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Saison-Ende für Schweizer Ski-Crack

Gisin im Pech: Nach der Gehirnerschütterung jetzt auch noch eine Hirnblutung



KITZBUEHEL, AUSTRIA - JANUARY 23: (FRANCE OUT) Marc Gisin of Switzerland is lifted into a helicopter after crashing during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Super-G on January 23, 2015 in Kitzbuehel, Austria. (Photo by Christophe Pallot/Agence Zoom/Getty Images)

Marc Gisin wird nach seinem schweren Sturz mit dem Helikopter abtransportiert. Bild: Getty Images Europe

Marc Gisin wird in diesem Winter keine Skirennen mehr bestreiten. Beim 26-jährigen Bruder von Dominique Gisin ist eine Hirnblutung entdeckt worden.

Nach seinem schweren Sturz in Kitzbühel vor einem knappen Monat wurde bei Gisin eine Gehirnerschütterung festgestellt. Doch die Folgen sind gravierender, als zunächst erwartet. Die Ärzte haben beim Speed-Spzialisten eine Blutung unter der Schädeldecke diagnostiziert und Gisin eine zweimonatige Wettkampf- und Trainingspause verordnet.

Dies, um eine neuerliche Verletzung des Gehirns zu vermeiden, die bei einem Sturz eintreten könnte. Ein erneutes Trauma innerhalb von zwei Monaten nach dem ersten könnte bleibende Schäden verursachen.

«Es ist schwierig, nicht Rennen fahren zu können, wenn man sich doch eigentlich so gut fühlt», sagt Marc Gisin. «Aber es ist sicher vernünftig. Mein Ziel ist es jetzt, dass ich Ende März wieder schnelle Schwünge fahren kann.»

Damit ist die Saison 2014/15 für den Engelberger vorzeitig zu Ende. Gisins Bestresultat in diesem Winter ist der 11. Rang bei der Lauberhorn-Abfahrt. (twu/si) 

Gisins Grüsse aus dem Spital.

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