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Eine Kuhherde vor dem Hintergrund der Berner Voralpen Gantrisch und Nuenenen.  Am Gantrisch kam es am Samstagnachmittag zu einem tödlichen Unfall, bei dem eine Wandererin starb. (Archivbild)

Im Gantrisch-Gebiet soll künftig ein Bärenpark entstehen. Bild: KEYSTONE

Berner Tierpark will künftig selber Bären züchten – neue Anlage in den Voralpen geplant



Der Berner Tierpark Dählhölzli prüft gemeinsam mit Stadt und Kanton Bern den Bau einer Bärenanlage im Naturpark Gantrisch. Er möchte damit erreichen, dass in Bern wieder Bären gezüchtet werden können und die Jungtiere später nicht weggegeben werden müssen.

Wie die Verantwortlichen am Donnerstag mitteilten, ist die Idee gemeinsam mit der GantrischPlus AG entwickelt worden. Das ist eine Wirtschafts- und Tourismusförderungsorganisation, welche das Gantrischgebiet weiterentwickeln will.

Die Idee ist, im Naturpark artgerechte Aussenanlagen mit einer Fläche von rund 50'000 Quadratmetern zu errichten. Das entspricht einer Fläche von etwas über sieben Fussballfeldern. Auf Initiative des Kantons Bern und mit Unterstützung der Stadt Bern ist die Idee seit Anfang Jahr in einem Projektteam konkretisiert worden.

Im Vordergrund stehen Standorte in den Gemeinden Riggisberg, Rüeggisberg und Schwarzenburg. Nun folgt ein Antrag an den Kanton Bern für die Realisierung des Projekts im Gantrischgebiet.

Die Ankündigung erfolgt im Zusammenhang mit dem 10-Jahr-Jubiläum des Berner Bärenparks. Er ist zehn Jahre nach seiner Einweihung mit 1,8 Mio. Besuchern jährlich Touristenmagnet Nummer eins in der Stadt Bern, wie der Tierpark Bern schreibt. Auch diese Anlage soll ausgebaut werden.

Ziel ist es, über insgesamt sieben Anlagen zu verfügen: vier im Bärenpark respektive im Tierpark Dählhölzli in Bern («BärenWald») sowie drei im Gantrischgebiet. (sda)

Wollt ihr was richtig Krasses sehen? Na, dann guckt euch mal diese Bilder von kämpfenden Bären an!

«So viele Bären gab es noch nie» – Eisbären-Alarm in Russland

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    Alle Leser-Kommentare
  • Coffeetime 17.10.2019 23:50
    Highlight Highlight Lieber so etwas wie in Arosa anbieten... aber dann würde man ja kopieren... wäre das aber schlimm?
  • Thomas Bollinger (1) 17.10.2019 22:11
    Highlight Highlight Mit dem neuen Jagdgesetz könnte man doch gleich Bärensafaris anbieten. Da kommt auch endlich mal Kohle rein. (/ironieoff)
  • la vérité 17.10.2019 17:54
    Highlight Highlight Von wegen "weggegeben werden müssen". Jährlich werden tausende junge, gesunde Zootiere getötet! Ware Tier - Jungtiere nur um Eintritte zu generieren.


  • MeinAluhutBrennt 17.10.2019 16:29
    Highlight Highlight Aber bitte einfach an noch einem steileren Hang als im Bärenpark in Bern!
  • DemonCore 17.10.2019 15:11
    Highlight Highlight Bären gehören nicht hinter Gitter.
  • Dani B. 17.10.2019 13:47
    Highlight Highlight Ich verstehe es nicht.
    Ich dachte es gäbe schon zu viele Bären in Gefangenschaft. Zuchtprogramme seien unnötig.

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