen, nicht Mathe. :-P
  • Der_Infant 12.11.2018 16:51
    Highlight Highlight Interessante Analysen.
    Favre = grossartiger Trainer.
    Kovac muss diesen Beweis noch definitiv nachlegen.
    Favre hat beim BVB auch wirklich Spieler die er Formen kann und seit der Klopp-Ära wieder einmal richtig hungrig sind. Der Vergleich m.M.n. ist auf die Clubs bezogen nicht der richtige, da Favre nun Mal wirklich in seiner Art weit über Kovac steht.
    Was sie aktuell gemeinsam haben, ist das beide wohl für die stärksten BL Clubs arbeiten.

    Nachtrag:
    FC Zürich
    Dzemaili (17)
    Raffael (20)
    Inler (21)
    Gygax (21)
    Abdi (16)
    Keita (20)
    Margairaz (20)
    Schönbächler (16)

    Danke Danke Danke Lucien
  • DerTaran 12.11.2018 16:46
    Highlight Highlight Ich glaube ja fast, dass der FC Bayern diese Saison absichtlich keine neuen Spieler gekauft hat, damit er nicht schon wieder deutscher Meister wird. Damit beugt er Umverteilungsfantasien vor.
    • Rakim 12.11.2018 20:20
      Highlight Highlight Finde ich einen legitimen Gedanken wenn man bedenkt, dass die Bundesliga durch schwache Bayern interessanter wird, was über längere Zeit zu mehr TV einnahmen führt.
  • MacB 12.11.2018 16:35
    Highlight Highlight Haupterkenntnisse aus dem Artikel:
    - die Liste mit entdeckten/geförderten Talenten ist saustark..bin echt beeindruckt!!!
    - Manuel Neuer sieht auf dem Bild mit Akanji nicht aus wie Manuel Neuer.

    Jetzt weiter so, BVB :)
    • Raembe 12.11.2018 17:00
      Highlight Highlight Stimmt, hat mehr was von nem muskulöseren Hitzelsberger mit Bart.
  • Clife 12.11.2018 16:34
    Highlight Highlight Wenn man auf einen unfähigen Präsidenten setzt mit mehrheitlich alten Spielern, muss man auch nichts erwarten...ich gönns den Bayern, dass sie so richtig in der Tinte sitzen
    • Raembe 12.11.2018 17:02
      Highlight Highlight Der Sportchef scoutet und verpflichtet im Normalfall die Spieler, nicht Hoeness. Aber ja auch Hoeness hats versagt die Zeichen der Zeit zu sehen.
    • cada momento 13.11.2018 07:02
      Highlight Highlight egal ob man die bayern mag oder nicht, unfähig sind sie bestimmt nicht. finanziell und sportlich sind sie europaweit wohl unerreicht vorbildlich. bayern ist mit genau diesen verantwortlichen, ohne exorbitanten zuschüssen irgendwelcher scheichs, seit jahren ganz weit oben. schuldenfrei und selbsttragend. ich freue mich persönlich auch, dass es dieses jahr mal nicht so läuft. aber schade, dass so verdienstvolle legenden und macher, welche den gesamten deutschen fussball weitergebracht haben, so beurteilt werden. gleiches gilt für basel, egal ob man sie mag.
  • greeZH 12.11.2018 16:31
    Highlight Highlight Eine Spielidee. Eingespielte Mechanismen. Den Spielern etwas beibringen.
  • die 200 12.11.2018 16:31
    Highlight Highlight Nichts hinzuzufügen. Der BVB ist momentan was Trainer und Spieler angeht fussballerischer Hochgenuss!!!

    Und all die Jungen sind mit Verträgen ohne Ausstiegsklausel ausgestattet.

    Hoffe die sensationelle Arbeit auf und neben dem Platz geht so weiter!!!
    • demian 12.11.2018 17:36
      Highlight Highlight Naja das Verträge leider nichts wert sind weiss man seit Dembele.

Wie Manuel Akanji mit 23 Jahren beim BVB zum Co-Captain wurde und Dortmund entzückt ❤

Lucien Favre kommt mit Borussia Dortmund in Fahrt und bezwingt Nürnberg gleich mit 7:0. Im Fokus steht dabei auch Manuel Akanji, der in den letzten 30 Minuten die Captain-Binde trägt und sein erstes Tor für den BVB erzielt.

Mit 19 Jahren, einem Alter, in dem andere Spieler bereits Weltmeister wurden oder die Champions League gewannen, da spielte Manuel Akanji mit dem FC Winterthur in der Challenge League beim FC Le Mont – vor 350 Zuschauern.

Nun, etwas mehr als drei Jahre später, hat Manuel Akanji seinen Marktwert von 250'000 Franken auf 28 Millionen Euro ver-112-facht. Er ist als Innenverteidiger nicht nur Stammspieler in der Schweizer Nationalmannschaft, sondern auch bei Borussia Dortmund – und erzielte gestern …

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