Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Riad und Moskau vereinbaren milliardenschwere Rüstungsgeschäfte



Beim ersten Besuch eines saudi-arabischen Herrschers in Russland haben die beiden Länder milliardenschwere Rüstungs- und Energiegeschäfte vereinbart. Riad will unter anderem russische Flugabwehrsysteme vom Typ S-400 kaufen und Rüstungstechnologien von Moskau erhalten.

Dies teilten die Unterzeichner am Donnerstag in Moskau mit. Insgesamt wurden am Rande des Besuchs von König Salman beim russischen Präsidenten Wladimir Putin rund ein Dutzend Abkommen unterzeichnet.

Riad will unter anderem russische Flugabwehrsysteme des Typs S-400, Panzerabwehrsysteme und Raketenwerfer kaufen. Ausserdem soll Russland künftig auch in Saudi-Arabien Waffen herstellen. Auch das NATO-Land Türkei hatte kürzlich einen Vertrag zum Kauf von russischen Flugabwehrraketen vom Typ S-400 unterzeichnet.

Moskau und Riad einigten sich am Donnerstag ausserdem auf militärische Ausbildungsprogramme für Saudi-Araber sowie den Transfer von Rüstungstechnologien. Diese Vereinbarungen sollen «eine Schlüsselrolle im Wachstum und der Entwicklung» der Militärindustrie Saudi-Arabiens spielen, teilte die saudi-arabische Seite mit.

«Noch nie dagewesenes Niveau»

Der russische Aussenminister Sergej Lawrow erklärte, die unterzeichneten Abkommen höben «die russisch-saudische Partnerschaft auf ein noch nie dagewesenes Niveau».

Riad ist traditionell ein enger Verbündeter Washingtons, zuletzt haben sich aber auch die Beziehungen zu Moskau vertieft. Russland und Saudi-Arabien, zwei der grössten Erdölproduzenten der Welt, stimmten sich unter anderem angesichts fallender Ölpreise über eine Drosselung der Förderung ab.

Entgegengesetzte Interessen verfolgen sie weiterhin im Syrien-Konflikt: Während Russland den syrischen Machthaber Baschar al-Assad unterstützt, steht Saudi-Arabien hinter den Regierungsgegnern. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen