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Lionel Messi jubelt: Er hat zwei Tore erzielt und zwei neue Rekorde aufgestellt.
Lionel Messi jubelt: Er hat zwei Tore erzielt und zwei neue Rekorde aufgestellt.Bild: keystone

Messi-Rekord, Suarez-Tränen und vier Rot-Sünder – die Aufreger des CL-Abends

08.12.2021, 08:2508.12.2021, 12:34

>> Die Tore und Spielberichte des Champions-League-Abends

Mbappé – schnell in allen Belangen

Kylian Mbappé hat beim 4:1-Heimsieg gegen den FC Brügge einen Blitzstart hingelegt. Bereits nach 6:23 Minuten hat der Franzose doppelt getroffen. Einen schnelleren Doppelpack schnürte in der Champions League nur Rodrygo 2019 gegen Galatasaray.

Durch seine beiden Tore hat Kylian Mbappé zudem bereits die Marke von 30 Toren in der Königsklasse erreicht. Mit 22 Jahren und 352 Tagen ist er damit der jüngste Spieler, dem das gelang.

Messi-Opfer Nummer 38

Neben Kylian Mbappé überzeugte bei PSG auch Weltfussballer Lionel Messi mit zwei Toren. Club Brugge war damit das 38. Team, das in der Champions League ein Tor des Argentiniers kassierte.

Insgesamt kommt Lionel Messi nun auf 758 Tore und überholt damit Pelé. Wobei es beim Brasilianer gefühlt zehn verschiedene Zählweisen für seine Anzahl Tore gibt; eine davon hat Messi gestern auf jeden Fall überholt.

Der Haller kann,
treffen wie ein Ballermann

Eine der ganz grossen Figuren der Champions-League-Gruppenphase war Sebastian Haller. Der Ivorer, der im Januar dieses Jahres von West Ham United zu Ajax wechselte, führt die Torschützenliste der Champions League mit 10 Toren an. Beeindruckend ist dabei seine Konstanz: Er traf in jedem der 6 Gruppenspiele mindestens einmal.

Dieses Kunststück gelang bisher nur Cristiano Ronaldo (2017/18). Heute Abend könnte jedoch Robert Lewandowski (bisher 9 Tore) ebenfalls die «perfekte» Gruppenphase komplettieren.

Hallerluja

Umso beeindruckender sind die Werte von Sebastien Haller, wenn man bedenkt, dass der 27-Jährige in dieser Kampagne seine ersten Champions-League-Spiele bestreitet. Vor ihm hat es noch kein Spieler geschafft, in so wenigen Partien eine zweistellige Anzahl an Toren zu erzielen.

Die Gnadenlosen

Angeführt von Sebastian Haller hat Ajax Amsterdam die perfekte Gruppenphase mit sechs Siegen aus sechs Partien hingelegt – als erstes Team aus Holland überhaupt. Das gleiche Kunststück gelang auch dem FC Liverpool, der zudem das erste englische Team war, mit 18 Punkten aus 6 Gruppenspielen.

Heute könnte Bayern München mit einem Sieg im Heimspiel gegen Barcelona ebenfalls ohne Verlustpunkte durch die Gruppenphase kommen.

Wer ist Grobian des Abends?

Gleich vier Spieler haben gestern Abend eine Rote Karte wegen Tätlichkeiten oder groben Fouls gesehen. Wir suchen den Grobian des Abends.

1. Kyle Walker

Video: streamja

2. Nicolo Barella

Video: streamja

3. Wendell

Video: streamja

4. Yannick Carrasco

Video: streamja
Wer ist der Grobian des Abends?

Der Atlético-Wermutstropfen

In der hitzigen Partie zwischen Atlético Madrid und dem FC Porto setzten sich die Spanier durch und qualifizierten sich damit doch noch für die K.o.-Phase der Champions League. Tränen gab es bei den Spaniern aber trotzdem: Torjäger Luis Suarez musste das Feld bereits nach 13 Minuten wegen Muskelproblemen verlassen und sass anschliessend weinend auf der Bank. Wie schwer die Verletzung tatsächlich ist, werden erst weitere Untersuchungen zeigen.

Asensationell

Real Madrid sicherte sich den Gruppensieg mit einem 2:0-Heimsieg gegen Verfolger Inter Mailand. Besonders sehenswert war dabei das 2:0 durch Marco Asensio. Der Spanier war gerade mal eine Minute auf dem Feld, als er zu diesem Kunstschuss ansetzte:

Video: streamja

Nathaniel Philipps hat was bei Salah gelernt

Die AC Milan verpasst durch die 1:2-Heimniederlage nicht nur die K.o.-Phase der Champions League, sondern auch die Europa League. Die Niederlage gab es, obwohl bei Liverpool viele Stammkräfte geschont wurden; so durfte zum Beispiel Nathaniel Phillips in der Innenverteidigung ran. Der Engländer bewies gegen zwei Milan-Angreifer, dass er durchaus die Qualitäten hat für den einen oder anderen weiteren Einsatz.

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Die Mehrfach-Torschützen in der Champions League

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quelle: ap / felice calabro'
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8 Kommentare
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FCSG-Präsident Matthias Hüppi: «Ich möchte nicht der Hero von Bern sein»
Matthias Hüppi hat mit dem FC St. Gallen zum zweiten Mal in Folge einen bewegenden Cup-Final verloren. Am Tag nach dem schmerzhaften 1:4 gegen Lugano und den teilweise heiklen Vorfällen im Zuschauersektor spricht der Präsident der schwer enttäuschten Ostschweizer im Interview mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA über seine Gefühlslage.

Hinter Ihnen liegt ein aufwühlender Sonntag.
Matthias Hüppi: Es war in der Tat sehr eindrücklich und aufwühlend. Ich bin am Sonntag schon frühmorgens in das grünweisse Meer eingetaucht und spazierte mit den Fans vom Bahnhof zum Stadion. Die Leute schätzten es sehr, dass ich mich nicht in irgendeiner Limousine zum Spielort chauffieren liess, sondern alles vor Ort aufsog. Dazu musste mich allerdings niemand überreden, ich war gern Teil dieser grünweissen Völkerwanderung, die nach meiner Beurteilung absolut friedlich und fröhlich vonstattenging.

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