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Kundgebung: 3500 Abtreibungsgegner demonstrieren in Zürich unter Polizeischutz



Mit Luftballons und Holztafeln haben am Samstag in Zürich-Oerlikon rund 3500 Personen aus christlichen und rechtskonservativen Kreisen gegen Abtreibungen demonstriert. Wie angekündigt, versuchten Autonome, den «Marsch fürs Läbe» zu stören.

Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Die Gegendemonstranten hatten ihren Auftritt vergangene Woche bei einem Farbanschlag auf das Zürcher EVP-Sekretariat angekündigt.

Es war das erste Mal, dass auch die Mutterpartei ihre Teilnahme am Anlass beschlossen hatte - nachdem die Organisatoren einen «differenzierten, nicht plakativen Auftritt» versprochen hatten.

So wurden dann beim Umzug am Samstag auch nicht wie in Vorjahren Kindersärge mitgetragen. Auch verzichteten die Abtreibungsgegner auf Bilder mit Embryonen. Der Flyer und Holztafeln, welche die Umzugsteilnehmer dabei hatten, zeigte aber einen Fötus im Mutterleib mit der Aufschrift «Total Mensch!» oder «Ja zum Leben».

Vor dem Umzug versammelten sich die Abtreibungsgegner auf dem Marktplatz zu einem Gottesdienst. Seine Teilnahme zur 6. Ausgabe der Kundgebung absagen, musste der Bischof von Freiburg, Charles Morerod. Er weilte gerade in Rom. An seiner Stelle wandte sich der Zürcher Weihbischof Marian Eleganti an die Anwesenden.

Mehrere Dutzend Personen abgeführt

Der Verein «Marsch fürs Läbe» tritt kompromisslos gegen Abtreibung und für das Recht auf Leben ein. Die Umzugsteilnehmenden sammelten am Samstag zudem Unterschriften für das Referendum gegen das Fortpflanzungsmedizingesetz. Sie wehren sich gegen die Einführung der Präimplantationsdiagnostik.

Schon vor dem Gottesdienst hatten sich beim Marktplatz etwa 200 junge Leute zu einer Gegendemonstration versammeln wollen. Die Polizei war jedoch mit einem Grossaufgebot vor Ort und erstickte die Störaktionen im Keim. Sie riegelte den Marktplatz für die «Marsch-fürs-Läbe»-Teilnehmenden von allen Seiten her ab.

Nach Polizeiangaben wurden rund 100 Personen für eine Kontrolle auf eine Polizeiwache geführt und danach wieder entlassen. «Vor Ort war es nicht möglich, die Demonstrierenden zu überprüfen», sagte Judith Hödl gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Zahlreiches Demomaterial wurde sichergestellt, wie die Stadtpolizei mitteilte.

Von der Polizei eskortiert konnte der «Marsch-fürs-Läbe»-Umzug dann praktisch ungestört durchgeführt werden. Vor Beginn der Schlusskundgebung blockierten dann rund 50 Personen den Zugang zur Bühne auf dem Marktplatz. Als sie sich weigerten, den Ort zu verlassen, wurden sie von Polizisten weggetragen. (sda)

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