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«Wir haben nicht das Nötige gemacht, um zu verhindern, dass die Menschen Probleme haben», so Bill Clinton. 
«Wir haben nicht das Nötige gemacht, um zu verhindern, dass die Menschen Probleme haben», so Bill Clinton. Bild: AP/AP

Jetzt wettert auch Ex-Präsident Clinton gegen das Nafta-Freihandelsabkommen

05.02.2018, 04:30

Der frühere US-Präsident Bill Clinton ist davon überzeugt, dass sein Land für die viel diskutierten Mängel beim Nordamerikanischen Freihandelsabkommen (Nafta) verantwortlich ist. Dies hob er in einem Interview hervor.

Die USA hätten praktisch nichts getan, seitdem der Vertrag mit Kanada und Mexiko im Jahr 1994 in Kraft getreten sei, sagte Clinton der Zeitung «Reforma» vom Sonntag aus dem mexikanischen Guadalajara. «Wir haben nicht das Nötige gemacht, um zu verhindern, dass die Menschen Probleme haben», befand der Demokrat. Nafta trat während Clintons Amtszeit (1993-2001) in Kraft.

Trump droht mit Nafta-Ausstieg

Der aktuelle US-Präsident Donald Trump hat das Abkommen mehrfach als Hauptgrund für den Verlust von Arbeitsplätzen in der US-amerikanischen Industrie bezeichnet. Die drei Staaten verhandeln Nafta derzeit auf Druck der Vereinigten Staaten neu. Trump hat bei einem Scheitern der Gespräche mit einem Ausstieg der USA gedroht.

Nafta ist das grösste Freihandelsabkommen der Welt. Der Binnenmarkt der USA sowie von Kanada und Mexiko umfasst 460 Millionen Menschen und verfügt über eine gemeinsame Wirtschaftsleistung von umgerechnet rund 17 Billionen Franken. Der trilaterale Handel hat sich seit Inkrafttreten des Abkommens auf rund 1000 Milliarden Franken vervierfacht. (sda/dpa)

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