Spanien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bergungs-Tunnel für die Rettung des 2-jährigen Julen in Spanien ist fertig



Bei der Suche nach dem in einen Brunnenschacht gestürzten zweijährigen Knaben in Spanien ist die Bohrung eines senkrechten Parallel-Tunnels abgeschlossen. Ob der Bub noch lebt, ist unklar.

epa07306486 Excavation works continue to rescue two-years old boy Julen, trapped inside a well since 13 January, in the village of Totalan, Malaga, southern Spain, 21 January 2019. One week after Julen fell into a narrow and deep well, experts and emergency services members continue working in the rescue of the boy, despite rainfalls and veins of rocky material which are present in the area. This is a rescue operation without precedents in Spain for its difficulty and its magnitude.  EPA/Daniel Perez

Die Beschaffenheit des Bodens erschwerte das Graben des Rettungs-Tunnels. Bild: EPA/EFE

Wie die Zeitung «El País» und andere spanische Medien unter Berufung auf die Einsatzkräfte im Ort Totalán berichteten, wurde der vertikale Tunnel von 60 Metern Tiefe am späten Montagabend fertiggestellt. Von dessen Grund aus wollen die Helfer einen horizontalen Zugang zu dem Schacht graben, in den der Junge am 13. Januar gestürzt war.

Der Versuch, zu dem kleinen Kind vorzudringen, gestaltet sich nach wie vor extrem schwierig: Das Loch hat einen Durchmesser von nur 25 bis 30 Zentimetern und soll 107 Meter tief sein. Der Bub wird in 70 bis 80 Metern Tiefe vermutet.

«Wenn wir keine Hoffnung hätten, wären wir nicht in der Lage, so zu arbeiten. Deswegen glauben wir weiterhin an eine glückliche Wendung.»

Feuerwehr-Chef Julian Moreno zu «El Pais» 

Die Bohrung des Zugangs durch teils felsigen Boden dauerte viel länger als zunächst angenommen. Experten hielten es trotzdem nicht für ausgeschlossen, dass der Junge auch mehr als eine Woche nach dem Sturz lebend gerettet werden könnte.

Die tiefen Temperaturen könnten dabei von Vorteil sein, da dabei der Stoffwechsel eines Menschen herunterfährt und so mehr Zeit für die Rettung bleibt, sagte der Kinderarzt Ivan Carabano gegenüber «El Pais». (sda/dpa/jaw)

Retter haben genug vom «Gaffertourismus»

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Zwangsschulfrei wegen Masern: Schon 12 Fälle an Steiner-Schule – warum das kein Zufall ist

Link zum Artikel

Ihr spinnt! Wieso trinkt ihr im Restaurant kein Leitungswasser?

Link zum Artikel

Diese Schweizerin trug 365 Tage lang dasselbe Kleid

Link zum Artikel

Hinter den Kulissen von «Game of Thrones» haben sich alle lieb. Hier 15 Beweis-Bilder!

Link zum Artikel

Und jetzt: Die fiesen Sex-Fails der watson-User! 🙈

Link zum Artikel

Hier kommt ein Feel-Good-Dump für alle, die ein bisschen Aufmunterung gebrauchen können

Link zum Artikel

27 Sprüche, die zeigen, dass wir unbedingt auch Jahrbücher in den Schulen brauchen

Link zum Artikel

«Breaking Bad» kommt zurück – dazu die 10 besten Zitate von Jesse Pinkman

Link zum Artikel

Die Post lässt sich ein bisschen hacken – und macht sich zum Gespött der Hacker

Link zum Artikel

Sorry, aber wir müssen wieder über Trump und Faschismus reden

Link zum Artikel

«Eine Hure zu sein, war oft top», sagt Virginie Despentes aus Erfahrung

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Klangkartoffel 22.01.2019 17:30
    Highlight Highlight Was ich mich andauernd frage: Der Schacht ist 25cm breit?! Wie passt da ein zweijähriger Junge rein?
  • Wiederkehr 22.01.2019 12:03
    Highlight Highlight Meine Theorie: die Mutter hat das Kind getötet. Vor zwei Jahren starb schon ein zweijähriges Kind dieser Eltern. Solche Zufälle gibt es nicht. Der Junge ist nicht im Schacht
  • Gregor Samsa 22.01.2019 10:17
    Highlight Highlight Auch wenn ich das Schlimmste befürchte wünsche ich dem Bub von ganzen Herzen dass er noch lebt und gerettet wird!
  • Lörrlee 22.01.2019 09:57
    Highlight Highlight Bisschen kurzer Artikel. Die Bohrungen sollen scheinbar so lange gedauert haben weil zuerst nur ein 50 Meter Bohrer gebracht wurde. Als sie eine Plattform etwas weiter unten ausgebuddelt hatten, um von dort aus etwa die Tiefe zu erreichen, merkten sie wiederum, dass der Bohrer immer noch zu kurz war, weshalb sie einen 80 Meter Bohrer bestellen mussten, der erst am Freitag ankam. Dieser soll angeblich erneut zu kurz sein.

    die Geschichte ist tragisch, und auch wenn ich das Gegenteil hoffe, muss damit gerechnet werden, dass das Kind nicht mehr lebt. 9 Tage in dem Loch, ohne Luft/Essen/Trinken...
  • Grave 22.01.2019 09:22
    Highlight Highlight Bei allem respekt aber das kind ist mitlerweile eine woche da unten... glaubt wirklich noch jemand dass es noch lebt ?
    • Randy Orton 22.01.2019 10:37
      Highlight Highlight Wenn er den Sturz überlebt hat durchaus möglich. Es werden auch immer wieder nach vielen Tagen Kinder und sogar Babys aus Trümmern gerettet.
    • amazonas queen 22.01.2019 10:40
      Highlight Highlight Wenn du selbst Vater oder Mutter bist, kennst du die Antwort.
    • Real John Doe 22.01.2019 10:48
      Highlight Highlight Als Eltern willst du trotzdem, dass dein Kind schnellstmöglich aus diesem Loch freikommt um ihm ein würdiges Begräbnis zu ermöglichen. Nur weil er nicht mehr lebt, lässt man sich nicht einfach mehr Zeit. Aber ja, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt aber nach einer Woche wäre das schon ein sehr sehr grosses Wunder.

  • wasps 22.01.2019 09:05
    Highlight Highlight Was für ein brutales Schicksal. Schrecklich.

Der kleine Julen – ein Opfer des spanischen Dürre-Dramas

Der Tod von Julen wirft viele Fragen auf. Arbeiteten die Retter gut genug, schnell genug? Die Meinungen gehen auseinander. Eines steht fest: Der tragische Unfall, der die Welt bewegt, bringt ein grosses Problem schonungslos ans Licht.

Den kleinen Julen kannten die wenigsten Menschen persönlich. Wie er war, wie er aussah. Dennoch: Das Schicksal des Jungen, der in der Nacht zum Samstag im Süden Spaniens in einem tiefen Loch tot aufgefunden wurde, hatte knapp zwei Wochen sein ganzes Heimatland und …

Artikel lesen
Link zum Artikel