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Primera Division
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Endlich darf auch er einmal jubeln: Javier Mascherano nach seinem Penalty-Treffer. Bild: twitter

Mascherano schiesst sein erstes Tor für Barça – und alle lachen sich schlapp

Unglaublich, aber wahr! Javier Mascherano hat im 319. Spiel sein erstes Tor für den FC Barcelona erzielt – obwohl er gar nicht wollte. Von seinen Kollegen und den Fans wird die Klublegende im Netz dennoch gross abgefeiert.



Der FC Barcelona führt gegen Osasuna bereits mit 5:1, als sich im Camp Nou Historisches ereignet. Nicht Lionel Messi, Luis Suarez oder Andrés Iniesta sind für den denkwürdigen Moment zuständig. Sondern Javier Mascherano. Der argentinische Innenverteidiger erzielt in seinem 319. Spiel im Trikot des FC Barcelona sein allererstes Tor für die Katalanen. Seit 2010 spielt der 32-Jährige für Barça, aber hatte er zuvor wirklich nie getroffen? Doch, ganze sechs Mal ins eigene Netz …

«Als ich anlief, ging mir nicht viel durch den Kopf. Ich wollte einfach nicht verschiessen.»

Javier Mascherano

Beinahe kommt es allerdings nicht zum historischen ersten Treffer ins richtige Tor: In der 67. Minute zeigt der Schiedsrichter nach einem Foul an Denis Suarez auf den Penaltypunkt. Ivan Rakitic schnappt sich schon den Ball, überlässt ihn dann aber Mascherano. Und dieser hämmert das Spielgerät im Stile eines Torjägers trocken zum 6:1 unter die Latte.

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Mascherano versenkt souverän. Video: streamable

Unmittelbar danach dreht Mascherano ab und kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Auch auf der Barça-Bank sorgt der Treffer für reichlich Gelächter, besonders Stürmer Luis Suarez kann sich vor Lachen kaum halten.

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Die Reaktionen auf der Barça-Bank. Video: streamable

«Ich wollte schiessen, aber Piqué sagte, ich soll den Ball ‹Masche› überlassen. Und er hatte Recht – das Stadion wollte es so. Ich freue mich riesig für ihn», erklärte Ivan Rakitic nach der Partie.

Dem Torschützen war das Ganze fast etwas peinlich: «Eigentlich wollte ich gar nicht schiessen, aber meine Teamkollegen und die Fans forderten mich regelrecht dazu auf. Da war es schwierig, ‹nein› zu sagen. Als ich anlief, ging mir nicht viel durch den Kopf, ich wollte einfach nicht verschiessen», so Mascherano, der erst zum sechsten Mal in seiner Profi-Karriere (1x für Barcelona, 2x für Liverpool, 3x für Argentinien) einen Treffer bejubeln durfte.

Bessere Nerven als Ceccaroni

Hätte Mascherano verschossen, hätte ihn wohl ein ähnliches Schicksal wie Massimo Ceccaroni ereilt. In einem Nationalliga-A-Spiel gegen die Grasshoppers fordern die Fans des FC Basel in der Saison 2000/01 die Klublegende in der Nachspielzeit auf, den fälligen Elfmeter zu treten. Der designierte Schütze Oliver Kreuzer überlässt den Ball Ceccaroni, der in seinem 260. Spiel für den FCB endlich zum ersten Mal treffen sollte.

Doch der erst 18-jährige GC-Keeper Peter Jehle pariert Ceccaronis schwach getretenen Versuch. Zwei Jahre später beendet die Kultfigur nach rund 400 Spielen für den FCB seine Karriere – ohne jemals ein Tor erzielt zu haben.

Mascherano hatte mehr Glück und deshalb wird der Argentinier für seinen ersten Barça-Treffer von den Teamkollegen und den Fans so richtig abgefeiert:

Die Freude der Teamkollegen:

Auch sie hatten ihren Spass an Mascheranos Premiere:

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