Tennis
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Roger Federer, left, of Switzerland, greets Philipp Kohlschreiber, of Germany, at the net after defeating Kohlschreiber, 6-4, 6-2, 7-5, in a fourth-round match at the U.S. Open tennis tournament in New York, Monday, Sept. 4, 2017. (AP Photo/Kathy Willens)

Federer bezwingt Kohlschreiber in drei Sätzen und steht im Viertelfinale. Bild: AP/AP

Alles Roger! Federer fegt Kohlschreiber vom Platz

Keine einzige Breakchance zugelassen: Roger Federer steht beim US Open im Viertelfinal. Der Baselbieter setzt sich gegen den Deutschen Philipp Kohlschreiber überzeugend mit 6:4, 6:2, 7:5 durch und trifft nun auf Juan Martin Del Potro.



Federer hatte gegen Kohlschreiber leichtes Spiel. Der 33-jährige Deutsche hielt phasenweise gut mit und zeigte auch einige schöne Schläge mit der Rückhand. Doch in regelmässigen Abständen schlichen sich reihenweise Fehler ein, wovon Federer profitierte.

Der Schweizer musste nicht ans Limit gehen. Es machte den Anschein, als hätte er im Bedarfsfall das Tempo noch erhöhen können.Stimmung wollte für einmal im Arthur-Ashe-Stadium nicht aufkommen. Dafür waren die Kräfteverhältnisse zu klar. Eine Überraschung lag nie in der Luft. Dabei hatte Kohlschreiber in den ersten drei Runden beim US Open überzeugt und nur einmal seinen Service abgegeben.

Gegen Federer, der nun alle zwölf Begegnungen mit dem Deutschen gewonnen hat, musste Kohlschreiber vier Breaks hinnehmen. Besonders ärgerlich für den Weltranglisten-37. war der Serviceverlust im ersten Satz, als er ein 40:0 verspielte und entscheidend mit 3:4 in Rückstand geriet. Federer kann mit seiner Leistung zufrieden sein. Seit Beginn des Turniers konnte er in jedem Match sein Niveau steigern.

Er hat nun die letzten acht Sätze beim US Open gewonnen. Von der Grundlinie spielt er mit mehr Tempo als noch in den ersten beiden Runden. Auf seinen Service kann er sich ohnehin verlassen. Gegen Kohlschreiber musste er keinen Breakball abwehren und gab mit dem ersten Service nur sechs Punkte ab.

Jetzt kommts zum grossen Härtetest

Zum grossen Härtetest vor dem allfälligen Halbfinal gegen Rafael Nadal dürfte der Viertelfinal gegen Del Potro (ATP 28) werden. Der Argentinier zeigte beim 1:6, 2:6, 6:1, 7:6 (7:1), 6:4 im Achtelfinal gegen Dominic Thiem (ATP 8) einen unglaublichen Match. Über eine Stunde lang brachte der 28-Jährige kaum ein Bein vor das andere. Geschwächt von einer Grippe kam er erst im dritten Satz nach der Einnahme von Medikamenten auf. Im vierten Umgang vergab Thiem zwei Matchbälle und im fünften beendete der Österreicher die Partie mit einem Doppelfehler.Der Match wird Del Potro einige Kraft gekostet, aber auch viel Freude bereitet haben. Bis am Mittwoch hat er Zeit, sich von den Strapazen zu erholen. Dann steht das 22. Duell mit Federer an. Der 19-fache Grand-Slam-Sieger hat die letzten drei Partien gegen Del Potro gewonnen, insgesamt steht es 16:5 für Federer. Eine der Niederlagen bezog der Schweizer im US-Open-Final 2009. (sda)

Federers Erfolgsrezept – die wissenschaftliche Erklärung

abspielen

Video: srf

Unvergessene Tennis-Geschichten

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Unvergessen

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

30. März 2002: Im Halbfinal von Key Biscayne sorgt ein aufstrebender Baselbieter für Schlagzeilen. Roger Federer besiegt mit Lleyton Hewitt zum ersten Mal in seiner Karriere die Weltnummer 1 und nähert sich langsam den Top Ten.

Roger Federer, der junge Schweizer mit dem Stirnband und den langen Haaren, ist im Jahr 2002 noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt. Zwar wird ihm grosses Talent nachgesagt, doch die in ihn gesteckten Erwartungen kann der 20-Jährige noch zu selten erfüllen. Ende März gelingt ihm nach dem historischen Sieg gegen Pete Sampras in Wimbledon 2001 aber eine weitere Sensation.

Im Halbfinal des Miami Masters in Key Biscayne besiegt der aufstrebende Federer zum ersten Mal die Nummer 1 der Welt. 6:3, 6:4 …

Artikel lesen
Link zum Artikel