Thurgau
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Gülle verschmutzt Thur und Bäche – Umweltschäden noch unbekannt



Auslaufende Gülle hat im Thurgauer Ort Schweizersholz am Freitag Schächte und mehrere Gewässer verschmutzt, darunter die Thur. Grund war nach bisherigen Erkenntnissen ein verstopfter Schacht in einem Bauernbetrieb.

Rund 50 Kubikmeter Jauche flossen auf eine Strasse und über Meteorschächte in zwei Bäche und in die Thur. Zu den Auswirkungen der Verschmutzung auf Tiere und Pflanzen und zum Sachschaden konnte die Kantonspolizei Thurgau im Communiqué vom Samstag noch keine Angaben machen. Abklärungen dazu seien im Gang.

Die Feuerwehr errichtete Sperren in den Bächen und spülte beide mit Wasser, wie die Kantonspolizei Thurgau am Samstag mitteilte. Die Strasse wurde von Spezialisten gesäubert, die Meteorschächte ausgepumpt und ebenfalls gereinigt.

Die Feuerwehr Bischofszell musste Bachsperren aufbauen. (Bild: Kapo TG)

Die Feuerwehr Bischofszell musste Bachsperren aufbauen. Bild: Kapo Thurgau

Neben Polizei und Feuerwehr wurden ein Funktionär des Thurgauer Amts für Umwelt sowie ein Fischereiaufseher aufgeboten.

(dsc/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 25.05.2019 20:34
    Highlight Highlight Wenn wir schon gerade weltweit die Klimadiskussionen bewirtschaften, dann könnte man die Güllepraxis unter die Lupe nehmen. Am Ende ist das noch schädlicher als fliegen oder so. Da wird frischfröhlich über die Luft ausgebracht, statt mit Schleppschläuchen. Und die Menge erinnert mehr an Entsorgung und subventionierte Umweltverschmutzung zur Strukturerhaltung.
  • Magnum 25.05.2019 17:40
    Highlight Highlight Subventionierte Umweltschänder mal wieder. Und aktuell ist das Wetter keine Ausrede für Probleme mit der Jauche. Eher ein eklatantes Fehlverhältnis zwischen Viehbestand und Fläche, auf welcher Mist ausgebracht werden kann. Und der Unwille, in Infrastruktur zu investieren, bevor etwas grausam in die Hose geht. Weil ja bis dahin immer alles gut ging.
    • kaderschaufel 25.05.2019 18:16
      Highlight Highlight Du weisst ja gar nicht, was genau passiert ist.
    • Francis Begbie 25.05.2019 18:51
      Highlight Highlight Na wen keine höhere Macht, beispielsweise ein Meteoritenenschlag dafür verantwortlich war, dann liegt die Schuld mit Sicherheit beim Bauern. Müssten diese für die vollen Unkosten aufkommen und dazu noch eine entsprechend der Umweltverschmutzung hohe Busse bezahlen, würde dies weit weniger oder nie passieren.
    • dmark 25.05.2019 19:41
      Highlight Highlight Aber hey, ist Gülle denn nicht auch Bio? ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mamoutarde 25.05.2019 16:52
    Highlight Highlight Das sollte so wohl nicht passieren...

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