Olympia
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
International Olympic Committee (IOC) president Thomas Bach, from Germany speaks before the North and South Korean Olympic Participation Meeting at the International Olympic Committee (IOC) headquarters in Pully near Lausanne, Saturday, January 20, 2018. A decision with regard to the participation of athletes from the National Olympic Committee (NOC) of the Democratic People's Republic of Korea (DPRK) at the Olympic Winter Games PyeongChang 2018 will be taken during this four-party meeting. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

IOC-Präsident Thomas Bach. Bild: KEYSTONE

Das IOC macht offenbar Nägel mit Köpfen: Russische Topsportler reihenweise ausgeschlossen

Das IOC hat dem Vernehmen nach zahlreiche russische Stars wie Viktor Ahn, Anton Schipulin oder Sergej Ustjugow von den Winterspielen in Südkorea ausgeschlossen. Ein Dopingvergehen der Athleten liegt bislang nicht vor. In Moskau ist die Entrüstung gross.

23.01.18, 18:24


Ohne ein erwiesenes Dopingvergehen wurden im Zuge der Einzelfallprüfung russische Wintersport-Stars wie Biathlet Anton Schipulin, Shorttracker Viktor Ahn oder Langläufer Sergej Ustjugow offenbar nicht für die am 9. Februar in Pyeongchang beginnenden Spiele eingeladen. Russland protestierte umgehend und forderte eine Erklärung, die das IOC aber vorderhand verweigerte.

Hintergrund der brisanten Causa ist der Entscheid vom Dezember, wonach das Nationale Olympische Komitee Russlands im Zuge des mutmasslich staatlich orchestrierten Sotschi-Dopingskandals für die Winterspiele gesperrt wurde. Nur nachweislich saubere russische Athleten dürfen unter neutraler Flagge und ohne Hymne in Südkorea starten. Die unabhängige Prüfungskommission ITA arbeitet an einer Liste. Danach wurden von einer ursprünglich 500 Athletinnen und Athleten bereits 111 gestrichen.

«Ein Olympia-Ausschluss von Viktor Ahn ist meiner Meinung nach die Spitze der Ungerechtigkeit, die in den vergangenen drei Monaten an den russischen Sportlern begangen worden ist»

Alexej Krawzow, Präsident des russischen Eisschnelllaufverbandes

«Saubere Athleten»

In der russischen Sportpolitik lösten die Nichtberücksichtigungen Unruhe aus. «Wir bedauern sehr, wenn tatsächlich so entschieden worden sein sollte», sagte Kreml-Sprecher Dimitri Peskow. Die Frage müsse rasch mit dem IOC geklärt werden. Überlegungen zu einem Boykott der Spiele wies der Vizepräsident des russischen Nationalen Olympischen Komitees (ROC), Stanislaw Posdjnakow, aber zurück. «Zu einem Boykott wird es nicht kommen», sagte er der Agentur Interfax zufolge.

Doch das Fehlen der Stars ist ein schwerer Schlag für Russland. Schipulin, Staffelsieger bei den Winterspielen in Sotschi 2014, ist Captain der russischen Biathleten und gilt als Doping-Kritiker. Ustjugow, Weltmeister von Lahti 2017, gilt als Mitfavorit in der Langlaufspur. Der eingebürgerte Ahn ist mit sechs Olympiasiegen eine Shorttrack-Legende. Diese drei seien nie in Doping verwickelt gewesen: «Die vielen Proben, die sie im Lauf ihrer Karriere abgegeben haben, belegen, dass sie saubere Athleten sind», sagte Posdjnakow. Dazu fehlen weitere Top-Stars wie Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Xenia Stolbowa und der Dritte der Eistanz-EM, Iwan Bukin.

FILE - In this Feb. 15, 2014, file photo, men's 1,000-meter short track speedskating gold medalist Viktor Ahn, of Russia, gestures while holding his medal during the medals ceremony at the Winter Olympics in Sochi, Russia. Ahn returns to skate in his birth country at the Olympics after competing as a Russian in the 2016 Sochi Olympics. His nationality has taken twists and turns. He won his first four Olympic medals for South Korea in the 2006 Turin Games when he was known as Ahn-Hyun Soo. After a dispute with South Korea’s short track powers, Ahn switched his nationality to Russia and won three golds in Sochi. (AP Photo/David J. Phillip, File)

Der sechsfache Olympiasieger Viktor Ahn soll von den Winterspielen in Südkorea ausgeschlossen werden. Bild: AP/AP

42 lebenslange Olympia-Sperren

Das IOC wollte sich nicht zu einzelnen Fällen äussern, «um die Rechte der Beteiligten zu schützen». Die Liste solle gewährleisten, dass nur zweifelsfrei saubere Sportler eine Einladung erhalten, sagte die Leiterin der Testkommission, die französische Ex-Sportministerin Valérie Fourneyron. Das IOC stellte klar, dass es noch weitere Untersuchungen und Anti-Doping-Verfahren gegen eine Reihe von Athleten geben könnte. Erst im Dezember vergangenen Jahres war bekannt geworden, dass die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA brisante Doping-Testdaten aus dem Moskauer Kontrolllabor aus den Jahren 2012 bis 2015 erhalten habe.

Die verdächtigen russischen Sportler fallen in zwei Kategorien. Bei einigen sieht das IOC die verbotene Leistungssteigerung als erwiesen an. Diesbezüglich wurden bereits 42 lebenslange Olympia-Sperren verhängt, die Fälle werden aktuell vor dem Internationalen Sportgerichtshof verhandelt. Bei anderen ist Doping nicht nachgewiesen; es gibt aber Hinweise, dass die Proben manipuliert worden sind. Dies könnte auch bei Ahn und Schipulin der Fall sein, berichtete die französische Zeitung «Le Monde» unter Berufung auf Ermittler.

Endgültig will das IOC am Samstag über die Einladungen entscheiden. «Ein Olympia-Ausschluss von Viktor Ahn ist meiner Meinung nach die Spitze der Ungerechtigkeit, die in den vergangenen drei Monaten an den russischen Sportlern begangen worden ist», sagte der Präsident des russischen Eisschnelllaufverbandes, Alexej Krawzow.

Ski alpin und Snowboard nicht betroffen

Der gebürtige Koreaner hatte 2006 in Turin dreimal Gold und einmal Bronze für Südkorea gewonnen, in Sotschi war ihm exakt dieselbe Ausbeute für Russland gelungen. Er rangiert damit an fünfter Stelle der erfolgreichsten Winter-Olympioniken. «Der russische Koreaner darf nicht nach Korea», schrieb die Zeitung «Sport-Express».

Die Lücken auf der Liste treffen die Sportarten unterschiedlich. Beim Biathlon wurden nur die Nachwuchssportler Anton Babikow, Uljana Kaischewa und Tatjana Akimowa eingeladen - zu wenig, um eine Staffel zu laufen. Die Ausladung von Stolbowa trifft auch ihren Partner Fjodor Klimow, ohne Eistänzer Iwan Bukin kann seine Partnerin Alexandra Stepanowa kaum antreten.

Aus dem Bobteam werden Anschieber Roman Koschelew und seine Kollegin Julia Schokuschewa fehlen, wie der russische Fachverband mitteilte. Die junge Schlittlerin Wiktoria Demtschenko ist nicht eingeladen. Beim Eishockey fehlen fünf Spieler. Bei Ski alpin und Snowboard wurden die russischen Nominierungen vom IOC dagegen akzeptiert. (sda/dpa)

Prominente Sportler von A bis Z, die mit Doping erwischt wurden

Wie überquert man die Strasse während eines Marathons?

Video: watson/Emily Engkent

Doping im Sport

Die 4 wichtigsten Fragen zu Meldonium: So dopte Scharapowa – und so wirkt das Dopingmittel

Die innere Zerrissenheit von uns Sportfans, die die Schnauze voll haben müssten – und doch fleissig weiterschauen

Anti-Doping-Agentur will Russland aus dem Leichtathletik-Verband werfen – diese 5 Punkte werden vorgeworfen

«Ja, ich würde es hinkriegen, einen Athleten so zu dopen, dass er durch die Kontrolle kommt»

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

29
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Adam Gretener (1) 23.01.2018 20:39
    Highlight In Sotschi, dem Prestige- und Egoprojekt Putins, machte Russland plötzlich einen wahnsinnigen und unerklärlichen Sprung nach vorne im Medaillenspiegel. Athletinnen und Athleten, die vorher und ferner liefen liefen plötzlich in der Spitze mit. Kann sich ja jeder denken, was das bedeutet.
    28 10 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 24.01.2018 09:16
      Highlight Sie haben trainiert und waren top motiviert?
      4 7 Melden
    • Adam Gretener (1) 24.01.2018 12:58
      Highlight Und vorher waren sie lazy und sassen im Restaurant und tranken Wodka. Ist klar...
      5 2 Melden
  • reconquista's creed 23.01.2018 20:14
    Highlight An all die Russland-Bemittleider hier:
    Kann mir irgendjemand nur einen sachlichen, vernünftigen und intelligenten Grund nennen nach der bekannten Vorgeschichte russische Athleten nicht zu sperren?
    35 19 Melden
    • Openyourmind 23.01.2018 20:25
      Highlight Wie wär‘s mit lesen? „Ohne ein erwiesenes Dopingvergehen wurden im Zuge der Einzelfallprüfung russische Wintersport-Stars wie Biathlet Anton Schipulin, Shorttracker Viktor Ahn oder Langläufer Sergej Ustjugow offenbar nicht für die am 9. Februar in Pyeongchang beginnenden Spiele eingeladen.“
      26 26 Melden
    • reconquista's creed 23.01.2018 20:40
      Highlight Wie wärs mit lesen?
      “...Grund nennen nach der bekannten Vorgeschichte russische Athleten nicht zu sperren?“
      Die drei Sportler sind zurecht gesperrt und werden nun nicht eingeladen. Wohl da die Unabhängigkeit gegenüber dem russischen Betrugssystem nicht ausreichend nachgewiesen wurde. Es ist ja gerade der Punkt das auch unverurteilte gesperrt sind weil der Verband gesperrt ist.
      Nächster Versuch...
      26 15 Melden
    • Openyourmind 23.01.2018 21:39
      Highlight Nix „Versuch“... Ist alles eindeutig geregelt. Nicht mal die IOC eigene Regeln erlauben jemanden auszuschliessen der kein Doping nimmt (im Hintergrund der Regelung ist unser Schweizer Recht).

      https://www.olympic.org/~/media/Document%20Library/OlympicOrg/IOC/What-We-Do/Protecting-Clean-Athletes/Fight-against-doping/EN-Anti-Doping-Rules-PyeongChang2018.pdf?la=en
      15 14 Melden
    • reconquista's creed 23.01.2018 21:56
      Highlight Es.wurde.ein.VERBAND.gesperrt!
      Findest du die Begründung “Das IOC verstösst gegen die eigenen Regeln und merkt es leider nicht.“ wirklich eine intelligente Begründung?
      Think again.
      17 18 Melden
    • Openyourmind 23.01.2018 22:55
      Highlight In dem IOC Regelwerk steht nichts über „Verband“. Es können Individuen und/oder Teams bestraft werden. Ich wette Du siehst das Dokumet zum ersten mal, richtig? Und über Intelligenz können wir uns gerne via Mensa Netzwerk unterhalten. Bist Du dabei?
      11 16 Melden
    • Adam Gretener (1) 24.01.2018 04:39
      Highlight Openyourmind: Wer hier mit seiner angeblichen Mensa-Mitgliedschaft angeben muss, bei dem weiss man auch, das es nichts als leere Aufschneiderei ist.
      9 5 Melden
    • reconquista's creed 24.01.2018 06:10
      Highlight Bist du sicher, dass du meine Frage richtig verstanden hast?
      Nur weil du es nicht googeln kannst, heisst das nicht dass es keine Grundlage gibt einen Verband zu sperren.
      Lies bitte die Ausgangsfrage nochmals aufmerksam.
      6 7 Melden
    • reconquista's creed 24.01.2018 06:24
      Highlight Oha, du hast rausgefunden dass die Sperre nicht den Regeln entspricht und somit nicht rechtens ist - wow.
      Nun, entweder bist du ja superklug, oder alle Anwälte von IOC, CAS und den russischen Verband superblöd oder wir haben hier einen klassischen Fall von Trump-mässiger Selbstüberschätzung.
      8 11 Melden
    • Adam Gretener (1) 24.01.2018 07:40
      Highlight Domsh: Stable Genius eben.
      6 7 Melden
    • Openyourmind 24.01.2018 19:45
      Highlight @Adam&Domsch... genius bro’s... Sachlich betrachtet darf ein Athlet, wo kein Doping nachgewiesen wurde, nicht ausgeschlossen werden. Auch die Athleten, die eine medikamentöse Therapie im Voraus angemeldet haben, sollten nicht ausgeschlossen werden (siehe Fancy Bear geheime Dokumente über USA Athleten).
      0 2 Melden
  • w'ever 23.01.2018 20:11
    Highlight warten wir mal ab. die spiele beginnen ja erst in ca 2 wochen. einspruch hier, putin da, eine hand die die andere wäscht (ioc), und plötzlich stehen die russen dann trotzdem am start.
    17 9 Melden
  • Chääschueche 23.01.2018 19:35
    Highlight Man hätte Russland generell Sperren sollen und das für mehrere Jahre.
    Und zwar jeden Athelt! Wie im Militär: Macht einer Scheisse soll jeder dafür gerade stehen.

    Nur so kann begreift Herr Putin - bestimmt Drahtzieher der sache - vielleicht das er nicht Gott ist.
    14 40 Melden
  • MrBlack 23.01.2018 18:49
    Highlight Mir fehlt hier die Grundlage für einen Ausschluss. Ausserdem wurde der Entscheid sehr kurzfristig gefällt. Was passiert, wenn die Sportler klagen und im Nachhinein(nach dem olympischen Spielen) recht bekommen?

    Man könnte auf dieser Grundlage auch jeden Topathleten einer anderen Nation sperren, der seine Sportart dominiert, eine steile Leistungssteigerung hinlegte oder regelmässig nachweislich gedopte Athleten geschlagen hat.
    40 39 Melden
    • Radiochopf 23.01.2018 19:05
      Highlight Genau so ist es.. man stelle sich vor es wären amerikanische Sportler (natürlich dopen die ja nie..) die ohne Beweise gesperrt würden.. die würden mit ihren Anwälte den IOC beklagen bis sie bankrott gehen.. mit den Russen kann man es aber machen, da klatschen die meisten und haben das Gefühl die Olympiade sei nun dopingfrei...
      31 31 Melden
    • cgk 23.01.2018 19:25
      Highlight Das IOC wird seine Gründe haben und Russland begibt sich, ohne Aufarbeitung und Selbstkritik bloss in die Opferrolle. Dabei hatten die Dopingvergehen System mit Unterstützung weit in staatliche Gremien, das ist bewiesen und dafür gibt’s kein Pardon.
      33 17 Melden
    • reconquista's creed 23.01.2018 20:01
      Highlight Augenscheinlich hast du den Skandal um das russische Verbandsdoping nicht mitgekriegt. Google doch mal diesbezüglich (Stichwort McLaren-Report) dann verstehst du die Angelegenheit und kannst fundiert kommentieren.
      23 14 Melden
    • reconquista's creed 23.01.2018 20:05
      Highlight Scheint mir sehr treffend beschrieben, dass sich Russland ohne Selbstkritik in die Opferrolle steckt. Man beachte Mutko, er wird vom russischen Verband entlassen (“er war schuld“) und darf dafür die Fussball WM organisieren (“er hat ha nichts gemacht“).
      23 7 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 23.01.2018 20:49
      Highlight Fancy bear lässt grüssen, den Bericht lesen und dann weißt du wie die USA legal dopen.
      16 13 Melden
    • reconquista's creed 23.01.2018 21:03
      Highlight In welchem Bericht wird Verbandsdoping der USA aufgedenkt? Scheint mir Quatsch...
      15 12 Melden
    • MrBlack 23.01.2018 23:43
      Highlight Ich verstehe, warum der russische Verband bestraft werden muss. Nach meinem Empfinden ist es aber ungerecht, einzelne Sportler zu sperren, ohne irgendwelche Beweise, dass diese gedopt waren.

      Die DDR hat auch systematisch gedopt, die einzelnen Sportler wurden dafür aber nicht bestraft. (Ausser bei einer positiven Dopingprobe) Sie konnten nach der Wende sogar ohne Probleme für Deutschland antreten.
      9 3 Melden
    • Radiochopf 23.01.2018 23:58
      Highlight @Domsh wenn man sich nur informieren lässt und sich nicht selber informiert ist man meistens nur halb informiert... gibt Google und auch auf Watson eine Suchfunktion und dann findet man sowas: https://www.watson.ch/!554713344 und sonst zähl mir mal bitte einen 100m US-Sprinter in den letzen 20 Jahren der entweder Weltmeister oder Weltrekordhalter war der nicht des Dopings überführt wurde.. aber nein, das ist natürlich kein Verbandsdoping und der US Verband war natürlich jedesmal total überrascht.. aber klar du sagst natürlich wieder das ist Quatsch, ohne sich mal darüber zu informieren..
      9 3 Melden
    • reconquista's creed 24.01.2018 07:44
      Highlight Deinen steten Einsatz für Russland oder gegen die USA in Ehren, aber du hast effektiv den vorliegenden Sachverhalt nicht verstanden.
      In Russland wurde ein Betrugssystem aufgebaut in welchem Verband, Antidopingagentur und Politik involviert war. Das wurde aufgedeckt.
      Ergo wurde betrogen, überführt und bestraft.
      Man kann keine Strafe aussetzen mit der Begründung: "Ich vermute die anderen machen das auch."
      Oder zeige mir den Bericht, der zusammenhängendes, systematisches US-Doping durch alle Sportarten zeigt.
      6 6 Melden
    • reconquista's creed 24.01.2018 07:46
      Highlight MrBlack, wenn der Schweizerische Fussballverband in der Barrage den Schiri bestochen hätte und es wäre publik geworden, könnte man leider auch nicht sagen, die Spieler wussten von nichts, die Spieler warens nicht, sondern man würde die Schweiz vermutlich sperren.
      Ist zwar hart, aber im grösseren Sinn halt doch "gerecht".
      7 5 Melden
    • Radiochopf 24.01.2018 10:49
      Highlight @domsh es werden russische Sportler gesperrt die nie Doping genommen haben, dass ist Tatsache und unfair.. jeder russische Sportler der gedopt hat soll gesperrt werden, keine Diskussion! Aber unschuldige Sportler dürfen nicht gesperrt werden, egal welche Nationalität sie haben.. wenn du das ander siehst, werden wir nicht gleicher Meinung sein und nur um das geht es mir hier!
      6 2 Melden
    • reconquista's creed 24.01.2018 14:11
      Highlight Ist dir bewusst, dass die Aussage "...die nie Doping genommen haben" auf Tests basiert, die die russische Antidoping-Agentur durchführte, welche ebenfalls Teil des Betrugssystem war?
      Diesen Sachverhalt kann man doch nicht ausblenden.
      4 1 Melden

Amor trifft besser als der Sportschütze, der auf die falsche Scheibe zielte

17. August 2008: Matthew Emmons liefert Stoff für Hollywood. Schon an den Olympischen Spielen in Athen 2004 versagen dem amerikanischen Top-Schützen die Nerven, nun auch in Peking. Dafür findet er dadurch die Frau fürs Leben.

Er ist der vielleicht grösste olympische Pechvogel aller Zeiten und doch vom Glück gesegnet. Olympiasieger, Versager, Ehemann, erneuter Versager, Krebspatient, Hoffnungsträger – das ist das Leben von Matthew Emmons im Schnelldurchlauf. Der 35 Jahre alte Sportschütze darf ohne Übertreibung behaupten, sämtliche Höhen und Tiefen erlebt zu haben.

Am 20. August 2004 wird Matthew Emmons in Athen Olympiasieger mit dem Kleinkalibergewehr. Der Triumph in der wenig publikumswirksamen Sportart, eine von 301 …

Artikel lesen