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Zwischenfall bei slowakischer Präsidentenwahl verzögert Wahlschluss



Die Präsidentenwahl in der Slowakei ist von einem kuriosen Zwischenfall überschattet worden, der die Auszählung im ganzen Land verzögerte. In einem Wahllokal im ostslowakischen Dorf Medzany riss ein mutmasslich Betrunkener die Wahlurne an sich und lief damit davon.

Dabei wurde die nur aus Karton bestehende Wahlurne beschädigt. Für die Überprüfung, ob keine Stimmzettel verloren gegangen waren, unterbrach die Polizei den Wahlvorgang eine Stunde und 16 Minuten lang. Um exakt so viel Zeit musste daraufhin die Wahl in dem Stimmlokal verlängert werden.

Daher ordnete die staatliche Wahlkommission kurzfristig an, dass im ganzen Land der für 22.00 Uhr geplante Beginn der Veröffentlichung erster Teilergebnisse auf frühestens 23.16 Uhr verschoben werden müsse. In einem anderen Wahllokal gab es eine kleinere Verzögerung aus technischen Gründen. Ansonsten ging die Wahl der mehr als vier Millionen Stimmberechtigten in allen knapp sechstausend Wahlbezirken störungsfrei um 22.00 Uhr zu Ende.

Nach letzten Umfragen war mit der liberalen Bürgeranwältin Zuzana Caputova erstmals eine Frau die überraschende Favoritin für das höchste Amt im Staat. Ihr aussichtsreichster Konkurrent war der parteilose, aber von den regierenden Sozialdemokraten nominierte EU-Kommissar Maros Sefcovic. An seiner Stelle könnte aber auch der Rechtspopulist Stefan Harabin in die für 30. März vorgesehene Stichwahl kommen. (sda/dpa)

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