Brasilien
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Brasilien lehnt von G7 zugesagte Amazonas-Soforthilfe ab – aus diesem Grund



Die brasilianische Regierung hat die von den G7-Staaten zugesagten Millionenhilfen in Kampf gegen die Waldbrände in der Amazonas-Region zurückgewiesen.

Der Kabinettschef von Präsident Jair Bolsonaro, Onyx Lorenzoni, sagte am Montag dem Nachrichtenportal «G1», die 20 Millionen Dollar sollten vielmehr dazu verwendet werden, die Wälder in Europa wieder aufzuforsten. Das Präsidentenbüro bestätigte der Nachrichtenagentur AFP die Ablehnung der Soforthilfe.

Die G7-Staaten hatten Brasilien angesichts der verheerenden Amazonas-Waldbrände umgerechnet 18 Millionen Euro an Soforthilfen zugesagt. Damit sollten vor allem Löschflugzeuge finanziert werden, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montag beim Gipfeltreffen der führenden Industrieländer im südfranzösischen Seebad Biarritz.

Der brasilianische Umweltminister Ricardo Salles begrüsste zunächst die Unterstützung durch die G7. Bolsonaros Kabinettschef Lorenzoni erteilte dem Vorschlag dann aber eine Absage: Brasilien danke für die angebotene Hilfe, sagte er zu «G1». «Aber vielleicht wäre es wichtiger, mit den Mitteln Europa wieder aufzuforsten.»

Zugleich rief er Macron auf, dieser solle sich lieber um die Probleme bei sich «zu Hause» und in den französischen «Kolonien» kümmern.

Die brasilianische Regierung hat Macron in den vergangenen Tagen wiederholt scharf angegriffen, weil der französische Präsident die Amazonas-Waldbrände auf die Agenda des G7-Gipfels gesetzt hatte.

Bolsonaro selbst warf Macron eine «kolonialistische Mentalität», eine «Instrumentalisierung» der Amazonas-Waldbrände sowie einen «sensationsgierigen Ton» vor. Der ultrarechte Politiker schreckte selbst vor einer sexistischen Attacke gegen Macrons Ehefrau Brigitte nicht zurück. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tod durch Proteinmangel 27.08.2019 18:57
    Highlight Highlight Passend dazu
    Benutzer Bild
  • Trouble 27.08.2019 13:48
    Highlight Highlight Die Zukunft macht mir Angst und ich fühle mich so ohnmächig. Worauf müssen sich unsere Kinder vorbereiten? Werden sie hier noch leben können? Was kann ich tun, um gegen den Klimawandel anzukämpfen?
    Wenn ich keinen Nachwuchs hätte, würde ich jetzt alles riskieren, meinen Job aufgeben und mich dem Klimawandel widmen. Vielleicht sollte ich das auch trotz Nachwuchs tun (oder vielleicht gerade des Nachwuchses wegen).
  • Clank 27.08.2019 12:33
    Highlight Highlight ... G7, sprich den sieben "reichsten" Staaten der Welt, nur 20 Mio zusammen. Schon alleine fürs Notre-Dame wurden innerhalb Tagen Mrd versprochen. Diese Spende ist fast schon eine Verspottung. Als würde man symbolisch 5 Rappen Trinkgeld geben.
    DRITTENS: Hätte Europa nicht ihren ganzen Wald weggerodet, wären wir heute nicht so sehr vom Amazonas abhängig. Anstatt mit den Finger zeigen, weil sich ein Schwellenland entwickeln will, sollten die Industrieländer zuerst einmal ihre Fehler rückgängig und den Wald wieder aufforsten.
    • Tod durch Proteinmangel 27.08.2019 18:28
      Highlight Highlight Sorry, aber die Leute die für ein totes Gebäude Milliarden gespendet haben, sind meiner Meinung nach sehr dumm. Es gäbe so viel was viel viel wichtiger wäre: Hungernden Leuten Helfen, Klimaschutzmassnahmen, Forschung, ... So ein Gebäude braucht jetzt wirklich niemand.
  • Clank 27.08.2019 12:24
    Highlight Highlight Bin kein Bolsonaro-Fan aber er hat hier absolut Recht. Was soll das?
    ERSTENS: Brasilien hat nie um Hilfe gebeten. Brasilien ist ein souveränes autonomes Schwellenland mit einem vergleichbaren (wenn nicht höhren) BIP wie Frankreich, Italien, Kanada (sprich die meisten G7 Teilnehmer). Entweder man lädt Bolsonaro ans G7 ein und findet gemeinsam Lösungen oder man lässt es sein. Warum soll sich Brasilien hier diktieren/helfen lassen? Die Zeit der Kolonialisierung ist vorbei.
    ZWEITENS: 20 Mio sind eine mickrige Summe. Waldbrände verursachen Kosten in mehrere Milliardenhöhe. Dann kommen von den...
    • rodolofo 27.08.2019 13:19
      Highlight Highlight Was denn jetzt?
      Zu wenig, oder zu viel?
    • Tod durch Proteinmangel 27.08.2019 18:30
      Highlight Highlight Du hast halb recht. Das Problem ist, der Amazonasregenwald betrifft uns alle. Ohne ihn haben wir alle ein Pronlem, nicht nur Brasilien.
  • Puki 27.08.2019 12:20
    Highlight Highlight Brennender Nationalpark Otuquis, Pantanal, Bolivien

    Wo bleibt da der Aufschrei? Bereits 5 Nationalpärke sind vom Feuer betroffen. Ah klar, ist ja kein rechtes Grossmaul an der Macht...

    Play Icon
  • Mat_BL 27.08.2019 12:03
    Highlight Highlight Das ist jetzt aber auch ein Witz von Macron und den G7: "...18 Millionen Euro an Soforthilfen zugesagt. Damit sollten vor allem Löschflugzeuge finanziert werden."

    EINE einzige CL-425 (Canadair Löschflugzeug) kostet schon 25Mio. CHF. Modernere Flugzeuge oder Löschhelikopter sind noch teurer.
  • Patrik Frei 27.08.2019 11:52
    Highlight Highlight Die Welt benötigt für Soja/Mais rund 10 Mio. km2 Ackerland, davon 90% als proteinreiches Tierfutter. Das wiederum ist die Fläche (ca. 3'000x3'000km) Europas...Deutschland produziert pro Jahr 65Mio. Schweine, welche je länger je mehr billig nach China (die haben Schweinepest) exportiert werden. Die brasilianischen Agrarbauer reiben sich die Hände ab jedem verbranntem Baum. Pro Minute brennt eine Fläche von 1,5 Fussballfeldern ab und das seit Wochen. Geld regiert die Welt.
    • Tod durch Proteinmangel 27.08.2019 18:31
      Highlight Highlight Die Menschen essen lieber Hamburger und zerstören damit das Klima anstatt vegan zu werden. obwohl das den Klimawandel reduzieren würde.
  • wilbur 27.08.2019 11:52
    Highlight Highlight Niemand soll das hier in den falschen hals kriegen, ich bin absolut auf der seite der regenwaldschützer.
    Wir hier in europa schreien, dass bolsonaro (eigentlich egal welcher präsident) gefälligst "seinen" regenwald in ruhe zu lassen hat. wir haben unsere wälder auch aus dem grund des wirtschaftswachstums abgeholzt und heute werden 99% der wälder in der ch wirtschaftlich genutzt. einem wirtschaftlich schwächeren land einfach mal so verbieten zu wollen, ihre wälder zu nutzen, finde ich daher fragwürdig. es braucht aufklärung und natürlich subventionen um wälder zu schützen. auch in der ch!
    • Klaus07 27.08.2019 12:10
      Highlight Highlight @wilbur
      Es gab zwei grosse Abholzperioden in der Geschichte Europas. Die erste 500 bis 800 n.Chr. Und die zweite zwischen den Jahren 1100 und 1300 n.chr. Die übrigen 26% der Waldflächen blieben seit dem 14Jh. Konstant. Im Gegenteil, in den letzten Jahrzehnten wuchs die Waldfläche auf 31%! Die Rodungen in Brasilien mit den Rodungen in der Antike zu vergleichen ist absurd!
    • rodolofo 27.08.2019 13:24
      Highlight Highlight Hier geht es aber nicht um Wald-Nutzung, sondern um Wald-Zerstörung!
      Wegen den ungleich dramatischeren Folgen von Abholzen und Abbrennen von Wald im tropischen und subtropischen Gebiet, ist das ein Verbrechen, das den Namen "Ökozid" trägt.
      Auch eine politische Mehrheit rechtfertigt ein solches Verbrechen an Natur und Menschen nicht!
    • lilie 27.08.2019 13:25
      Highlight Highlight @wilbur: Ich glaube, da sind die tatsächlichen Verhältnisse aus dem Fokus geraten: In der CH werden Wälder, wie richtig von dir angemerkt, wirtschaftlich genutzt. Daneben aber dienen sie Tieren und Pflanzen als Lebensraum und Menschen und Hunden als Erholungszone.

      In Brailien hingegen werden Wälder abgeholzt, um Platz für Viehwirtschaft zu machen. Der Wald wird nicht genutzt sondern vernichtet!

      Im Unterschied zum CH-Wald hat das zusätzlich auch eine globale Bedeutung, da der Regenwald mehr CO2 bindet und eine weitaus grössere Artenvielfalt beherbergt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • I_am_Bruno 27.08.2019 11:51
    Highlight Highlight Ehrlich? 20 Millionen Dollar? Das soll ernst gemeinte Hilfe sein?
    Ich finde die aktuelle Brasilianische Regierung eine Katastrophe, trotzdem ist auch klar, dass es hier den G7 Staaten nur darum geht, sich als besonders environmental conscious zu präsentieren und den schwarzen Peter auf die Brasilianische Regierung zu schieben.
    In dem Punkt hat er recht wenn er sagt, dass die G7 Staaten inkl. Frankreich zuerst mal im eigenen Land Fortschritte machen müssen.
    Und auch wir können etwas tun: der Fleischkonsum ist wesentlich verantwortlich für die Abholzung der Wälder.
  • Puki 27.08.2019 10:17
    Highlight Highlight Der Präsident von Bolivien lehnt die Hilfe auch ab, seit 3 Wochen, obwohl die Bevölkerung verzweifelt darum bettelt und Demos veranstaltet, scheint aber niemanden zu interessieren. Denn nur Bolsonaro ist schuld und blöd...

    https://twitter.com/i/status/1166140589303156737

    https://twitter.com/i/status/1166169038420094976

    • Puki 27.08.2019 22:08
      Highlight Highlight So viele Leute, die damit nicht einverstanden sind? Ist es, weil ich sage, dass Morales genau so sche...e ist wie Bolsonaro? Geht das für euch nicht, kann nur ein Rechter schlecht sein? Ideologie, Verblendung und so?
  • Auric 27.08.2019 10:04
    Highlight Highlight Wenn man die nicht mehr vorhandenen Wälder in Italien, Spanien, Portugal, Griechenland und rechts der Adria sucht...

    Hat der Typ recht.

    Aber auf andere mit dem Finger zeigen ist einfacher (auch für die G7 Vertreter)
    • Murmeli82 27.08.2019 11:54
      Highlight Highlight In Frankreich hat es, wenn es mir Recht ist, mehr Wald als noch vor 50-100 Jahren (kann es nicht genau sagen, aber viele Lichtungen sind aktuell wieder bewaldet)
    • Auric 27.08.2019 12:14
      Highlight Highlight @Murmeli: nicht nur Frankreich auch der Schweizer Wald ist in den letzten 120 Jahren um 20 ! Prozent gewachsen, ähnliches gilt für Deutschland
    • Rabbi Jussuf 27.08.2019 12:35
      Highlight Highlight In Frankreich ist der Wald auch wertvoller als in der Schweiz. Darum wird dort immer noch Waldwirtschaft betrieben. Was man in der Schweiz vergessen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skip Bo 27.08.2019 09:46
    Highlight Highlight Wie viele Löschflugzeuege kann man mit 18 Mio. kaufen?
    1 oder 1,5?
    • Cubbie 27.08.2019 10:22
      Highlight Highlight Wenn es in einer Schweizer Gemeinde brennt und Hilfe aus anderen Gemeinden braucht, muss diese Gemeinde dann die Feuerwehrautos kaufen?
    • Hierundjetzt 27.08.2019 10:42
      Highlight Highlight Skip: *mieten 😉
    • Skip Bo 27.08.2019 10:59
      Highlight Highlight Stimmt, mieten. Wahrscheinlich von den G7ern.
      Dann hätten sie ja von Anfang an die Flugzeuge gratis anbieten können.
      18 Mio., bestenfalls eine pseudo PR Aktion.
  • MacB 27.08.2019 09:29
    Highlight Highlight Notre dame 650 mio., amazonas 18 mio.,... Moll 👍
    • Hierundjetzt 27.08.2019 10:42
      Highlight Highlight MacB: 0.- 😗

      Nur für die Löschflugzeuge.

      Alles andere kann ja nicht sofort passieren
    • Magnum44 27.08.2019 10:53
      Highlight Highlight Notre Dame wurde auch nicht absichtlich in Brand gesteckt.
    • Caturix 27.08.2019 11:52
      Highlight Highlight Ist erstens gar nicht zu vergleichen. Und es ist ja normal das Frankreich mehr für Notre Dame gibt. Wäre der Waldbrand in Frankreich würde es auch mehr Geld geben. Ist in der Schweiz auch so.
  • Boogie 27.08.2019 09:27
    Highlight Highlight Verständlich, dass man keine Hilfe beim Löschen von selber gelegten Bränden will.
  • Forest 27.08.2019 09:11
    Highlight Highlight Die Welt geht langsam unter und Bolsonaro, Trump oder Macron haben nichts besseres zu tun als ihren Machtkampf auszutragen.
  • Goblin Johnson 27.08.2019 09:07
    Highlight Highlight Peinlich. Für das ach so wunderbare, geschichtsträchtige kackgebäude in frankreich wurden in wenigen tagen miliarden gesammelt. Und für etwas was die menschheit braucht gibt der diktatorenbund 18 milionen aus? Schleiffts irgendwo?
    • Hierundjetzt 27.08.2019 10:41
      Highlight Highlight Gibt die Schweiz auch nur 1.-?

      Also.
    • Murmeli82 27.08.2019 11:55
      Highlight Highlight Von privaten
    • Sebanimon 27.08.2019 12:47
      Highlight Highlight „kackgebäude“? Mir scheint sie unterschätzen den ideologischen sowie volkskundlichen Wert dieses Gebäudes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 27.08.2019 08:57
    Highlight Highlight Der Aufruf Macrons, dem Abbrennen des Amazonas Einhalt zu gebieten hat (hier) wohl eher die Intention, das Weltklima zu retten als irgendwelches kolonialistisches Gehabe.
    • Rabbi Jussuf 27.08.2019 12:16
      Highlight Highlight Könnte vielleicht auch sein, dass es mit Fr.-Guayana zu tun hat. Da grenzt Frankreich immerhin direkt an Brasilien.
      Wer weiss schon, was im Hintergrund noch alles läuft.
  • dorfne 27.08.2019 08:40
    Highlight Highlight Heutzutage kosten Wahlkämpfe Milliarden. Kein Wunder müssen dann mangels Alternativen steinreiche, korrupte Personen zu Präsidenten gewählt werden.
  • wasps 27.08.2019 08:36
    Highlight Highlight Der internationale Strafgerichtshof in Den Haag sollte mit Verbrechen gegen das Klima erweitert werden, damit Typen wie Bolsonaro oder Trump dereinst zur Rechenschaft gezogen werden können.
    • Schlumpfinchen 27.08.2019 12:01
      Highlight Highlight Eine intakte Umwelt sollte ein Menschenrecht sein und bei Verstössen entsprechend geandet werden. Dann bringen sie die beiden auch nach Den Haag.
    • Rabbi Jussuf 27.08.2019 12:17
      Highlight Highlight Und wer soll festlegen, was ein "Verbrechen gegen das Klima" sein soll?
    • wasps 27.08.2019 12:23
      Highlight Highlight @Bettmümpfeli, ich befüchte, das alleine reicht nicht aus, da zu schwammig formuliert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 27.08.2019 08:14
    Highlight Highlight Soforthilfe für was eigentlich? In Brasilien brennt nichts, was nicht brennen soll.
  • Zeit_Genosse 27.08.2019 07:28
    Highlight Highlight Ok, ein „guter Narzist“ versucht einen „schlechten Narzisten“ uneigennützig (?) zu „helfen“. Mit 18 Mio. beleidigt man einen. Es ist nicht das Geld das fehlt für Löschflugzeuge, sondern die Intelligenz fehlt und dafür ist zu viel Stolz da. Irgendwie sind beide naiv. Und der US Präsident geniesst im Stillen die politischen Brände die Mercosur zu Fall bringen können und Europa sich einmalmehr im Weg steht. Die Brände kommen ihm gerade recht.
    • Zeit_Genosse 27.08.2019 08:07
      Highlight Highlight „Narzisst“
  • Züri80 27.08.2019 07:17
    Highlight Highlight Erstens und vorab: Ich verurteile die Vernichtung des Regenwaldes und verabscheue Bolsonaros Politik.
    Der südamerikanische Regenwald ist eines der wichtigsten Waldgebiete der Welt.

    Aber: Er hat nicht unrecht.
    Europa hat 1000 Jahre lang die Waldgebiete gerodet und sind nun abhängig vom Regenwald auf einem anderen Kontinent. Dieses Geld sollte wirklich in Europa für die Aufforstung investiert werden anstatt für den Regenwald aus dem Fenster geworfen werden, denn in 4 Monaten legt der nächste Ignorant Feuer.
    • bebby 27.08.2019 07:32
      Highlight Highlight Europa hat in den letzten Jahrzehnten bereits sehr viel getan. Kein Vergleich mit vor 70 Jahren.
    • Boogie 27.08.2019 09:25
      Highlight Highlight Weisst du überhaupt wovon du redest? In der Schweiz und anderen europäischen Ländern wurde extrem viel Wald aufgeforstet in den letzten Jahrzehnten. Dank Europa (und Asien) ist die waldbedeckte Fläche weltweit sogar gestiegen. In den Tropen wird gleichzeitig jedoch massiv abgeholzt. Die Aussage von Bolsonaro ist völlig inhaltslos und blosse Ablenkung. Klar, dass er die selber gelegten Brände nicht löschen will und deshalb auch keine Unterstützung der EU will.
    • wilbur 27.08.2019 10:18
      Highlight Highlight @boogie
      Ich weiss nicht wie es in anderen europ. Ländern aussieht, aber der anstieg der waldfläche in der ch ist zu einem grossen teil umfreiwillig. Vorallem in bergregionen holt sich der wald durch natürliche sukzession viele maiensässe etc. zurück. Von einer "aufforstung", welche vom menschen gemacht und gesteuert wird, ist dies meilenweit entfernt. Ausserdem gehen dadurch enorm viele lebenräume verloren (mehr wald nicht automatisch = besser).
      Jedoch nur 1% der ch wälder sind naturwälder (=mögliche zukünftige "urwälder"). Das ziel sind 10% und für dieses ziel könnte geld gebraucht werden
    Weitere Antworten anzeigen
  • EvilBetty 27.08.2019 06:58
    Highlight Highlight Die 7 grössten (westlichen) Wirtschaftsmächte können angesichts einer solcher Katastrophe gerade mal 18 Mio. zusammenkratzen. Wow!
    • Max Dick 27.08.2019 07:38
      Highlight Highlight Die 18 Millionen würden wohl reichen, um einen Grossbrand im Berner Bremgartenwald erfolgreich zu bekämpfen :D
    • Hierundjetzt 27.08.2019 08:48
      Highlight Highlight Evil: also die Schweiz zahlt keinen Rappen.

      Nur so der guten Form halber.

      Die 18 Mio sind übrigens für due Löschflugzeuge gedacht.
  • plaga versus 27.08.2019 06:53
    Highlight Highlight Sorry, aber 18 Milliönchen von der G7 für Soforthilfe? Ich dreh durch...

    Richtig wäre, Brasilien und alle Urwaldbesitzer mit Milliardenabkommen für die Pflege und Hege der Urwälder zu entschädigen. So wie wir alles und jeden monetarisieren. Erst dann hören die auf die Wälder abzufackeln...

    Das sage ich als Linker!
    • Baccaralette 27.08.2019 09:13
      Highlight Highlight Den Multis noch mehr Geld in den Arsch blasen, damit sie aufhören die Umwelt zu zerstören?

      Oh yeah.
    • Fruchtzwerg 27.08.2019 09:32
      Highlight Highlight Nein, richtig wäre ein sofortiger Boykott brasilianischer Produkte, z.B. für Rindfleisch, welches auf den abgebrannten Flächen produziert wird.
      Subventionen/finanzielle Hilfen versickern ohnehin in den Taschen korrupter Politiker und Bolsonaro-Freunde...
    • Schlumpfinchen 27.08.2019 12:13
      Highlight Highlight @Fruchtzwerg das reicht doch nicht, wenn schon müsstest du Fleisch grundsätzlich boykottieren. Oder woher kommt schon wieder das Soja für die Nahrung der Kühe? Ach ja, aus Brasilien von abgeholzten Regenwaldflächen, die per Brandrodung bewirtschaftbar gemacht wurden. Und nein, das Soja für Tofu kommt grösstenteils aus Europa und es braucht auch weniger, wenn es nicht erst durch die Kuh durchgelassen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • [CH-Bürger] 27.08.2019 06:40
    Highlight Highlight kann jemand diesem Bolsonaro erklären, warum der Erhalt des Regenwaldes eben genau NICHT nur "national business" ist...?!




    träumen darf man doch, oder...?
  • Therealmonti 27.08.2019 06:29
    Highlight Highlight Kann es sein, dass dieser Bolsonaro und sein Cabaret, pardon Kabinett, noch schlimmer ist als Trump und seine Adlaten im Weissen Haus?
    • DrEurovision 27.08.2019 07:07
      Highlight Highlight jap... das hasst du erfasst
    • barbablabla 27.08.2019 07:53
      Highlight Highlight Hab gedacht unmöglich, jedoch es scheint als wär rein gar nichts mehr unmöglich. Wir werden von rechtsextremen Narzissten regiert und was dabei raus kommt steht in den Geschichtsbücher.
    • Beasty 27.08.2019 08:52
      Highlight Highlight Kinder würden wohl ein Feuer löschen und auch begreifen, dass Wälder geschützt werden müssen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Belzebuub 27.08.2019 06:26
    Highlight Highlight Manchmal habe ich den Eindruck, dass Kinder an der Macht sind 🙄
    • Klirrfactor 27.08.2019 06:59
      Highlight Highlight Nein, eindeutig nicht. Ein Kind hinterfragt Sachen mehrmals, damit es versteht um was es bei einer Sache geht.
    • ninolino 27.08.2019 07:01
      Highlight Highlight Kinder würden es definitiv besser machen.
    • Dr. Senf 27.08.2019 07:12
      Highlight Highlight Konservative rechte Politiker halt, die nur populistische Parolen haben und nur an den kurzfristigen Profit denken. Was andere Länder sagen ist des Teufels und der Umwelt hat nichts Wert.
      Bin überzeugt, dass ein Kind alles für den Schutz der Umwelt und der Tiere tun würde!
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  • wolge 27.08.2019 06:04
    Highlight Highlight Ein Scherzkeks dieser Bolsonaro. Stammt er letzten Endes nicht auch von einer Kolonial-Macht ab? Pfeift er nicht auf die Interessen der indigenen Bevölkerung?
    • Nachbarino 27.08.2019 07:36
      Highlight Highlight Natürlich, aber solch komplexe Gedankengänge kann man diesem Kindskopf bei weitem nicht zutrauen.
  • DocShi 27.08.2019 05:41
    Highlight Highlight Ist schon merkwürdig, da positionieren die USA seit Jahrzehnten "ihre" Präsidenten in Südamerika. Und das war meist (immer) Mist für die Bevölkerung der jeweiligen Länder.
    Jetzt könnten Sie mal meinetwegen in Brasilien eine Marionette installieren, aber nö, ist ja wie Trump ein rechter Klimaleugner, da braucht man das ja nicht.

    Ich frage mich manchmal, ob diesen Dumpfbacken klar ist, dass Reichtum nicht vor den Folgen des Raubbaus an der Natur schützt?
    • ninolino 27.08.2019 07:02
      Highlight Highlight Das ist doch schon die Marionette von Trumps Gnaden...
    • Puki 27.08.2019 07:40
      Highlight Highlight Ja, der linke Morales in Bolivien macht es viel besser. Bereits über 1 Million Hektaren verbrannt, lehnt int. Hilfe seit 3 Wochen ab, ging erst nach 2 Wochen in die Region, gestern verunglimpfte er die Demos, welche gegen ihn und seine agrarfreundliche Politik gerichtet sind, gab vor einem Monat weitere 4,5 Millionen Hektaren frei zur (Brand-)rodung für Rinder, Zuckerrohr (Ethanol für Autos) und Gen-Soja. Aber in Europa wird nur über Bolsonaro und Brasilien berichtet. Und nein, bin kein Fan von ihm und kein Klimaleugner...
    • RicoH 27.08.2019 08:06
      Highlight Highlight Nö, solange der Raubbau ihre Kassen füllt, ist es ihnen schnurz (siehe z.B. Umweltprobleme beim Fracking in den USA). Da helfen keine sachlichen Argumente...

      Solange die Kasse klingelt, werden Kollateralschäden (Natur) als notwendiges Übel abgetan.
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Ein Paar in Brasilien pflanzte 20 Jahre lang Bäume – und lebt jetzt in einem Wald

Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.

Anfang der 90er-Jahre wurde der brasilianische Fotografjournalist Sebastiao Ribeiro Salgado nach Ruanda geschickt, um über den schrecklichen Völkermord zu berichten. Das vor Ort Erlebte traumatisierte ihn schwer. 1994 kehrte Salgado in seine Heimat zurück. Er hoffte zu Hause in Minas Gerais, wo er von einem üppigen Wald umgeben aufgewachsen war, Ruhe und Erholung zu finden.

Statt des Waldes aber fand er kilometerweit staubiges und karges Land vor. In wenigen Jahren fand in seiner Heimatstadt …

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