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ZSC Lions Stuermer Roman Wick waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem EHC Kloten am Samstag, 9. September 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (PPR/Patrick B. Kraemer)

Soll Roman Wick mit der beleidigenden Offerte zum Abgang gedrängt werden? Bild: PPR

Eine beleidigende ZSC-Offerte für Roman Wick in der Hockey-Niederdorfoper

Das Zürcher Hockey verkommt auf und neben dem Eis zu einer Niederdorfoper. Jetzt spielt auch noch ZSC-Sportchef Sven Leuenberger mit einer riskanten Offerte mit dem Feuer.

24.11.17, 07:18 24.11.17, 08:11


Zur Einleitung eine Klarstellung: die ZSC Lions sind ein hochprofessionelles Hockeyunternehmen. Es ist nicht die Frage ob, sondern nur wann sie wieder auf und neben dem Eis wie ein hochprofessionelles Hockeyunternehmen auftreten werden. Es besteht kein Grund zu grosser Sorge.

Mathias Seger vom ZSC waermt sich auf, vor dem 1/16-Finalspiel im Swiss Ice Hockey Cup zwischen dem EHC Frauenfeld und ZSC Lions, am Mittwoch, 20. September 2017, in der Kunsteisbahn in Frauenfeld. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Zurück im Team: Mathias Seger. Bild: KEYSTONE

Aber zurzeit wird im Hallenstadion und den ZSC-Büros eine Hockey-Niederdorfoper aufgeführt. Aus ZSC-Sicht nach dem Motto: «Dä Walti het dä Denis kauft, dä Walti wott, das öppis lauft». Aus Sicht des EHC Kloten: «Dä Lehmä het dr Denis verchauft, dä Lehmä wott, das öppis lauft» Der Unterhaltungswert ist bemerkenswert.

Wenn rund um den Transfer eines Spielers mit dem Bekanntheitsgrad von Denis Hollenstein eine wochenlange Transfer-Operette aufgeführt wird, so ist es nicht erstaunlich, wenn die Spieler nicht mehr bei der Sache sind.

Ganz einfach krasses Versagen

Die stolzen ZSC-Lions haben sich am Donnerstagabend gegen die SCL Tigers blamiert. Die 2:3-Niederlage ist weder Verletzungen noch Pech geschuldet. Sondern ganz einfach krassen Versagens. Die Zürcher waren nicht bereit, gerieten 0:2 in Rückstand und blieben dann in der von Langnaus Trainer Heinz Ehlers aufgestellten taktischen Falle hängen. Da hat auch das Comeback von Mathias Seger nicht geholfen. Er war noch einer der Besten.

Eine Szene mag den sportlichen ZSC-Larifari-Betrieb illustrieren. Samuel Guerra kollidiert beim Versuch, zu einem Rush zu starten ohne jede gegnerischen Einwirkung von hinten mit dem Tor und Goalie Niklas Schlegel.

Zuerichs Goalie Niklas Schlegel, rechts, im Spiel gegen Langnaus Aaron Gagnon, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und den SCL Tigers, am Donnerstag, 23. November 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Niklas Schlegel wurde von Samuele Guerra über den Haufen gefahren.  Bild: KEYSTONE

Wenn Arno Del Curto diese Szene gesehen hat, dann wird er sich noch einmal überlegen, ob er Samuel Guerras sehnlichen Wunsch nach einer Rückkehr zum HCD tatsächlich entsprechen soll.

Zermürben statt Tanzen wäre die Lösung gewesen

Dem hochdekorierten schwedischen Bandengeneral Hans Wallson kam es nicht in den Sinn, dass gegen ein so defensiv eingestelltes Team ein einfaches Mittel schon immer geholfen hat: Die Scheibe in die gegnerische Zone schiessen, mit aggressivem Forechecking die Intensität erhöhen und den Gegner zermürben. Mit ein wenig Kreisen und Tanzen gibt es keinen Weg vors gegnerische Tor.

Zuerichs Raphael Prassl, rechts, im gegen Langnaus Yannick Blaser, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und den SCL Tigers, am Donnerstag, 23. November 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Beissen und Kämpfen: Es kam dem ZSC nicht in den Sinn. Bild: KEYSTONE

Die Erklärungen nach dem Match sind beunruhigend. Hans Wallson erzählte, seine Mannschaft sei im ersten Drittel nicht bereit gewesen. Wie schon oft. Man habe das Spiel in den ersten 20 Minuten verloren. Dabei habe man sehr viel darüber gesprochen, dass es wichtig sei, bereit zu sein.

Kein Polemiker, wer sagt, es sei beunruhigend, wenn die Spieler nicht mehr umsetzen, was der Trainer explizit erklärt und gefordert hat.

Hockey-Operette neben dem Eis beunruhigt

Die ZSC Lions werden trotzdem mühelos auf einem der vier ersten Plätzen in die Playoffs segeln. Das wissen alle. Vom Sportchef über den Coach bis zu den Spielern. Das mag solche blamablen Vorstellungen erklären.

ZSC-Trainer Hans Wallson reagiert waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und den SCL Tigers, am Donnerstag, 23. November 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Hans Wallson: Erreicht er die Spieler noch? Bild: KEYSTONE

Beunruhigender als die donnerstägliche Vorstellung auf dem Eis ist die Hockey-Operette, die neben dem Eis aufgeführt wird. Im Buch der Bücher lesen wir: «Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.»

Dieser Management-Grundsatz aus dem Evangelium des Matthäus macht gerade im Sportbusiness Sinn: Klare, offene Kommunikation mit den Spielern ist eine Voraussetzung zum Erfolg. Es hilft, wenn jeder weiss, woran er ist. Wer die Spieler – es sind ja Männer, die bezahlt werden um zu spielen – im Ungewissen lässt, provoziert kindliche Reaktionen und Unruhe.

Beleidigende Offerte: 30 Prozent Lohnreduktion

Diese Woche hat ZSC-Sportchef Sven Leuenberger seinem Schillerfalter Roman Wick (bzw. seinem Vater Marcel, der als Agent fungiert) endlich eine Offerte für eine Vertragsverlängerung vorgelegt. Mit einer gut und gerne 30-prozentigen Lohnreduktion.

Das vermeintliche Tor durch Zuerichs Roman Wick, unten, gegen Langnau Goalie Ivars Punnenovs wird nach dem Videobeweis aberkannt, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und den SCL Tigers, am Donnerstag, 23. November 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Roman Wick wurde nicht nur gegen Langnau auf den Boden der Tatsachen geholt. Bild: KEYSTONE

Die Absicht ist klar: so wird es nie aus dem Volk den Vorwurf geben, man habe diesem noch immer charismatischen Spieler (er ist der zweitbeste eidgenössische Skorer des Teams!) keinen Vertrag offeriert. Und geht zugleich davon aus, dass Roman Wick diese beleidigende Offerte nicht annehmen und einen neuen Arbeitgeber suchen wird.

Dieses Vorgehen ist allerdings riskant. Was, wenn Roman Wick die Offerte doch annimmt? Dann haben die ZSC Lions nächste Saison einen freundlichen Rock’n’Roller in der Kabine, der tief im Herzen beleidigt ist. Dann wird es nichts mit der angekündigten Veränderung der Team-Chemie. Weiterhin ein ZSC wie er singt und lacht.

Nimmt Wick die Offerte doch an?

Kommt dazu: ein Spieler wie Roman Wick hat eine so respektlose Behandlung nicht verdient. Wenn seine Dienste nicht mehr erwünscht sind, dann gehört es sich, dass ihm reiner Wein eingeschenkt wird wie uns Matthäus lehrt: «Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.»

Zuerichs Roman Wick, links, mit haengendem Kopf nach der 2-3 Niederlage, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und den SCL Tigers, am Donnerstag, 23. November 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Roman Wick: Bleibt er am Ende doch? Bild: KEYSTONE

Und Sportchef Sven Leuenberger vergisst den Grundsatz, dass es nicht immer die schlechtesten Früchte sind, woran die Wespen nagen. Roman Wick (31) hat in den letzten sechs Jahren in jeder Qualifikation mehr Punkte produziert als sein teurer Neueinkauf Simon Bodenmann (29).

Eine Annahme der reduzierten ZSC- Offerte ist nicht ganz auszuschliessen. Roman Wick verdient dann immer noch so viel wie drei VBZ-Tramchauffeure zusammen, kann im coolen Zürich bleiben, in einem Spitzenteam im Windschatten der Verantwortung segeln und von Zeit zu Zeit seine Kunststücke vorführen. Lieber die Leichtigkeit des Seins im Zürcher Niederdorf als Langeweile irgendwo im Mittel- oder Welschland. Ein schöner Karriere-Abschluss in Lugano wäre ihm zu gönnen.

«Lieber NLB als dä Denis bim ZSC»

Nun, da alle um die reduzierte ZSC-Offerte wissen (so etwas lässt sich in der Szene ja nicht geheim halten), wird es für Marcel Wick nicht einfach sein, bei einem anderen Klub einen ähnlich guten Vertrag für seinen Bub herauszupokern.

Noch unwürdiger ist das Theater um Denis Hollenstein, der von Kloten ins Hallenstadion wechseln wird. Mit einer wochenlangen Geheimniskrämerei machen sich die ZSC Lions und der EHC Kloten inzwischen lächerlich.

EHC Kloten Stuermer Denis Hollenstein waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und dem EV Zug am Dienstag, 24. Oktober 2017, in Kloten.  (PPR/Patrick B. Kraemer)

Nicht beliebt bei den ZSC-Fans? Die Reaktion gegen Langnau zeigt etwas anderes. Bild: PPR

Beim «Operetten-Spiel» gegen die SCL Tigers kam nur einmal Stimmung im Hallenstadion auf: als die ZSC-Fans im Stehplatz-Sektor ein Transparent entrollten. «Lieber NLB als dä Denis bim ZSC». Das Publikum reagierte verärgert. Die Volksmeinung ist also für eine Verpflichtung des teuersten Kloteners aller Zeiten.

Die vorzeitigen Vertragsunterzeichnungen für die kommende Saison sind eigentlich einer Profiliga unwürdig. Aber wenn schon, dann wenigstens mit Stil.

Warten auf den wahren Sven Leuenberger

Wenn die Sache klar ist, hinstehen und sagen: «So ist es.» Wie es Matthäus empfiehlt. Dann gibt es eine kurze Aufregung und die Sache ist erledigt. Das war beispielsweise in den letzten Tagen beim Wechsel von Samuel Walser (HCD zu Gottéron), Philippe Furrer (Lugano zu Gottéron), Simon Bodenmann (SCB zum ZSC), Jesse Zgraggen (Ambri zu Zug), Daniele Grassi (Kloten zum SCB) oder Miro Zryd (Langnau nach Zug) so.

ARCHIVBILD ZUM NEUEN SPORTCHEF DER ZSC LIONS --- Der zuruecktretende Sportchef Sven Leuenberger waehrend einer Medienkonferenz des SC Bern in der PostFinance Arena in Bern am Mittwoch, 18. November 2015. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Sven Leuenberger: Beim ZSC noch nicht angekommen. Bild: KEYSTONE

Wenn die ZSC Lions schon einen Trainer haben, dem die Spieler nicht mehr richtig zuhören, dann hilft es nicht, wenn ein dilettantisches Sportmanagement zusätzlich für Verunsicherung sorgt.

Wir haben bei den ZSC Lions den wahren Sven Leuenberger – immerhin der Architekt mehrerer SCB-Meisterteams und einer der besten Sportchefs der letzten 20 Jahre – noch nicht gesehen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thurgauo 25.11.2017 10:13
    Highlight Meiner Meinung nach ist die Lohnreduktion gerechtfertigt, für mich ein Sinnbild des Scheiterns des ZSC, wenn es hart auf hart kommt in den letzten Jahren.
    5 0 Melden
  • Leguan 24.11.2017 11:09
    Highlight Der Roman mag ja ein herziger sein mit seinen hübschen Locken. Aber wenn man vom Schönwetterhockey wegkommen will, braucht man ihn nicht in Zürich.
    18 28 Melden
    • Hockeyfan85 24.11.2017 13:38
      Highlight Du solltest mit dieser Einstellung wohl lieber Fussball kucken
      16 7 Melden
  • babsli50. 24.11.2017 11:08
    Highlight Die "Krise" beim Z wird zu unrecht mit Wick personifiziert. Ein Club mit Rückgrat müsste hinter einem Musterprofi wie Wick stehen. Vor allem nach dem was er für den Club geleistet hat.
    Ich hoffe Wick kommt zum EVZ
    26 15 Melden
    • FaW 24.11.2017 11:59
      Highlight Ein Musterprofi ist Wick nun wirklich nicht! Ein solcher sollte genau wissen, wie man sich z.B. auf eine Hockeysaison vorbereitet und auch (so gut wie) immer mindestens solide Leistung erbringen. Das heisst nicht zwingend, dass er einer der besten Spieler des Teams sein muss, was jedoch oft der Fall ist. Solche Musterprofis wie du sie dir vorstellst, sind nicht die Schillerfalter einer Mannschaft, sondern meist die Arbeiter, die Fleissigen.
      22 15 Melden
    • goldmandli 24.11.2017 13:16
      Highlight Würde Wick auch gerne in Zug willkommen heissen. Ob Schillerfalter oder nicht, der Junge kann was.
      13 3 Melden
    • babsli50. 24.11.2017 13:36
      Highlight @fWütrich: Definiert sich das Wort Musterprofi anhand deiner Parameter?
      Formtiefen hat jeder Sportler und dass die Im Falle Wick mit ungenügender Vorbereitung zu tun hat, ist wahrscheinlich aus der Luft gegriffen.
      13 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • 19_Invictus_21 24.11.2017 09:50
    Highlight Ich finde es immer wieder witzig dass man glaubt Guerra werde in Davos vermisst.
    Zumindest die Fans waren sogar froh als sein abgang bekannt wurde, einfach weil er ständig solche Fehler machte und das oft in heikleren Situationen wie gestern.
    34 5 Melden
    • Altorez 24.11.2017 11:30
      Highlight Nehmt ihr ihn zurück, wenn wir ganz lieb fragen? :)
      50 3 Melden
    • 19_Invictus_21 24.11.2017 12:08
      Highlight Das wäre dann das mieseste Black Friday Angebot bislang :P
      28 1 Melden
  • La12 24.11.2017 09:31
    Highlight Ich finde es schon speziell, dass ihm überhaupt ein Vertrag angeboten wird. Will man 4 Linien mit "All-Stars". Sven macht grundsätzlich dasselbe was er schon bei Bern gemacht hat in den 2000ern und es ging schrecklich in die Hosen.
    26 16 Melden
  • weepee 24.11.2017 09:28
    Highlight Für einmal bin ich weitestgehend einverstanden mit KZ. Blitzten bis anhin die tatsächlichen spielerischen Fähigkeiten des ZSC immer mal wieder auf, teils sogar über ein Drittel hinaus ;-), war das gestern gezeigte schlicht Pipifax. Und nach dem sich die Zürcher das dritte mal gegenseitig über den Haufen fuhren, zogen mal wieder apokalyptisch dunkle Wolken auf über dem Stallenhadion.
    28 1 Melden
  • emptynetter 24.11.2017 08:48
    Highlight wo er recht hat, hat er recht, der Eismeister: wahrlich kein Meisterstück der Kommunikation, welches da zwischen Schluefweg und Hallenstadion aufgeführt wird. Spätestens als der Blick den Wechsel von klein-Fige veröffentlicht hatte, hätte man aktiv kommunizieren müssen. Aber es erstaunt ja nicht wirklich, da in Klotens 'Sportgremium' nach dem Rauswurf von Pascal Müller niemand mehr wirklich zuständig ist. Und Beat Equilino, der 'Medienchef Sport' macht seinen Job offensichtlich auch sehr gut. Immerhin, da wäre auch noch Sparpotential vorhanden.
    32 3 Melden
    • Sloping 24.11.2017 09:32
      Highlight Equilino ist gemäss eines aktuellen NZZ Artikels auf unbefristete Zeit krank geschrieben und wohl auch ein Opfer von Lehmanns "Menschenführung". Müller hat er als ausgebrannt geoutet und Guggisberg weggemobbt und 1/3 der aktuellen Mannschaft als zu teuer gebrandmarkt. Lehmann ist eine Schande für Kloten und das Schweizer Eishockey.
      43 4 Melden
    • Psychonaut1934 24.11.2017 09:54
      Highlight Equilino ist bis auf weiteres krank geschrieben. Was immer das heissen mag.
      23 1 Melden
  • Mia_san_mia 24.11.2017 08:13
    Highlight Eine Schande, dass der Z gegen Langnau verlieren konnte!
    30 43 Melden
    • MARC AUREL 24.11.2017 09:56
      Highlight Ja, wirklich eine Schande! Die Playoffs werden für die Lions nicht sehr lange dauern bei so viel unvermögen. Peinlich, peinlich was im moment in Zürich abgeht!
      25 41 Melden
    • Bruno Wüthrich 24.11.2017 11:20
      Highlight Was Schande? Weshalb Schande? Der Z hatte gegen die Tiger nie den Hauch einer Chance. Die Zürcher wurden derart schwindelig gespielt, dass sie sich am Ende selbst über den Haufen oder ins eigene Tor hinein fuhren.

      Wenn der Gegner derart übermächtig ist, sollte man nicht von Schade sprechen. Zumal es den tapferen Zürchern ja gelungen ist, sich bis zum Spielende eine kleine Chance auf einen Punktgewinn offen zu halten.
      29 12 Melden
    • Altorez 24.11.2017 11:38
      Highlight Bruno Wüthrich waren sie am Spiel?
      Ich denke nicht. Die Lions haben zurecht verloren ja, aber schwindelig gespielt?
      40:23 Torschüsse für den ZSC
      3:1 Torschüsse für den ZSC
      Und dazu noch ein aberkanntes Tor?
      Überdenken sie ihre Wortwahl.

      Ohh und falls das Ironie war .. Dann war ich mit meinem Kopf wohl schon in der Bar heute Abend :D
      21 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • marak 24.11.2017 08:06
    Highlight Ja, Wiederauferstehungphasen dauern beim Z stets ein wenig länger und sind mit viel Drama begleitet. Die Findungs- und Trennungsphasen finden stets eine prominente mediale Begleitung. Man denke da an die turbulenten Jahre nach dem Doppelschlag zu Beginn des Jahrtausends. Höhen und Tiefen zuhauf. Kurz: Drama pur.
    Aber so lange sie zwischen Genf, Zürich und Lugano brav Subarus kaufen, kommt alles gut...
    35 3 Melden
    • mukeleven 24.11.2017 10:00
      Highlight wir fahren nun land oder range rovers - unsere subaru-zeiten sind vorbei!
      ... schliesslich hat sich alles ein wenig geändert, nicht nur die spielersaläre 🙈
      11 1 Melden
  • Chloote 24.11.2017 08:02
    Highlight Wick, Schlegel und Guerra werden in dieser Zürcher Niederdorfoper wohl noch von Leuenberger als Tauschobjekte zu Kloten abgeschoben so das der Handel mit Hollenstein zum ZsC vollzogen werden kann.
    Elende Schmierkomödie zwischen den beiden ZH Vereinen!
    Hollenstein hat auch keine Eier bewiesen um hinzustehn und klar zu sagen, "ja ich habe beim ZsC unterschrieben."
    Es geht längst nicht mehr darum, für wie lange er ins Hallenstadion wechseln wird.
    Sondern welche Summe denn nun"Geldesel" Walter Frey an Kloten überweisen muss?



    32 18 Melden
    • Sloping 24.11.2017 09:02
      Highlight Die Verträge der drei Z Spieler laufen ja alle aus. Von dem her gibt es da nichts zu tauschen, also traden, da sie einfach verfügbar sind. Dies im Gegenteil zu Hollenstein, ausser er hat eine Ausstiegsoption im Vertrag. Wobei Sparfuchs Lehmann ihn wohl auch ohne gerne ziehen lassen würde. Wenn ich mich recht erinnere, gab es in der NLA noch gar nie eine Ablösesumme (?) . Nur Tauschgeschäfte von Spielern mit laufenden Verträgen.
      18 4 Melden
    • Dan Rifter 24.11.2017 10:12
      Highlight Doch, doch. Ablösesummen gibts. Die sind einfach festgeschrieben abhängig vom Status des Spielers.

      War jedenfalls mal so.. als Forster nach Zürich gewechselt ist, musste der Z ziemlich blechen.

      Ist in den letzten jahren so aber tatsächlich kaum mehr vorgekommen
      6 1 Melden
  • Brucho 24.11.2017 07:55
    Highlight Das ist das Besste was ich von Klaus Zaugg jemals gelesen habe. Okay es ist schon gemein wenn der Hallenstadion Eismeister dem Guerra vor dem Spiel nicht sagt, dass er spontan ein Tor hinter Schlegel aufgestellt hat. So eine Slapstickeinlage habe ich in über 35 Jahren als Hockey und Z Fan noch nie gesehen. Als Trainer hätte ich den Guerra gleich unter die Dusche geschickt. Es war ausser der peinlichen und zurecht ausgepfiffenen anti Hollenstein Banner Aktion auch sonst ein "lustiges" Mätschli. Da die Z Spieler gleich drei mal in einander prallten, dachten die Lagnauer, cool das machen wir auch
    57 9 Melden
  • Sloping 24.11.2017 07:53
    Highlight Wicks Vertrag wurde 2014, als der letzte Z Titel geholt wurde und Wick Skorermässig und als MVP der NLA auf dem Höhepunkt seines Schaffens war, verlängert. Daher gehe ich auch von einem Lohn im Bereich von rund 700-800k aus. Da Wick leistungsmässig abgebaut hat und die letzten zwei Playoffs sinnbildlich für die schwache Vorstellung des Z stand und dort fast gar nichts mehr brachte, erachte ich die Offerte mit der Lohnreduktion von 30% als gar nicht so abwegig und ziemlich realistisch. Auch hinsichtlich seines Alters und der Verletzungshistorie.
    172 8 Melden
    • Der müde Joe 24.11.2017 11:08
      Highlight Da hat jemand seine Hausaufgaben gemacht!😉👍🏼
      28 0 Melden
  • Hockeyfan85 24.11.2017 07:50
    Highlight Shame on you ZSC! Sven Leuenberger ist wohl der charakterloseste Sportchef aller Zeiten. Eine Schande Roman Wick, welcher den ZSC 2014 zum Meister geschossen hat, so zu behandeln. Dem Sportchef oder dem Trainer sollte man das Gehalt kürzen oder sie rausschmeissen, sicher nicht dem immer noch sehr zuverlässigen Skorer Wick!!!
    21 84 Melden
    • Sloping 24.11.2017 09:07
      Highlight Wollt ihr beim Z eine Leistungskultur oder auch die nächsten Jahre wieder im Viertelfinale ausscheiden? Mit den Lorbeeren der Vergangenheit kann man sich in der Gegenwart nichts mehr kaufen. Die Situation um Seger sollte Warnung genug sein.
      60 7 Melden
    • babsli50. 24.11.2017 11:56
      Highlight Es gibt Sachen, die wichtiger sind als der kurzfristige sportliche Erfolg. Loyalität und Aufrichtigkeit zum Beispiel. Die Treue zu solchen Prinzipien garantieren langfristig eine treue Fangemeinde und oftmals auch sportlichen Erfolg
      7 7 Melden
    • FaW 24.11.2017 12:09
      Highlight Kleine Frage am Rande: Wer war beim SCB der "Meister-Sportchef" und hat die 30 von den Bergen in die Schweizer Haupstadt gebracht?
      Und der "zuverlässige Skorer Wick", wo war der in den letzten und voletzten Playoffs?
      7 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spi 24.11.2017 07:38
    Highlight Ich verstehe nicht, wie die paar verärgerten Pfiffe auf das Transparent gegen den Denis-Wechsel als Wille der Fans für den Wechsel ausgelegt werden kann. Klarer als das Banner kann die Meinung nicht sein.
    69 69 Melden
    • John McClane 24.11.2017 09:48
      Highlight Das Problem an den Bannern war, dass sie von kleinen Buben in die Höhe gehalten wurden, welche denHollenstein Senior niemals live spielen gesehen haben. Auch die Zeiten im alten Hallenstadion und in der Nati B kennen sie nur aus den Erzählungen ihrer Väter. Sie wissen auch nicht, dass die Geschichte mit Fige in erster Linie daraus entstanden ist, dass er schlicht und einfach zu gut war. Das "Fige du A....loch" war viel mehr eine Respektbezeugung als Hass.
      Und glaube mir, die etwas erwachsneren unter den Fans begrüssen diesen Transfer zu 100%.
      64 10 Melden
    • weepee 24.11.2017 09:52
      Highlight Das war/ist die Meinung der paar Stehkürvler. Bei allem Respekt, aber dort oben stehen primär halbstarke Teenager, welche zu Zeiten der eigentlichen Ära Hollenstein, des "Fige Hollenstein" noch fernab jeglichen Tageslichts weilten...
      58 6 Melden
    • kupus@kombajn 24.11.2017 10:51
      Highlight Die meisten Z-Fans hätten damals auch Fige sehr gerne genommen. Wie John McClane schrieb: die Schmährufe waren nichts anderes als eine Respektsbezeugung. Und im Grunde müsste man es ja als Erfolg werten, dem Kantonsrivalen, der einem Jahrzehnte lang vor der Sonne stand, nicht nur den wichtigsten Spieler sondern die Vereinsikone abgeluchst zu haben. Denis ist zwar nicht Felix, aber nur schon der Name macht ihn in Kloten ebenfalls zur Ikone.
      29 2 Melden
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  • Der müde Joe 24.11.2017 07:35
    Highlight Ja wenn der Denis 700‘000 verdient, müssen irgendwo halt Abstriche gemacht werden - triffts halt den Roman.🤷🏻‍♂️ das Geld wächst auch in Zürich nicht auf den Bäumen.🙄
    97 6 Melden
    • HeavyB 24.11.2017 11:52
      Highlight Das Geld wächst beim ZSC in der Garage und wenn man Roman wirklich behalten möchte, könnte man sich ihn auch leisten.
      14 5 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

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