Lateinamerika
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Mexiko setzt Millionen-Kopfgeld auf Kartellboss «El Mencho» aus

15.08.18, 17:48


Die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft hat ein Kopfgeld in Höhe von 30 Millionen Pesos (1.4 Millionen Euro) auf den Chef des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación ausgesetzt. Das Geld erhalte, wer Informationen liefert, die zur Festnahme von Nemesio Oseguera Cervantes alias «El Mencho» führen, teilte die Behörde am Mittwoch mit.

Damit zählt der Kartellboss zu den wichtigsten Zielen der mexikanischen Sicherheitskräfte. Allerdings ist das Kopfgeld noch immer nur halb so hoch wie die Belohnung, die auf den legendären Chef des Sinaloa-Kartells Joaquín «El Chapo» Guzmán ausgesetzt war, der mittlerweile in den USA in Haft sitzt.

Das Kartell Jalisco Nueva Generación ist innerhalb weniger Jahre zum mächtigsten Akteur in der mexikanischen Unterwelt aufgestiegen und macht vor allem zum Nachteil des von internen Revierkämpfen geschwächten Sinaloa-Kartells schnell an Boden gut. Die Bande greift auch immer wieder staatliche Sicherheitskräfte an. Bei Kämpfen mit Soldaten und Polizisten schossen ihre Mitglieder sogar einen Militärhubschrauber ab. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Albert J. Brown III 16.08.2018 09:13
    Highlight Cómo?
    1 0 Melden
  • Lukeros 15.08.2018 21:45
    Highlight Den schnapp ich mir und kauf mir dann ein schönes Reihenhaus in der Schweiz....und zurück ins grosse Hamsterrad
    11 0 Melden

«Die Waffen schweigen, der Krieg ist vorbei» – in Kolumbien beginnt heute eine neue Ära

Kolumbien hat am Montag einen historischen Tag erlebt: Um 00.00 Uhr Ortszeit trat der endgültige Waffenstillstand zwischen der Regierung und der FARC-Guerilla in Kraft. Damit endet ein 52 Jahre währender Gewaltkonflikt.

«Mit dem 29. August beginnt eine neue Geschichte für Kolumbien», erklärte Präsident Juan Manuel Santos eine Minute nach Mitternacht. Santos schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter: «Die Waffen schweigen. Der Krieg mit den FARC ist vorbei!»

In der Botschaft der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Fuerzas Revolucionarias de Colombia/FARC) hiess es zurückhaltender: «Ab jetzt beginnt der beiderseitige und endgültige Waffenstillstand.»

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