Erster Muslim

Prinz aus Amman wird neuer UNO-Hochkommissar für Menschenrechte 

17.06.14, 02:00 17.06.14, 08:21
FILE - In this Sept. 25, 2013, file photo, Jordan's ambassador to the United Nationas, Prince Zeid al Hussein, speaks to the media during a news conference in New York. U.N. Secretary-General Ban Ki-moon said Friday, June 6, 2014, he will appoint Prince Zeid as the new high commissioner for human rights, bringing to that post a voice from the Middle East at a time when such rights are under strain in some countries in the region. (AP Photo/John Minchillo, File)

Bild: AP/FR170537 AP

Zum ersten Mal wird ein Muslime aus der arabischen Welt UNO-Hochkommissar für Menschenrechte. Die UNO-Vollversammlung bestätigte am Montag die Nominierung des jordanischen Prinzen Zeid al-Hussein

Der derzeitige UNO-Botschafter aus Amman soll am 1. September den Posten von Navi Pillay aus Südafrika übernehmen. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte al-Hussein vergangene Woche für das wichtige Amt vorgeschlagen, er soll es vier Jahre lang ausüben. 

Der Prinz aus Jordanien kann grosse Erfahrungen in der Friedensbildung und der internationalen Justiz vorweisen. Beim Aufbau des Internationalen Strafgerichtshofes spielte er eine Schlüsselrolle. Vor der UNO-Vollversammlung sagte er nach seiner Nominierung, er fühle sich «sehr geehrt von dem Vertrauen», das ihm entgegengebracht werde. (rey/sda/afp)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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