Armee
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Noch nie gab es so wenige Rekruten wie 2018



In der Armee dienen können sollen auch Transmenschen. Der scheidende Armeechef Philippe Rebord will das Heer den gesellschaftlichen Änderungen anpassen. Auch einer Dienstpflicht für Frauen wäre er nicht abgeneigt. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Noch nie haben so wenige Personen die Rekrutenschule absolviert wie im letzten Jahr. Für einen langfristigen Erhalt der Armeebestände braucht es pro Jahr rund 2000 Rekruten mehr.

Mit 16'306 neu eingeteilten Soldaten sank die Zahl der Rekruten im vergangenen Jahr auf einen neuen Tiefststand, wie das Verteidigungsdepartement (VBS) am Mittwoch mitteilte. Für einen Erhalt der Armee brauche es jährlich knapp 2000 Rekruten mehr, sagt Armeesprecher Daniel Reist auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Insgesamt sei die Armee auf etwas über 18'000 Rekruten pro Jahr angewiesen.

Ein Grund für die sinkenden Rekrutenzahlen ist der Zivildienst. Eine Jahrgangsauswertung des VBS zeigt, dass rund die Hälfte der Militärdiensttauglichen bis zum 26. Altersjahr aus dem Militärdienst ausscheidet. Im Jahr 2018 verlor die Armee 3303 Angehörige aus medizinischen Gründen und 6205 Angehörige durch die Zulassung zum Zivildienst, wie es weiter heisst.

Schweden führt die Wehrpflicht wieder ein

abspielen

Video: srf

Die Armee müsse nun rasch Strategien zur Rekrutierung junger Schweizerinnen und Schweizer entwickeln, hält Reist fest. Einen Zeitplan könne die Armee jedoch nicht vorlegen, da alle Massnahmen erst noch «politisch abgesegnet» werden müssten. Es müsse aber «relativ schnell» gehen, sagt Reist.

Umstrittene Ausland-Einsätze

Der Zivildienst ist auch Thema in der laufenden Herbstsession. Vergangene Woche stimmte der Ständerat als Erstrat einem Massnahmenpaket zu, das den Wechsel von der Armee in den Zivildienst erschweren soll. Der Bundesrat begründet die Massnahmen mit der steigenden Zahl Zivildienstleistender. Diese gefährdeten die Bestände der Armee.

Insgesamt schickte der Bundesrat acht Massnahmen in die Vernehmlassung. So möchte die Landesregierung unter anderem die Dienstzeit des Zivildienstes verlängern. Ausserdem soll neu eine zwölfmonatige Wartefrist für den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst gelten. Stark kritisiert wurde der bundesrätliche Vorschlag, Zivildienst-Einsätze im Ausland künftig ganz zu verbieten. Hilfswerke wie Caritas oder Helvetas monierten, dass diese Massnahme «die Solidarität der Schweiz untergrabe».

Neben dem Zivildienst sei auch der flexible Einstieg in die Armee Grund für die sinkenden Rekrutenzahlen, ist das VBS überzeugt. Heute können junge Männer frei wählen, zu welchem Zeitpunkt sie die Rekrutenschule absolvieren möchten. Die sogenannte RS muss lediglich vor dem 25. Altersjahr abgeschlossen sein.

Ein Vergleich der Rekrutenzahlen zu früheren Jahren ergäbe keinen Sinn, da das heutige Armeemodell nicht mit früheren verglichen werden könne, sagte Reist. Die veränderte Armeestruktur sei auch der Grund, weshalb seit 2016 keine Armeeauszählung mehr stattgefunden habe. (aeg/sda)

Schweizergarde

Zivilschützer schlagen Alarm

Play Icon

Mehr zur Schweizer Armee

Heute startet die RS – diese 20 Ausdrücke werden sich in dein Gedächtnis fräsen

Link zum Artikel

So dürfen die Hacker der Schweizer Armee im Ernstfall angreifen

Link zum Artikel

Küchengehilfe oder Fallschirmaufklärer? Diese App verrät, zu was du in der Armee taugst

Link zum Artikel

Aus aktuellem Anlass – 11 Poulet-Rezepte aus dem Schweizer Armee-Kochbuch zum Nachkochen

Link zum Artikel

Verlorene Panzer, übermütige Rekruten und Wasserdiebstahl: Die 11 grössten Fails der Schweizer Armee

Link zum Artikel

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

Link zum Artikel

41 Verdachtsfälle wegen Extremismus in der Schweizer Armee

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Mehr zur Schweizer Armee

Heute startet die RS – diese 20 Ausdrücke werden sich in dein Gedächtnis fräsen

183
Link zum Artikel

So dürfen die Hacker der Schweizer Armee im Ernstfall angreifen

13
Link zum Artikel

Küchengehilfe oder Fallschirmaufklärer? Diese App verrät, zu was du in der Armee taugst

44
Link zum Artikel

Aus aktuellem Anlass – 11 Poulet-Rezepte aus dem Schweizer Armee-Kochbuch zum Nachkochen

46
Link zum Artikel

Verlorene Panzer, übermütige Rekruten und Wasserdiebstahl: Die 11 grössten Fails der Schweizer Armee

135
Link zum Artikel

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

86
Link zum Artikel

41 Verdachtsfälle wegen Extremismus in der Schweizer Armee

14
Link zum Artikel

Mehr zur Schweizer Armee

Heute startet die RS – diese 20 Ausdrücke werden sich in dein Gedächtnis fräsen

183
Link zum Artikel

So dürfen die Hacker der Schweizer Armee im Ernstfall angreifen

13
Link zum Artikel

Küchengehilfe oder Fallschirmaufklärer? Diese App verrät, zu was du in der Armee taugst

44
Link zum Artikel

Aus aktuellem Anlass – 11 Poulet-Rezepte aus dem Schweizer Armee-Kochbuch zum Nachkochen

46
Link zum Artikel

Verlorene Panzer, übermütige Rekruten und Wasserdiebstahl: Die 11 grössten Fails der Schweizer Armee

135
Link zum Artikel

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

86
Link zum Artikel

41 Verdachtsfälle wegen Extremismus in der Schweizer Armee

14
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

135
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
135Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Yakari9 20.09.2019 08:34
    Highlight Highlight Der Infotag des Militärs sollte auch für Frauen obligatorisch sein.

    Dann müsste sich die Armee einfach noch gut verkaufen und dann würden vermutlich auch ein paar mehr Frauen freiwillig ins Militär. -> Lücken gefüllt.
  • Rochade 20.09.2019 01:41
    Highlight Highlight So wie es heute ist, ist es gut. Wer lieber Zivildienst leistet soll auch in Zukunft keine weiteren Hürden überwinden müssen.
  • Leichterbär 19.09.2019 23:35
    Highlight Highlight Die Bundesräte reissen sich ja nur so um das VBS.Das sagt doch schon alles.🙄
  • Scrj1945 19.09.2019 12:32
    Highlight Highlight Momentan bin ich meinen zivildienst am leisten. Wieso nicht rs? Ganz einfach die amree schiesst sich selber ins bein und ist einfach unatrakktiv. Ausserdem geht das permanente zivi bashing der armee auf die nerven. Nicht der zivildienst muss sich ändern sondern die armee
  • Ass 19.09.2019 11:24
    Highlight Highlight Vielleicht müsste neben dem Zivildienst auch die normale Arbeitswelt unatraktiv machen? Z.B. Mindestlöhne auf 5.- CHF pro Tag senken. Oder liegt etwa beim unatraktiv machen der Hund begraben🤔
  • andrew1 19.09.2019 10:54
    Highlight Highlight (2/2) man könnte im militär auch mal den lächerlichen sold von ca. 100 fr pro wk, wovon schon nur 300% veressen werden, etwas erhöhen für die entberlichkeiten im privaten und beruf. 3 wochen nicht zuhause bei der familie und vor und nachher stress im job müssen auch aufgegolten werden, sowie die oftmals ungemütlichen massenlager, bivakierungen und übernachtungen auf hallenböden in der kälte. Zudem würde es doch zumindest im wk reichen am montag einzürücken und am freitag abzutreten, wie es wie es in der arbeit und schulen schon seit jahrzehnten standard ist. Etwas anpassung würde nicht schaden
  • andrew1 19.09.2019 10:50
    Highlight Highlight Heute würde ich auch nicht mehr die RS machen. Aber damals gieng ich halt einfach mal an die aushebung und wurde halt angenommen und das habe ich so akzeptiert. Zumindest durfte ich als verkehrssoldat meine gewünschte funktion ausüben und lernte noch das motorradfahren im schönen tessin und das fahren mit anhänger. Aber die wk's machen einfach nicht viel sinn. Jedes jahr wieder das selbe üben. Mal ehrlich so doof ist jetzt keiner das er alles in jahresfrist wieder vergisst. Zudem ist der zivieldienst komfortabler mit bürozeiten, zu hause übernachten und keinen militärischen umgangsformen(1/2)
  • Joe-B 19.09.2019 10:13
    Highlight Highlight Klar ist der Zivildienst auch Schuld, da dieser attraktiver ist. Es wurden aber Ende 90er und Anfang 00er Jahre weniger Kinder geboren als früher, also hat man generell schon weniger zur Verfügung stehende junge Männer.
    Dass Sdt aus dem Militär ausscheiden nach der RS kann ich sehr gut verstehen. WK ist absolute Zeitverschwendung und den Dienst verschieben ist für Studierende mühsam, vor Allem für Teilzeitstudis.
    Solange das Militär keinen echten Grund (also ausser Patriotismus blabla) liefert, warum man den Dienst leisten sollte, wird es nicht besser werden.
  • rodolofo 19.09.2019 08:20
    Highlight Highlight Wenn sich der Militarismus bei uns im Niedergang befindet, dann sollten wir uns darüber freuen!
    Hoffen wir, dass der Militarismus auch in den aufstrebenden "Schwellenländern" und in den von chronischen Bürgerkriegen befallenen "3.Welt"-Ländern bald zurückgehen wird!
    Denn sonst haben wir ein Riesen-Problem mit einer "zurück schwappenden Kolonisierung"...
  • Schneider Alex 19.09.2019 05:59
    Highlight Highlight Zivildienst soll unattraktiver werden?

    Ja will man denn noch mehr unwillige und unmotivierte Soldaten in der Armee? Welcher Vorgesetzte im Militär will sich gerne wochenlang mit Leuten abgeben, die ständig passiven Widerstand leisten?
    • Magnum44 20.09.2019 09:47
      Highlight Highlight Insbesondere werden diese Personen dann doch einfach UT wählen, bestimmt nicht die Armee.
  • MeinSenf 18.09.2019 23:16
    Highlight Highlight Obligatorisher Militärdienst für Frauen, und das Problem ist gelöst. Man bedenke: auch diese können in den Zivildienst abwandern. Laut Artikel reicht ja eine Absolutaufstockung von 2000 Personen. Bei 18000 zusätzlichen Dienstleistenden sollte das erreichbar sein und die Caritas kann auch zufrieden sein ;-)
  • julian12 18.09.2019 21:27
    Highlight Highlight Stell dir vor, es ist Krieg, und Keiner geht hin.
  • desmond_der_mondbaer 18.09.2019 21:07
    Highlight Highlight So viele wie die Armee bereits an der Rekrutierung als UT oder doppel UT abstempelt ist mir das schon klar. Ich selbst wurde in den ersten Wochen RS trotz Sportabzeichen, einwandfreiem Psycho und Fahrertest nach Hause geschickt. Dies auf Grund einer längst vergangen bzw. kurierten Verletzung welche von einem Unfall im 2010 resultiert. Die Versicherung will das Risiko nicht tragen.. Schade, wäre gerne im Militär geblieben.
  • hiob 18.09.2019 20:23
    Highlight Highlight daumen hoch, wenn ihr doppelt UT seid :)
    • [Nickname] 18.09.2019 23:16
      Highlight Highlight Stolz darauf zusätzlich 3% des steuerbaren Einkommens an den Staat abzudrücken nur weil man das Los gezogen hat ein Mann zu sein und dazu noch faul ist, hättest auch Zivilschutz oder Zivildienst leisten können.
    • Satan Claws 19.09.2019 07:57
      Highlight Highlight Nein Untaugliche können keinen Zivildienst leisten.
    • [Nickname] 19.09.2019 11:20
      Highlight Highlight Heutzutage braucht man kein Theater mehr zu veranstalten, wie damals als noch Knast drohte, wenn du wirklich UT werden willst, wird man dich ohne Probleme so einstufen. Eben ich rede davon, wenn einem das Militär überhaupt nicht entspricht, gibt es den Zivildienst (noch kannst du von dir aus dorthin wechseln) oder bei 1x UT in den Zivilschutz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebanimon 18.09.2019 19:19
    Highlight Highlight Wieso sollte man auch nicht Zivildienst machen? Ich habe letztes Jahr die RS gemacht und fühl mich ehrlich gesagt verarscht:
    Die ZV haben am Wochenende frei, trotzdem gelten diese Tage als Diensttage. Wieso muss ich als Rekrut am Samstag bis um 07:00 dort bleiben und am Sonntag bereits um 20:00 einrücken??
    Zivis bekommen Geld fürs Essen und für die Spesen. Wenn man zuhause isst, bekommt man das Geld trotzdem. Das sind 12 Franken mehr pro Tag geschenkt!
    Nicht zuletzt sind die Arbeitszeiten/Präsenzzeiten ein Paradies im Vergleich zum Militär wo man in einer kack Kaserne in den Bergen sitzt.
    ????
    • Levjasar 19.09.2019 07:00
      Highlight Highlight Das geht schon alles auf.
      Denn du bekommst Essen gratis und außerdem muss man im Zivildienst 1.5 mal mehr Tage leisten, da sind die paar Stunden wo man am Wochenende mehr frei hat auch wieder drin.
      Aber ehrlich gesagt war für mich der Hauptgrund, dass mir der Sinn im Militär gefehlt hat. Wir haben nur Zeit und Ressourcen verschwendet. Im Zivildienst hab ich wenigstens den ganzen Tag etwas nützliches getan.
    • Satan Claws 19.09.2019 08:05
      Highlight Highlight Unterkunft und Verpflegung werden vom Einsatzbetrieb gestellt. Jede nicht in Anspruch genommene Leistung muss nicht entlöhnt werden.
    • cheeky Badger 19.09.2019 09:49
      Highlight Highlight Du hast es erfasst. Zudem erfährst du im ZD einen ganz normalen Umgangston, wie jeder Firma auch und begegnest deinen „Vorgesetzten“ auf Augenhöhe.
      Den Einsatzbetrieb kannst du erst noch selber wählen. Du bewirbst dich da, wie bei einem normalen Job.

      Ich habe nach meinem ersten WK zum Zivi gewechselt und es nicht bereut. Ein langer Einsatz und danach bist du für immer fertig. Kein Gewehr aufbewahren, kein Obli-Schiessen, keine mühsamen Telefonate mit dem Kadi, weil der WK-Termin nicht passt.

      Klar, ich musste daher einige Tage extra Leisten. Aber dafür zählt das WE dazu.

    Weitere Antworten anzeigen
  • bobi 18.09.2019 18:32
    Highlight Highlight Vergleicht man den Militärbestand der CH mit jenem von anderen Ländern, stell t man rasch fest, dass dieser viel zu hoch ist. So ist die CH Armee (Aktive Soldaten circa 140'000) nur rund um 40'000 kleiner als die Deutsche.
    • Neruda 18.09.2019 19:01
      Highlight Highlight Geil, dann können wir beim nächsten Krieg den sie beginnen einmarschieren und uns Baden-Württemberg und Bayern als Gemeine Herrschaft einverleiben!
    • tamam ueli, tamam! 18.09.2019 19:07
      Highlight Highlight Ja klar. Nur die Deutschen müssen auch nicht ihr Land verteidigen sondern nur Bündnisschutz (gegenüber der NATO) garantieren.

      Aber wir brauchen natürlich unter anderem auch so viele Soldaten um das WEF zu schützen (weil es zu wenig Polizei gibt die den eigenen Auftrag wahrnehmen kann), Skipisten stampfen (weil halt eben...) und Schwingfeste aufbauen (weil ein privater Verein sonst gleich mal bankrott wäre wenn er eine Tribüne für 50000 Leute beim Lawil zu Marktpreisen bezahlen müsste).
    • xHascox 18.09.2019 23:23
      Highlight Highlight Fürs WEF und ein paar Tribünen braucht es eindeutig nicht 100'000 Soldaten. Ein Grossteil der Soldaten hilft der Zivilbevölkerung nicht, sondern hält sich nur für den Krieg bereit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phoenix_0209 18.09.2019 18:00
    Highlight Highlight Frauen...wäre ne Lösung aber jaa, immer von Gleichberechtigung labern (wo ich sehr dafür wäre übrigens) aber dann trozdem nur uns Männer in die Armee schicken, idk würde der Dienst für alle obligatorisch gäbe es sicherlich keinen Mangel an Rekruten mehr
    • Elephant Soup slow cooker recipes 20.09.2019 07:31
      Highlight Highlight Ich sehe, dass du von einer Lösung schreibst, kann aber kein Problem erkennen, welches gelöst werden müsste :)
  • Der_Andere 18.09.2019 17:57
    Highlight Highlight „Eine Jahrgangsauswertung des VBS zeigt, dass rund die Hälfte der Militärdiensttauglichen bis zum 26. Altersjahr aus dem Militärdienst ausscheidet.“

    Und das ist in meinen Augen der Knackpunkt. Und ich verstehe diese Leute.

    Der Sache wäre bereits unglaublich gedient, wenn WKs nicht dermassen unorganisierte Langeweileveranstaltungen wären.

    In meinem WK 2018 gab es ernsthaft Wochen, an denen ich als Mannschaftsgrad denn letzten direkten Befehl der Woche am Dienstag Morgen bekam. Von da an interessierte es keine Sau, was ich tat. Ergo Aushelfen im Mat Mag für fie WEMA.
  • Cédric Wermutstropfen 18.09.2019 17:48
    Highlight Highlight Ach jetzt geht wieder das elende Gejammere los. Die Gesellschaft ist zu verweichlicht geworden. Die Armee sollte härter werden und den jungen Männern ihre hedonistischen Flausen austreiben und all die Drückeberger sollten massivst bestraft werden.
    • Menel 18.09.2019 23:31
      Highlight Highlight Wieso?
    • Scrj1945 19.09.2019 12:43
      Highlight Highlight Jaja wir wissen es mittlerweile. Früher waren alle härter und genau weil ihr so hart wart, ist die schweiz nie angegriffen worden. Nein jetzt im ernst, solches denken ist total veraltet
    • Cédric Wermutstropfen 19.09.2019 13:37
      Highlight Highlight @Menel: Wieso bezüglich was genau?

      @Scrj: Es gibt kein veraltetes Denken, es gibt nur den Umständen angepasstes Denken. Wir teilen diese Welt mit vielen Kulturen, in welchen das Recht des Stärkeren gilt. Das zu vernachlässigen wäre töricht und wir hätten es verdient vernichtet zu werden. Wir mögen uns selbst genügen, doch ausserhalb unserer Grenzen gibt es immer welche, die gierig und verstohlen zu uns herüber spähen. Ein Moment der Schwäche im falschen Augenblick und wir sind Geschichte. Vielen Völkern ist es so ergangen.
  • Bläsnkufo 18.09.2019 17:41
    Highlight Highlight Ich hätte die Lösung: Militär attraktiver machen, anstatt den Wechsel in den Zivi zu erschweren!
  • Tragain 18.09.2019 17:28
    Highlight Highlight Alte Militaristen die nicht schnallen, dass viele junge Leute gerne etwas sinnvolles mit ihrer Zeit anstellen möchten.
    Militär sollte meiner Meinung nach zum Berufsmilitär umgekrempelt werden. Alle anderen müssen den Zivildienst absolvieren
  • Schreimschrum 18.09.2019 17:18
    Highlight Highlight Ich war nur 13 Wochen in der RS weil ich mir selbst ein Bild davon machen wollte und ich wusste ich bin in 4 Wochen im Zivildienst wenn ich nicht mehr will. Gäbe es die Option nicht, wäre ich einfach direkt in den Zivildienst.

    Kann ich übrigens auch allen empfehlen, war extrem toll. (also zivi)
  • Jemand67 18.09.2019 17:10
    Highlight Highlight Gut zu wissen. Unser Sohn (15) möchte in die Berufsarmee ( Panzergrenadier ) . Mol luege...
    • [Nickname] 18.09.2019 23:13
      Highlight Highlight Panzergrenadiere absolvieren die Rekrutenschule in Thun in der MILIZ aber Detail.
    • Leckerbissen 19.09.2019 08:07
      Highlight Highlight RS ist immer Miliz, Nickname.
    • cheeky Badger 19.09.2019 10:02
      Highlight Highlight „1 plus 2 gleich 4, ich bin ein Panzergrenadier.“

      Diesen Spruch wird er In Thun auf der einen oder anderen Toilettenwand vorfinden, sofern er sich in die Bereiche der Log-Truppen vorwagen wird.
  • Atheist1109 18.09.2019 16:44
    Highlight Highlight Ein Soldat würde vollkommen genügen.
    Der kann dann dem Rest des Landes berichten was für ein komplett sinnentleerter Verein die Armee ist.
    Und der Rest kann sich über ein paar Milliarden Franken freuen und die Zeit geniessen.
  • G. 18.09.2019 16:37
    Highlight Highlight Seltsam, seltsam. Die Schweiz, die doch überall glänzen möchte und mit freiwilliger Selbstbeschränkung hausiert. Nur die Armee wird ums verrecken nicht aufgegeben. Offenbar ist immer noch zu viel Geld und zu viele Rüstungs-Geschäft im Spiel.

    Und der Umstand, dass sich die Zeiten bereits geändert haben und noch mehr verändern werden, will der VBS-Moloch halt auch nicht wahrhaben.

    Aber ich habe Verständnis. Der Schritt zu einer Armee befreiten Nation, macht dem Bund halt Angst und „man“ wäre ohne Schutz.
  • NudelBürste 18.09.2019 16:06
    Highlight Highlight Ich hab das Militär mit allen WK's gemacht und ich würde es niemandem empfehlen.
    Nur schon die Tatsache das man da jedes Jahr einen "Nothelfer" macht aber es nützt dir nix im Privaten. Du gehst jedes Jahr im WK Schiessen, aber musst Privat nochmal gehen um genau das gleiche zu machen. Eventuell sollten die Militärfreunde einfach mal überlegen wie sie sich Attraktiver machen können anstatt den Zivieldienst Unattraktiver zu machen.
  • GlückimUnglück 18.09.2019 15:47
    Highlight Highlight Der Auftrag der Armee ist folgender (gekürzt):
    -Erhalt von Frieden
    -Verteidigen Schweiz
    -Katastropfhenhilfe
    -Friedensförderung

    Was kann da noch schief gehen?
    -Die Armee verschwendet Gelder (Beispiel Munition...)
    -Die Aufträge die sie haben werden nicht effizient umgesetzt!
    -Die Armee ist für junge einfach zu wenig Attraktiv:
    Beispiel: Bei der RS verliere ich direkt ein Jahr und danach muss ich während dem Studium WK's leisten oder verschieben!

    Mein Fazit:
    Der Auftrag der Armee ist meiner Meinung nach wichtig und sollte erfüllt werden. Die Umsetzung ist jedoch ganz klar ungenügend.
    • G. 19.09.2019 02:56
      Highlight Highlight Da fehlt noch ein Punkt:
      Die Armee schützt sich selber.
      Weil sonst kann sie ja ihre Aufgabe nicht wahrnehmen.

      Vielleicht ist ja dort der Hund begraben.
  • Satan Claws 18.09.2019 15:29
    Highlight Highlight Man kann noch so geschneidig aus einer Hecke hüpfen wenn ein IT-Profi eine Drohne steuert zieht man einfach den Kürzeren. Gewallt ist keine Antwort auf Gewalt, denn daraus wird nichts gutes entstehen.
  • Satan Claws 18.09.2019 15:17
    Highlight Highlight Also haben doch 16'306 Personen nichts besseres zu tun, als herum zu latschen und sinnlos Munition zu verpulvern.

    Da dies aber sowieso nicht reicht, sollte man den Laden einfach schliessen.
    • paco95 18.09.2019 18:23
      Highlight Highlight Zum Glück weisst du Bescheid über alles was in der Armee läuft.
    • Satan Claws 19.09.2019 11:33
      Highlight Highlight @paco95

      Ich weiss was alles so läuft, Rekruten und dies Stundenlang.
  • Christian Mueller (1) 18.09.2019 15:15
    Highlight Highlight Führt endlich die Dinstpflicht für Frauen ein, wenn die sehen, mit was für Mist sich gewisse Männer die Zeit totschlagen müssen, dann wäre die Armee innerhalb eines Jahres abgeschafft. Das einzige, was der Armee helfen würde wäre eine Reduktion auf Zivil- und Katastrophenschutz. Das würde auch Sinn ergeben. Aber Panzer nützen heute doch gegen gar nichts mehr, erst recht nicht gegen zb eine Überschwmmung...
  • Steven Stamkos 18.09.2019 15:02
    Highlight Highlight Immer wieder lustig solche Artikel zu lesen...

    Einfach immer nur den Zivildienst schlecht darzustellen und die Hürde dafür zu erhöhen reicht eben nicht ;)

    Immer mehr junge Menschen begreifen die Sinnlosigkeit des Militärdienstes und was für eine Hürde er beim Berufseinstieg sein kann...
    • Cédric Wermutstropfen 18.09.2019 17:36
      Highlight Highlight Der Militärdienst ist überhaupt keine Hürde für den Berufseinstieg, man muss einfach besser sein Privatleben planen.
  • Fiu 18.09.2019 14:59
    Highlight Highlight Ich bin eher dafür das alle die mehr als 10 Jahre hier in der Schweiz Leben und C Bewilligung haben trotzdem Militär machen müssen, kenne viele die genau aus dem Grund keinen CH-Pass beantragen und ja Frauen sollten auch mehr ins Militär.
  • Pafeld 18.09.2019 14:45
    Highlight Highlight "Für einen langfristigen Erhalt der Armeebestände braucht es pro Jahr rund 2000 Rekruten mehr."

    Natürlich. Wenn man die lächerlich hohe Anzahl von 130'000 AdAs annimmt, die mit dem bürgerlichen Rutsch festgelegt wurden. Zuvor hatte man sich auch mit 80'000 begnügt. Maurer hat sich damals einfach so lange geweigert, den Parlamentsbeschluss umzusetzen, bis die erstarkte bürgerliche Mehrheit seinen "Wunschbestand" sichergestellt hat. Die Erhöhung des Armeebestandes/budgets geschah übrigens nicht, weil eine Bedrohungslage vorhanden war, sondern weil sich die politischen Mehrheiten geändert haben.
  • Forest 18.09.2019 14:41
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach kann man die Armeepflicht abschaffen oder durch eine Berufsarmee ersetzten. Ich kenne sehr viele denen die Karriere wichtiger ist als der Militärdienst. Es wird Zeit zu erkennen das unsere Verfassung veraltete ist und ein neues Konzept her muss.
    • Menel 18.09.2019 15:39
      Highlight Highlight Wäre auch mit den Persönlichkeitsrechten der männlichen Bürgern besser vereinbar, welche mit einer Wehrpflicht doch arg angegraben werden.
    • Der_Infant 18.09.2019 15:47
      Highlight Highlight Das ist jetzt fast auf den Tag 6 Jahre her, als 73.2 % dies nicht wollten.
      Wahrscheinlich muss das noch ein paar weitere Jahre ruhen.
      Ob das vor das Volk muss oder nicht kann ich nicht beurteilen.
    • Lienat 18.09.2019 18:46
      Highlight Highlight Bedenke einfach: Wenn die allgemeine Wehrpflicht abgeschafft wird und nur noch diejenigen Militärdienst leisten, welche das cool finden, dann wird die Armee dominiert von Militärköpfen, Rechtsextremen und solchen, welche es im Zivilleben zu nichts bringen. Und die haben dann die alleinige Herrschaft über unser Waffenarsenal. In der heutigen Form haben wir zumindest eine gewisse soziale Kontrolle über diesen Verein, auch wenn der Preis dafür ein hoher ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 18.09.2019 14:35
    Highlight Highlight Naja, macht die Schweiz noch familienfreundlicher, dann hat sich das mit den Rekruten bald erledigt. Kinder sind Privatsache, aber dann sich an den Söhnen vergreifen.
    • Cédric Wermutstropfen 18.09.2019 17:39
      Highlight Highlight Soweit ich weiss, haben wir keine Kinder in der Armee. Man kann die RS zwar schon mit 17 antreten, soweit ich weiss, aber auch ein 17 Jähriger ist kein Kind mehr.
    • Maracuja 18.09.2019 18:01
      Highlight Highlight Menel: Kinder sind Privatsache, aber dann sich an den Söhnen vergreifen

      Wie schön, dass es noch andere so sehen. Habe mich total geärgert, als meine Söhne, das Aufgebot bekamen. Kinder sind in CH nur Privatsache, bis sie volljährig sind. Danach sind nur noch Privatsache, wenn sie Kosten verursachen (z.B. Erstausbildung). Und jetzt ist das Militär auch noch hinter den Töchtern her.
    • Maracuja 18.09.2019 21:34
      Highlight Highlight @Cédric W.

      Dass die Rekruten erwachsen sind, ändert nichts an der verwandtschaftlichen Beziehung. Bei den Steuern spricht man von einem „Abzug für erwachsene Kinder in Ausbildung“. Da die Erstausbildung nur vom Staat unterstützt wird, wenn man sehr arm ist, ansonsten jedoch Sache der Eltern ist, ist es eine Zumutung, dass diese Ausbildung 1 Jahr länger dauert, weil sie wegen der RS unterbrochen werden muss. Die Schweiz ist nicht familienfreundlich, da wundert es nicht, dass Familien meist nur 1 oder 2 Kinder haben und viele bewusst auf Kinder verzichten. Wenig Kinder = wenig Soldaten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 18.09.2019 14:30
    Highlight Highlight endlich abschaffen und eine kleine aber feine berufs eingreiftruppe schaffen.

    das milizsystem ist definitiv eine "tradition" die wir getrost abschaffen können.

  • Ich_bin_ich 18.09.2019 14:18
    Highlight Highlight Die Armee wird oft verachtet und lächerlich gemacht. Nicht nur hier in den Kommentarspalten.

    Meine Vorschlag wäre, dem Klagen des Volkes zu folgen und die Armee ersatzlos abzuschaffen. Ebenso jegliche andere Form von Zwangsdiensten.

    Aber dann bitte mit einer Klausel, die eine Wiedereinführung verunmöglich in Zukunft. Egal was passiert.

    So wären die Kritiker glücklich, müssten aber auch die Verantwortung tragen in Zukunft, falls es doch einmal eine Armee brauchen sollte und keine da ist.

    Problem gelöst.
    • reactor 18.09.2019 14:35
      Highlight Highlight So ne Trozklausel einbauen, tönt ja sehr erwachsen. Mit dem Rest könnte ich leben
    • Ich_bin_ich 18.09.2019 15:20
      Highlight Highlight Na, wenn sie damit leben können, gehen sie ja davon aus, dass die Armee eine unnütze Sache ist. Dementsprechend müsste es Ihre Überzeugung sein, dass es diesen Verein nicht mehr braucht. Dementsprechend sollte die Klausel kein Problem sein... Verstehe ich nicht sorry.
    • Satan Claws 18.09.2019 15:20
      Highlight Highlight @Ich_bin_ich

      Ou ja und dann auch gleich noch den Staat als solches verbieten und Überraschungseier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zahlenheini 18.09.2019 14:16
    Highlight Highlight Warum nicht einfach den Sollbestand an die sicherheitspolitischen und sozio-ökonomischen Realitäten ausrichten? Weniger Soldaten heisst nicht automatisch weniger Sicherheit. Sollte wirklich etwas passieren, dann wird der Unterschied nicht durch den Personalbestand gemacht. Um am heutigen Arbeitsmarkt teilzunehmen, ist die Armee oft ein Karrierekiller. Würde man also den Sollbestand auf ein vernünftiges Mass reduzieren, müsste man auch nicht mehr den Zivildienst dafür beschuldigen, dass man nicht mehr zu Rekruten kommt;)
    • x4253 18.09.2019 15:41
      Highlight Highlight Dass die Armee ein Karrierekiller sein soll hab ich auch schon gehört.
      Ich kann dir aus eigener Erfahrung aber sagen, dass es in 99,9% der Fälle nicht der Militärdienst war der ein weiterkommen im Beruf verhindert hat (obwohl dies gerne vorgeschoben wird).
      Abgesehen davon gibt es die Möglichkeit DD zu machen. 300 Tage, dannach hast du Ruhe davon. Dazu muss man sich halt vorab informieren und diesen Wunsch bei der Rekrutierung halt auch ausdrücklich erwähnen.
    • Zahlenheini 18.09.2019 17:12
      Highlight Highlight @x4253:
      Und in 300 Diensttagen könnte man im Beruf so viele sinnvolle Erfahrungen sammeln, die einen sowie auch die Gesellschaft um einiges weiterbringen. Würde man den Sollbestand reduzieren und die Dienstzeit verkürzen, hätte man wohl kein Problem mehr, dass der Zivildienst einem die Leute wegschnappt.
    • LouisvanGaal 18.09.2019 18:00
      Highlight Highlight Man kann auch nicht alle Funktionen als DD absolvieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pascii 18.09.2019 14:16
    Highlight Highlight Mehr Platz im Pendlerzug!
  • IsChalt 18.09.2019 13:55
    Highlight Highlight Mal ganz ehrlich.
    Jeder der Militärdienst geleistet hat, weis was das für eine enorme Geld und Zeit Verschwendung ist.
    Unnötig Munition verballern, damit das Budget aufgebraucht ist. Wartezeiten von über vier Stunden etc.
    Es gibt sicher ein paar Sinnvolle aufgaben im Militär, aber die sind definitiv in der Minderheit.

    Ich habe zum Zivildienst gewechselt und konnte wirklich einen Beitrag zur Gesellschaft Leisten.
    • [Nickname] 18.09.2019 15:57
      Highlight Highlight „damit das Budget aufgebraucht“

      Könntest du mir das erläutern mit deinen konkreten Beispielen? Und wenn ja wieso hast du das nicht dem Kompaniekommandanten gemeldet?
    • IsChalt 18.09.2019 16:17
      Highlight Highlight @[Nickname]
      Ich war in der Artillerie, am Waffenplatz in Biere stationiert.
      Dort wurde Panzermunition verschossen, die ca. 3500-4000 CHF pro Schuss kostet. Diesen Wert nannte uns der damalige Major, ob es stimmt weis ich nicht 🤷‍♂️.

      Und melden muss man das nicht, da es gang und gebe in der CH-Armee ist. Es ist nicht nur Panzermunition, sondern auch SG und MG Munition die verschossen wird.
      Da kannst du jeden Fragen der Dienst mit einer Waffe gemacht hat.
    • [Nickname] 18.09.2019 17:36
      Highlight Highlight Hauptsache blitzen, kennt man 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 18.09.2019 13:54
    Highlight Highlight "Insgesamt sei die Armee auf etwas über 18'000 Rekruten pro Jahr angewiesen"
    Woher kommt man denn auf diese Zahl?
    • Liselote Meier 18.09.2019 15:02
      Highlight Highlight Sollbestand der Verbände/Ter Div.
      18'000 von Jahrgang XV geben ab, um den Sollbestand aufzufüllen braucht es VY von den Rekruten bei gleich bleibender Verbandsgrösse.




    • Clank 18.09.2019 15:19
      Highlight Highlight Ist ja nicht so, dass jeder Dienst gleich lang dauert, dass man sagen könnte, dieser Jahrgang dann tritt ab.
      Ausserdem besteht der Sollbestand grösstensteils als Reservisten, die sowieso all ihre Tafe geliefert haben.
    • Liselote Meier 19.09.2019 07:42
      Highlight Highlight Die Schweiz hat kein stehendes Heer. Logisch sind die meisten Reservisten oder in Ausbildung (Rekrutenschule oder WK).

      Das sind Sollzahlen für eine General- Mobilmachung.

  • rüpelpilzchen 18.09.2019 13:46
    Highlight Highlight Ich muss zugeben. Ich fühle mich viel sicherer. Ich hoffe der Trend verfestigt sich.
  • ahaok 18.09.2019 13:40
    Highlight Highlight Ich begrüsse es dass immer mehr Militärdiensttaugliche in den Zivildienst wechseln. Dies obwohl, oder gerade weil Ich selber im Militär war und gesehen habe was für eine Geldverschwendung dieser Verein ist. Der Zivildienst hat im Gegensatz zum Militärdienst einen sinnvollen Mehrwert für die Schweiz und ihre Bürger. Ein obligatorisches Zivildienstjahr für junge Männer und Frauen würde aus meiner Sicht mehr bringen als die oftmals geforderte Wehrpflicht für Frauen.
    • erhortetrohre 18.09.2019 13:52
      Highlight Highlight und wer im Militärdienst leisten will soll das auch weiterhin tun dürfen. es wollen bei weitem nicht alle Zivildienst leisten.
    • TanookiStormtrooper 18.09.2019 13:56
      Highlight Highlight Ich bin ja für Gleichberechtigung und deshalb auch für eine Wehrpflicht für Frauen. Ausserdem wird die Armee sicherlich schneller abgeschafft, wenn auch die weibliche Hälfte der Bevölkerung hautnah mitbekommt, was für eine Zeit- und Geldverschwendung das Ganze ist. 😉
    • [Nickname] 18.09.2019 15:56
      Highlight Highlight Ja aber Schweizer Männer werden auch nicht gefragt, ob sie Dienst leisten wollen oder entsprechende Ersatzzahlungen richten. Gleichberechtigung heisst nicht, ja ich will in den Verwaltungsrat. Nein Dazu gehören viele gesetzliche Ungleichheiten. Die so „bevorzugten“ Männer können in diesem Land per Gesetz immer noch nicht vergewaltigt werden als Strafbestand, nur ein kleines Beispiel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bart-Olomäus 18.09.2019 13:39
    Highlight Highlight Und ich wollte gehen .. durfte nicht, und bezahle nun 2000.- im Jahr ^^ tolles System...
    • [Nickname] 18.09.2019 15:58
      Highlight Highlight Und das alles nur weil du ein Schweizer MANN bist. So ein „Privileg“ aber auch ;)
    • B-Arche 18.09.2019 23:12
      Highlight Highlight Wtf??? Ihr müsst zahlen wenn ihr nicht zum Militär geht? Auch wenn das Militär Euch gar nicht will?
      2000 Stutz weil man etwas zwischen den Beinen wedeln hat?

      In Deutschland gab's mal die Feuerwehrabgabe. Mussten alle Männer bezahlen die nicht freiwillig Feuerwehrdienst machen. Wurde gekippt.

      Von EuGH.

      EGMR wäre die andere Variante gewesen.
    • [Nickname] 18.09.2019 23:20
      Highlight Highlight @B-Arche

      Ja so ist es nur weil man ein Mann ist und Schweizer. So viel zur „Gleichberechtigung“.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Wehrpflichtersatzabgabe

      https://www.vtg.admin.ch/de/mein-militaerdienst/allgemeines-zum-militaerdienst/wpe.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miles Prower 18.09.2019 13:29
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich Beweise dafür, dass der Zivildienst so viel ausmacht?
    Nehmen wir an, es gäbe den Zivildienst nicht. Würden dann wirklich massiv mehr Dienst leisten, oder würden sich einfach mehr UT stellen?
  • WÖTSÖN ÜSER 18.09.2019 13:24
    Highlight Highlight Die selben Pflichten für das weibliche Geschlecht würden dem Problem sicher gut entgegenwirken. Gebt jeder Frau die Wahl zwischen Militär, Zivilschutz oder Zivildienst und es werden sicher einige Frauen sich für die Rekrutierung interessierten.
  • beerbear 18.09.2019 13:17
    Highlight Highlight Verrückt finde ich ja die Massnahmen, welche zu mehr Rekruten führen sollen.
    Zum Beispiel Werbung bei 15 und 16-jährigen: dadurch setzen sich die Jugendlichen schon früher intensiv mit dem Thema auseinander, stellen sich die "Sinn"-Frage schon früher und entscheiden sich dann ohnehin für den Zivildienst.

    Die Armee sollte endlich etwas weiter denken und sich Gedanken machen, wie der Militärdienst 1. wieder attraktiver und 2. an die heutige Zeit angepasst werden könnte.

    Die aktuellen Taktik versucht bloss, die Konkurrenz zu schwächen. Das Interesse an der Armee steigt so trotzdem nicht.
  • Mynamesjeff 18.09.2019 12:55
    Highlight Highlight Und trotzdem haben alle überlebt...
    • Bart-Olomäus 18.09.2019 13:40
      Highlight Highlight Nicht ganz ... 1-2 Rekruten sterben jedes Jahr im Militär der Schweiz
    • Leon1 18.09.2019 14:22
      Highlight Highlight Vom tödlichen Unfall eines Rekruten am Sustenpass sollten Sie kürzlich gelesen haben. Ist zwar 2019, aber auch im Jahr 2018 gab es einen Todesfall (Suizid), ebenfalls ein Richtstrahlpionier-Rekrut der Kaserne Kloten.

      Ich unterstelle Ihnen keine Absicht, aber vor diesem Hintergrund ist der Kommentar recht pietätlos...
    • Christian Mueller (1) 18.09.2019 15:18
      Highlight Highlight Leider erschiessen sich auch noch 140 Soldaten und ehemalige Soldaten mit ihrem staatlich geschenkten Sturmgewehr. Sagt das Bundesamt für Gesundheit und die Armee sagt dazu: Das ist der Preis der 'Tradition'. Auf solche Traditionen sollte man verzichten.
  • Chnebeler 18.09.2019 12:54
    Highlight Highlight Vielleicht spielt es auch eine Rolle, dass Migrationsbedingt bei gleich vielen Schulabgängern deutlich weniger dienstpflichtige (CH-Bürger) dabei sind.
    • Magnum44 18.09.2019 13:15
      Highlight Highlight Das ändert nichts an den absoluten Zahlen.
    • ahaok 18.09.2019 13:30
      Highlight Highlight Ganz ihrer Meinung, auch die Anzeigetafeln in den SBB-Wagen funktionieren nicht mehr. Missmanagement und migrationsbedingte Überlastung richten unsere einst ruhmreiche Schweizer Armee sowie unsere Bundesbahnen zugrunde.
      MfG Roger Köppel
    • LibConTheo 18.09.2019 13:58
      Highlight Highlight @Chnebeler:

      Spielt es nicht, denn diese werden logischerweise im Vorhinein gar nicht in den "Dienst-zu-leistenden" Bestand eingerechnet.

      "Militärdiensttauglich" ist man beim Nachweis der Tauglichkeit an der Aushebung und die Einladung zur Aushebung erhältst du nur unter Bedingung, ein schweizer Staatsbürger zu sein.
  • Fritzeli 18.09.2019 12:52
    Highlight Highlight Aber an der Unattraktivität wird's sicher nicht liegen, oder? ;)
    • Pisti 18.09.2019 13:44
      Highlight Highlight Das Militär ist kein Ferienlager, dass muss nicht attraktiv sein.
      Ganz im Gegenteil wer kein Dienst leisten will sollte viel mehr zur Kasse gebeten werden. 10% Wehrpflichtersatz anstatt 3% und man hätte wieder genug Rekruten.
    • Sir Konterbier 18.09.2019 13:47
      Highlight Highlight Ja sorry aber man wird da halt auf den „Ernstfall“ vorbereitet, wenn das lustig wäre machten wir auch etwas falsch. Es gibt aber zugegebenermassen Verbesserungspotenzial.

      Das mit den unflexiblen Daten ist beispielsweise nicht soo einfach zu ändern, wenn man bedenkt wieviele teure Systeme für einen WK ausgefasst werden. Da können unmöglich alle Batallione in der Studipause einen WK machen.
    • Eine_win_ig 18.09.2019 14:08
      Highlight Highlight Und wie soll die Armee konkurenzieren, wenn:
      - man als Pausenaufsicht 4 Mal/Tag arbeitet, jeden Abend zu Hause ist?
      - man in einer Bibliothek arbeiten kann, seine Thesis schreiben und dafür bezahlt werden kann?
      Das sind nur zwei Beispiele aus meinem Kollegenkreis.

      Ich sage nicht, dass sich die Armee nicht ändern muss. Sie muss es. Aber zu zehnt im Zimmer, Arbeitstag von 0600 - 2200, kaum Privatsphäre, Wachtdienst durch die Nacht durch, draussen bei jedem Wetter, etc. ist halt im Vergleich immer unattraktiv.

6 Aussagen, die zeigen, was SVP-Übervater Blocher über die Wahl denkt

Die SVP ist die grosse Verliererin bei den diesjährigen Parlamentswahlen. Im Interview mit dem «Tagesanzeiger» sucht Christoph Blocher nach Erklärungen für das Debakel. Die wichtigsten Punkte.

Das ganze Interview findest du beim Tagesanzeiger.

Artikel lesen
Link zum Artikel