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Eishockey-WM, Vorrunde
Schweiz – Dänemark 3:2 n.V. (0:2,0:0,2:0,1:0)
Slowakei – Deutschland 1:5 (1:0,0:3,0:2)
Nino Niederreiter jubelt nach seinem Ausgleich zwei Minuten vor Schluss mit seinen Teamkollegen.
Nino Niederreiter jubelt nach seinem Ausgleich zwei Minuten vor Schluss mit seinen Teamkollegen.
Bild: Ivan Sekretarev/AP/KEYSTONE

Endlich der erste Sieg! Blum schiesst die Schweiz trotz 0:2-Rückstand noch zum Overtime-Sieg

10.05.2016, 17:5710.05.2016, 18:03

» Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen.

Der Schweizer Nationalmannschaft gelingt an der WM in Russland ein Befreiungsschlag. Das Team von Headcoach Patrick Fischer bezwingt Dänemark nach einem 0:2 mit 3:2 nach Verlängerung.

Lange sieht es nach der dritten Niederlage im dritten Spiel für die Schweizer aus, liegen sie doch bis 50. Minute 0:2 in Rückstand. Dann schiessen Yannick Weber und Nino Niederreiter (59.) die SIHF-Auswahl in die Verlängerung.

Yannick Weber trifft nach Vorarbeit von Simon Moser zum 1:2.
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Zwei Minuten vor Schluss belohnt sich Nino Niederreiter mit dem 2:2-Ausgleich.
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Bereits bei den Niederlagen gegen Kasachstan (2:3 n.P.) und Norwegen (3:4 n.V.) haben die Schweizer Moral gezeigt, gegen die Kasachen holten sie ein 1:2 und gegen die Norweger ein 1:3 auf. Diesmal zahlt sich die Aufholjagd aus. 52,6 Sekunden vor dem Ende der Overtime gelingt Verteidiger Eric Blum der Siegtreffer.

Bully – Goal! Eric Blum trifft in der Verlängerung zum Schweizer Sieg.
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Dass die Schweizer 0:2 ins Hintertreffen gerieten, lag daran, dass zu Beginn erneut das Boxplay nicht funktionierte. Die Schweizer spielten im ersten Drittel zweimal in Unterzahl und kassierten zweimal einen Gegentreffer. Beim 0:1 in der 8. Minute lenkte Frederik Storm im Slot unhaltbar ab, in der 19. Minute liessen die Schweizer Nikolaj Ehlers (ex Biel) zu viel Platz, der den diesmal sehr soliden Reto Berra mit einem platzierten Schuss keine Chance liess.

Die zwei Gegentore

Frederik Storm bringt die Dänen im Powerplay mit 1:0 in Führung.
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Nikolaj Ehlers trifft beim 2:0 genau ins Lattenkreuz.
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Es waren bereits die Gegentore Nummern 4 und 5 mit einem Mann weniger. Einzig gegen die Kasachen hatten sie in den Partien zuvor eine Unterzahlsituation schadlos überstanden.

So liegen die Schweizer nach 20 Minuten 0:2 in Rückstand, obwohl sie vieles richtig gemacht haben und doppelt so viele Torschüsse (16:8) verzeichneten. Der Spielstand passte zur aktuellen Situation. Die SIHF-Auswahl bemühte sich und erspielte sich auch gute Chancen, doch es schaute (vorerst) kein Ertrag heraus. Am Ende wahrten die Schweizer dann doch noch die makellose Bilanz gegen Dänemark an Weltmeisterschaften. Es war der elfte Sieg im elften Spiel. Der nächste Gegner ist am Mittwoch Lettland.

Die Tabelle

Das Telegramm

Dänemark – Schweiz 2:3 (2:0, 0:0, 0:2, 0:1) n.V.
Moskau. - 3590 Zuschauer. - SR Jerabek/Olenin (CZE/RUS), Chartrand-Piche/Otmachow (CAN/RUS).
Tore: 8. Storm (Daniel Nielsen, Nicklas Jensen/Ausschluss Hollenstein) 1:0. 19. Ehlers (Eller, Jannik Hansen/Ausschluss Marc Wieser) 2:0. 50. Yannick Weber (Simon Moser, Niederreiter) 2:1. 58. Niederreiter (Simon Moser, Diaz) 2:2. 65. (64:08) Blum (Ambühl) 2:3.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Dänemark, 8mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Dänemark: Dahm; Nicholas Jensen, Jesper Jensen; Bödker, Lassen; Daniel Nielsen, Oliver Lauridsen; Markus Lauridsen, Emil Kristensen; Ehlers, Eller, Jannik Hansen; Nicklas Jensen, Madsen, Storm; Mads Christensen, Green, Björkstrand; Bau, Starkov, Poulsen.
Schweiz: Berra (40:07 - 40:29 Robert Mayer); Félicien Du Bois, Geering; Diaz, Blum; Yannick Weber, Schneeberger; Grossmann; Ambühl, Walser, Hollenstein; Niederreiter, Grégory Hofmann, Simon Moser; Andrighetto, Schäppi, Marc Wieser; Walker, Trachsler, Dino Wieser; Martschini.
Bemerkungen: Schweiz ohne Zurkirchen, Gaetan Haas und Christian Maier (alle überzählig). - Schüsse: Dänemark 28 (8-9-11-0); Schweiz 42 (16-9-14-3). - Powerplay-Ausbeute: Dänemark 2/7; Schweiz 0/5. (pre/sda)

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