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Jair Lapid besucht als erster Aussenminister Israels die Emirate



epa09269640 Alternate Prime Minister and Minister of Foreign Affairs Yair Lapid arrives at the Israeli President residence, for a  joint photo with the new government ministers at the President's residence in Jerusalem, Israel, 14 June 2021. The Knesset members on 13 June 2021 voted for the eight-party alliance led by Bennett from the far-right Jamina and Jair Lapid from the Future Party,  the Knesset vote ends the historic 12-year rule of Prime Minister Benjamin Netanyahu.  EPA/ATEF SAFADI

Jair Lapid Bild: keystone

Als erster Aussenminister Israels will Jair Lapid in der kommenden Woche die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) besuchen.

Der Vorsitzende der israelischen Zukunftspartei werde Dienstag in einer Woche zu einem zweitägigen Besuch in dem Golfstaat eintreffen, teilte Lapids Büro am Montag mit. Er werde dabei Gast seines Amtskollegen Abdullah bin Sajid sein. Ausserdem werde er die israelische Botschaft in Abu Dhabi und ein Generalkonsulat in Dubai einweihen.

«Die Verbindungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten stellen eine wichtige Beziehung dar, deren Früchte nicht nur von den Bürgern beider Länder, sondern vom gesamten Nahen Osten genossen werden», hiess es in der Mitteilung des Aussenministeriums.

Israel unterzeichnete im September vergangenen Jahres in Washington mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain Abkommen über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Zuvor hatten nur zwei arabische Staaten, Ägypten und Jordanien, diplomatische Beziehungen zu Israel unterhalten.

Die beiden Golfstaaten rückten von der jahrzehntelangen Linie arabischer Staaten ab, Beziehungen mit Israel zu verweigern, solange der Konflikt mit den Palästinensern nicht gelöst ist. Im Gegenzug kündigte Israel an, die Annektierung von Gebieten im besetzten Westjordanland auszusetzen, das die Palästinenser für einen eigenen Staat beanspruchen.

Israel und die Emirate versprechen sich von ihrer Annäherung wirtschaftliche Vorteile, schmieden aber vor allem eine Allianz gegen den gemeinsamen Erzfeind Iran. (aeg/sda/dpa)

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