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Bautätigkeit laut UBS im dritten Quartal stark gesunken



Die Anzahl der Baugesuche und -bewilligungen ist laut einer Studie der UBS im dritten Quartal 2018 auf den tiefsten Wert seit 2011 gesunken. Dies dürfte gemäss der Grossbanken dafür sorgen, dass die Anzahl leerstehender Wohnungen weniger stark ansteigt als bisher.

Insbesondere in der Nordwestschweiz und in Teilen des Kantons Freiburg werde aber trotzdem weiterhin mehr gebaut als nachgefragt wird. Hingegen übersteige in der Regionen Zürich und Bern die Nachfrage immer noch das Angebot, teilte die Bank am Mittwoch mit. Einen Anstieg der Leerstandsrisiken sieht die UBS vor allem im Tessin und in Teilen der Ostschweiz.

Konkret sei die Anzahl der Baubewilligungen im Vergleich mit dem Vorjahresquartal um rund 13 Prozent gesunken. Die Anzahl Baugesuche sogar um fast 20 Prozent. In absoluten Zahlen seien im Verlauf des letzten Jahres insgesamt knapp 54'000 Baugesuche gestellt worden und rund 51'000 Anträge wurden bewilligt.

Sowohl die Anzahl Bewilligungen als auch die Anzahl Anträge lägen etwa 6 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. «Das Wohnangebot dürfte sich damit zwar immer noch stark ausweiten, doch in einem etwas gemässigterem Tempo als bisher», so das Fazit der UBS. (sda/awp)

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