USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06395986 Supporters of Islamic political party Jamat-e-Islami rally against the US President Trump's decision to accept the Jerusalem as Israel's capital, in Karachi Pakistan, 17 December 2017. The nations of the Organization for Islamic Cooperation (OIC) agreed on 13 December, to recognize East Jerusalem as the capital of Palestine and urged the rest of the world to follow suit in response to Washington's decision to declare the Holy City to be Israel's capital. US president Donald J. Trump on 06 December announced he is recognising Jerusalem as the Israeli capital and will relocate the US embassy from Tel Aviv to Jerusalem.  EPA/SHAHZAIB AKBER

Demonstration gegen Trumps Entscheid, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen. Bild: EPA/EPA

Uno-Sicherheitsrat stimmt am Montag über Resolution zu Jerusalem ab

17.12.17, 21:24


Der Uno-Sicherheitsrat stimmt am Montag über eine Resolution gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA ab. Dies gaben Diplomaten am Sonntag am Uno-Sitz in New York bekannt.

Sie äusserten die Erwartung, dass die von Ägypten eingebrachte Vorlage am Veto der USA scheitern dürfte. Die meisten anderen der 15 Mitgliedsstaaten könnten jedoch für die Resolution stimmen.

Trumps Entscheid soll für «nichtig» erklärt werden

In dem Textentwurf wird jegliche einseitige Entscheidung zum Status von Jerusalem als rechtlich wirkungslos bezeichnet. «Jede Entscheidung und Handlung, die vorgibt, den Charakter, Status oder die demographische Zusammensetzung» von Jerusalem «verändert zu haben, hat keine rechtliche Wirkung, ist null und nichtig und muss widerrufen werden», heisst es in dem Entwurf.

Zugleich werden alle Länder aufgerufen, ihre Botschaften nicht nach Jerusalem zu verlegen, wie es die USA tun wollen. Israels Botschafter bei der Uno, Danny Danon, hatte den Resolutionsentwurf bereits scharf verurteilt. «Keine Abstimmung und keine Debatte wird die klare Realität ändern, dass Jerusalem immer die Hauptstadt Israels war und sein wird», erklärte Danon.

Nächste Station: Uno-Vollversammlung

Sollte die Resolution durch ein US-Veto gestoppt werden, wird erwartet, dass sich die Palästinenserführung mit Unterstützung muslimischer Länder an die Uno-Vollversammlung wendet, um dort über eine Resolution abstimmen zu lassen.

US-Präsident Donald Trump hatte am 6. Dezember trotz eindringlicher Warnungen aus aller Welt Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anerkannt und den Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem angeordnet. Die Entscheidung hatte vor allem in muslimischen und arabischen Ländern heftige Proteste ausgelöst. In den Palästinensergebieten kam es wiederholt zu Gewalt. (sda/afp)

Das war das Jahr 2017 in Karikaturen

Video: srf

Trump und das Impeachment

Comeys Rache

Trump spinnt – jetzt muss der Kongress handeln

Trump schiesst sich selbst ins Knie – und die USA ins Abseits

Ist Trump verrückt? Und wenn ja: Wie kann er gefeuert werden?

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Trump attackiert bei seiner (viel zu langen) UNO-Rede den Iran – und sorgt für Lacher

Artikel lesen