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Für Match-Abend: Bund warnt vor äusserst heftigen Gewittern und Sturmböen

Auf das Donnerwetter nach dem Italien-Spiel dürften am Sonntag richtige Unwetter folgen. Genau zum Zeitpunkt, wenn die Schweizer Fussball-Nati gegen die Türkei ihr entscheidendes Spiel austrägt.

Samuel Thomi / ch media



Das letzte Donnerwetter ist noch nicht lang her. Es prasselte am späten Mittwochabend auf die Schweiz nieder, bei der 0:3-Niederlage gegen Italien. Und auch am Sonntag, wenn die Nati gegen die Türkei im letzten Gruppenspiel der laufenden Europameisterschaft ran muss, droht erneut heftiges Donnergrollen. Allerdings nicht auf dem Spielfeld in Baku. Sondern zu Hause.

Wie MeteoNews am Sonntag schreibt, muss am Abend bei schwülwarmem Wetter gebietsweise mit kräftigen Gewittern gerechnet werden. Wo genau es nass werden wird und wie stark die Gewitter am Ende ausfallen werden, ist laut den Wetterfröschen allerdings noch unklar.

Bund gibt höchste Unwetterwarnung heraus

In den Alpentälern wird nämlich tagsüber Föhn aufkommen, der die Gewitter am Abend im Osten zurückhalten oder unter Umständen sogar verhindern könnte, wie es weiter heisst. Am grössten sei die Gewitterneigung in der Westschweiz, im Bernbiet und im Tessin. Allerdings gebe es auch Wettermodelle, welche weiter im Osten Gewitter machen.

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So warnt Meteoschweiz am Sonntag auf seiner Internetseite vor Unwettern am Match-Tag der Schweizer Nati. screenshot meteoschweiz

Der Bund hat derweil für den späteren Sonntagnachmittag und -abend für weite Teile der Nordwestschweiz, des Juras und Mittellands die höchste Gewitterwarnstufe 4 ausgerufen. Für die restliche Schweiz – ausser in Teilen von Uri und Graubünden – gilt lediglich die Warnstufe 3. Als Nebenerscheinung ist laut Meteoschweiz mit Hagel, heftigen Sturmböen und vielen Blitzen zu rechnen. In der Südschweiz warnt der Bund zudem vor der Hitze (Stufe 2, mässige Gefahr).

Heftige Gewitter folgen auf Tropennacht

Meteoschweiz mahnt zu entsprechender Vorsicht, insbesondere bei Aktivitäten im Freien und dabei erst Recht an exponierten Orten wie Bergkreten, Bäumen oder Strommasten. Auch solle rechtzeitig geklärt werden, wo man im Notfall Schutz finde. Zudem solle leichtes Mobiliar wie Topfpflanzen, Sonnenschirme oder auch Autos möglichst nicht ungeschützt und ungesichert im Freien herumstehen.

Die drohenden Unwetter folgen übrigens auf eine Nacht, in der das Thermometer einmal mehr vielenorts nicht unter 20 Grad fiel. Am wärmsten war es laut SRF Meteo in Vevey (VD):

Aber auch in der Ostschweiz in Altenrhein (SG) oder in der Zentralschweiz in Altdorf (UR) war es nur wenig frischer. Doch nach den heftigen Gewittern vom Sonntag wird auch die erste Hitzewelle des Jahres etwas abflachen. Zumindest prognostiziert SRF Meteo ab Montag nur noch Tageshöchstwerte unter 25 Grad:

In Baku übrigens, dem Austragungsort des Fussballspiels gegen die Türkei, wird es am Sonntag deutlich ruhiger zu und her gehen, schreibt MeteoSchweiz. Dort scheine am Sonntag meist die Sonne. Und zu Beginn des Fussballspiels dürfte das Thermometer etwa 32 Grad und gegen Ende 30 Grad anzeigen. «Es zeichnet sich somit eine ziemliche Hitzeschlacht und ein Abnützungskampf mit hoffentlich besserem Ende für die Schweiz ab», schreiben die Wetterfrösche. Und: «In diesem Sinne: Hopp Schwiiz!» (bzbasel.ch)

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