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Animierte Helden begeistern Amerikas Kinobesucher



Ein bulliger Bösewicht aus einem Videospiel und ein grünhäutiger Griesgram begeistern die Nordamerikaner: Disneys Animationsfilm «Ralph Breaks the Internet» hat in den USA und in Kanada am vergangenen Wochenende rund 25.8 Millionen Dollar eingespielt.

Damit schaffte es der Film auf den ersten Platz der Kino-Charts, wie der Branchendienst «Box Office Mojo» in der Nacht auf Montag berichtete. Auf dem zweiten Rang folgte «Der Grinch» mit 17.7 Millionen Dollar.

Die Geschichte um den Videospielcharakter Ralph sorgte bereits am vergangenen Wochenende für die höchsten Einnahmen an den Kinokassen. In dem Film begibt sich der stämmige Bursche in den Weiten des Internets auf die Suche nach einem Ersatzteil für eine Rennsimulation - und hinterlässt bald eine Spur der Verwüstung.

Auch «Der Grinch» war in Nordamerika kein Neueinsteiger. Der Trickfilm um den haarigen Höhlenbewohner nach dem Kinderbuchklassiker «Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat» von Dr. Seuss läuft schon seit vier Wochen in den nordamerikanischen Kinos.

Thanksgiving als Hauptgrund

Auf dem dritten Platz landete der Titel «Creed II». Darin geht es um den Boxer Donnie Creed (Michael B. Jordan), der sich Unterstützung von Rocky Balboa (Sylvester Stallone) holt. Das Sportler-Drama brachte in seiner zweiten Woche 16.8 Millionen Dollar ein.

Die Fantasy-Saga «Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald», die schon in den vergangenen Wochen unter den Erwartungen geblieben war, lag auf dem vierten Platz. Rang fünf nahm der Musikfilm «Bohemian Rhapsody» ein.

In den USA bringen die grossen Studios nach dem langen Thanksgiving-Wochenende traditionell nur wenige neue Filme heraus - das ist ein Grund dafür, weshalb bereits erschienene Produktionen die aktuellen Kino-Charts dominieren. (sda/dpa)

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