Tennis
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

ATP-Turnier in Paris-Bercy, Viertelfinals

S. Wawrinka vs. R. Nadal 7:6 7:6

A. Murray vs. R. Gasquet 7:6 3:6 6:3

D. Ferrer vs. J. Isner 6:3 6:7 6:2

N. Djokovic vs. T. Berdych 7:6 7:6

Rafael Nadal of Spain returns the ball to Switzerland's Stan Wawrinka during their quarterfinal match of the BNP Masters tennis tournament, at Bercy Arena, in Paris, France, Friday, Nov. 6, 2015. (AP Photo/Francois Mori)

Zu gut: Rafael Nadal muss sich Stan Wawrinka geschlagen geben.
Bild: Francois Mori/AP/KEYSTONE

Sieg um 01.11 Uhr: Stan Wawrinka ringt in der «Night-Session» Rafael Nadal nieder

Stan Wawrinka steht erstmals im Halbfinal von Paris-Bercy. Der Schweizer zwingt Rafael Nadal in zwei Sätzen mit 7:6 (10:8), 7:6 (9:7) in die Knie. Jetzt wartet Novak Djokovic.



>>> Hier gibt es den Liveticker zum Nachlesen!

Animiertes GIF GIF abspielen

Die Erlösung um 01:11 Uhr nach 2:20 Stunden Abnützungskampf: Stan Wawrinkas Matchball.
Gif: tennistv

Stan Wawrinka schaltet Rafael Nadal in einer packenden Partie nach 2:20 Stunden aus. Es ist im 16. Duell erst der dritte Sieg gegen den Mallorquiner. Während Nadal damit weiterhin auf seinen ersten Turniersieg hier warten muss, steht Wawrinka erstmals in seiner Karriere im Halbfinal von Paris-Bercy (Bestresultat zuvor: Viertelfinal 2013).

Stan Wawrinka of Switzerland reacts after defeating Rafael Nadal of Spain in their men's singles quarter-final tennis match at the Paris Masters tennis tournament at the Bercy sports hall in Paris, France, early November 7, 2015. REUTERS/Charles Platiau

Stan Wawrinka: Das war ein ganz starker Auftritt gegen Rafael Nadal.
Bild: CHARLES PLATIAU/REUTERS

Im Halbfinal wartet auf den Romand der Überflieger Novak Djokovic (ab 17 Uhr im Liveticker), welcher die letzten 20 Partien und 28 Sätze allesamt für sich entschieden hat. Im Head-to-Head liegt Wawrinka gegen den Serben zwar 4:18 zurück, aber er hat nicht zuletzt im Endspiel von Roland Garros bewiesen, dass er die Weltnummer 1 besiegen kann.

Statistik Stan

Das Spiel gegen Nadal beginnt denkbar schlecht für Wawrinka. Im ersten Game nutzt der Spanier seinen dritten Breakball zum 1:0:

Animiertes GIF GIF abspielen

Das Break von Nadal zum 1:0.
gif: Tennistv

Auch beim Stand von 0:2 kommt der Spanier zu einem Breakball, vergibt diesen jedoch. Wawrinka seinerseits verpasst das 3:3 mit zwei Möglichkeiten zum Servicedurchbruch.

Animiertes GIF GIF abspielen

Wawrinka vergibt eine der beiden Möglichkeiten zum 3:3.
gif: Tennistv

Beim Stand von 3:5 muss der Romand dann gar einen ersten Satzball bei eigenem Aufschlag abwehren, was gelingt. Und es kommt noch besser: Nadal serviert zum Satzgewinn, aber Wawrinka sichert sich zwei Breakbälle in Serie und nutzt den zweiten zum Rebreak:

Animiertes GIF GIF abspielen

Das Break von Wawrinka zum 5:5.
gif: Tennistv

Wawrinka ist in dieser Phase Herr der Lage. Er gewinnt vom 3:5 zum 6:5 13 von 15 Punkten, kann aber das Tiebreak nicht verhindern. Auch dort geht es hin und her. Um 00.01 Uhr holt sich Wawrinka den ersten Satz mit dem zweiten Satzball. Nadal schlägt seine Vorhand nach 70 Minuten ins Netz. Der Spanier vergab bis dahin drei Satzbälle. 

Animiertes GIF GIF abspielen

Der Satzgewinn von Wawrinka mit 7:6 (10:8).
gif: tennistv

Der zweite Satz geht ähnlich ausgeglichen weiter wie der erste. Zur Freude des Publikums zeigt Wawrinka beim Stand von 1:1 diesen Zauberschlag (bei dem allerdings sehr viel Glück dabei war):

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: Tennistv

Bis zum Stand von 3:3 kommt keiner der beiden Spieler zu einem Breakball. Doch dann erarbeitet sich Wawrinka den ersten in diesem Satz mit einem schönen Winner. Und Nadal schenkt dem 30-Jährigen das Game mit einem Doppelfehler.

Wawrinka verpasst die Entscheidung danach vorerst. Als er zum Sieg aufschlägt, unterlaufen ihm beim Stand von 30:15 zwei einfache Fehler, welche Nadal einen Breakball bescheren. Diesen wehrt Wawrinka mit einem Service-Winner ab. Nadal erarbeitet sich noch einen Breakball – diesen macht der Schweizer mit einem Ass zunichte. Doch bei der dritten Möglichkeit verzieht der Romand seine Rückhand deutlich – Break zum 5:5.

Animiertes GIF GIF abspielen

Das Break von Nadal zum 5:5.
gif: Tennistv

Wie schon im ersten Satz muss das Tiebreak entscheiden. Dort kassiert Wawrinka das frühe Minibreak zum 0:2 und ein weiteres zum 2:5. Doch auch Nadals Hand zittert. Einen Smash am Netz ballert er in ebenjenes und mit einem Netzroller bringt sich der Romand zurück auf 4:5.

Animiertes GIF GIF abspielen

Tiebreak im zweiten Satz. 
Gif: SRF

Wenig später wehrt der Schweizer Nadals zwei Satzbälle ab und kommt bei 8:7 seinerseits zu einem ersten Matchball, welchen er mit einer herrlichen Vorhand nach 2:20 Stunden zum Sieg nutzt.

Animiertes GIF GIF abspielen

Sieg! Stan Wawrinka mit dem Matchball.
gif: Tennistv

Alle Turniersiege von Stan Wawrinka

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

20. Januar 2013: Stan Wawrinka dümpelt in der Weltrangliste am Rand der Top 20 herum, Novak Djokovic ist die Weltnummer 1 und Titelverteidiger beim Australian Open. Der Achtelfinal der beiden scheint eine klare Sache zu werden. Doch es wird ein Drama. Und was für eins ...

2013 ist Novak Djokovic im Melbourne Park seit drei Jahren das Mass aller Dinge. Er hat die letzten drei Austragungen gewonnen, ist beim Australian Open seit 18 Partien unbesiegt und scheint mit 25 Jahren nur noch besser zu werden. Der Titelverteidiger fliegt regelrecht durch die ersten Runden. In neun Sätzen gibt er seinen Aufschlag nie ab. Und jetzt wartet Stan Wawrinka. Nicht viel spricht für den Schweizer, schon gar nicht das damalige Head-to-Head von 0:11.

Stan Wawrinka dümpelt in der …

Artikel lesen
Link zum Artikel