DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schneechaos am Gotthard + Autos mit Sommerpneus machen Probleme



Die Lage auf der A2 kurz vor Göschenen um 18:21 Uhr:

Bild

Am Samstagmorgen musste der Gotthard-Tunnel vorübergehend gesperrt werden. Auch nach der Wiederöffnung mussten sich die Fahrer gedulden. Mittlerweile hat sich die Lage beruhigt, wie das Bild oben zeigt.

Die Lage auf der A2 kurz vor Göschenen um 13:02 Uhr:

Bild

Starker Schneefall bis in tiefe Lagen hat am Samstagmorgen vor dem Gotthardtunnel für ein Verkehrschaos gesorgt. Mehrere Fahrzeuge gerieten in Querlage. Die Autobahn musste vorübergehend gesperrt werden. Seit 10 Uhr rollt der Verkehr wieder, wenn auch langsam.

Die Lage auf der A2 kurz vor Göschenen um 8:21 Uhr:

Bild

Wegen der Schneefälle ging ab 5 Uhr am Ostersamstag auf der A2 zwischen Erstfeld UR und Amsteg vorübergehend in beide Richtungen überhaupt nichts mehr. Auch der Gotthard-Tunnel war für die Dauer des Einsatzes der Schneeräumungsfahrzeuge zu. Schon zuvor war der Streckenabschnitt vor dem Tunnel-Nordportal für Lastwagen gesperrt worden.

Die Lage auf der A2 kurz vor Göschenen nach 7 Uhr:

Bild

Bis um 10 Uhr wurden die Autos nur vereinzelt in den Süden gelassen, auch weil nicht alle Fahrzeuge wintertauglich waren. Am Mittag normalisierte sich die Lage langsam. Die Autobahn sei wieder freigegeben, teilte der Verkehrsdienst Viasuisse mit.

Die Lage auf der A2 kurz vor Göschenen kurz nach 6 Uhr:

Bild

Doch weil auf der Rampe vor dem Gotthard-Nordportal immer noch Schneeräumfahrzeuge im Einsatz sind, werden die Autos in Amsteg weiterhin nur dosiert weitergeleitet und es kommt zur regelmässigen Sperrungen. Dadurch staute sich der Verkehr zwischen Altdorf und Amsteg am Mittag auf bis zu fünf Kilometern.

Die Lage auf der A2 kurz vor Göschenen um 4:56 Uhr:

Bild

Schnee bis in tiefe Lagen

Betroffen vom Schneefall waren auch andere Verbindungen im Kanton Uri: So mussten die Hauptstrassen von Göschenen nach Andermatt und von Andermatt nach Realp wegen Lawinengefahr geschlossen werden, wie die Kantonspolizei Uri auf Anfrage sagte. Auch zwischen Hospental und Realp war die Strasse in beide Richtungen gesperrt. Dadurch musste auch der Autoverlad am Furka eingestellt werden.

Der Schneefall im Norden nehme jedoch langsam ab, hiess es. Auf der Südseite des Gotthards hingegen schneite es gemäss Viasuisse auch am Mittag weiter. Deshalb musste die A2 in Richtung Norden, zwischen Faido und dem Südportal, wegen Schneeräumungsarbeiten geschlossen werden.

Behinderungen auch im Schienenverkehr

Zu Verkehrsbehinderungen kam es auch auf der Schiene. Die Züge von Zermatt VS nach Disentis GR fielen zeitweilig wegen Lawinengefahr aus, wie die Matterhorn Gotthard Bahn meldet. Am Mittag war die Störung auf der Strecke Andermatt-Disentis behoben. Unterbrochen ist in Graubünden laut Railinfo auch die Strecke zwischen Pontresina und Poschiavo.

Laut Angaben von SRF-Meteo schneite es in der Nacht bis in tiefe Lagen. Eine gehörige Portion Neuschnee erhielten dabei neben dem Urnerland auch Nid- und Obwalden. Gemäss Viasuisse wurde auch das Engadin vom Schnee überrascht: Der Julierpass ist zwar offen, aber schneebedeckt, die Strasse von Sils nach Maloja bleibe voraussichtlich bis 14 Uhr gesperrt.

Mit dem Schneefall steigt in den Alpen auch die Lawinengefahr. Diese ist gebietsweise gross und erreicht im südlichen Teil die Stufe 4, wie es im Lawinenbulletin vom Samstagmorgen heisst. (sda)

Von Osterstau keine Spur: Als es am Gotthard noch gemütlich zu und her ging

1 / 35
Von Osterstau keine Spur: Als es am Gotthard noch gemütlich zu und her ging
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Hochwassersituation entspannt sich weiter – Pegel sinken, wenn auch teilweise nur langsam

Die Hochwassersituation in der Schweiz entspannt sich weiter. Auch am Dienstag sanken die Pegel überall, wenn auch teilweise nur langsam. Und auch wenn das Wetter dazu einlädt - die Behörden warnen vor dem Baden im trüben, aufgewühlten und mit Ästen vermengten Wasser.

Der Pegel des Vierwaldstättersees sank bis zum späteren Dienstagnachmittag auf 434.64 Meter. Damit lag er 30 Zentimeter tiefer als in der Nacht auf Samstag, als das Hochwasser sein Maximum erreicht hatte.

Aber auch wenn sich die …

Artikel lesen
Link zum Artikel